April 19, 2023

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April 19, 2023

Miami: Air Transat und Emirates kollidieren am Gate

Am Donnerstag, den 13. April, kollidierte der Air Transat-Flug TS948 aus Toronto mit der Tragfläche eines Emirates-Flugzeugs, das auf dem internationalen Flughafen von Miami neben dem Flugzeug geparkt war. Der Air-Transat-Flug TS948 mit einem Airbus A330-200 mit der Kennung C-GUBL war gerade aus Toronto angekommen und rollte zum Flugsteig, als sein Flügel den Flügel einer Boeing 777-300ER von Emirates mit der Kennung A6-EGH streifte, die am Flugsteig neben ihm geparkt war, so die Flughafenbehörden. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Die Rückflüge der beiden Flugzeuge nach Toronto bzw. Dubai wurden aufgrund der entstandenen Schäden gestrichen.

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Taipeh: A321 und B777 von Eva Air kollidieren

Ein Airbus A321 der Eva Air kollidiert mit einer Boeing 777-300, während er auf dem Flughafen Taoyuan in Taipeh geschleppt wird, wobei beide Flugzeuge erheblich beschädigt werden. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Am Abend des 16. April wurde ein Airbus A321 der Eva Air mit der Kennung B-16227 auf dem Flughafen Taoyuan in Taipeh geschleppt. Der Fahrer des Schleppers fuhr versehentlich auf das Vorfeld, als er auf der Rollbahn wendete. Die A321 wurde durch den abrupten Zusammenstoß mit einer geparkten Boeing 777-300ER (B-16740) der gleichen Fluggesellschaft erheblich beschädigt. Die rechte „Sharklet“-Flügelspitze der A321 wurde in die Unterseite der Nase der B777 geschnitten und schwer beschädigt. Evergreen Aviation Service gab an, dass der Unfall durch den unvorsichtigen Betrieb des Fahrers verursacht wurde, und der Flugbetrieb wurde eingestellt. Es wird berichtet, dass die vorläufige Untersuchung ergab, dass das Bodenpersonal zu diesem Zeitpunkt vor dem Fahren nicht getrunken hatte.

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Lübeck Air lässt Private Wings und Marathon AIrlines für sich fliegen

Statt auf eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 setzt Lübeck Air nun auf einen Embraer 175 der griechischen Marathon Airlines sowie eine Dornier 328 von Private Wings. Das Turbopropflugzeug ist bereits seit einigen Wochen auf den Routen ab Lübeck im Einsatz. Die Ferienziele in Island, auf Menorca, Korsika und Sardinien sollen im Sommer 2023 mit Embraer 175 von Marathon Airlines bedient werden. „Die Wahl einer Embraer als perfektes Mittelstrecken-Fluggerät hat sich bereits im letzten Sommer bestens bewährt“, so Flughafen- und Lübeck Air Geschäftsführer Jürgen Friedel. „Unsere Fluggäste erhalten den gewohnten Lübeck Air Service, die Strecken sind über uns buchbar und weiterhin sind standard Hand- und Aufgabegepäck im Ticketpreis bereits enthalten.“ Der mit 88 Sitzplätzen bestuhlte Regionaljet wird von Mai bis Ende Oktober 2023 in Lübeck stationiert sein. Über eine mögliche Fortführung der Kooperation wurde noch nicht entscheiden. Anstatt der ATR72-500 von Air Alsie fliegt bereits seit einigen Wochen eine Dornier 328 von Private Wings auf den Strecken nach München, Bergen, Bern und Salzburg. Das soll auch so bleiben. Dazu Friedel: „Mit seinen 32 Sitzen ist die Dornier 328 der Private Wings sehr gut auf unseren etablierten Strecken einzusetzen – und der Fluggast spart Zeit, denn die Maschine fliegt schnell, erzeugt aber keinen Kondensstreifen, was wiederum der Umwelt zugutekommt“.

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Frankfurt: Eurowings Discover fliegt nach Savonlinna und Jonkoping

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover wird im Hochsommer des Jahres 2023 ab Frankfurt am Main Charterflüge nach Jonkoping und Savonlinna bedienen. Diese sollen je einmal pro Woche mit Airbus A320 bedient werden. Nach Jonkoping geht es zwischen 29. Juni und 10. August 2023 jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Auf Savonlinna nimmt man zwischen 17. August und 7. September 2023 ebenfalls an Donnerstagen Kurs. Es handelt sich um keine regulären Linienflüge, sondern um Charterverbindungen, die im Auftrag eines Tour Operators bedient werden.

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Austrian Airlines flottet zehn Boeing 787-9 ein

Seit weit über einem Jahrzehnt wird kontrovers über die Erneuerung der Langstreckenflotte von Austrian Airlines diskutiert. Doch nun ist es soweit: Die Lufthansa-Tochter wird bis 2028 zehn Boeing 787-9 einflotten. Die erste Einheit soll im kommenden Jahr übernommen werden. Derzeit betreibt Austrian Airlines in diesem Segment die Muster Boeing 767 und 777. Diese stammen überwiegend noch aus Lauda-Air-Zeiten und sind damit schon kräftig in die Jahre gekommen. Beide Maschinentypen sollen durch Boeing 787-9 ersetzt werden, wobei es laut AUA zu einem Flottenwachstum kommen wird. Derzeit verfügt man auf der Langstrecke über neun Maschinen und künftig sollen es zehn Dreamliner sein. Die erste Boeing 787-9 in den Farben von Austrian Airlines soll im Sommerflugplan 2024 in den Liniendienst gestellt werden. Einen exakten Termin für die Einflottung konnte der Carrier noch nicht mitteilen. Die übrigen neun Exemplare werden bis 2028 ausgeliefert. Im Gegenzug wird dann je eine B767 bzw. B777 die Flotte verlassen. Die Dreamliner werden sukzessive von Lufthansa transferiert beziehungsweise stammen aus bestehenden Bestellungen der Lufthansa Group. Es handelt sich somit um konzerninternes Leasing. „Mit dem ‚Dreamliner‘ hebt Austrian Airlines in ein neues Flugzeugzeitalter ab und nimmt Kurs auf Wachstum. Die Einflottung von zehn Boeing 787-9 in den nächsten fünf Jahren zeigt, dass wir wieder investitions- und zukunftsfähig sind“, so Annette Mann, Generaldirektorin der Austrian Airlines. An Bord erwartet Fluggäste ein innovatives Lichtsystem, das je nach Tages- oder Nachtzeit an den Biorhythmus angepasst ist und somit den Jetlag reduzieren kann, sowie großzügige Gepäcksfächer. Eine weitere Besonderheit dieses Flugzeugtyps sind die Fenster

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März 2023: Frankfurt mit 4,3 Millionen Passagieren

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, hatte im März 2023 rund 4,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um etwa 860.000 Reisende zulegen. Das genannte Kalendermonat war auch von einem Streiktag, an dem keine regulären Linienflüge durchgeführt werden konnten, geprägt. Ohne diesen hätte man um etwa 160.000 Fluggäste mehr verkünden können. Frankfurt lag zuletzt um 23,5 Prozent unter dem Aufkommen, das man im März 2019 hatte. Das Frachtgeschäft musste neuerlich ein Minus verzeichnen. Man wickelte 163.581 Tonnen ab und damit um 7,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2019 hatte man gar um 17,7 Prozent weniger Cargoaufkommen.

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Osterferien 2023: Dortmund und Nürnberg mit starken Zuwächsen

Die deutschen Verkehrsflughäfen Dortmund und Nürnberg zeigen sich mit dem Verkehrsaufkommen, das während der zweiwöchigen Osterferien erzielt werden konnte, zufrieden. Der NRW-Airport hatte 142.425 Fluggäste und damit um 21,6 Prozent mehr als rund um Ostern 2022. Auch konnte man das Rekordergebnis, das man während der Osterferien 2019 hatte, übertreffen. Damals zählte der Flughafen Dortmund 127.829 Fluggäste. Jene Ziele, die von den Passagieren besonders häufig gebucht wurden, waren Palma de Mallorca und Kattowitz. „Wir freuen uns über die erneut gestiegene Nachfrage in den Osterferien, die vielen attraktiven Reiseziele, die wir unseren Fluggästen anbieten können und dass der Start der Sommersaison mit den Osterferien auch operativ reibungslos funktioniert hat“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Ähnlich ist es auch in Nürnberg gelaufen. Der bayerische Airport rechnete mit etwa 177.000 Passagieren, jedoch wurden es dann 181.500 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit den Osterferien des Vorjahres hatte man somit um 16 Prozent mehr Reisende. Rund 11.000 Passagiere pro Tag nutzten den Flughafen für ihre Ab- und Anreise. Bisher verkehrsstärkster Tag des Jahres war Freitag, 14. April 2023 mit 12.750 Passagieren. In Nürnberg war Palma de Mallorca jenes Reiseziel, zu dem die meisten Fluggäste unterwegs waren. Man hatte in etwa 22.000 Passagiere auf dieser Strecke. Knapp dahinter folgte Antalya. Ebenfalls stark frequentiert waren die Drehkreuze in Istanbul, Amsterdam, Frankfurt und Paris. Als allgemein sehr gefragt erwiesen sich die Angebote im Low Cost-Bereich, ganz vorn dabei Ryanair, Pegasus und Vueling.

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Zürich mit 2.081.649 Passagieren im März 2023

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im März 2023 von 2.081.649 Passagieren genutzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 58 Prozent zulegen. Den Wert des Jahres 2019 hat man zu 86 Prozent erreicht. Umgestiegen sind in Zürich 692.688 Reisende, was einem Anteil von 33 Prozent entspricht. Die Anzahl der Lokalfluggäste lag bei 1.383.805. Im März 2023 gab es im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 27. Prozent mehr Starts oder Landungen. Der Airport zählte 18.558 Flugbewegungen und hat damit 84 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 132 Fluggästen 13% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozentpunkte auf 80% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im März 35.510 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit März 2019 wurde 16% weniger Fracht abgewickelt.

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Personalmangel: Boeing zahlt Mitarbeitern bis zu 10.000 U.S.-Dollar für erfolgreiche Empfehlungen

Auch der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing leidet unter akutem Personalmangel. Nun will man den eigenen Mitarbeitern für erfolgreiche Empfehlungen, die zu Neueinstellungen in jenen Bereichen, in denen man händeringend nach Verstärkung sucht, Prämien von bis zu 10.000 U.S.-Dollar bezahlen. Das Prinzip ist recht einfach: Je größer die Personalnot in der jeweiligen Abteilung und je qualifizierter die vermittelte Fachkraft ist, desto höher fällt bei Einstellung die Prämie für den firmeninternen Tippgeber aus. Beispielsweise soll es am Standort South Carolina, der auf Boeing 787 spezialisiert ist, für die erfolgreiche Empfehlung von „für erfahrene Lackierern und Innenausstattungsspezialisten“ stolze 5.000 U.S.-Dollar als Prämie geben. Das Unternehmen stellt Mitarbeiter ein, da es in naher Zukunft die Produktionsraten für seine Programme 737-Max, 777/777X und 787 erhöhen will. Einem Bericht von Leeham News zufolge bietet der Flugzeugbauer einen Empfehlungsbonus von bis zu 10.000 US-Dollar für seine derzeitigen Mitarbeiter in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington. In Puget Sound befinden sich viele der Produktionsstätten des Unternehmens, darunter die Montagelinien für die 737-Max oder 777/777X sowie die 767F und eine militärische Variante der 767, die KC-46A. Dass Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden, auf Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter setzen und diese im Erfolgsfall auch finanziell belohnen, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Beispielsweise griff man auch bei Lufthansa auf dieses Mittel zurück. Immer wieder zeigt sich, dass die eigenen Beschäftigten im Freundes- und Bekanntenkreis bzw. der Familie durchaus geeignete Kandidaten haben, die sich einen Arbeitgeberwechsel vorstellen können.

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Loganair verlegt zwei Routen von Stansted nach Heathrow

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair verlegt ab Mai 2023 zwei weitere Destinationen von London-Stansted zum Heathrow Airport. Betroffen sind die Flugziele City of Derry und Dundee, die bislang ab dem zuerst genannten Flughafen angeboten wurden. Ab 6. Mai 2023 wird Loganair bis zu 19 Umläufe pro Woche zwischen Heathrow und der City of Derry durchführen. Am 7. Mai 2023 folgt die Destination Dundee, die man elfmal wöchentlich mit dem größten Airport des Vereinigten Königreichs verbinden wird. Im Gegenzug werden die entsprechenden Flüge ab Stansted eingestellt.

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