Mai 5, 2023

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Mai 5, 2023

Klagenfurt: Noch immer keine Löhne für Flughafenmitarbeiter

Die Beschäftigten des Klagenfurter Flughafens und der Handling- und Sicherheitstochter haben bislang ihre Gehälter für April 2023 nicht ausbezahlt bekommen. Vor einer Woche hieß es seitens der Geschäftsführung, dass es erst am 5. Mai 2023 soweit sein soll. Angekommen ist nichts. Betriebsrat und Gewerkschaft sind stinksauer und die Politik beruft Sondersitzungen ein, die zur Entmachtung von Lilihill führen sollen. Offiziell ist nun die Rede von einem „kurzfristigen Liquiditätsengpass“. Dieser soll daran schuld sein, dass die Löhne und Gehälter der rund 120 Betroffenen noch immer nicht überwiesen wurden. Die Stadt Klagenfurt arbeitet nun an einer Lösung, das den Beschäftigten zinsfreie Darlehen als Überbrückung ermöglichen soll. Sowohl der Betriebsrat als auch die Gewerkschaft haben aber Zweifel daran, dass die Kassen des Klagenfurter Flughafens tatsächlich so leer sind, dass man die Gehälter nicht mehr bezahlen kann. Vielmehr mutmaßt man, dass die Verzögerungen als Druckmittel dienen sollen. Die zumeist redselige Flughafengesellschaft war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Arbeitnehmervertreter sprechen jedenfalls von einer „riesigen Sauerei“. Noch will man nicht zur Arbeitsniederlegung aufrufen, denn offensichtlich will man die Rettungsmaßnahmen seitens der Politik abwarten. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, dass – zumindest in der Theorie – die Geschäftsleitung noch einen Insolvenzantrag einbringen könnten. Hierfür ist die Zustimmung der Gesellschafter nämlich nicht erforderlich, da es sich um eine Pflicht des Geschäftsführers handelt, bei der dieser bei Unterlassung in eine persönliche Haftung kommen könnte. Stadt und Land wollen die Kontrolle übernehmen Die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten wollen jedenfalls zusammenstehen und gemeinsam am Airport wieder das Ruder übernehmen.

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AOC und Betriebsgenehmigung erhalten: SkyUp MT ist startklar

Der Malta-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft SkyUp ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn seitens der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde hat man AOC, Betriebsgenehmigung sowie die CAMO-Zulassung erteilt bekommen. „Ich bin stolz darauf, dass sich ein weiterer wichtiger Akteur der Luftfahrtindustrie für Malta entschieden hat. Wir freuen uns, SkyUp MT in der 9H*-Gemeinschaft willkommen zu heißen. Das Team hat in den vielen Monaten der Diskussionen und der Prüfung des Antrags enormen Einsatz und Ehrgeiz gezeigt. Ich möchte auch den CAD-Inspektoren unter der Leitung von Ing. Connie Di Cesare für ihre hervorragende Arbeit und Unterstützung während des gesamten Prozesses danken“, erklärt Charles Pace, Generaldirektor der Zivilluftfahrtbehörde Maltas. Der Firmensitz von SkyUp MT befindet sich in der Republik Malta, dem kleinsten Mitglied der Europäischen Union. Die Ukrainer erwarten sich vom EU-Ableger einen verbesserten Marktzugang, denn bislang durfte man viele Dienstleistungen nur aufgrund von Ausnahmegenehmigungen erbringen. Erst Charter und ACMI, dann Linienflüge „Die Marke SkyUp mit ukrainischer DNA ist jetzt international. Wir sind damit eine der ersten in der Geschichte der ukrainischen Luftfahrt. Für uns bedeutet dies, dass wir neue Möglichkeiten erschließen und unser Geschäft ausbauen müssen. Aber unser ehrgeiziges Ziel ist es, der ganzen Welt zu zeigen, dass ukrainische Marken mit europäischen konkurrieren können und auf lange Sicht dank eines besonderen Service als die besten in Europa und der Welt anerkannt werden. Wir haben einmal bewiesen, dass eine kleine Fluggesellschaft mit nur 10 Flugzeugen in der globalen Luftfahrtindustrie sichtbar sein und Trends setzen kann. Indem wir die Absätze der Flugbegleiter durch Turnschuhe ersetzt haben, wurden wir

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Air France-KLM erhöht ihr Flugangebot

Die französische Fluggesellschaft Air France-KLM plant Erhöhungen des Flugangebots speziell im Sommer. Diese Schlussfolgerung erfolgt aufgrund der letzten Erfolge hinsichtlich steigender Buchungszahlen nach Erholung von der Corona-Pandemie. Air France-KLM konnte im ersten Quartal ein Passagieraufkommen von fast 20 Millionen Fluggäste verzeichnen, was einem Anstieg von mehr als 30 Prozent in Relation zum Vorjahr darstellt. Aufgrund dieser jungen Erfolge plant der Carrier das Flugangebot um ein Vielfaches zu erhöhen und so den Wettbewerb anzukurbeln, nachdem man die letzten Förderungsgelder begleichen konnte. Im dritten Quartal soll das Flugangebot auf 95 Prozent des Angebots im Jahr 2019 erhöht werden und stetig beibehalten werden, wie das Portal Aero.de berichtet.

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Etihad Airways verbindet Abu Dhabi mit Paris

Die Fluggesellschaft Etihad Airways plant die Strecke Abu Dhabi-Paris aufzunehmen. Erstrangig sollen vier wöchentliche Flüge angeboten werden, später sollen tägliche Flüge zwischen Abu Dhabi-Paris ermöglicht werden. Etihad Airways wird künftig die Strecke zwischen Abu Dhabi und Paris ausbauen. Ab Mitte Juli 2023 sollen vier wöchentliche Flüge mit dem Airbus A350-1000XWB beflogen werden, wie das Portal Aeroroutes bestätigt. Bis Ende September soll Paris jedoch täglich vom Ausgangsort Abu Dhabi erreichbar sein.

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Iberia: Candela wird Chef der Fluggesellschaft

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verkündet einen neuen Chef, Fernando Candela übernimmt den Chefposten der spanischen Fluglinie. Seine Amtszeit wird sich jedoch nicht lange bewähren, der neu amtierende Chef wird bis zum Jahresende für die Airline tätig sein. Der Carrier Iberia konnte den Chefposten neu besetzen: Fernando Candela wurde als neuer, amtierender Chef verkündet. Damit löst Candela Javier Sánchez-Prieto als Chef ab. Die Amtszeit des neuen Chefs Candela wird jedoch auch nicht als langfristig eingeschätzt, der Iberia-Chef soll bis zum Jahresende für die Airline tätig sein.

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Swiss führt Inlandsflüge mit Airbus A330 durch

An vorerst zwei Terminen wird Swiss die kurze Inlandsstrecke zwischen Zürich und Genf mit Langstreckengerät des Typs Airbus A330-300 bedienen. Hintergrund ist, dass Pilotentrainings durchgeführt werden. Aus dem Reservierungssystem der Swiss geht hervor, dass das Kurspaar LX2802/2807 am 27. Mai und 3. Juni 2023 mit Airbus A330-300 bedient werden soll. Änderungen sind allerdings jederzeit möglich, denn manchmal ändert sich bei Flügen, die auch zu Trainingszwecken dienen kurzfristig das Fluggerät.

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Hamburg: Eurowings fliegt neu nach Graz

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings wird künftig den Hamburger Flughafen mit Graz verbinden. Neben den vier wöchentlichen Flügen in die österreichische Stadt können sich Flugliebhaber des Carriers Eurowings auch auf weitere Verbindungen mit Malta freuen. Eurowings wird künftig die Strecke Hamburg-Graz aufnehmen. Der Carrier plant vier wöchentliche Flüge für einen der essenziellsten Wirtschaftsstandorte Österreichs ein, die Landeshauptstadt Steiermarks wird jeden Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag beflogen. Die deutsche Fluglinie Eurowings hat auch etwas in Hinsicht der Sommertrips parat: Eurowings bietet ab dem 14. Mai auch weitere Verbindungen nach Malta an.

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Lufthansa trainiert mit Airbus A380 auch in Wien

Zu Trainingszwecken war Lufthansa mit dem Airbus A380-800, der die Registrierung D-AIMK trägt, am Mittwoch, den 3. Mai 2023 unter anderem in Wien-Schwechat zu Gast. Für Mai 2023 sind noch sieben weitere Besuche des Kranich-Superjumbos angemeldet. Lufthansa bereitet derzeit intensiv die Wiederindienststellung von Maschinen des Typs Airbus A380-800 vor. Dazu werden an verschiedenen Airports Trainingsflüge durchgeführt. Wiens Flughafenchef Julian Jäger teilte unter anderem über Instagram mit, dass noch an sieben weiteren Tagen im Mai 2023 dieses von Lufthansa betriebene Muster zu Trainingszwecken in Wien sein wird. Er empfiehlt das Beobachten von der Besucherterrasse aus.

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FACC AG mit Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2023

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG konnte im ersten Quartal 2023 den Umsatz um 27,6 Prozent auf 162,7 Millionen Euro steigern. Der Konzern spricht von einem schwierigen Umfeld, denn die starke Inflation macht der gesamten Branche das Leben nicht gerade einfacher. Für das Gesamtjahr 2023 wird eine Entspannung in den internationalen Lieferketten erwartet. Inflationsbedingte Kostensteigerungen werden, wie in der Branche üblich, erst bis zu einem Jahr zeitverzögert an den Markt weitergegeben. Ein höherer Bedarf an neuen Flugzeugen bestätigt sich aus heutiger Sicht, dieser wird zu weiteren Ratensteigerungen bei allen wesentlichen Flugzeugmodellen führen. Bis auf China haben die Passagierzahlen bei Kurz- und Mittelstreckenflügen (Kontinentalreiseverkehr) bereits jetzt wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. Dieser Wachstumstrend wird sich fortsetzen und auch in China sind nach der Lockerung der strengen COVID Regeln die Passagierzahlen wieder im Ansteigen. Lediglich das internationale Reiseaufkommen hat das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. Die Vorhersagen des FACC-Managements (aus dem Jahr 2020), dass sich die Luftfahrt bis zum Jahresende 2024 vollständig erholt, bestätigen sich. Im Vordergrund steht die weitere Umsatzsteigerung im Kerngeschäft und der Ausbau der Fertigungskapazitäten. Im Geschäftsjahr 2023 werden ca. EUR 34,8 Millionen in das geplante Wachstum der FACC investiert. Hierzu zählt die flächenmäßige Verdreifachung des im Jahr 2022 in Betrieb genommenen FACC Werks in Kroatien. Die FACC forscht intensiv an Technologien und Materialien, die wesentlich zur Transformation der Luftfahrtindustrie hin zu einer CO2 freien Luftfahrtmobilität beitragen werden. Dazu zählt insbesondere die Etablierung einer nachhaltigen Materialkreislaufwirtschaft; FACC Leichtbau- und Produktlösungen werden so das Luftfahrtindustrieziel des CO2 freien Fliegens maßgeblich

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Brussels Airlines mit 44 Millionen Euro Quartalsverlust

Brussels Airlines schließt das erste Quartal mit einem Minus von 44 Millionen Euro ab, was einer Verbesserung von 29 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der traditionell ertragsschwächste Zeitraum des Jahres in der Luftfahrtbranche wurde dieses Mal von den anhaltend hohen Treibstoffpreisen und der explodierenden Inflation beeinflusst. Der Umsatz von Brussels Airlines stieg im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 123 Mio. EUR oder fast 79 % auf 280 Mio. EUR (Vorjahr: 157 Mio. EUR), dank einer soliden Steigerung der Produktion um 37 % (verfügbare Sitzkilometer) und eines zusätzlichen Langstreckenflugzeugs.In den ersten drei Monaten des Jahres 2022 war die Produktion noch stark von der Corona-Krise betroffen und lag nur bei 61% gegenüber dem Niveau von 2019. Dieser Prozentsatz kletterte im ersten Quartal 2023 auf 84 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um insgesamt 123 Mio. EUR bzw. +54 % auf 350 Mio. EUR (Vorjahr: 227 Mio. EUR), hauptsächlich aufgrund höherer produktionsbezogener Volumenkosten wie Flughafengebühren und -abgaben oder Treibstoffverbrauch, preisbedingter Erhöhung der Treibstoffkosten sowie der Inflation und der vollen Auswirkung der automatischen Gehaltsindexierung. Infolgedessen belief sich das bereinigte EBIT im Berichtszeitraum auf -44 Mio. EUR (Vorjahr: -62 Mio. EUR).

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