April 5, 2023

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April 5, 2023

Nordica mit neuen Charterzielen ab Tallinn

Die estnische Fluggesellschaft Nordica wird ab Mitte April 2023 im Auftrag von Reiseveranstaltern drei Charterziele ab Tallinn bedienen. Auf diesen Routen kommt der Maschinentyp Airbus A320 zum Einsatz. Konkret handelt es sich um Rhodos, das vorerst nur einmalig am 23. April 2023 angesteuert werden soll. Weiters geht es am 19. und 26. April 2023 nach Heraklion. Zwischen 20. und 29. April 2023 wird man vier Antalya-Umläufe durchführen.

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Die Vorauszahlung von Liliair: Wofür eigentlich?

Eine echte Fluggesellschaft ist Liliair nicht. Flugtickets hat man bis zuletzt auch keine verkauft und dennoch kündigte man an, dass bis zu acht Maschinen ab Klagenfurt betrieben werden sollen und ein Millionen-Euro-Betrag als Vorauszahlung an den Kärntner Airport überwiesen werden. Die Vorgehensweise ist durchaus unüblich, denn als „virtuelle Fluggesellschaft“ haben Airport und Ticketverkäufer formell nur wenig miteinander zum tun. Für die notwendigen Start- und Landerechte sowie die Entrichtung sämtlicher Steuern und Gebühren muss der so genannte Operating Carrier sorgen. Liliair hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung und ist somit im rechtlichen Sinn keine Fluggesellschaft. Sofern Liliair beim Flughafen Klagenfurt keinen Ticketschalter oder Werbeflächen mietet, gibt es rein von den Flügen her im Normalfall keinen direkten Geldfluss zwischen virtueller Airline und Flughafen. Wie bereits erwähnt: Die Steuern und Gebühren muss der Operating Carrier bezahlen und dieser hat diese „Nebenkosten“ in die Charterraten eingepreist. Dass ein Drittunternehmen für die Bezahlung von Flughafengebühren aufkommt, ist absolut unüblich und würde die durchführende Fluggesellschaft durchaus auch in die Situation bringen, dass man im Falle einer Nichtzahlung durch den „virtuellen Carrier“, der nichts anderes ist als eine GmbH, die Charterflüge anbietet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Die seitens der Lilihill Group angekündigte Vorauszahlung von 1,7 Millionen Euro wirkt auf den ersten Blick äußerst hoch. Zieht man aber das Gebührenverzeichnis des Klagenfurter Flughafens sowie die Kosten des Ground Handlings heran, so wird rasch klar, dass das „Prepayment“ nicht sonderlich lange ausreichen wird. Fraglich ist auch wofür Liliair eigentlich eine Vorauszahlung leistet, denn mangels AOC und Betriebsgenehmigung

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Lufthansa übergibt München-Jersey an Air Dolomiti

Ab 27. Mai 2023 wird Air Dolomiti die Flugverbindung zwischen München und Jersey unter eigenen Flugnummern anbieten. Bislang kam der LH-Code zum Einsatz. Auch weiterhin werden die Flüge über Lufthansa buchbar sein, da ein konzerninterner Codeshare vereinbart wurde. Die von Air Dolomiti betriebenen Embraer 195 verkehren jeweils am Verkehrstag Samstag auf dieser Route. Künftig fliegt man formell unter dem EN-Code auf eigene Rechnung.

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Zürich: Swiss mit neuer Non-Schengen-Lounge

Am Flughafen Zürich-Kloten hat Swiss die sich im Terminal D befindliche Non-Schengen-Lounge auf den neuesten Stand gebracht. Der rund 650 Quadratmeter große exklusive Wartebereich richtet sich an Passagiere ab Business-Class sowie Vieflieger ab Senator-Status. Die Lounge befindet sich im Non-Schengen-Transitbereich bei den D-Gates des Zürcher Airports. Für Flugäste besonders interessant: Dieser exklusive Wartebereich bietet einen umfangreichen Ausblick auf die Berge sowie das Vorfeld des Flughafens. Hinsichtlich des Caterings setzt man hauptsächlich auf regionale Spezialitäten. Das neue Konzept vereint Designelemente der bestehenden Swiss-Lounges mit neuen Akzenten und hochwertigen Materialien. Helle Holzakzente und dezente Schieferplatten aus der Schweiz im Zusammenspiel mit sanften Bordeaux-Farbtönen begrüssen die Besucher:innen in der Lounge. Ein warmes Ambiente, das zum Verweilen und Geniessen einlädt. Die Kombination aus Naturelementen und gedeckten Farben ist im Einklang mit dem „Swiss-Senses“-Design. „Ich freue mich, unseren Gästen im Non-Schengen-Bereich am Flughafen Zürich erneut ein Lounge-Erlebnis mit herausragender Servicequalität präsentieren zu können, das unserem Premium-Anspruch voll und ganz gerecht wird und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden eingeht. Das Farb- und Materialkonzept bietet unseren Gästen ein neues und verbessertes Wohfühlerlebnis“, so Swiss-Managerin Julia Hillenbrand. Die Swiss-Non-Schengen-Lounge ist täglich von 05:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet und bietet 160 Gästen Platz. Sie steht allen Business- und First Class- sowie Senator- und HON- Gästen von SWISS und der Lufthansa Group sowie Star Alliance Business Passagieren offen.

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Ryanair stellt zahlreiche Strecken auf UK-Tochter um

Auf zahlreichen ab dem Vereinigten Königreich angebotenen Ryanair-Strecken ist es mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 zu Änderungen der Flugnummern gekommen. Hintergrund ist, dass die betroffenen Flüge künftig unter dem RK-Code angeboten werden. Dies hat zur Folge, dass die operative Verantwortung nun nicht mehr bei der Ryanair DAC, sondern bei Ryanair UK liegt. Dies schließt aber den konzerninternen Einsatz von Wetlease-Maschinen, die von Lauda Europe, Malta Air, Buzz und/oder Ryanair DAC betrieben werden, ausdrücklich nicht aus. Laut Aeroroutes sind nachstehende Routen von der Umstellung betroffen:

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Flughafen Frankfurt-Hahn geht nun an Egelsbach-Betreiber

Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird laut einer Erklärung von Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner an die Triwo AG gehen. Der Käufer ist bereits in der Luftfahrt tätig und betreibt unter anderem die Flugplätze Oberpfaffenhofen, Zweibrücken, Frankfurt-Egelsbach und Mending. Ursprünglich erging der Zuschlag an die Swift Conjoy GmbH, die jedoch trotz wiederholter Aufforderung des Masseverwalters den Kaufpreis nicht überwiesen haben soll. Die Entscheidung wurde aufgehoben und das Bieterrennen wurde erneut eröffnet. Zeitweise sah es danach aus als ob die Muttergesellschaft des Nürburgrings einspringen würde. Nun ging der neuerliche Zuschlag aber an die Triwo AG. „Wir haben ein ganzes Bündel an Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, die den Flughafen Hahn wieder attraktiver für Airlines und Passagiere machen und es ermöglicht haben, den Geschäftsbetrieb im Rahmen des Insolvenzverfahrens letztendlich ohne Verluste fortzuführen, um damit die Grundlage für einen Verkauf zu legen. Ich freue mich, dass wir nach einem zum Teil steinigen Weg den Turnaround gemeinsam geschafft haben und bedanke mich persönlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Betriebsräten sowie deren Beratern für ihren professionellen und starken Einsatz während dieser herausfordernden Zeit“, so der Insolvenzverwalter. „Nun ist es aber auch wichtig, dass ein neuer Betreiber das ‚Ruder‘ übernimmt.“ Seinen Angaben nach kann der Flughafen Hahn mittlerweile verlustfrei betrieben werden. Der Abschluss und der Vollzug des jetzt geschlossenen Vertrages stehen noch unter Bedingungen. Die Parteien gehen davon aus, dass diese zeitnah erfüllt werden. Der Kaufpreis ist bereits auf ein Treuhandkonto überwiesen worden. Alle rund 400 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden von der Erwerberin übernommen. Über die Details des Vertrages wurde Stillschweigen

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Charter: Air Nostrum nimmt Barcelona-Bratislava auf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters führt die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum ab 21. Juni 2023 Nonstopflüge zwischen Bratislava und Barcelona durch. Diese sollen mit Bombardier CRJ-1000 durchgeführt werden. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Mittwoch. Vorerst ist die Charterroute bis zum 13. September 2023 befristet. Über eine mögliche Verlängerung hat der Tour Operator noch nicht entschieden.

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