Februar 27, 2023

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Februar 27, 2023

Melilla: Spanien lässst größere Flugzeuge auf Exklaven-Airport zu

Der spanische Flughafen Melilla befindet sich in einer Exklave auf dem afrikanischen Kontinent. Bislang war man hinsichtlich der zugelassenen Flugzeugtypen stark eingeschränkt, denn man war nur in der Klasse 2C zertifiziert. Dies änderte sich nun, denn die Aesa hat grünes Licht für 3C gegeben. Bisher hatte der Flughafen Melilla in seinem Flugplatzzertifikat den Code 2C, der auf der Einstufung seiner Einrichtungen gemäß RD 862/2009 im Jahr 2013 und der EU-Verordnung 139/2014 im Jahr 2017 beruhte. Dies erlaubte den Betrieb von Flugzeugen mit demselben oder einem niedrigeren Codebuchstaben und der gleichen Nummer, mit Ausnahme von drei Militärflugzeugen, die im internen Verfahren für den Betrieb von Flugzeugen mit einem höheren Codebuchstaben vorgesehen sind (A400M, C130 und C160). Die Änderung der Kategorie bedeutet eine Erweiterung der Flugzeugtypen, die in der Infrastruktur betrieben werden können, da diese über eine zertifizierte Start- und Landebahn von 1.200 bis 1.800 Metern verfügt. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Modelle wie der CRJ 200, der Airbus 318, der Airbus 319, die BAe 146 oder die Embraer 170. Neben größeren Flugzeugen können in der neuen Kategorie auch viele Modelle der Geschäfts- und der allgemeinen Luftfahrt eingesetzt werden, was eine größere Vielfalt des Verkehrs ermöglicht. Unter den durchzuführenden Maßnahmen sind die zusätzliche horizontale Signalisierung auf der Piste 15-33 und die Änderung des ebenen Streifens der Start- und Landebahn von 80 auf 150 Meter Breite hervorzuheben, die Nivellierung und Maßnahmen an den Schächten des Streifens sowie Erdbewegungen mit Änderung der Nivellierung und des Gefälles im Start- und Landebahnstreifen umfassen.

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Marabu setzt auf Wetlease-Flugzeuge von Heston und Nordica

Unter dem Namen Marabu hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine in Estland ansässige Konzernschwester bekommen. Diese wurde von Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und kooperiert zumindest in der Anfangsphase mit der staatlichen Nordic Aviation Group. Der ehemalige Condor-Vertriebschef Paul Schwaiger, der zwischenzeitlich vom vormaligen Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak abgelöst wurde, fungiert als Geschäftsführer von Marabu Airlines. Im Gespräch mit der FVW erklärt der Manager unter anderem, dass Condor und Attestor beschlossen hätten, dass ein Flottenwachstum beim deutschen Ferienflieger im Hinblick auf die Erneuerung der Langstreckenflotte derzeit keinen Sinn machen würde. Daher habe man sich dazu entschlossen mit Marabu einen zusätzlichen Flugbetrieb ins Leben zu rufen. Kurz nach der Bekanntgabe des Projekts hat auch die Reaktion der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nicht lange auf sich warten lassen. Diese kritisierte das Vorhaben der „Ausflaggung“ nach Estland scharf und auch der Ort des Firmensitzes der Neugründung stößt den Arbeitnehmervertretern sauer auf. In der Anfangsphase wird Marabu Airlines noch ohne eigenes AOC aktiv sein. Die ab Hamburg und München angekündigten Flüge sollen von Nordica durchgeführt werden. Das Unternehmen befand sich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach fliegendem Personal für die beiden deutschen Städte. Später sollen dann alle Verbindungen von Marabu selbst operiert werden. Im Gespräch mit der FVW weist Schwaiger zurück, dass Estland ein Billiglohnland wäre. Der Sitz in Estland bedeute zwar niedrigere Kosten, jedoch verfüge es über gute Universitäten und wäre im Bereich der Digitalisierung führend. Auch würde man die Besatzungen überwiegend in Deutschland und nicht in Estland rekrutieren, so der Marabu-Chef. Juristisch gesehen sollen

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U.S.-Navy ordert zehn Beechcraft King Air 260

Die U.S.-Navy hat sich dazu entschieden bei Textron das Muster Beechcraft King Air 260 als neues Multi-Engine Training System zu bestellen. Im ersten Schritt werden zehn Einheiten bestellt. Die Lose II und III würden, falls die Optionen ausgeübt werden, jeweils bis zu 27 Flugzeuge beschaffen, deren Auslieferung zwischen 2024 und 2026 geplant ist. Die Beechcraft King Air 260 wird die T-44C Pegasus-Flotte des Chief of Naval Air Training (CNATRA) ersetzen, die seit 1977 im Einsatz ist.

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Nonstopflug oder Direktflug? Das sind die Unterschiede

Immer wieder zeigen sich Passagiere verwundert, wenn ihr Flug eine Zwischenlandung hat. Man habe ja einen Direktflug gebucht und direkt heißt ja, dass es keinen Stopp gibt. Diese Annahme ist grundsätzlich falsch und der weitverbreitete Irrtum wird gelegentlich von Airlines, aber auch Reiseveranstaltern regelrecht ausgenutzt. Wenn man ohne planmäßige Zwischenlandung fliegen möchte, muss man einen so genannten Nonstopflug buchen. Bei Direktflügen darf es nämlich eine beliebige Anzahl von Zwischenstopps geben und obendrein muss auch nicht explizit auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden Rein rechtlich gesehen genügt es, wenn ein Direkt- und kein Nonstopflug angeboten wird und damit haben Reiseveranstalter und/oder Fluggesellschaft den Freibrief und nachträgliche Reklamationen werden ins Leere laufen. Doch worin liegen die Unterschiede, auf die Passagiere bei der Buchung achten sollten, genau? Ein Direktflug ist ein Flug, der von einem Startflughafen zu einem Zielort ohne Zwischenlandung führt. Der Begriff „Direktflug“ bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Flug ohne Zwischenstopp ist. Ein Direktflug kann eine oder mehrere Zwischenlandungen haben, jedoch bleiben die Fluggäste während des gesamten Fluges an Bord des Flugzeugs. Während des Zwischenstopps kann das Flugzeug beispielsweise betankt werden oder Passagiere ein- und aussteigen lassen. Ein Nonstopflug ist ein Flug, der von einem Startflughafen zu einem Zielort ohne Zwischenlandung oder Zwischenstopp führt. Auf einem Nonstopflug bleibt das Flugzeug während des gesamten Fluges in der Luft und landet direkt am Zielort. Ein Nonstopflug ist in der Regel schneller und bequemer als ein Direktflug mit Zwischenlandungen. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Nonstopflug nicht dasselbe ist wie ein „Non-Stop-Flug“,

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Verärgerter Passagier tätigt drei Bombendrohungen gegen Indigo

Am vergangenen Montag hatte die indische Billigfluggesellschaft gleich drei Bombendrohungen auf drei unterschiedlichen Flüge am Hals. Glücklicherweise bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Passagiere, Crew und Flugzeuge. Hinter den Drohungen soll ein verärgerter Passagier, dem das Boarding verweigert wurde, stecken. Offenbar wollte sich der abgelehnte Reisende bei Indigo „rächen“ und dem Carrier zumindest viel Arbeit machen, denn Bombendrohungen werden in der Branche stets sehr ernst genommen, denn in Sachen Sicherheit gehen Airlines keine Kompromisse ein. Über die Hotline von Indigo wurden dann drei Indigo-Flüge bedroht. Der Carrier hat dies umgehend ein die Sicherheitsbehörden weitergeleitet. Die betroffenen Flugzeuge wurden untersucht. Glücklicherweise konnten nirgendwo gefährliche oder gar explosive Gegenstände gefunden werden. Für den verärgerten „Scherzanrufer“ hat der Vorfall aber strafrechtliche Konsequenzen. Die indische Staatsanwaltschaft hat bereits ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Buffalo Airways will erste Boeing 737-300 im März 2023 in Dienst stellen

Vor einiger Zeit teilte die kanadische Fluggesellschaft Buffalo Airways mit, dass man eine im Jahr 1986 gebaute Boeing 737-300BDSF, die vormals in Diensten von Swiftair stand, übernommen hat. Bislang hat man die Maschine aber nicht nach Kanada überstellt. Das gegenständliche Flugzeug wurde laut Buffalo Airways bereits im März 2022 erworben und trägt die Seriennummer 23512. Es handelt sich überhaupt um den ersten Jet in der Flotte des Oldtimer-Carriers. Gegenüber dem Portal Cargo Facts erklärte das Unternehmen, dass die Boeing 737-300, die sechs Jahre lang abgestellt war, derzeit mit neuen Technologien aufgerüstet wird, um sie für Nordamerika flugtauglich zu machen. Derzeit geht Buffalo Airways davon aus, dass man dieses Flugzeug im März 2023 in den kommerziellen Dienst stellen wird. Dies markiert dann den Einstieg in das Frachtgeschäft mit Strahlflugzeugen, denn bislang setzt man betagte Maschinen wie C-46 Curtiss Commando, Douglas DC-3, Douglas DC-4, Lockheed L-188 Electra und Basler BT-67 ein. Diese sind durchschnittlich etwa 63 Jahre alt. Der Carrier begründet den Einsatz der Oldtimer auch damit, dass die älteren Sternmotoren bei arktischen Temperaturen besser funktionieren würden als moderne Turboprops. Buffalo Airways wurde auch durch TV-Dokumentationen, die in verschiedenen Ländern immer wieder ausgestrahlt werden, weltweit bekannt. Gelegentlich hatte man auch die eine oder andere Unstimmigkeit mit der kanadischen Luftfahrtaufsicht, denn diese hat bereits den Betrieb untersagt, jedoch nach Behebung der festgestellten Mängel wieder freigegeben.

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Karachi: Passagier auf Flydubai-Flug plötzlich verstorben

Am 18. Feber 2023 musste der von Smartwings durchgeführte Flydubai-Flug FZ523 auf dem Weg von Dubai-DXB nach Dhaka aus einem tragischen Grund eine außerplanmäßige Landung in Karachi einlegen. An Bord der Boeing 737-800 ereignete sich ein medizinischer Notfall, jedoch kam für den Fluggast jede Hilfe zu spät, denn er ist verstorben. Die Smartwings-Crew leiste unter Verwendung eines Defibrillators Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der Kapitän leitete umgehend den Anflug auf Karachi ein, jedoch musste bereits vor der Landung der Tod des betroffenen Passagiers festgestellt werden. Flydubai erklärte wie folgt: „Wir können bestätigen, dass der von Smartwings durchgeführte flydubai Flug FZ 523 von Dubai International (DXB) nach Dhaka Airport (DAC) am 18. Februar aufgrund eines medizinischen Notfalls zum Karachi Airport (KHI) umgeleitet wurde“.

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