April 27, 2023

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April 27, 2023

Italien: Regierung will Kontrolle über Ita Airways nicht aufgeben

Für den Einstieg bei der Fluggesellschaft Ita Airways ist Lufthansa als einziger Interessent übriggeblieben. Die Deadline für die Verhandlungen, die zu einem Kaufvertrag führen, ist bereits abgelaufen. Nun geben sich beide Parteien eine Nachfrist bis inklusive 12. Mai 2023. Man sieht die Gespräche auf einem guten Weg und rechnet mit einem positiven Abschluss. Allerdings gibt es noch Unstimmigkeiten. Dabei geht besonders zum die zweite Phase, denn zunächst will der Kranich-Konzern als Minderheitsgesellschafter einsteigen. Nach dem Vorbild der Übernahme von Brussels Airlines will man die Beteiligung schrittweise aufstocken und in mehreren Teilschritten Ita Airways komplett kaufen. Allerdings: Die italienische Regierung will auch weiterhin an Bord bleiben und genau über diesen Punkt wird laut lokalen Medienberichten noch durchaus emotional diskutiert. Ita-Präsident Antonio Turicchi ist der Ansicht, dass die Grundstruktur stehen würde, jedoch noch einige Details ausverhandelt werden müssen. Damit stellt er den Stand der Dinge stark vereinfacht dar, denn laut einem Bericht der für gewöhnlich gut informierten „Il Sole 24 Ore“ soll es um wesentlich mehr als nur „einige Details“ gehen. Konkret will Lufthansa den italienischen Carrier schrittweise komplett übernehmen, jedoch pocht das Finanzministerium darauf, dass zumindest ein Minderheitsanteil in den Händen des Staats verbleibt. Zunächst ist vorgesehen, dass der Kranich-Konzern mit 40 Prozent einsteigt. Finanziell ausgedrückt: Über eine Kapitalerhöhung bei Ita Airways sollen etwa 250 Millionen Euro eingebracht werden. Diese hätte dann Lufthansa einzubezahlen. Derzeit geht man davon aus, dass Ita Airways im Jahr 2025 die Gewinnschwelle erreichen wird. Dann will der Kranich-Konzern die Kontrolle über den Carrier übernehmen. Italien will

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Mit A321neo: Eurowings nimmt Dubai-Flüge auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird noch in diesem Jahr die ersten Airbus A321neo-Jets einflotten. Mit diesen wird man ab Stuttgart und Berlin auch Nonstop-Flüge nach Dubai bedienen. In der VAE-Stadt will man den Airport Dubai International ansteuern. An Bord der A321neo-Flüge will man zumindest 16 Sitzplätze in der Business-Class anbieten. Die Maschinen sollen ab 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich in Stuttgart und Berlin mit dem Ziel Dubai abheben. Es handelt sich um die bislang längste Flugstrecke, die der Carrier mit eigenem Fluggerät anbietet. Die ehemalige Langstrecke wurde von Wetlease-Partnern wie SunExpress Deutschland und Brussels Airlines bedient.

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März 2023: Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr weiterhin im Keller

Deutschlands Flughäfen wurden im März 2023 von insgesamt 13,3 Millionen Reisenden genutzt. Negativ beeinflusst wurde die Entwicklung von wiederholten Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Ohne diese hätte man laut ADV um etwa drei Millionen Passagiere mehr gehabt. Gegenüber Feber 2023 konnten die deutschen Airports um 2,6 Millionen Fluggäste zulegen. Allerdings lag man zuletzt im März 2023 um etwa 30,9 Prozent unter dem Aufkommen, das vor der Corona-Pandemie abgefertigt wurde. Damit liegt die Erholung des Flugverkehrs deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, denn in vielen Ländern werden bereits Werte um 90 Prozent erreicht oder gar das Vorkrisenaufkommen übertroffen. Im direkten Vergleich mit März 2022 hatten Deutschlands Flughäfen um 41,5 Prozent mehr Passagiere. Das Cargo-Aufkommen konnte gegenüber Feber 2023 um rund 56.600 Tonnen zulegen, jedoch bedeutet dies, dass man mit 425.659 Tonnen um 6,2 Prozent weniger Fracht umgeschlagen hat als im Vorjahresmonat. Auch lag man um 3,4 Prozent unter dem Wert, der im März 2019 erreicht wurde. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 127.873 Starts und Landungen um 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden 71 Prozent der gewerblichen Flüge durchgeführt, was einem Rückgang um 29 Prozent gleichkommt. Im innerdeutschen Flugverkehr hatte man 1,81 Millionen Passagiere. Zwar sind dies um 56,6 Prozent mehr Reisende als im Vorjahresmonat, jedoch um 55,3 Prozent weniger als im März 2019. Im Europa-Verkehr setzte sich die Erholung der Verkehrsnachfrage gegenüber dem Vorjahr fort, wenn auch mit verringerter Dynamik. 8,52 Millionen Passagiere entsprechen einem Wachstum von 33,7 Prozent zum März 2022. Im Vergleich zum

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Wien: Jet2 nimmt Manchester und Birmingham auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird ab Herbst 2023 ab Wien-Schwechat die Destinationen Manchester und Birmingham bedienen. Jeweils sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Nach Manchester geht es im Zeitraum von 29. September 2023 bis vorerst 20. Mai 2024. Birmingham hat man ab Wien zwischen 10. November 2023 und 29. April 2024 im Portfolio. Die Fortführung der beiden Routen, die man bereits in der Vergangenheit immer wieder im Programm hatte, ist bei entsprechendem Erfolg vorstellbar. Beide Destinationen sollen vorerst zweimal pro Woche mit Wien-Schwechat verbunden werden.

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Erst 2017 errichtet: Lufthansa Technik versteigert Inventar eines Standorts

Erst im Jahr 2017 hat Lufthansa Technik in der Daimlerstraße in Frankfurt am Main eine damals neue Werkstatt für Flugzeugräder und Bremsen erbauen lassen. Günstig war das nicht, denn der Wartungskranich hat sich das Projekt rund 60 Millionen Euro kosten lassen. Nachhaltig war es auch nicht, denn nun kommen die „Reste“ im Rahmen einer Auktion unter den Hammer. Der ursprünglichen Projektbeschreibung nach sollte die Werkstatt für etwa 130 Menschen der Arbeitsplatz sein. Primär wurden im Gebäude, das erst im Jahr 2017 für etwa 60 Millionen Euro gebaut wurde, Flugzeugräder und -bremsen gewartet bzw. überholt. Mittlerweile ist dieser Standort selbst „überholt“, denn Lufthansa Technik lässt über einen Auktionator so ziemlich alles, das das Herz begehrt versteigern. Damit werden die „Reste“ zu Geld gemacht. Am 31. Mai 2023 kommt das Innenleben des zwischenzeitlich stillgelegten Standorts im Rahmen einer Onlineauktion, die von HT Hanseatische Industrie-Consult durchgeführt wird, unter den Hammer. Der Auktionskatalog ist unter diesem Link zur Einsicht bereitgestellt. Interessenten müssen sich auf der Homepage des Anbieters vorab registrieren, um mitbieten zu können. Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich.

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Royal Air Maroc verlängert Flüge ab Köln, Weeze und Hahn

Ursprünglich hat Royal Air Maroc die Neuaufnahmen nach Köln/Bonn, Weeze und Hahn als saisonale Strecken für den Sommerflugplan 2023 angekündigt. Kürzlich hat man die drei Routen auch für den Winter 2023/2024 zur Buchung freigegeben. Ab Köln/Bonn bietet der Carrier neu Flüge nach Tanger-Boukhalef an. Ab Hahn hat man in diesem Jahr Nador im Programm und ab Weeze geht es nach Fez. Diese drei Routen nimmt Royal Air Maroc Anfang Juni 2023 auf. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, dass diese saisonal angeboten werden, hat man sich nun dazu entschlossen die Strecken ab den genannten drei deutschen Airports auch im Winter 2023/24 anzubieten. Der Verkauf von Flugscheinen ist jeweils bis Ende März 2024 freigegeben.

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Siko: Kantonspolizei Zürich verärgert Passagiere mit langen Wartezeiten

Am Flughafen Zürich-Kloten ist es unter anderem am Dienstag, den 25. April 2023, zu enorm langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Laut lokalen Berichten sollen diese bis weit in die Check-In-Zonen hineingereicht haben. Die Folgen daraus: Die Wartezeit für die Passagiere war außergewöhnlich lange und der eine oder andere Reisende soll seinen Flug verpasst haben. Am Zürcher Airport ist für die Durchführung der Sicherheitskontrollen nicht der Airport selbst verantwortlich, sondern die Kantonspolizei. Die Geschäftsleitung hat keinen Einfluss darauf. Für die Exekutive erklärte eine Sprecherin unter anderem: „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt, sodass eine rasche Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausfordernd ist“. Mit anderen Worten: Es besteht akuter Personalmangel im Bereich der Sicherheitskontrolle. Reisende müssen sich auf längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einstellen. Das weiß man auch bei der Kantonspolizei, denn die Medienreferentin empfiehlt zumindest zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Zürich Airport zu erscheinen. Auch sollte man die von der Airline erlaubten Handgepäckgrenzen nicht überschreiten. In Kooperation mit dem Flughafen will man nun Lösungen finden, um die Situation für die Reisenden erträglicher zu machen. Dies auch im Hinblick auf die traditionell reisestarken Sommerferien, die in nur wenigen Wochen starten. Es haben zwar schon einige Lehrgänge für neue Mitarbeiter begonnen, jedoch dauert es noch einige Zeit bis diese eingesetzt werden dürfen.

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Hainan fliegt häufiger zwischen Peking und Berlin

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines stockt in zwei Schritten die Flugverbindung zwischen Peking und Berlin auf. Zunächst erhöht man Ende Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe. Derzeit verbindet Hainan die beiden Hauptstädte einmal pro Woche. Mit Wirksamkeit zum 28. Mai 2023 bedient man pro Woche drei Umläufe ehe man per 7. August 2023 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken wird. Im Regelfall kommt Fluggerät des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz.

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Rund sechs Millionen Euro Luftverkehrsabgabe nicht bezahlt: Deutschland pfändet Corendon

Besonders ab Deutschland meinte Corendon im Sommerflugplan 2022 massiv expandieren zu müssen. Den Großteil des mittlerweile wieder zurückgefahrenen Wachstums bestritt man mit Wetlease-Flugzeugen. Zeitweise war die Anzahl der samt Crews eingemieteten Maschinen gar größer als die eigene Flotte. Nun hat man aber ein heftiges Problem, denn aufgrund der Nichtentrichtung der deutschen Luftverkehrsabgabe wurden Corendon Airlines und die maltesische Tochter Corendon Europe durch das Hauptzollamt Gießen gepfändet. Es geht um rund sechs Millionen Euro, die der türkische Konzern dem deutschen Staat schuldet. Im Vorjahr legte Corendon gemeinsam mit dem Malta-Ableger Corendon Europe eine neue Strecke nach der anderen auf. Man war in regelrechter Goldgräberstimmung, da man vermutete, dass die Urlaubsnachfrage so hoch sein wird, dass man subjektiv empfunden ab jeder „Milchkanne“ fliegen muss. Gerechnet hat sich das Projekt, zu dem gar ein von Airhub Airlines eingemieteter Airbus A330 zählte, vorne und hinten nicht. Viele Strecken wurden nach wenigen Umläufen wieder eingestellt oder aber erst gar nicht aufgenommen. Der Corendon-Konzern selbst betreibt vergleichsweise wenige Flugzeuge. Daher hat man bei zahlreichen Operators Maschinen samt Besatzungen eingemietet. Somit handelte man sich höhere Kosten ein, denn logischerweise will auch der Subunternehmer Geld verdienen. Der Unterschied: Während der ACMI-Partner unabhängig von der Anzahl der beförderten Passagiere ein fixes Entgelt pro Blockstunde erhält, ist Corendon Airlines als Träger des wirtschaftlichen Risikos von den Ticketeinnahmen abhängig. Überhastete Expansion mit vielen Wetlease-Flugzeugen Und genau darin lag das Problem, das zur finanziellen Schieflage der Firmengruppe geführt hat. Man hat schlichtweg die Nachfrage völlig falsch eingeschätzt bzw. Routen von Airports aus

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China Southern stockt Frankfurt-Präsenz auf

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 steuert China Southern Airlines den größten Airport Deutschlands, Frankfurt am Main, häufiger an. Ab Guangzhou verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet der chinesische Carrier auf dieser Route eine Rotation pro Woche an. Ab Anfang August 2023 wird China Southern Airlines zweimal wöchentlich zwischen Guangzhou und Frankfurt am Main fliegen. Als Fluggerät kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 zum Einsatz.

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