April 20, 2023

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April 20, 2023

USA: Ryanair erleidet juristische Schlappe gegen Booking.com

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und Booking.com befinden sich seit einigen Jahren in einem Rechtsstreit. Hintergrund ist, dass der Carrier unterbinden will, dass der OTA Tickets über seine Plattformen vertreibt. Mittlerweile brachte der Reisevermittler eine Gegenklage ein. Diese wird im U.S.-Staat Delaware verhandeln. Ryanair beantragte die Abweisung dieser, jedoch entschied ein Bezirksrichter, dass alle Anträge des Billigfliegers abgelehnt werden. Die Gegenklage stützt sich auf öffentliche Aussagen des Lowcosters, dass OTAs unautorisierte Tickets mit hohen Aufschlägen über ihre Plattformen verkaufen würden. Ein Großteil der juristischen Diskussion in der Widerklage drehte sich um die Bedeutung und das Motiv der E-Mails und Social-Media-Posts von Ryanair.

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Abschuss von PS752: Scharfe Kritik an iranischem Militärurteil

Im Iran wurden zehn Personen durch ein Militärgericht für den Abschuss der Boeing 737 der Ukraine International vom 8. Januar 2020 verantwortlich gemacht und zu Haftstrafen verurteilt. Allerdings stellte man nur Militärangehörige niedriger Ränge vor Gericht. Genau dieser Umstand wird international massiv kritisiert, denn die Kommandierenden wurden bislang nicht belangt. Ali Eftekhari, der Leiter des iranischen Militärgerichts, erklärte, der Fall sei komplex und weise „zahlreiche technische Aspekte“ auf, weshalb er vor das Militärgericht gebracht worden sei. Laut Eftekhari gab es „eine Reihe von Personen, die nicht dem Militär zuzurechnen sind“. Das Gericht verurteilte 10 Personen zu unterschiedlichen Haftstrafen. „Wie aus dem Urteil hervorgeht, gibt es 10 Angeklagte, und die Ebenen in dem Fall reichen vom Kommando bis zum Systembenutzer“, fügte Eftekhari hinzu und bemerkte, dass die Ränge der Angeklagten vom Zweiten Brigadier bis zum Dritten Leutnant reichten. Der Leiter des Gerichts wies darauf hin, dass der Bediener der Boden-Luft-Rakete Tor M1 zwei Fehler gemacht habe, nämlich dass er es versäumt habe, das Niveau des mit dem System verbundenen Radars einzustellen, und dass er sich nicht bei einer anderen Kommandozentrale erkundigt habe, ob das Ziel abgeschossen werden solle. Der Angeklagte gab zwar an, dass es einen Kommunikationsverlust gegeben habe, aber „der Kommunikationsverlust wurde nicht bestätigt“, stellte Eftekhari fest und fügte hinzu, dass er „nach eigenem Ermessen gehandelt und geschossen“ habe. „Die Diagnose war falsch, und dieser Fehler ist ein individueller und menschlicher Fehler“. Eine Hinterbliebenen-Organisation kritisiert das Urteil scharf und bezeichnet es als „Scheinurteil“. Es wäre „sinnlos und inakzeptabel“, denn die

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Hohe Nachfrage: Uzbekistan Airways schickt A330 auf Kurzstrecken

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways setzt im Sommerflugplan 2023 einen geleasten Airbus A330-200 ein. Das mit 266 Sitzplätzen bestuhlte Langstreckenflugzeug soll auf drei Routen mit besonders hoher Nachfrage fliegen. Ab 23. April 2023 wird diese Maschine einmal täglich zwischen Taschkent und Istanbul eingesetzt werden. Zwischen 3. und 16. Mai 2023 wird Uzbekistan den Airbus A330-200 auch auf den Routen nach Jeddah und Dubai fliegen lassen. Dabei soll das Langstreckenflugzeug jeweils einmal pro Tag zum Einsatz kommen.

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„Neue Air Malta“ soll Ende 2023 abheben

Für die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft Air Malta sind nun die Würfel gefallen, denn die Regierung will den Carrier mit spätestens Ende 2023 schließen und durch eine neue Fluggesellschaft, die sich ebenfalls im Eigentum des Staats befinden wird. Während es für die Passagiere „nahtlos“ weitergehen wird, müssen sich die Beschäftigten von Air Malta neu um ihre Jobs bewerben. Damit ist Widerstand seitens der Gewerkschaften und der Personalvertretung schon vorprogrammiert. Dass Air Malta finanziell nicht sonderlich gut aufgestellt ist und möglicherweise geschlossen bzw. ersetzt werden könnte, ist keine Neuigkeit. Allerdings stand der genaue Zeitpunkt bislang nicht fest und der Carrier selbst hüllte sich in Schweigen. Gegenüber der Times of Malta sagte Firmenchef David Curmi unter anderem: „Wir stehen kurz vor dem Ende langer, schwieriger und komplexer Diskussionen mit der Europäischen Kommission, die keine Kopie von Air Malta wollte. Wir haben der Kommission gezeigt, dass wir es ernst meinen“. Während sich die Beschäftigten um ihre Jobs beim Nachfolger, der in Kürze offiziell gegründet werden soll, neu bewerben müssen, soll es für die Passagiere nahtlos weitergehen. Der Name der „neuen Air Malta“ steht noch nicht fest. Es gibt zwar verschiedene Gerüchte, jedoch deutet so einiges daraufhin, dass die „New Company“ nach dem Vorbild mehrmaliger Alitalia-Neustarts einfach die Namensrechte erwerben könnte und somit nach außen hin für die Passagiere alles weitergeht als ob nichts gewesen wäre. Bereits bekannt ist, dass auch die Tage von Malta MedAir gezählt sind, denn der zweite Staatscarrier, der einst gegründet wurde, um billigere Pilotenlöhne erreichen zu können bzw. später

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Charter: Korean AIr fliegt nach Athen, Marseille und Venedig

Mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-200 wird Korean Air ab Seoul einige Charterflüge in Richtung Europa anbieten. Dabei nimmt man Kurs auf Athen, Marseille und Venedig. Die griechische Hauptstadt steuert man zwischen 5. Mai und 26. Mai 2023 am Verkehrstag Freitag im Auftrag eines Tour Operators an. Nach Marseille geht es an selbigem Verkehrstag zwischen 2. Juni und 16. Juni 2023. Venedig wird an Freitagen von 23. Juni bis 30. Juni 2023 angesteuert. Es handelt sich um Charterflüge, die für einen Reiseveranstalter durchgeführt werden.

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Vienna City Marathon mit Auswirkungen auf Anfahrt zum Flughafen Wien

Am Sonntag, den 23. April 2023 findet in Österreichs Bundeshauptstadt wieder der Vienna City Marathon statt. Aus diesem Grund werden einige Straßenzüge temporär gesperrt. Das wirkt sich indirekt auch auf Passagiere des Flughafens Wien-Schwechat aus, denn einige übliche Routen können temporär nicht genutzt werden. Laut ÖAMTC sind die nachstehenden Straßen frei und können für die An- und Abfahrt zu Österreichs größtem Flughafen verwendet werden: Die Westeinfahrt ist frei, daher ist die Zufahrt zum Flughafen von Westen kommend über Hietzinger Kai, Schönbrunner Schloßstraße, Grüner Berg und Altmannsdorfer Straße zur Tangente und Ost Autobahn (A4) möglich. Von Süden kommend kann man über die S1 fahren. Von den Bezirken 16, 17, 18, 19, 21, und 22 geht es über die Nord- bzw. Floridsdorfer Brücke – A22 – A23. Innerstädtisch empfiehlt der ÖAMTC den Handelskai als Ausweichstrecke. Arlberg-Tunnel wegen Sanierung lange gesperrt In den Bundesländern Tirol und Vorarlberg müssen sich Autofahrer rund sechs Monate lang auf längere Fahrzeiten einstellen, denn aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der mautpflichtige Arlbergtunnel für rund ein halbes Jahr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für das kommende Jahr sind bereits die nächsten Bauarbeiten samt Sperre angekündigt. Laut Asfinag kann das Bauwerk, das sich auf der S31 „Arlberg-Schnellstraße“ befindet von 24. April bis 6. Oktober 2023 sowie von 15. April bis 22. November 2024 in beiden Fahrtrichtungen nicht genutzt werden. Ausweichen ist zwar möglich, jedoch nur über den Arlbergpass, was mit einer wesentlich längeren Fahrzeit verbunden ist. Da die Arlberg-Schnellstraße häufig von Urlaubern aus der Schweiz und aus Deutschland genutzt wird, sollten diese

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„Aviation Event 2023“ geht am Flughafen Wien über die Bühne

Bereits mehrfach versuchte Marcel Riwalsky die Luftfahrttagung „Aviation Event“ am Flughafen Wien-Schwechat über die Bühne gehen zu lassen, jedoch machten die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung immer einen Strich durch die Rechnung. Nun soll es am 9. November 2023 soweit sein. Internationale Luftfahrtexperten, Vertreter von Flughäfen, Airlines, Dienstleistern und Technologieunternehmen kommen am 9. November 2023 beim „Aviation-Event 2023“ am Flughafen Wien zusammen. Stattfinden wird das Event im AirportCity Space, dem Eventzentrum am größten Airport Österreichs. „Internationaler Branchendiskurs am Flughafen Wien: Beim Aviation-Event 2023 diskutieren namhafte Experten in unserer topmodernen Eventlocation AirportCity Space über globale Entwicklungen in der Luftfahrt. Nach der Covid-19 Pandemie stehen die Zeichen wieder auf Wachstum, Klimaschutz und Digitalisierung haben dabei hohe Priorität. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit interessierten Gästen zu den aktuellen Entwicklungen in der Luftfahrtbranche“ erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu.

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Düsseldorf: Boeing wird Hauptsponsor der Invictus Games 2023

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird als Hauptsponsor der „Invictus Games 2023“, die heuer zwischen 9. und 16. September 2023 in Düsseldorf über die Bühne gehen werden, fungieren. Es handelt sich um eine Sportveranstaltung für verwundete und erkrankte Militärangehörige aus aller Welt. „Wir fühlen uns geehrt, Presenting Partner der Invictus Games in Düsseldorf zu sein“, sagt Dr. Michael Haidinger, Präsident, Boeing Deutschland. „Wir wissen, wie wichtig es ist, Soldatinnen und Soldaten zu unterstützen, und wollen mit den diesjährigen Spielen unseren Beitrag zu ihrer Rehabilitation und Inklusion in die Gesellschaft leisten. Ich habe selten einen spannenderen, emotionaleren und inspirierenderen Wettkampf als die Invictus Games gesehen. Wir sind sehr glücklich darüber, auch 2023 Jahr wieder Teil dieser überaus wichtigen Spiele zu sein.“ Global beschäftigt Boeing mehr als 20.000 ehemalige Militärangehörige und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Belange von Soldatinnen und Soldaten. Allein im Jahr 2022 hat Boeing weltweit mehr als 13 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Programmen für den Übergang in die Arbeitswelt nach dem aktiven Dienst und für die Genesung und Rehabilitation bereitgestellt. Darüber hinaus hat Boeing in den letzten zehn Jahren Programme zur Förderung von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien mit mehr als 70 Millionen US-Dollar unterstützt. Außerdem unterhält Boeing langjährige Partnerschaften mit Veteranenorganisationen aus Partnerländern der Invictus Games 2023. Brigadegeneral Alfred Marstaller, Projektleiter Invictus Games Düsseldorf 2023, freut sich auf die Zusammenarbeit, die in einem einzigartigen Ereignis für alle Beteiligten münden soll: „Die Invictus Games leisten einen entscheidenden Beitrag zur Rehabilitation von verwundeten, verletzten und

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Save the Date: Jobmesse am Flughafen Berlin-Brandenburg

Am 6. Mai 2023 wird am Flughafen Berlin-Brandenburg erstmals eine Jobmesse stattfinden. Der Airport und die vor Ort tätigen Unternehmen werden an Ständen vor dem Terminal 1 ihre Beschäftigungsmöglichkeiten präsentieren. Interessierten wird vor Ort das gesamte Spektrum beruflicher Möglichkeiten am Flughafen BER, ob Check-in, Technik, Service oder Abfertigung, vorgestellt. Personen, die auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sind oder sich beruflich verändern wollen, sollten ihren Lebenslauf und relevante Unterlagen gleich mitnehmen, denn auch spontane Bewerbungen an Ort und Stelle sind möglich.

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Langstreckenflüge ausgenommen: EU-Parlament streicht kostenlose Emissionszertifikate

Bislang erhalten Fluggesellschaften in der Europäischen Union jährlich ein gewisses Gratis-Kontingent an so genannten Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten. Das wird sich künftig ändern, sofern der jüngste Beschluss des EU-Parlaments umgesetzt wird. Allerdings hat die Angelegenheit auch einen Haken, denn Langstreckenflüge sind auch weiterhin nicht im europäischen Emissionshandel inkludiert. Konkret bedeutet das, dass Fluggesellschaften für Verbindungen, die innerhalb der Europäischen Union und Partnerstaaten durchgeführt werden, Verschmutzungszertifikate erwerben müssen. Das ist auch schon jetzt der Fall, wenn das Freikontingent, das gestrichen werden soll, aufgebraucht ist. Die „Ausstoßrechte“ können gehandelt werden, also auch von anderen Unternehmen gekauft oder an diese veräußert werden. Weltweit gibt es nur wenige Regionen, in der Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Art „Ablasshandel“ finanziell abgegolten werden müssen. Genau dieser Umstand führt auch dazu, dass Langstreckenflüge sowie Verbindungen in Länder, mit denen man kein entsprechendes Emissionsabkommen unterhält, auch weiterhin ausgenommen sind. Dies sorgt durchaus für Kritik, denn auf einer Verbindung – beispielsweise von Europa in die USA – wird wesentlich mehr Kohlenstoffdioxid ausgestoßen als zum Beispiel zwischen Madrid und Bukarest. Bezahlt werden muss aber nur auf dem zuletzt genannten Beispiel. Bereits im Vorfeld übten einige Carrier, die hauptsächlich auf der Kurz- und Mittelstrecke aktiv sind, erhebliche Kritik an den Plänen der Europäischen Union. Auch wurden Klagen angekündigt falls es zu einer Umsetzung kommen sollte. Während Umweltschützer der Meinung sind, dass es wenig zielführend ist, wenn Langstreckenflüge, die allein aufgrund der Flugdauer mehr Kohlenstoffdioxid ausstoßen, ausgenommen sind, sehen Fluggesellschaften, die in diesem Segment nicht tätig sind, eine Wettbewerbsverzerrung. Ein Billigflieger behauptet gar, dass gezielt Netzwerkcarrier

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