März 29, 2023

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März 29, 2023

Vereinigung Cockpit kritisiert Anti-Streik-Debatte

Am Montag, den 27. März 2023, haben EVG und Verdi zu einem umfangreichen Warnstreik im Verkehrssektor aufgerufen und damit die Bundesrepublik weitgehend lahmgelegt. Immer mehr Stimmen kamen auf, dass derartige Arbeitskämpfe verboten werden sollten. Seit der Vorwoche fordert Ryanair zum Unterschreiben einer Petition, die zum Ziel hat, dass im Falle von ATC-Streiks in Frankreich zumindest Überflüge ermöglicht werden sollen. Die Vereinigung Cockpit lehnt die Vorgehensweise ab und hält auch von der Anti-Streik-Diskussion in Deutschland rein gar nichts. Man verweist darauf, dass das Eingreifen in das Streikrecht ein Eingriff in die soziale Marktwirtschaft wäre.

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Betriebsversammlung: Ryanair stichelte gegen AUA-Streichungen

Aufgrund von Betriebsversammlungen, die von Gewerkschaft Vida und Betriebsrat Bord einberufen wurden, musste Austrian Airlines am Dienstag, den 28. März 2023 rund 100 Flüge streichen. Besonders im Deutschland-Österreich-Verkehr kam dies zu einem ungeschickten Zeitpunkt, denn am Montag sind aufgrund eines großflächigen Streiks sehr viele Flüge zwischen den beiden Staaten ausgefallen. Ende der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Geschäftsleitung von Austrian Airlines das bisherige Angebot an das fliegende Personal nachgebessert hat. Dem Vorschlag nach soll es für die Beschäftigten mehr Lohn geben, wobei die Bezüge der Flugbegleiter in den untersten Senioritätsstufen besonders stark steigen sollen. Vorab wollte sich die Gewerkschaft nicht in die Karten blicken lassen und verwies darauf, dass der Betriebsrat das Angebot zunächst im Rahmen der Betriebsversammlungen mit den Mitarbeitern besprechen wird. Auch am Mittwoch wird es punktuell zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Das hängt damit zusammen, dass sich einige Maschinen nicht an jenen Airports, an denen sie eigentlich sein sollten, befinden. Davon sind beispielsweise Langstreckenflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika betroffen. Austrian Airlines erklärte unter anderem, dass man versucht habe die betroffenen Passagiere proaktiv auf andere Verbindungen umzubuchen. Der Konkurrent Ryanair nutze die Gelegenheit für eine Werbeaktion. Man legte so genannte „Rettungstarife“ ab 69 Euro auf und behauptete, dass Austrian Airlines „hunderte Flüge“ habe streichen müssen. „Ryanair rettet wieder einmal den Tag in Wien, nachdem Austrian Airlines am Dienstag, den 28. März, kurzfristig Hunderte von Flügen gestrichen hat. Ryanair bietet Rettungstarife ab nur 69 € an, um den österreichischen Reisenden, die durch die jüngsten kurzfristigen Annullierungen

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Nürnberg mit Hub-Anbindung an Heathrow zufrieden

Seit knapp über einem Jahr gibt es eine Nonstopverbindung zwischen Nürnberg und London-Heathrow. Diese wird seitens des bayerischen Airports als besonders wichtig betrachtet, da man viele Umsteiger für USA-Flüge gewinnen konnte. „Die Verbindung von British Airways zum Drehkreuz London Heathrow war ein lang ersehnter Wunsch von Passagieren und Unternehmen aus unserer Metropolregion“, weiß Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg. „Die Verbindung bringt nicht nur Geschäftsreisende, Schüler, Studierende und Touristen nach London, sondern über das Drehkreuz auch zu vielen Zielen weltweit.“ Neben innerbritischen Umsteigeverbindungen beispielsweise nach Edinburgh, Manchester oder Glasgow steht der Flughafen New York ganz oben auf der Liste der Umsteigeziele. Gefolgt von Chicago, Dallas, Phoenix, Miami und Boston. Auch in umgekehrter Richtung ist die Strecke begehrt, wie die jüngst veröffentlichte Jahresbilanz 2022 der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ) zeigt: Demnach entwickelte sich der US-Markt hervorragend und bleibt mit über 120.000 Übernachtungen Nürnbergs wichtigster Auslandsmarkt, wozu insbesondere die neue British-Airways-Verbindung beiträgt.

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Symbolische Entscheidung: EU-Kommission erklärt Alitalia-Kredit für rechtswidrig

Die EU-Kommission hat entschieden, dass auch ein im Jahr 2019 an Alitalia gewährtes staatliches Darlehen in der Höhe von 400 Millionen Euro illegal war. Die Wettbewerbshüter ordneten an, dass Italien das Geld zurückfordern muss. Die Entscheidung hat aber eher symbolische Bedeutung. Alitalia musste im Mai 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit Hilfe von staatlichen Krediten, die in mehreren Tranchen gewährt wurden, bis Herbst 2021 in der Luft gehalten. Der Nachfolger Ita Airways gilt laut EU-Kommission nicht als Rechtsnachfolger, so dass dieser nicht für die Schulden von Alitalia aufkommen muss. Da sich der vormalige Flagcarrier seit einiger Zeit in Liquidation befindet und zahlreiche Assets bereits verkauft wurden, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ausreichend Mittel vorhanden sind, um die Anordnung der EU-Kommission erfüllen zu können. Mitbewerber, die gegen die Notkredite, die Alitalia gewährt wurden, geklagt hatten, argumentierten von Anfang an damit, dass sie den Verdacht haben, dass die italienische Regierung planen würde, dass der insolvente Carrier das Geld nie zurückführen muss. Die EU-Kommission hat nun angeordnet, dass das Darlehen in der Höhe von 400 Millionen Euro zurückgefordert werden muss. Weiters wurde im Jahr 2017 ein Kredit im Ausmaß von 900 Millionen Euro gewährt. Auch diesen konnte Alitalia bis heute nicht zurückführen. Aufgrund des Insolvenzverfahrens ist davon auszugehen, dass der italienische Steuerzahler das Geld nie wiedersehen wird und daher die Entscheidung der EU-Kommission lediglich symbolische Bedeutung hat.

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Alltours: Türkei derzeit stark gefragt

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage im Bereich Türkei-Pauschalreisen. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschlossen das Angebot auszuweiten und eine Rundreise aufzulegen. Der Tour Operator geht davon aus, dass man in diesem Jahr rund eine halbe Million Türkei-Urlauber haben wird. Die 8-tägige Kultur-Rundreise führt von Antalya über Ephesus, Pergamon, Troja, die Dardanellen nach Istanbul und über Bursa, Sardes und Pamukkale zurück nach Antalya. Die Rundreise kann mit einem anschließenden Strandurlaub gebucht und mit jedem Hotel aus dem Alltours Programm in der Region kombiniert werden. Alle Transfers sind hierbei inklusive. Zur Auswahl stehen Alltours Kundinnen und Kunden im Sommer über 450 Hotels an der türkischen Riviera und der türkischen Ägäis, überwiegend im 4- und 5-Sterne-Segment.

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Wegen Randalierer an Bord: Ryanair musste außerplanmäßig in Memmingen landen

Am Sonntagabend musste ein Ryanair-Flug, der sich auf dem Weg von Dublin nach Bodrum befand, außerplanmäßig in Memmingen zwischenlanden. Laut Erklärung der Polizei ist der Grund dafür, dass an Bord ein betrunkener Mann randaliert haben soll. Auch soll der „unruly PAX“ versucht haben eine Notausgangstür zu öffnen. Es soll sich um einen 48-jährigen Iren handeln. Nebst der Randale soll er obendrein das Kabinenpersonal des Billigfliegers bedroht haben. Offiziellen Angaben nach soll sich der Mann nicht beunruhigen haben lassen, so dass der Kapitän entschied außerplanmäßig in Memmingen zu landen, um den Störenfried der deutschen Exekutive zu übergeben. Unmittelbar nach dem Eintreffen auf einer Parkposition betrat die Bundespolizei den Ryanair-Jet. Die Exekutive erklärt dazu, dass er zumindest passiven Widerstand geleistet haben soll. Nach seiner Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft an, dass der 48-jährige Ire zunächst in ein Krankenhaus zur Feststellung seines Gesundheitszustands gebracht wird. Die Ryanair-Maschine soll vollbesetzt gewesen sein. Die außerplanmäßige Zwischenlandung in Memmingen brockte den übrigen Passagieren eine erhebliche Verspätung ein. Davon waren auch jene betroffen, die auf dem Rückflug von Bodrum nach Dublin gebucht waren. Die Bundespolizei führt nun auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gemäß Paragraph 315 Strafgesetzbuch (gefährlicher Eingriff in die Luftsicherheit).

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AIr Baltic mietet weitere Wetlease-Maschinen ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt zwischen 27. März und vorerst 31. Mai 2023 weitere Wetlease-Maschinen ein. Hintergrund ist, dass sich Triebwerkswartungen an einigen A220 in die Längere ziehen. Daher mietet man Flugzeuge samt Besatzungen von XFly (Bombardier CRJ-900NG – 88 Sitze), Danish Air Transport (Airbus A320-232 – 180 Sitze), Carpatair (Airbus A319-100 – 150 Sitze) und Cyprus Airways (Airbus A320-232 – 180 Sitze an. Air Baltic selbst fliegt auch selbst im ACMI für andere Carrier. Beispielsweise sind sechs Airbus A220-300 für Swiss im Einsatz.

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