Mai 24, 2023

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Mai 24, 2023

Chair Airlines mietet Finca auf Mallorca für Mitarbeiter

Ausgebildetes und erfahrenes Luftfahrtfachpersonal ist momentan wieder stark gefragt. Da es mehr freie Stellen als Interessenten gibt, lassen sich Arbeitgeber so einiges einfallen, um ein paar Goodies anbieten zu können. Chair Airlines mietet beispielsweise auf Mallorca eine Finca an, die den Beschäftigten weitgehend kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Gerade kleinere Anbieter haben es in der Schweiz derzeit schwer, denn auch die Konkurrenz sucht nach Airline-Fachpersonal. Da kann der Wechsel schon mal mit einem höheren Monatslohn schmackhaft gemacht werden. Gleichzeitig versuchen Arbeitgeber ihre Beschäftigten zu halten und bieten zunehmend „Goodies“ an, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Chair Airlines hat auf der Mittelmeerinsel Mallorca eine Finca angemietet, die von den Beschäftigten weitgehend gratis genutzt werden kann. Wer nur Urlaub machen möchte, muss rund 100 Schweizer Franken bezahlen, die für Unkosten und die Endreinigung zweckgebunden sind. Noch billiger geht es aber, wenn der Laptop eingepackt wird und von Palma aus gearbeitet wird, denn dann soll selbst dieser kleine Selbstbehalt entfallen. Beschäftigte, die aufgrund ihres Jobs gar nicht im Homeoffice arbeiten können, sind übrigens von der Pauschale komplett befreit. Damit es kein Chaos um die Unterkunft gibt, hat man eine Art firmeninternes Buchungssystem auf die Beine gestellt. Nach Verfügbarkeit können sich die Chair-Beschäftigten Ferienaufenthalte auf Palma der Mallorca buchen. Für die Anreise können Stand-By-Tickets ausgestellt werden oder aber Fixbuchungen zu einem vergünstigten Tarif getätigt werden.

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Air Greenland erwirbt weitere de Havilland Dash 8-200

Der Maschinentyp de Havilland Dash 8-200 wird schon länger produziert und ist in Europa mittlerweile eher selten anzutreffen. Air Greenland stockt die Flotte um ein weiteres Exemplar auf. Dieses trägt die Seriennummer 497 und wurde von Avmax gekauft. Diese Teilflotte des grönländischen Carriers besteht damit aus acht de Havilland Dash 8-200. Laut Mitteilung hat man davon fünf Exemplare von Avmax erworben. Der Neuzugang wurde im Jahr 1998 gebaut und stand zuletzt bei Lan Colombia im Liniendienst. Anschließend war die Maschine über einen längeren Zeitraum hinweg abgestellt.

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Charterflüge: Tui Österreich stockt Ägypten und Zypern auf

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet momentan hohe Buchungszahlen für die Herbstferien 2023. Besonders stark gefragt sind Urlaube am Roten Meer sowie auf Zypern. Aus diesem Grund stockt man in den Kalendermonaten Oktober und November 2023 die Kapazität auf. Konkret legt man ab Wien fünf zusätzliche Charterflüge, die von European Air Charter und Austrian Airlines durchgeführt werden, auf. Vier werden nach Hurghada führen und einer nach Marsa Alam. Auch ab Linz bietet man mehr Flugverbindungen an. Im Oktober 2023 lässt man European Air Charter drei zusätzliche Charterkurse führen. Zwei mit Ziel Marsa Alam und einer nach Larnaka. „Nachdem die Herbstferien schon letztes Jahr bei unseren Gästen so gut nachgefragt wurden, haben wir bereits jetzt unser Angebot für die heurige Saison aufgestockt. So können wir unseren Kundinnen und Kunden eine noch vielfältigere Auswahl bieten und der erhöhten Nachfrage nach Reisen in die Sonne in diesem beliebten Reisezeitraum nachkommen“, führt Katharina Doppler-Reitner, Head of Flug- und Revenue Management bei Tui Österreich, aus. Ab Graz fliegen Tui-Gäste in den Herbstferien direkt nach Gran Canaria, Hurghada und Heraklion. Ab dem Flughafen Linz werden dazu noch Larnaca, Rhodos und Marsa Alam angeboten. Für Gäste aus dem Raum Salzburg kommen weitere Sonnenziele wie Olbia und Teneriffa dazu. Beliebte Reiseziele ab Wien sind zusätzlich noch Antalya und Monastir sowie auf der Fernstrecke die Malediven und Mauritius.

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Iberia will jährlich 2.000 Tonnen Plastik einsparen

Die spanische Fluggesellschaft Iberia schätzt, dass man im Jahr 2023 aufgrund der bereits umgesetzten Maßnahmen rund 2.000 Tonnen Kunstoff einsparen kann. Unter anderem hat man Besteck, Rührstäbchen und Strohhalme durch Materialien wie Bambus und Papier ersetzt. Diese Reduzierung von Plastik an Bord der Iberia-Flugzeuge wurde durch eine ähnliche Initiative am Boden ergänzt. In den Premium Lounges des Flughafens Adolfo Suárez Madrid-Barajas wurden Dosen und Plastikbehälter abgeschafft und durch Mehrweggläser ersetzt. Darüber hinaus wurden die Lieferanten aufgefordert, bei einigen Produkten Großpackungen den Vorzug vor Einzelformaten zu geben. Dank dieser Maßnahme konnte der Abfall um fast eine Million Dosen und 200.000 Plastikbehälter pro Jahr reduziert werden.

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FAA hat Lufttüchtigkeitsanweisung für CFM Leap 1-A ausgegeben

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung für alle Triebwerke des Typs CFM Leap 1-A herausgegeben. Dieses ist momentan ausschließlich bei Maschinen der Airbus-A320neo-Reihe im Einsatz. Die Aufsichtsbehörde reagiert damit auf das Erkenntnis, dass manche Teile der Antriebe aus Materialien hergestellt sind, die wegen Eiseneinschlüssen verminderte Eigenschaften aufweisen können. Konkret betroffen sind unter anderem bestimmte Hochdruckturbinen-Rotorscheiben der Stufe 1 sowie vordere äußere Dichtungen und Verdichterrotorspulen der Stufen 6-10. Seitens des Herstellers, CFM International, wurde der Mangel gemeldet. Das Unternehmen betont, dass die Eiseneinschlüsse in den drei HPT-Rotorscheiben nicht zum Leap-1-A-Triebwerk gehören. Nachforschungen hätten ergeben, dass diese auf Mängel im Herstellungsprozess zurückzuführen sind. Man hat noch weitere Teile, die möglicherweise betroffen sein könnten, gefunden und entsprechend an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Um das Problem zu beheben, hat die FAA die Betreiber angewiesen, die drei betroffenen Teile auszutauschen. Betroffen sind 38 Triebwerke, die in in den USA registrierten Flugzeugen eingebaut sind. Die FAA warnte, dass die reduzierten Materialeigenschaften der Scheiben der HPT-Stufe 1, der vorderen Außendichtungen und der Spulen der Verdichterrotorstufen 6-10 aufgrund von Eiseneinschlüssen eine geringere Ermüdungslebensdauer aufweisen könnten, „was zu einem vorzeitigen Bruch und anschließendem unkontrollierten Versagen“ der Komponenten führen kann. Die AD tritt formell am 23. Juni 2023 in Kraft.

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Weinviertel: Land Niederösterreich lässt zusätzliche Wohnmobil-Stellplätze errichten

Im niederösterreichischen Weinviertel werden zusätzliche Stellplätze für Wohnmobile bzw. -wägen errichtet. Laut Mitteilung der Landesregierung soll der Grund dafür sein, dass es derzeit zu wenige Plätze gibt und die Nachfrage nicht gedeckt werden kann. Am Parkplatz der Amethystwelt Maissau wurden zwei Doppelstellplätze für vier Wohnmobile eingerichtet. Im Ortsgebiet von Mailberg entsteht ein Wohnmobil- und Wohnwagenstellplatz für fünf Fahrzeuge. Geplant ist auch die Errichtung von fünf Stellplätzen in der Kellergasse Hadres. Das Weinviertel ist touristisch im Aufwind: 2022 konnten mehr als 587.000 Nächtigungen verzeichnet werden. Neue Beherbergungsmöglichkeiten sind enorm wichtig, die geplanten Wohnwagen-Stellplätze bieten vor allem im Hinblick auf den Camping-Boom, der seit der Pandemie verstärkt spürbar ist, gute Lösungsansätze.

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Indien: Jet Airways hat das AOC verloren

Die Wahrscheinlichkeit, dass die indische Fluggesellschaft Jet Airways jemals wieder kommerziell abheben wird, ist neuerlich stark gesunken. Das AOC ist laut Generaldirektion für Zivilluftfahrt am 19. Mai 2023 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Lokale Medien berichten, dass mehrere Manager das Unternehmen bereits verlassen haben soll. Zu diesen soll auch Sanjiv Kapoor, der als CEO vorgesehen war, zählen. Bereits per 1. Mai 2023 ist er ausgeschieden. Das Jalan Kalrock Consortium, das Jet Airways aus der Insolvenz herausgekauft hatte, erklärte abermals, dass man sich noch immer auf Kurs befinde. Zuletzt war auf dem AOC des ehemaligen Carriers die Boeing 737-800 mit der Registrierung VT-SXE eingetragen. Das Flugzeug wurde aber, abgesehen von ein paar Testflügen, die im August 2022 durchgeführt wurden, nicht bewegt. Kommerziell war der Mittelstreckenjet nie im Einsatz. Dass es dazu jemals kommen wird, ist unwahrscheinlich, da man nun AOC und Betriebsgenehmigung auslaufen hat lassen. Eine Reaktivierung ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch müsste ein neues Antragsverfahren durchlaufen werden. Dies nimmt insbesondere viel Zeit im Anspruch. Erst im März 2023 gab es Gerüchte, dass Jet Airways eine Großbestellung tätigen könnte. Angesichts dessen, dass man formell keine Fluggesellschaft mehr ist, dürfte sich dieses Thema von selbst erledigt haben.

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Umfrage: 23 Prozent der Österreicher wollen über Pfingsten in den Urlaub

Eine im Auftrag der Österreichischen Hoteliervereinigung durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass rund 23 Prozent der Österreicher das verlängerte Pfingstwochenende fix für einen Urlaub nutzen wollen. Davon wollen rund 53 Prozent im Inland bleiben. Das Institut Mindtake hat im Auftrag der ÖHV 1.000 Bewohner der Alpenrepublik nach ihren Urlaubsplänen am Pfingstwochenende befragt. Dabei gaben 23 Prozent an, dass sie fix einen Urlaub verbringen wollen. Von dieser Personengruppe wollen 53 Prozent in Österreich bleiben. Am beliebtesten bei den Inlandsurlaubern zu Pfingsten: die Steiermark mit 21 %, Kärnten mit 18% und Oberösterreich mit 13%. 18 % der befragten Österreicher:innen waren noch unentschlossen, ob sie die freien Tage für Urlaub nutzen wollen.

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Flughafen Klagenfurt: Öffentliche Hand zieht Call-Option

Im Jahr 2018 sah die Kärntner Landespolitik in einer mehrheitlichen Teilprivatisierung des Flughafens Klagenfurt die beste Lösung für den Airport. 74,9 Prozent der Anteile gingen durchaus überraschend an die Lilihill-Group rund um Franz Peter Orasch. Der auf Immobilienentwicklung spezialisierte Konzern hatte zuvor keine Erfahrung im Betrieb von Verkehrsflughäfen. Die Zusammenarbeit zwischen den Minderheitsgesellschaftern (öffentliche Hand) und Lilihill war von Anfang an von Unstimmigkeiten geprägt. Angekündigt wurde seitens des privaten Investors viel, jedoch umgesetzt wurde nur wenig. Beispielsweise versprach mit mit der Marke Liliair Hub-Anbindungen aufzubauen. Da die besagte GmbH selbst keine Fluggesellschaft ist und große Netzwerkcarrier grundsätzlich keine Kooperationsverträge mit „virtuellen Konstruktionen“ eingehen, wäre es allenfalls zu einer Point-to-Point-Verbindung, nicht jedoch zu einer echten Anbindung an Drehkreuze samt allen Vorteilen, die Interline- und Codesharevereinbarungen mit sich bringen, gekommen. Liliair hat sich ohnehin nicht in die Luft erhoben, wenngleich man verschnupft mitgeteilt hat, dass man das Projekt dann eben an einem anderen Airport umsetzen wird. Die öffentliche Hand hat mittlerweile Fakten geschaffen. Der Umstand, dass sich Lilihill an der Kapitalerhöhung, die unter anderem zur Auszahlung der Löhne und Gehälter der Flughafenmitarbeiter notwendig war, nicht beteiligt hat, führte dazu, dass das Land Kärnten (K-BV) und die Stadt Klagenfurt gemeinsam in den Besitz der Mehrheit gekommen sind. Nun hat man auch das Ziehen der so genannten Call-Option formell beschlossen. Das bedeutet, dass der Airport künftig wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand stehen wird. Die notwendigen Mittel wurden seitens des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt bereits beschlossen und freigegeben. Innerhalb der nächsten

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Air Serbia hat Belgrad-Köln/Bonn aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat am Donnerstag, den 18. Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Köln/Bonn aufgenommen. Diese wird nun dreimal wöchentlich mit Airbus A319 bedient. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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