März 13, 2023

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März 13, 2023

Tunisair-A330 sitzt mit kaputter Tür in Montreal fest

Bereits am 4. März 2023 erlitt der von Tunisair betriebene Airbus A330-200 mit der Registrierung TS-IFM eine Beschädigung bei der Tür 2L. Der Vorfall ereignete sich In Kanada. Eigentlich sollte die betroffene Maschine am 4. März 2023 unter der Flugnummer TU203 von Montreal nach Tunis fliegen. Doch dazu kam es nicht, denn schon während der Vorbereitungen auf den Rückflug nach Tunesien erlitt das Langstreckenflugzeug einen erheblichen Sachschaden. Dieser konnte bislang noch nicht vollständig behoben werden, so dass sich die TS-IFM weiterhin auf dem kanadischen Flughafen Montreal befindet. Offensichtlich wurde die Beschädigung durch die Fluggastbrücke herbeigeführt. Es ist unklar, ob es durch unsachgemäße Bedienung durch das Personal des Ground-Handling-Dienstleisters oder aber durch eine Fehlfunktion passiert ist. Dies wird nun genauer unter die Lupe genommen, da dies auch für etwaige haftungsrechtliche Ansprüche von Bedeutung ist.

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UK: CAA kürzt Heathrow-Passagierentgelt

Aufgrund einer Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs muss der Flughafen London-Heathrow für den Zeitraum von 2022 bis 2026 das Passagierentgelt auf maximal 27,49 Pfund senken. Allerdings handelt es sich um einen durchschnittlichen Preis, denn in diesem Jahr darf der größte Airport des Inselstaats noch 31,57 Pfund erheben. Ab dem kommenden Jahr beträgt das Passagierentgelt 25,43 Pfund. Airlines kritisieren die Entscheidung, da sie der Ansicht sind, dass die Kosten noch immer zu hoch sind. Der Airport hingegen ist der Meinung, dass sie zu niedrig sind.

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Seoul: Passagier findet Pistolenkugeln unter Sitz von Korean-A330

Die koreanische Polizei erhielt am Montag, den 10. März 2023 einen ungewöhnlichen Anruf von Korean Air: Ein Passagier habe unter dem seinem Sitz eine Pistolenkugel gefunden. Niemand konnte sich erklären wie diese dorthin gekommen ist. Eigentlich sollte Korean-Air-Flug HE621 mit dem Airbus A330-300 (Registrierung: HL7702) gegen 7 Uhr 45 am Flughafen Seoul- Incheon in Richtung Manila starten. Dazu kam es aber nicht, denn zuvor hatte ein Fluggast das Kabinenpersonal über seinen bedenklichen Fund informiert. Es wurde gar noch eine zweite Kugel gefunden. Der Kapitän entschied dann, dass das Langstreckenflugzeug aus Sicherheitsgründen sofort evakuiert wird. Die Passagiere konnten den Airbus A330-300 in Richtung Terminal verlassen und mussten dort auf weitere Instruktionen durch Sicherheitsbehörden und Fluggesellschaft waren. Betroffen waren 218 Fluggäste und 12 Crewmitglieder. Die Exekutive rückte umgehend mit Sprengstoffexperten und einer Anti-Terror-Einheit an. Die Maschine wurde akribisch untersucht und später konnte Entwarnung gegeben werden, so dass der Jet samt Passagieren gegen 11 Uhr 00 in Richtung Philippinen abheben konnte. Allerdings blieb eine zentrale Frage offen: Wie kamen die beiden Pistolenkugeln eigentlich an Bord? Die Sicherheitskontrollen in Südkorea gelten als sehr streng und akribisch genau. Daher ist es der Polizei zunächst ein Rätsel wie diese überhaupt an Bord gelangen konnten. Man weiß auch noch nicht, ob diese ein Fluggast „positioniert“ hat oder aber durch eine externe Position abgelegt wurden. Die Ermittlungen sollen dies aufklären, wobei man sich erhofft durch die Aufnahmen von Kameras, die im Terminal sowie auf dem Vorfeld vorhanden sind, erste Hinweise gewinnen zu können.

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Sommer 2023: Eurowings Discover rechnet nicht mit Streichungen

Eurowings Discover, die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group, gibt sich bezüglich dem Sommer 2023 durchaus optimistisch, dass man keine Flugstreichungen vornehmen muss. Im Gespräch mit der FVW verweist Firmenchef Bernd Bauer unter anderem auf die stabile Buchungslage. Auch hinsichtlich dem Personal habe man keine Engpässe. Im Sommer 2023 werde man ab Frankfurt wieder zahlreiche Ziele in den USA und Kanada anbieten.

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Southwest rechnet mit B737-Max-7 erst im nächsten Jahr

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet man nicht mehr damit, dass die Boeing 737-Max-7 noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden kann. Firmenchef Bob Jordan geht davon aus, dass es frühestens in 2024 der Fall sein wird. Das genannte Muster ist die kleinste Variante der 737-Max-Reihe und hat derzeit noch keine Zulassung durch die FAA. Im Zuge einer Veranstaltung des Aero Clubs sagte der Manager in Washington, dass er nicht davon ausgeht, dass Southwest Airlines noch in diesem Jahr die Boeing 737-Max-7 in den Liniendienst stellen kann. Dabei verweist er auch darauf, dass zwischen der Zertifizierung durch die FAA und der tatsächlichen Inbetriebnahme durch einen Operator zumeist mindestens sechs Monate liegen. Gegenüber Reuters lehnte FAA-Chef Billy Nolen die Beantwortung der Frage wann die Max-7 die Zulassung erteilt bekommen könnte ab. Für Southwest spielt dieses Modell eine besondere Rolle, denn man hat 271 Boeing 737-Max-7 bestellt. Laut Jordan habe sich der Hersteller dazu verpflichtet in diesem Jahr zumindest 100 Maschinen auszuliefern. Er verwies auch darauf, dass man derzeit keinen Mangel an Fluggerät habe, sondern zu wenige Piloten. Daher würden etwaige Verzögerungen nichts an der geplanten Kapazität ändern. Im Dezember 2022 erteilte der Senat der Vereinigten Staaten Boeing und anschließend der FAA die Genehmigung, weiter an der Zertifizierung der 737 Max-7 und Max-10 zu arbeiten. Zuvor war länger über dieses Thema kontrovers diskutiert worden, da in den USA ein strengeres Gesetz in Kraft getreten ist.

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Emerald mit zwei neuen Strecken ab Dublin

Die Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines nimmt im Sommerflugplan 2023 zwei weitere Routen ab Dublin auf. Es handelt sich um die Ziele Liverpool und Brest, die jeweils mit ATR72-600 bedient werden sollen. Die britische Stadt soll ab 27. April 2023 bis zu elfmal wöchentlich bedient werden und zwar zweimal täglich, montags, donnerstags, freitags und sonntags. Nach Brest fliegt man ab 20. Mai 2023 vorerst zweimal pro Woche. Diese Route ist für den Sommerflugplan 2023 befristet.

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Air Baltic hat zweiten Lettland-Flaggen-A220 bekommen

Die Fluggesellschaft Air Baltic stellt einen weiteren Airbus A220-300, der eine Special Livery in den lettischen Nationalfarben trägt, in Dienst. Die Maschine hat man dieser Tage im Airbus-Canada-Werk enthüllt. Laut Erklärung der staatlichen Airline Lettlands soll die Sonderlackierung, die der Airbus A220-300 Nummer 40, der an Air Baltic gegangen ist, auch die langjährige Zusammenarbeit zwischen Kanada und dem Heimatland der Fluggesellschaft symbolisieren. Dazu erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss wie folgt: „Vor mehr als sechs Jahren wurde Air Baltic zum weltweiten Erstbetreiber der A220-300. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt, und wir sind weiterhin ein stolzer Botschafter dieses Flugzeugs. In diesen Jahren hat sich eine großartige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen uns als nationaler Fluggesellschaft Lettlands und unseren Partnern in Kanada entwickelt, und deshalb freuen wir uns, heute hier zu sein und dieses Flugzeug und unsere gemeinsame Arbeit zu feiern. Es erfüllt uns mit Stolz und Ehre, dass dieses Flugzeug zu unserer wachsenden Flotte von A220-300 gehört“. Vor einigen Jahren war Air Baltic der weltweit erste Betreiber des Maschinentyps Airbus A220-300, der damals noch als Bombardier CS300 bezeichnet wurde. Mittlerweile wurde das Programm vom europäischen Hersteller übernommen und firmiert als Airbus Canada bzw. A220-Reihe. In der Zwischenzeit hat sich auch beim einstigen Erstkunden so einiges getan, denn mittlerweile betreibt man ausschließlich diesen Maschinentyp. Die vormals eingesetzten Boeing 737-300/500 und de Havilland Dash 8-400 haben zwischenzeitlich die Flotte verlassen. Voraussichtlich Anfang April 2023 soll der vierzigste A220-300 bei Air Baltic in den Flugdienst gestellt werden. Aus diesem

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Medical: Iberia-A330 musste auf Gran Canaria notlanden

Am 8. März 2023 musste Iberia-Flug IB2602 auf dem Weg von Buenos Aires nach Barcelona aufgrund eines medizinischen Notfalls eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf Gran Canaria einlegen. Im Einsatz war der Airbus A330 mit der Registrierung ECNNH. In den frühen Morgenstunden ging es einem Kleinkind zunehmend schlecht. Auf einer Flughöhe von 38.000 Fuß – nahe Fuerteventura – entschied der Kapitän dann, dass eine Sicherheitslandung auf Gran Canaria notwendig ist. In nur 20 Minuten sank die Maschine ab und setzte auf der Kanaren-Insel auf. Das Baby wurde nach der Landung unverzüglich vom Rettungsdienst übernommen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Familie des Kindes war offiziellen Angaben natürlich mit dabei.

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Österreichische Eurowings Europe wurde bereits stillgelegt

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Jänner 2023 ihren Flugbetrieb stillgelegt. Die Flotte wurde bereits fast vollständig auf den im maltesischen San Ġiljan ansässigen Nachfolger Eurowings Europe Ltd. übertragen. Unternehmensangaben nach sind auf dem österreichischen AOC noch drei Maschinen registriert, jedoch sollen diese in Kürze ebenfalls ins 9H-Register wechseln. Eine bei der Austro Control durchgeführte Abfrage zeigt, dass es sich um die Airbus A319 mit den momentanen Luftfahrtkennzeichen OE-LYU, OE-LYV und OE-LYX handelt. „Der letzte kommerzielle Flug der Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Januar 2023 stattgefunden (EW9247, CPH-DUS). Der Betriebsübergang der Mitarbeitenden von der Eurowings Europe GmbH zur Eurowings Europe Ltd. ist ebenfalls abgeschlossen. Inzwischen sind alle Flüge ‚operated by Eurowings Europe Ltd‘“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Österreichisches AOC wird zurückgegeben Konkret bedeutet das, dass der kommerzielle Flugbetrieb der österreichischen Eurowings Europe GmbH seit dem 30. Jänner 2023 eingestellt ist. Rein theoretisch könnte dieser jederzeit reaktiviert werden, da man weiterhin im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung ist. Das ist allerdings nicht geplant, denn das Unternehmen soll geschlossen werden. Zuvor will man die Zulassung freiwillig zurückgeben. Dazu die Medienreferentin auf Anfrage: „Es ist geplant das AOC der Eurowings Europe GmbH an die österreichischen Behörden zurückzugeben, die weitere Verwendung innerhalb der Lufthansa Group ist aktuell nicht vorgesehen“. Die maltesische Eurowings Europe Ltd. verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 17 Flugzeugen besteht. Bis Ende März 2023 wird diese auf 20 Einheiten anwachsen. Dazu werden jene drei Airbus A319, die noch in Österreich registriert sind, ins

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Avolon hat drei Airbus A320neo an Ita Airways übergeben

Der Leasinggeber Avolon hat mittlerweile drei Airbus A320neo an Ita Airways übergeben. Zwei weitere Maschinen sollen im Laufe dieses Jahres folgen. Bei den bereits ausgelieferten Maschinen handelt es sich um die ersten Neo-Modelle in der Flotte des Alitalia-Nachfolgers. „Wir freuen uns, ITA Airways mit der Auslieferung der ersten A320neo in ihrer Flotte unterstützen zu können. Eines unserer zentralen Anliegen ist es, unseren Kunden beim Übergang zu treibstoffeffizienten Flugzeugen neuer Technologie zu helfen, und dieser Vertrag zeigt, wie ein Leasinggeber wie Avolon Fluggesellschaften dabei helfen kann, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“, so Avolon-CCO Paul Geaney.

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