Mai 8, 2023

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Mai 8, 2023

Irak untersagt Iraqi Airways den Betrieb von A220-300

Es dauerte vergleichsweise sehr lange bis Iraqi Airways nach der Auslieferung des ersten Airbus A220 diesen in den aktiven Flugdienst stellen konnte. Nun ist – zumindest vorläufig – Schluss, denn die Zivilluftfahrtbehörde des Iraks untersagte ab 3. Mai 2023 den Betrieb des Musters A220-300. Derzeit verfügt Iraqi Airways über vier Exemplare dieses Typs, jedoch setzt man zumeist nur eines davon regelmäßig ein. Über die wahren Gründe dieser Vorgehensweise wird schon länger spekuliert, denn das Unternehmen ist diesbezüglich nicht sonderlich gesprächig. In einem Schreiben, das mit dem 3. Mai 2023 datiert ist, wird der Carrier seitens der Zivilluftfahrtbehörde des Iraks angewiesen „den Betrieb aller Flugzeuge des Modells Airbus A220-300 einzustellen“. Dies hat „sofort und bis auf weiteres und bis zum Abschluss der Untersuchungsverfahren zu erfolgen“. Die YR-ARI war laut vorliegenden Daten von Flightradar24 am 3. Mai 2023 letztmalig im Einsatz. Hintergrund der behördlichen Maßnahme sind die jüngsten Triebwerksprobleme. Von diesen sind auch andere Carrier betroffen. Konkret geht es um das Pratt & Whitney PW1500G, das vielen Operators Schwierigkeiten bereitet. Es müssen außerordentliche Überprüfungen und gegebenenfalls Reparaturen durch Pratt & Whitney vorgenommen werden, jedoch kann das U.S.-amerikanische Unternehmen nicht ausreichend Tauschtriebwerke liefern. Auch ist es bei den Wartungen zu Verzögerungen gekommen, so dass einige Carrier ihre Maschinen nicht mehr betreiben können. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde hat nun zur Ultima Ratio gegriffen, jedoch dürfte der Umstand, dass es Lieferschwierigkeiten gibt, nicht der alleinige Grund sein. Bedingt dadurch, dass Iraqi Airways ohnehin nur einen von vier Airbus A220-300 einsetzt, hätte man rein theoretisch selbst „Tauschtriebwerke“

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Österreicher buchen Ferienwohnungen wieder längerfristig im Voraus

Der Ferienhausvermittler Interhome kommt aufgrund einer Auswertung der Buchungszahlen zum Schluss, dass Österreicher wieder längerfristig im Voraus reservieren. In den letzten Jahren war dies aufgrund der Corona-Pandemie und der wenig zielführenden Einreise- und Quarantänebestimmungen eher nicht der Fall. Zudem zeigen die Auswertungen, dass der allgemeine Trend nach Winterurlaub im eigenen Land in der vergangenen Wintersaison wieder nach oben ging und Aufenthalte im Sommer bis zu einer Woche nach wie vor am beliebtesten sind. Österreicher schmieden ihre Urlaubspläne wieder langfristig. Dies zeigt der aktuelle Ferienhausreport des Schweizer Ferienwohnungsvermittlers Interhome. Rund die Hälfte der österreichischen Gäste buchte ihre Interhome-Unterkunft für die vergangene Wintersaison (1. November 2022 bis 30. April 2023) zwischen 31 Tagen und sechs Monaten im Voraus. Dies entspricht wieder dem gleichen Wert wie in der letzten vollständigen Wintersaison vor der Corona-Pandemie (Winter 2018/19). Langfristige Buchungen, welche über sechs Monate im Voraus getätigt werden, haben in der vergangenen Wintersaison mit 21% gegenüber der Vergleichsperiode im Winter 2018/19 sogar um rund 6% zugenommen. Ein Viertel der Österreicherinnen und Österreicher buchte weniger als 30 Tage vor Unterkunftsbezug. Bei Buchungen unter 30 Tagen vor Ankunft sind Kurztrips bis zu vier Nächten mit 58% deutlich am beliebtesten. Im Winter 2018/19 lag dieser Wert noch bei 52%. Kurztrips im Winter haben folglich bei kurzfristig buchenden Gästen an Beliebtheit gewonnen, wobei hier auch die Schneelage eine Rolle spielt. Gäste, welche mittelfristig und langfristig buchen, bevorzugten in der vergangenen Wintersaison Aufenthalte zwischen fünf und sieben Nächten – wie bereits im gleichen Zeitraum im Winter 2018/19.

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Air Atlantis: Acht Jahre geflogen, 22 Jahre ein Fall für Gerichte

Die Charterfluggesellschaft Air Atlantis war zwar nur zwischen 1985 und 1993 in der Luft, jedoch beschäftigte die Justiz der Betriebsübergang auf die Muttergesellschaft Tap Air Portugal noch sehr lange. 22 Jahre lang wurde vor Gericht gestritten und erst dann gab es eine endgültige Lösung. In den 1980er Jahren war der europäische Flugverkehr weitgehend reguliert. Bilaterale Abkommen zwischen Staaten regelten nicht nur wer auf welcher Strecke fliegen darf, sondern auch gleich die Ticketpreise, die damals noch meist in den Flugplanheften abgedruckt waren. In den meisten Fällen war der Linienverkehr den so genannten Flagcarriern vorbehalten. Private Gesellschaften bekamen nur in Ausnahmefällen Verkehrsrechte zugesprochen oder mussten sich anderweitig umsehen. Charterflüge konnte man wesentlich einfacher auf die Beine stellen, denn für diese konnte man vergleichsweise einfach eine Genehmigung verlangen. Oftmals war vorgeschrieben, dass diese Teil einer Pauschalreise sein mussten. Gelegentlich gründeten die Airlines dann ihre eigenen Tour Operators und auf Routen, die offensichtlich eher linienmäßig waren, inkludierte man „auf dem Papier“ billigste Absteigen, da diese zumeist ohnehin nicht in Anspruch genommen wurden. Und wenn schon, dann musste man wenigstens nicht sonderlich viel Geld für die Unterkunft des Passagiers ausgeben. Verluste angehäuft, „Rekordgewinn“ war eine Kapitalerhöhung Auch Tap Air Portugal wollte in den 1980er-Jahren am wachsenden Chartermarkt teilhaben und gründete rasch, also nach jahrelanger Beratung und einige von der Regierung eingesetzter „Expertenkommissionen“ später, die Tochtergesellschaft Air Atlantis. Diese hob im Jahr 1985 ab und war unter anderem mit den Mustern Boeing 707, 727 und 737 aktiv. Gerechnet hatte sich die Charterairline unter staatlicher Regie, denn

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Turkish Airlines meldet 233 Millionen U.S.-Dollar Quartalsgewinn

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines konnte das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem Nettogewinn in der Höhe von 233 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Eigenen Angaben nach ist dies ein neuer Rekordwert. Der Umsatz beläuft sich im ersten Quartal 2023 auf 4,4 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 43 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022 entspricht. Turkish Airlines verzeichnet somit die höchsten Einnahmen eines ersten Quartals in der Geschichte des Unternehmens. Die Passagiereinnahmen, die 84 % der Gesamteinnahmen ausmachen, steigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 % auf über 3,6 Milliarden US-Dollar.

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Emirates und Etihad starten gemeinsame Gabelflug-Option

Einst waren die Golfcarrier Etihad Airways und Emirates Airlines durchaus rivalisiert, jedoch änderte sich dies seit dem Jahr 2018. Man arbeitet punktuell zusammen und unterhält ein Interline-Abkommen. Lezteres wurde jüngst ausgeweitet. In diesem Sommer können Fluggäste beider Fluggesellschaften ein einziges Ticket für einen Flug nach Dubai oder Abu Dhabi kaufen, mit nahtlosem Rückflug vom jeweils anderen Flughafen. So soll der Tourismus in das Land aus wichtigen Quellmärkten gesteigert werden. Die neue Vereinbarung bietet Reisenden, die die VAE erkunden wollen, die Flexibilität eines einzigen Tickets für die gesamte Reise und eine bequeme Gepäckabfertigung. Konkret führen die beiden Carrier eine so genannte Gabelflug-Option ein. Dies ermöglicht es, dass man beispielsweise mit Emirates und Dubai landen kann und den Rückflug mit Eithad Airways ab Abu Dhabi antreten kann. Die beiden Städte sind nicht sonderlich weit voneinander entfernt, jedoch gab es in der Vergangenheit nur sehr wenige gemeinsame Marketingmaßnahmen. Auch das soll sich in der Zukunft ändern. Eine Absichtserklärung wurde auf dem Arabian Travel Market von Adnan Kazim, Chief Commercial Officer von Emirates, und Mohammad Al Bulooki, Chief Operating Officer von Etihad Airways, in Anwesenheit von Tim Clark, President Emirates Airline, und Antonoaldo Neves, CEO von Etihad, sowie weiteren hochrangigen Vertretern unterzeichnet. „Wir freuen uns über die erneute Zusammenarbeit mit Etihad Airways, die es beiden Airlines ermöglicht, eine neue Reihe von nahtlosen Reiseoptionen in und aus den VAE anzubieten. Emirates und Etihad nutzen ihre Stärken, um ihr jeweiliges Kundenangebot zu erweitern und den Tourismus in den VAE zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass

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Fraport AG konnte Umsatz auf 765,6 Millionen Euro steigern

Die Fraport AG konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres ein operatives Ergebnis in der Höhe von 158,3 Millionen Euro erwirtschaften. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Erholung der Passagierzahlen auch das wirtschaftliche Ergebnis stärkt. Der Umsatz des internationalen Flughafenbetreibers stieg um 41,9 Prozent auf 765,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mehr als 100 Prozent im Plus bei 158,3 Millionen Euro. Im traditionell aufkommensschwächsten Quartal des Jahres kletterte das Konzern-Ergebnis auf minus 32,6 Millionen (Q1 2022: minus 118,2 Millionen Euro). „Die Richtung stimmt: Die zum Start in das neue Geschäftsjahr fortschreitende Erholung der Fluggastzahlen stärkt unser wirtschaftliches Ergebnis im ersten Quartal“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Für den Sommer erwarten wir in Frankfurt ein Wachstum von 15 bis 25 Prozent. Darauf bereiten wir uns intensiv vor. Die stabile Performance während der Osterferien stimmt uns vorsichtig optimistisch. An unseren touristisch geprägten internationalen Beteiligungsflughäfen ist die Erholung weiter fortgeschritten. Neben Griechenland werden auf Jahressicht weitere Airports nah an das Vorkrisenniveau herankommen. Für das Gesamtjahr erwarten wir eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung im Rahmen des gegebenen Ausblicks.“

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Mietautos werden weiterhin sehr kurzfristig gebucht

Der Leihwagen-Vermittler Sunny Cars hat über eine Auswertung der Buchungszahlen festgestellt, dass im April 2023 die Nachfrage für Mietautos weiter gestiegen ist. Allerdings reservieren die Kunden nicht langfristig, sondern eher kurzfristig. Lediglich rund 20 Prozent des Aufkommens sollen auf den Hochsommer 2023 entfallen. Die durchschnittlichen Preise sollen laut Sunny Cars rund ein Drittel über dem Wert des Vorjahres. Allerdings gibt es auch Ausreißer, so dass die Kosten für einzelne Anmietungen durchaus auch günstiger geworden sind. In den Sommern der Jahre 2021 und 2022 waren Mietautos an vielen Urlaubsorten durchaus Mangelware, denn besonders die Branchengrößen hatten ihre Flotten deutlich verkleinert und konnten wegen Lieferschwierigkeiten der Hersteller auch kurzfristig kaum aufstocken. Geschadet hat das Europcar, Sixt, Avis, Hertz und Co nicht wirklich, denn wegen der hohen Nachfrage konnte man auf dem Markt höhere Mietraten durchsetzen. Unter anderem der Umstand der hohen Preise könnte auch der ausschlaggebende Grund dafür sein, dass viele Reisende ihre Leihwägen nicht wie vor der Pandemie bereits monatelang im Voraus buchen, sondern zum Teil enorm kurzfristig. Rund 50 Prozent aller im April 2023 getätigten Buchungen fallen auf Abreisen im April und Mai 2023. Nicht einmal 20 Prozent der Reservierungen beziehen sich auf die Hochsaison im Juli und August 2023. „Dieser Trend macht Sorge mit Blick auf den einzelnen Gast“, so Thorsten Lehmann, Geschäftsführer von Sunny Cars. „Denn auch dieses Jahr erwarten wir zur Hochsaison vereinzelte Engpässe bei den Vermiet-Stationen. Gerade wer sich eine bestimmte Wagenkategorie wünscht – wie etwa den beliebten Kleinwagen – sollte so früh wie möglich einbuchen.

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Comeback für kostenlose Taipeh-Touren

Wegen der Corona-Pandemie waren sie für längere Zeit ausgesetzt, aber seit 1. Mai 2023 sind sie wieder zurück: Die kostenlosen Halbtagestouren von China Airlines für Transitreisende in Taipeh. Diese können ab sofort wieder online reserviert werden. Das Taiwan Tourism Bureau hat angekündigt, die Kampagne „Half-Day Free Tour for transit passengers“ wiederaufzunehmen. Transitreisende mit 7 bis 24 Stunden Aufenthalt, können an den kostenlosen Halbtagestouren teilnehmen. Das Programm bietet drei Touren für Transitreisende, darunter vormittags „Entdecke Sie Taipeh“, nachmittags „Die Schönheit der taiwanischen Natur und die traditionelle taiwanische Kunst“ sowie abends die „Gourmet Tour“, mit englischsprachigen Reiseleitern an.

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Klagenfurt: Schnelles Handeln der Politik kann durch Formalitäten ausgebremst werden

Im Ringen um die Zukunft des Klagenfurter Flughafens versuchen das Land Kärnten (über die K-BV) und die Stadt Klagenfurt die Kontrolle über den Airport zurückzuerlangen und das vorerst ohne das Ziehen der Call-Option. Möglich machen soll das der simple Umstand, dass Mehrheitseigentümer Lilihill die einstimmig beschlossene Kapitalerhöhung – im Gegensatz zu den Minderheitsgesellschaftern – nicht einbezahlt hat. Dies führt zur so genannten Verwässerung der Anteile von Lilihill. Mit ein bisschen „Nachschuss“ können die Stadt Klagenfurt und die K-BV die Mehrheit und damit die Kontrolle über den Airport bekommen. Ganz oben auf der Agenda der öffentlichen Hand dürfte die Absetzung der momentan amtierenden Flughafengeschäftsleitung stehen. Geht es nach Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) soll anschließend so rasch wie möglich die Call-Option gezogen werden, um Lilihill gänzlich aus dem Kreis der Airportgesellschafter herauszubekommen. Die Stadt Klagenfurt hat bereits wiederholt betont, dass man am Fortbestand des Airports interessiert ist und nötigenfalls einer weitere Kapitalerhöhung im Alleingang durchführen wird. Das Land Kärnten will aber im Boot bleiben und der zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) machte bereits klar, dass man ebenfalls nachschießen wird. Ganz zufällig ist der plötzliche Drang der öffentlichen Hand erneut Geld in den defizitären Regionalflughafen zu stecken nicht, denn dahinter steckt auch die Chance den Mehrheitseigentümer Lilihill vom Thron zu stoßen. Die ewige Diskussion um die Call-Option wäre dann vom Tisch, denn bei Nichteinbezahlung einer beschlossenen Kapitalerhöhung kann es zur so genannten Verwässerung, also Verringerung der Anteile kommen. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt wäre dann die K-BV wieder die Nummer Eins und dann

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Co-Working-Space im Flughafen Hamburg eröffnet

Im Terminal 2 des Hamburger Flughafens wurde ein so genannter Co-Working-Space eingerichtet. Dieser kann sowohl von Passagieren als auch von Personen aus der Region gegen Gebühr genutzt werden. Der Eintritt kostet zumindest 19,99 Euro pro Tag. In Zusammenarbeit mit Beehive hat der Flughafen Hamburg im Terminal 2 einen Co-Working-Space eingerichtet. „Für viele Menschen aus der Region ist Hamburg Airport ein beliebtes Ausflugsziel, um Flugzeuge zu beobachten oder im Rahmen einer Vorfeld-Tour einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit Eröffnung eines Coworking-Spaces bieten wir ab sofort die Möglichkeit, auch im Arbeitsalltag die einzigartige Flughafen-Atmosphäre zu genießen. Für Reisende, welche die Zeit bis zum Abflug gern sinnvoll nutzen möchten, entsteht ebenfalls ein völlig neues Arbeitsumfeld direkt im Terminal. Unweit der Gates können sie die Vorzüge eines gut ausgestatteten Büros genießen und sich ganz in Ruhe ihrer Arbeit widmen. Mit Blick auf das Flughafen-Geschehen und umgeben von Menschen aus aller Welt können hier neue Ideen entwickelt, Meetings abgehalten und neue Kontakte geknüpft werden. Dass wir mit Beehive einen erfahrenen Partner an unserer Seite wissen, freut mich besonders“, sagt Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport.

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