März 31, 2023

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März 31, 2023

Ostern: Berlin erwartet 1,15 Millionen Passagiere

Während der unmittelbar bevorstehenden Osterferien rechnet der Flughafen Berlin-Brandenburg mit rund 1,15 Millionen Passagieren. Von 46 Airlines werden 123 Destinationen in 47 Ländern angeboten. Rund 1,15 Millionen Passagiere werden am Flughafen Berlin Brandenburg erwartet, die sich auf rund 7.500 Starts und Landungen verteilen. An den einzelnen Ferientagen reisen durchschnittlich rund 68.000 Passagiere über den BER. Die Hauptreisetage mit jeweils ungefähr 77.000 Passagieren werden für die Sonntage am 2. April zu Beginn der Ferien sowie am 16. April zum Ende des Osterreiseverkehrs erwartet. Zu den am stärksten frequentierten Zeiten im Ferienverkehr wird wieder zusätzliches Personal des BERteams die Fluggäste in den Terminals empfangen und unterstützen. Zu Ostern zieht es Reisende aus der Region in die europäischen Metropolen, ans Mittelmeer und auch in die weite Ferne. In Europa stehen Amsterdam, Antalya, Paris, Zürich und Palma de Mallorca ganz oben im Ranking der beliebtesten Urlaubsziele. Die favorisierten Länder Fernreisender ab BER sind zur Osterzeit Ägypten, Katar, USA, Singapur, Dubai und Tunesien.

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Indien will ehemalige Air-India-Töchter zu Geld machen

Die indische Regierung will jene Teile der Air India, die von Tata Sons nicht übernommen wurden, verkaufen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Bereiche Wartung und Ground Handling sowie die Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Die ehemaligen Air-India-Töchter AI Airport Service, Alliance Air, Air India Engineering Services und Hotel Corp.of India wurde im Vorjahr im Zuge der Privatisierung des Konzerns nicht von Tata Sons übernommen. Diese blieben somit im Eigentum der Staatsholding AI Asset Holdings Ltd. Nun will die indische Regierung auch diese vier Gesellschaften loswerden und steht laut der Nachrichtenagentur LiveMint unmittelbar vor der Veröffentlichung der Verkaufsausschreibung. Man beabsichtigt zumindest 365,2 Millionen U.S.-Dollar einzunehmen. Während Wartung und Ground Handling spätestens bis Ende des kommenden Jahres neue Eigentümer haben sollen, sieht es bei Alliance Air und den Hotels ein wenig anders aus. Den Regio-Carrier will man in etwa um 2024 oder 2025 herum verkaufen. Der Hotelbetrieb könnte noch länger im Staatseigentum verbleiben, denn viele Häuser gelten als investitionsbedürftig. Der Gesamt-Verkaufserlös soll primär zur Tilgung der Schulden von Air India, die im Zuge der Privatisierung beim Staat verblieben sind, verwendet werden. Allerdings dürfte dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, denn rund 5,5 Milliarden U.S.-Dollar hatte der Carrier über viele Jahre hinweg angehäuft.

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Volotea mit drei neuen Strecken ab Bergamo

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz am italienischen Flughafen Bergamo weiter aus. Man fliegt künftig auch nach Lynon, Nantes und Oviedo. Damit verdoppelt man das Angebot regelrecht. Lyon und Nantes werden am 6. April bzw. 13. April in das Streckennetz des Flughafens aufgenommen. Die begehrten Ziele bereichern die Frankreich-Verbindungen von Mailand-Bergamo und ergänzen die bestehenden Verbindungen nach Bordeaux, Lourdes, Marseille, Paris Beauvais, Paris Charles de Gaulle und Toulouse. Volotea gewinnt sofort einen Anteil von 5 % am französischen Markt des Flughafens und wird das ganze Jahr über mehr als 1 200 wöchentliche Sitze nach Frankreich anbieten. „Wir freuen uns sehr, dass Volotea sein Angebot an Flugzielen von unserem Flughafen aus erweitert, zumal die Fluggesellschaft ihren internationalen Flugbetrieb ab Mailand-Bergamo ausbaut. Diese Verbindungen sind für die Passagiere in unserem Einzugsgebiet, die das fantastische Asturien und die Stadt Oviedo besuchen möchten, von großer Bedeutung, ebenso wie die Entdeckung der französischen Regionen und Städte durch die Flüge nach Nantes und Lyon. Wir laden auch diejenigen Touristen ein, die die atemberaubende Lombardei erkunden möchten“. Giacomo fügt hinzu: „Diese Verbindungen mit Volotea passen perfekt zu unserem Ziel, unseren Flughafen besser zu vernetzen und das weitere Wachstum von Mailand-Bergamo zu sichern“, so Giacomo Cattaneo, Director of Commercial Aviation am Bergamo Airport.

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Kanada: Airbus A321XLR absolviert „Tiefkühltest“

Der europäische Flugzeugbauer führte im kanadischen Iqaluit mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR einen viertägigen Bodentest bei kaltem Wetter durch. Dieser ist auch Bestandteil des Zulassungsverfahrens. Das langstreckentaugliche Muster wird von zahlreichen Carriern sehnlichst erwartet, weil es im direkten Vergleich mit Widebodies sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb günstiger ist. Allerdings ist es zu Verzögerungen gekommen, so dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Indienststellung nicht vor Ende 2024 bzw. Anfang 2025 erfolgen kann. Einige Wochen zuvor hatte eines der anderen A321XLR-Testflugzeuge einen ähnlichen Besuch in Iqaluit absolviert, wo der Betrieb der Hydraulik und anderer Systeme bei extrem kalten Temperaturen geprüft wurde – nach einem nächtlichen „Einweichen“ bei minus 40 Grad Celsius. „Dieses Mal haben wir das Wasser- und Abwassersystem der Kabine getestet, was eine nächtliche Sickertemperatur von unter -15 Grad Celsius in der ungeheizten Kabine erforderte. Zu diesem Zweck wurden in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten mehrere Kältebäder bei geöffneten Türen durchgeführt, während die Außentemperatur bei etwa minus 20 Grad Celsius lag“, so der Hersteller. Der Test ist so konzipiert, dass die wärmere Umgebung in der Kabine und unter dem Passagierdeck, wo viele Systeme untergebracht sind, bei Minusgraden im ausgeschalteten Zustand einfrieren kann. Vor Ort brachte Airbus ein Team von mehr als 30 Personen mit, darunter sechs Piloten, Flugtestingenieure, einen Testflugingenieur und einen Fachingenieur für die Kabine. Das Wartungsteam bestand aus Mechanikern, Elektrikern, Qualitätsprüfern, Instrumentierungsspezialisten, Systemdesignern und technischen Fotografen.

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Ryanair: Köstinger und Brennan neue Mitglieder des Board of Directors

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair konnte neue Mitglieder ihres Vorstands verkünden: die Österreicherin Elisabeth Köstinger und der Ire Eamonn Brennan. Diese werden ab 1. April den Posten des „Non Executive Director“ übernehmen. Elisabeth Köstinger, künftiges Mitglied des Vorstands von Ryanair, war ursprünglich als Politikerin in der ÖVP tätig, außerdem arbeitete sie von 2009 bis 2019 im europäischen Parlament. Darüber hinaus war sie zeitweise als Ministerin für Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Tourismus tätig. 2022 tritt sie aus der Politik aus, um als CEO einer österreichischen ESG Fintech zu fungieren. Der Ire Eamonn Brennan war früher für die Leitung der irischen Luftfahrtbehörde tätig, und belegte von 2018 bis 2022 den Posten des Generaldirektors der europäischen Flugsicherung von Eurocontrol. Brennan stellte für den europäischen Luftraumverkehr eine leitende Funktion dar.

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Ita Airways steckt tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Ita Airways musste das Geschäftsjahr 2022 mit einem Nettoverlust in der Höhe von rund 486 Millionen Euro abschließen. Der Umsatz wird mit 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Indes befinden sich die Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten Lufthansa in einer heißen Phase. Ita Airways führte im Vorjahr rund 97.000 Linienflüge durch. An Bord hatte man etwa 10,1 Millionen Fluggäste. Da der Carrier erst im Herbst 2021 gestartet ist, war das Jahr 2022 das erste vollständige Betriebsjahr. Insofern fehlt es an Vergleichsdaten. Die Umsätze wurden in den ersten Monaten durch die Pandemie beeinträchtigt und die Ergebnisse wurden durch den anschließenden Anstieg der Treibstoffkosten und den Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts „erheblich beeinträchtigt“. Für das Jahr 2023 erwartet Ita Airways ein „weiteres deutliches Wachstum“, das durch eine Erweiterung der Flotte erreicht werden soll, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, mehr Ziele anzufliegen. Lufthansa und die italienische Regierung verhandeln derzeit über eine vierzigprozentige Beteiligung an Ita Airways. Dazu reist auch Kranich-Konzernchef Carsten Spohr nach Rom. Lokale Medien spekulieren, dass Lufthansa nicht mehr als 200 Millionen Euro auf den Tisch legen möchte. Damit liegt das Angebot deutlich unter den Preisvorstellungen der Regierung.

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Swiss: Neue Verbindung von Hamburg nach Genf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss nimmt künftig die Strecke Hamburg – Genf in ihr Flugprogramm. Die neue Verbindung von Hamburg und Genf wird montags, mittwochs, freitags und sonntags angeboten. Mit Start des Sommerflugplans wird auch die Route Hamburg – Genf künftig wiederaufgenommen. Die Schweizer Fluggesellschaft bietet Flüge dieser Strecke wöchentlich montags, mittwochs, freitags und sonntags an. Die wöchentlichen Flugreisen werden dabei mit dem Airbus A220-300 durchgeführt. Der Abflug in Genf ist auf 14:45 Uhr angesetzt, der Flug an sich dauert ungefähr 1,5 Stunden, bis die Landung in Hamburg erfolgt. Der Abflug in Hamburg findet um 17:20 Uhr statt, während die Landung in Genf auf 19:05 Uhr angesetzt wird. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Passagieren direkt zum Start des neuen Sommerflugplans mehr Vielfalt bieten können. Unser langjähriger Partner SWISS bringt mit Genf ein beliebtes Schweizer Ziel zurück, das auch heute viel Potenzial zu bieten hat. Neben den klassischen Sonnenzielen wollen die Norddeutschen auch andere Städte kennenlernen und ihren Urlaub aktiver gestalten. Auch viele Schweizer zieht es in die Metropole Hamburg, sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext“, so Michael Eggenschwiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Dublin: Mann gelangte ohne Bordkarte und Reisepass in Aer-Lingus-Flugzeug

Am Flughafen Dublin ist es am 27. März 2023 zu einer schweren Sicherheitspanne gekommen, denn einem 48-jährigen Mann ist es gelungen ohne Bordkarte und Reisepass in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Obendrein konnte er sogar einen Aer-Lingus-Flug nach Birmingham betreten. An Bord der Maschine war allerdings Schluss, denn es kam zu Unstimmigkeiten mit einem Passagier bezüglich dem Sitzplatz. Das Kabinenpersonal führte einen so genannten Headcount durch und stellte fest, dass eine Person zu viel an Bord ist. Die Exekutive wurde alarmiert und rasch stellte sich heraus, dass der 48-Jährige unrechtmäßig an Bord war. Bereits am 28. März 2023 wurde er vom zuständigen Untersuchungsrichter angehört. Vorgeworfen wird Abul A., dass er sich unbefugt in den Sicherheitsbereich begeben habe und zwar in der Absicht eine Straftat zu begehen. Dabei geht es nicht um terroristische Dinge, sondern darum, dass er ohne Ticket fliegen wollte. Weiters muss er sich dafür verantworten, dass er als Drittstaatenangehöriger ohne Reisepass oder ID-Card versucht hat Irland zu verlassen. Der Untersuchungsrichter verhängte aufgrund der Vermögensverhältnisse Geldstrafen in der Höhe von 350 Euro pro strafbarem Vergehen. Weiters droht dem Mann die Abschiebung, denn sein offizieller Wohnsitz befindet sich in Newcastle (Vereinigtes Königreich). Die Fluggesellschaft Aer Lingus bestätigte auf Anfrage den Vorfall und verweist auf die Zuständigkeit der Strafverfolgungsbehörden. Mit diesen würde man umfassend kooperieren und habe diesen alle vorliegenden Informationen zur Verfügung gestellt. Der Flughafen Dublin, in dessen Terminal 2 sich die Sache ereignet hatte, erklärte wie folgt: „Aus offensichtlichen Gründen äußern wir uns nicht zu Sicherheitsfragen. Wir nehmen zur Kenntnis,

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Osterferien 2023: Köln/Bonn erwartet 472.000 Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet während der bevorstehenden Osterferien 2023 mit rund 472.000 Fluggästen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erwartet man um rund neun Prozent mehr Passagiere. Am ersten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag rund 86.000 Fluggäste in Köln/Bonn erwartet. Über das Osterwochenende (Karfreitag-Ostermontag) sind es 114.000 Passagiere. Spitzentag in den Ferien ist Freitag, der 14. April, wenn mehr als 30.000 Reisende in Köln/Bonn starten und landen. „Es ist deutlich zu spüren, dass die Reiselust der Menschen vollends zurückgekehrt ist. Nach einem sehr guten Jahresbeginn setzt sich der erfreuliche Aufwärtstrend in den Osterferien fort“, erklärt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Beliebteste Reiseländer in den Osterferien sind Spanien mit 110.000 Passagieren, gefolgt von der Türkei (93.000 Fluggäste) und Italien (50.000 Passagiere). „Gemeinsam mit allen Prozesspartnern haben wir uns intensiv vorbereitet und zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, damit unsere Gäste einen angenehmen Start in den Urlaub haben.“

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