April 24, 2023

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April 24, 2023

Australien untersagt Qantas die Übernahme von Alliance Airlines

Eigentlich wollte die größte Fluggesellschaft Australiens, Qantas, den Mitbewerber Alliance Aviation Services aufkaufen. Die lokale Wettbewerbsbehörde äußere von Anfang an Bedenken und diese konnten die beiden Unternehmen nicht ausräumen. Nun wurde der Deal behördlich untersagt. Dabei spielt laut Behördenleiterin Gina Cass-Gottlieb eine erhebliche Rolle, dass man Alliance als wichtigen Konkurrenten für Qantas betrachtet. Der Wegfall dieses Anbieters würde mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sich der Wettbewerb, insbesondere im Inlandsverkehr, verkleinere und Endkunden mit höheren Ticketpreisen zu rechnen hätten. Obwohl Alliance Airlines eine in Australien tätige Regionalfluggesellschaft ist, ist der Carrier in europäischen Luftfahrtkreisen durchaus bekannt. Das hängt hauptsächlich damit zusammen, dass man der weltgrößte Fokker-Operator ist. In den letzten Jahren hat man bei Ausflottungen zugeschlagen und sich weitere F70 bzw. F100 gesichert. Zum Beispiel gingen die vormals von Tyrolean Airways und Austrian Airlines genutzten F70/F100 sowie die F100 von Helvetic Airways nach Downunder. Seit einiger Zeit flottet man aber auf gebrauchte Embraer 190 um. Derzeit besteht die Flotte von Alliance aus 32 Embraer 190, wobei man sich bereits 31 weitere Exemplare auf dem Gebrauchtmarkt gesichert hat. Momentan beträgt das Durchschnittsalter dieser Teilfotte 15,4 Jahre. Wesentlich älter sind die 25 Fokker 100, die es auf 31,5 Jahre bringen sowie die 15 Fokker 70, die im Schnitt 27,6 Jahre auf dem Buckel haben. In der Vergangenheit hatte man auch zahlreiche Fokker 50, Embraer 120 und auch eine Boeing 737. Neben dem Regionalnetz, das auf eigene Rechnung betrieben wird, ist Alliance Air auch im Fly-in-Fly-Out-Geschäft vertreten. Dabei fliegt man hauptsächlich im Auftrag

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Wetlease: Global Crossing Airlines fliegt wieder für Tuifly Netherlands

Ab Juli 2023 wird Tuifly Netherlands von Global Crossing Airlines betriebene Airbus A320 im Wetlease einsetzen. Die angemieteten Maschinen fliegen zwischen 3. Juli und 28. Oktober 2023 hauptsächlich ab Amsterdam-Schiphol. Auch ab Groningen und Eindhoven sollen die ACMI-Flugzeuge zum Einsatz kommen und zwar auf den Routen nach Palma de Mallorca. Ab Amsterdam-Schiphol ist der Einsatz der Global-Crossing-Airlines-Jets wesentlich umfangreicher. Diese kommen voraussichtlich auf nachstehenden Routen zum Einsatz:

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Destinationen: Sommerurlaub in Varna, Burgas oder Tirana?

Im Sommerflugplan 2023 gibt es unter anderem ab Wien-Schwechat auch einige weniger bekannte Urlaubsziele in Südeuropa. Beispielsweise Varna, Burgas und Tirana. Während die beiden zuerst genannten Küstenstädte seit einigen Jahren stark im Aufwind sind, wird die Hauptstadt Albaniens noch kaum mit Sommerurlauben verbunden. Trotz seiner kleinen Größe hat Albanien Besuchern eine Menge zu bieten. Es bietet sich durchaus an die wunderschöne Landschaft und die beeindruckenden Berge Tiranas, die mit vielseitigen Wanderwegen oder Trekkingrouten locken zu erkunden. Wer sich lieber am Strand entspannen möchte, kann nur 45 Autominuten entfernt den spektakulären Strand von Durres besuchen, wo es zahlreiche Restaurants, Bars und ein pulsierendes Nachtleben gibt. Im drei Stunden entfernten Ort Himara entlang der albanischen Flusslandschaft können Besucher neben den herrlichen Stränden Livadhi und Spiel auch die Burg entdecken. Den atemberaubenden Ausblick von der Festung auf das Meer sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein weiterer malerischer Strandort in Albanien ist Jale. Die Strände und mystischen Höhlen von Jale sind am besten mit einem gemieteten Kajak zu erkunden. Aviation.Direct hat sich vor einiger Zeit näher mit interessanten Zielen in Albanien befasst. Der Artikel befindet sich unter diesem Link. Die bulgarische Küstenstadt Varna ist nicht nur für ihre Parties in der Ortschaft Goldstrand bekannt, sondern hat weit mehr zu bieten als eine Billigalternative für Sauftouristen, denen Mallorca mittlerweile zu teuer geworden ist. Aviation.Direct hat sich beispielsweise mit dem Kabakum Beach und anderen Möglichkeiten in dieser Region befasst. Die Küstenstadt Burgas an der Schwarzmeerküste ist für ihre weiten Strände, ihre ins Meer ragende Seebrücke

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Mit ATR42: Air Connect nimmt Bukarest-Dubrovnik auf

Die rumänische Fluggesellschaft Air Connect nimmt Anfang Juni 2023 eine saisonale Verbindung zwischen Bukarest und Dubrovnik auf. Diese soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Zwischen 11. Juni 2023 und vorerst 24. September 2023 will Air Connect einmal wöchentlich ab der rumänischen Hauptstadt die kroatische Küstenstadt ansteuern. Als Fluggerät sind ATR42 geplant. Dies deutet darauf hin, dass man diesen Maschinentyp einflotten wird oder aber Wetleasegerät einmieten wird. Eine entsprechende Anfrage zu diesem Thema wurde seitens des Carriers nicht beantwortet.

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Wien: Ryanair rechnet mit Rekordsommer 2023

Nach einem starken Sommer 2022 stehen am Flughafen Wien-Schwechat auch bei den Lowcost-Carriern die Zeichen weiter auf Wachstum. Bei Ryanair hat sich zwar im direkten Vergleich mit der Vorjahresperiode die Anzahl der Destinationen etwas reduziert, jedoch hat sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge um über zehn Prozent erhöht. Am größten Airport Österreichs unterhalten die Ryanair-Konzernmitglieder Malta Air, Lauda Europe und Buzz je eine Basis. Die drei Fluggesellschaften betreiben die ab Wien für den Lowcost- Carrier eingesetzten Flugzeuge. Der Maschinentyp Boeing 737-800 wird von Malta Air und Buzz gestellt und Lauda Europe ist mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 unterwegs. Punktuell fliegen auch B737-Max-200, die an anderen Flughäfen stationiert sind, Wien an. Insgesamt sind 19 Maschinen ab dem österreichischen Airport im Einsatz. Noch unter der Marke Lauda hatte man im Sommer 2020 viel vor, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich sollte die damalige Tochter-Airline als Zweitmarke gefestigt werden, doch bedingt durch die Herausforderungen der Krise entschied man sich dafür, das Flugangebot unter dem Ryanair-Brand zu bündeln und zu vermarkten. Im laufenden Sommerflugplan 2023 wurden die Frequenzen auf über 30 Strecken aufgestockt. Darauf angesprochen erklärt Ryanair-Manager Andreas Gruber, dass man sich darauf konzentriert die bestehenden Routen zu stärken und daher deutliche Frequenzen Erhöhungen vorgenommen hat. Konkret bedeutet das, dass der Billigflieger zu besonders nachfragestarken Zielen mehr Flüge anbietet. Hochfrequent steuert man zum Beispiel Ziele wie Palma de Mallorca, Barcelona, Ibiza London und Mailand an. Neue Ziele wird es zu einem späteren Zeitpunkt wieder geben, lässt Gruber durchblicken. Pro

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Lieferverzögerungen: Airbus-Stammkunde Starlux sieht sich bei Boeing um

Die taiwanesische Starlux Airlines beabsichtigt eine Nonstopverbindung nach New York aufzunehmen, jedoch machen Lieferverzögerungen des Herstellers Airbus den Plänen – zumindest vorläufig – einen Strich durch die Rechnung. Der Carrier will sein Streckennetz ab Taipeh in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika erweitern. Dazu nimmt man eine Nonstopverbindung nach Los Angeles auf. Diese soll mit Airbus A350-900 bedient werden. Doch die New-York-Strecke, die Firmenchef Glenn Chai im Gespräch mit Reuters als „ein Muss“ bezeichnet, muss noch länger warten. Hintergrund ist, dass man seitens des Flugzeugbauers Airbus die bestellten Maschinen verzögert ausgeliefert bekommt. Man hat bereits 20 Jets der Europäer in der Flotte. Es handelt sich um 13 A321neo, vier A330-900 und drei A350-900. Derzeit ist man ein reiner Airbus-Operator, aber das könnte sich ändern, denn die Lieferverzögerungen verärgern Starlux Airlines. Chai sagte ausdrücklich, dass man hinsichtlich Neubestellungen auch Angebote des Konkurrenten Boeing prüft. Man begrüße die Teilnahme der U.S.-Amerikaner am Preisangebotsprozess. Damit macht der Airlinechef deutlich, dass es keinesfalls „ein Muss“ ist, dass man ausschließlich bei Airbus einkauft und durchaus auch eine Mischflotte betreiben könnte oder gar zu Boeing wechseln könnte. „Wir haben Airbus gedrängt, die Flugzeuge so schnell wie möglich zu liefern, aber ihre Produktionsrate ist im Moment nicht in der Lage, das Niveau von vor der Pandemie wieder zu erreichen“, so Chai gegenüber Reuters. Mit dem Umstand, dass man die avisierten New-York-Flüge mangels Fluggerät vorerst nicht aufnehmen kann, ist man jedenfalls so ganz und gar nicht glücklich.

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Codeshare: Brussels startet Kooperation mit SunExpress

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines arbeitet seit dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 mit SunExpress zusammen. Auf drei vom türkischen Ferienflieger bedienten Routen befindet sich nun auch der SN-Code. Das Codesharing umfasst ab Brüssel die von SunExpress angesteuerten Ziele Izmir, Antalya und Ankara. Das türkische Luftfahrtunternehmen ist ein Joint-Venture, an dem Lufthansa und Turkish Airlines je 50 Prozent halten.

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Unruly PAX pocht auf französische Sprache in Air-Canada-Business-Class

Neuerlich sorgte ein so genannter Unruly PAX an Bord eines Verkehrsflugzeuges für Aufsehen. Diesmal rastete ein Business-Class-Reisender an Bord von Air Canada aus, denn ihn störte, dass die für ihn zuständige Flugbegleiterin zwar Englisch, aber kein Französisch sprach. Der Vorfall ereignete sich bereits am 21. März 2023 auf Air-Canada-Flug AC1688 von Quebec City nach Fort Lauderdale. Eigentlich wäre es für denn zweisprachigen Mann überhaupt kein Problem gewesen sich auf Englisch zu verständigen, denn er beherrscht beide Sprachen fließend. Allerdings bestand er darauf, dass er sich von seinem Business-Class-Sitz aus ausschließlich auf Französisch mit der Crew verständigen möchte. Das Problem an der Sache: Die für ihn zuständige Flugbegleiterin konnte die von ihm gewünschte Sprache schlichtweg nicht und das machte dann den Passagier, der in Begleitung seiner Frau unterwegs war, sprichwörtlich zur Weißglut. Der angesprochene Kabinenmitarbeiter zog eine französischsprachige Kollegin zur Unterstützung bei und gemeinsam wurde dem Herrn dann wie folgt mitgeteilt: „Sir, dies ist mein Bereich. Sie haben das Recht, das Flugzeug zu verlassen, oder ich werde Sie bedienen“. Doch das war dem Mann so ziemlich egal und er wurde dann von der Besatzung vor die Wahl gestellt, dass er sich angemessen verhält oder aber freiwillig das Flugzeug verlassen soll. Der Passagier blieb an Bord und soll hie und da mal seinen Unmut auf Französisch abgelassen haben. Nach der Landung brachte er eine Beschwere beim zuständigen Büro für die französische Sprache ein, denn kanadische Fluggesellschaften unterliegen dem Amtssprachengesetz. Dieses besagt vereinfacht gesagt, dass Französisch und Englisch gleichgestellt sind. Bei der Fluggesellschaft,

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Codeshare: Swiss baut Zusammenarbeit mit United und Air Canada aus

Die Codeshare-Zusammenarbeit zwischen Swiss und United Airlines sowie Air Canada wird ab Anfang Mai 2023 ausgebaut. Betroffen sind Anschlüsse bzw. Zubringer in Vancouver bzw. Denver. Die Kooperation umfasst auch die saisonalen Flüge von Edelweiss Air. Swiss legt den LX-Code auf nachstehende Routen, die von Air Canada ab Vancouver angeflogen werden: Weiters wird ab Denver der LX-Code auf nachstehende von United Airlines bediente Strecken gelegt:

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Nordzypern: Freebird ist für Fly Khy in der Luft

Der nordzypriotische Virtual-Carrier Fly Kıbrıs Havayolları hat die ersten regelmäßigen Charterflüge durchführen lassen. Operating Carrier ist die türkische Fluggesellschaft Freebird. Das genannte Luftfahrtunternehmen setzt im Auftrag von Fly Khy einen Airbus A320 zwischen Ercan und Istanbul sowie Izmir ein. Das zuerst genannte Ziel steuert man bis zu 15 Mal pro Woche an. Die Küstenstadt hat man 17 Mal wöchentlich im Programm. In Kürze sollen auch Flüge nach Ankara folgen.

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