Mai 25, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

Mai 25, 2023

Nachtzüge: European Sleeper in den Startlöchern

Mit European Sleeper geht in Kürze ein neuer Nachtzug-Anbieter an den Start. Im ersten Schritt soll eine Verbindung zwischen Berlin und Brüssel aufgenommen werden. Die Verlängerung über Dresden nach Prag ist bereits angekündigt. Am 25. bzw. 26. Mai 2023 sollen die ersten Züge zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Belgien rollen. European Sleeper ist kein Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern lässt die Fahren von konzessionierten EVUs mit angemietetem Wagenmaterial durchführen. Die Verlängerung bis Prag hat auch zur Folge, dass man mit Regiojet zusammenarbeiten möchte, um weitere Anschlüsse anbieten zu können. Auf dem Weg nach Brüssel wird man unter anderem in Amsterdam einen Zwischenstopp einlegen.

weiterlesen »

Flughafen BER meldet schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Start des Flughafens Berlin-Brandenburg will die Betreibergesellschaft im Jahr 2022 einen Gewinn geschrieben haben. Das Geschäftsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen lag bei 57 Millionen Euro. In den Jahren zuvor war man tief in den roten Zahlen. Wesentliche Grundlage für das gute Jahresergebnis war die Verdoppelung des Fluggastaufkommens gegenüber 2021 auf fast 20 Mio. Passagiere, die die Erlöse aus dem Flughafenbetrieb um rund 40 Prozent ansteigen ließ. Zusammen mit den Erlösen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von fast 180 Mio. Euro entstand so ein Umsatz von 594 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022 ist uns ein wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung der Flughafengesellschaft gelungen. In einem kontinuierlichen operativen Optimierungsprozess haben wir 20 Mio. Passagieren einen gegenüber dem Vorjahr weiter verbesserten Service anbieten können und unsere operativen Umsatzerlöse gesteigert. Trotz der weiter bestehenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen erwarten wir in diesem Jahr ein Passagierwachstum von 10 bis 15 Prozent und damit insgesamt rund 23 Mio. Fluggäste“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

weiterlesen »

LOI: Private Wings will fünf D328eco kaufen

Die deutsche Bedarfsfluggesellschaft Private Wings zeigt großes Interesse am Kauf von fünf Dornier D328eco, die von der Deutsche Aircraft produziert werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Zuge des Spatenstichs für das Werk in Leipzig bekanntgegben. Private Wings ist bereits Dornier-328-Operator. Es handelt sich allerdings um das aktuelle Modell, das noch vom nicht mehr existierenden Flugzeugbauer Fairchild-Dornier hergestellt wurde. Die Deutsche Aircraft beabsichtigt unter dem Markennamen D328eco eine modernisierte Variante auf den Markt zu bringen. Der potentielle Erstkunde soll nun Private Wings werden.

weiterlesen »

Klimaticket: Westbahn hatte bislang vier Millionen Fahrgäste

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn hatte seit der Einführung des österreichischen Klimatickets rund vier Millionen Passagiere an Bord, die ihre Netzkarte genutzt haben. Der bundesweit gültige Fahrschein wurde am 26. November 2021 eingeführt. „Das KTÖ ist ein Erfolg, anders kann man es nicht sagen. Und wir bekommen laufend Rückmeldungen von unseren Kund:innen, wie gern sie es in der Westbahn nutzen.“, erläutert Bettina Praschinger, Marketingleiterin der Westbahn. „Durch das kostenlose Upgrade in die Comfort Class, die inkludierte Sitzplatzreservierung und die Möglichkeit, Westbahn zu sammeln – bei Nutzung des Relax Check-in übrigens sogar die doppelte Menge – sind wir von Wien bis Innsbruck für alle mit KTÖ erfreulich oft die erste Wahl. Falls jemand bis Rosenheim oder München unterwegs ist, gibt es als günstige Ergänzung zum KTÖ das KlimaPlus-Ticket. Klimaschutz ist oft einfacher, als man denkt – mit dem KTÖ geht er jedenfalls wirklich ganz unkompliziert.“

weiterlesen »

Urteil: Kooperation American Airlines/Jetblue muss aufgelöst werden

Seit einiger Zeit arbeiten American Airlines und Jetblue Airways zusammen. Die Kooperation muss aufgrund eines Beschlusses eines U.S.-Bezirksgerichts binnen 30 Tagen aufgelöst werden. Geklagt hatte das U.S.-Justizministerium, das steigende Preise und höhere Ticketpreise befürchtet. Betroffen ist die so genannte „Nordost-Allianz“, die die beiden Carrier vor einiger Zeit vereinbart haben. Das Justizministerium reichte im Jahr 2021 Klage ein, da man davon ausgegangen ist, dass sich die Zusammenarbeit nachteilig auf den Wettbewerb, den Service und die Preise auswirken wird. Da der umfangreiche Austausch von Flugplandaten sowie die Abstimmung dieser vorgesehen ist, sprach die öffentliche Hand von einer Defacto-Fusion. Die Entscheidung wird als Sieg für die Regierung Biden und als Sieg für den Wettbewerb in der Luftfahrtindustrie gewertet. American Airlines äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und prüft derzeit seine nächsten Schritte.

weiterlesen »

Portorož: Terminal muss saniert oder neugebaut werden

Eine Untersuchung des Untergrunds des Terminals des slowenischen Flughafens Portorož hat ergeben, dass es absinkt. Aus diesem Grund wollen die Eigentümer nun eine Sanierung oder aber einen Abriss samt Neubau vornehmen. Gegenüber der Tageszeitung „Delo“ bestätigte ein Sprecher, dass dies im Zuge einer geomechanischen Untersuchung festgestellt wurde. Die Entscheidung, ob Neubau oder Sanierung, ist noch nicht gefallen. Auch strebt man an die kurze Start- und Landebahn zu verlängern, da diese derzeit nur von wenigen Maschinentypen genutzt werden kann. Die notwendigen Genehmigungen hat man aber noch nicht.

weiterlesen »

Lufthansa hat Airbus Nummer 600 übernommen

Seit 1976 hat Lufthansa exakt 600 Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus eingeflottet. Aus diesem Anlass hat man einem Airbus A321neo eine Sonderlackierung gewidment, denn es handelt sich um Maschine Nummer 600. Am 9. Feber 1976 hat die damals noch staatliche Lufthansa das erste Flugzeug aus dem Hause Airbus übernommen. Es handelte sich um einen A300B2. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die nun schon seit fast 50 Jahren andauert. Der Kranich-Konzern war in dieser langen Periode gleich viermal Launching-Customer von Maschinen, die Airbus neu auf den Markt gebracht hat. Derzeit ist mal drittgrößter Kunde der A350-Reihe. „Lufthansa und Airbus verbindet eine ganz besondere Partnerschaft. Wir arbeiten seit der Gründung von Airbus bei vielen Neuentwicklungen und Forschungsprojekten eng und vertrauensvoll zusammen. Darüber hinaus war Lufthansa bereits viermal Launching Customer, zuletzt beim Erfolgsmodell A320neo. Alle Flugzeug-Familien von Airbus hat Lufthansa in fünf Jahrzehnten bestellt. Mehr als 90 Prozent der 600 ausgelieferten Flugzeuge sind bei den Airlines der Lufthansa Group noch im Einsatz. Zum 100. Geburtstag von Lufthansa im Jahr 2026 wünschen wir uns das 700. Airbus-Flugzeug in unserer Flotte“, erklärt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. 1975 unterzeichnete Lufthansa den ersten Kaufvertrag über drei A300B2 und erhielt sieben Monate später, am 9. Februar 1976, das erste Flugzeug des neuen europäischen Flugzeugbauers. In den weiteren Jahren folgten Erstauslieferungen, wie die A310 im Jahr 1983 und die A300-600 im Jahr 1987. Im Oktober 1989 wurde der erste Airbus A320 an Lufthansa ausgeliefert. Aktuell fliegen mehr als 370 Flugzeuge der A320-Familie für die Airlines der Lufthansa Group. 1993 kam

weiterlesen »

Island: Niceair musste Konkurs anmelden

Das isländische Startup Niceair, das ein Netzwerk ab Akureyri aufziehen wollte, ist am Ende. Der Verwaltungsrat teilte mit, dass man Konkurs angemeldet hat. Zuvor zerbrach die Zusammenarbeit mit Hifly Malta, so dass man ohne Flugzeug dagestanden ist. Die Initiatoren räumen in ihrem Statement wie folgt ein: „Dies waren in jeder Hinsicht unkontrollierbare Gründe. Diese Schließung ist besonders tragisch, da es gute Gründe gab und die Erfahrung gezeigt hatte, dass es eine Grundlage für direkte internationale Flüge über Akureyri gab“.

weiterlesen »

Fünfte Freiheit: Ethiopian Airlines fliegt mit B787 zwischen Wien und Kopenhagen

Seit Anfang dieser Woche bedient das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines eine Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Kopenhagen. Der afrikanische Carrier setzt Langstreckengerät des Typs Boeing 787 sein. Bislang teilten sich ein Lowcoster und ein Legacy-Carrier mit Billigflieger-Service die betroffene Route unter sich auf. Somit dominierten Maschinen der A320-Reihe sowie Boeing 737 zwischen Wien und der dänischen Hauptstadt. Neu können Passagiere auch mit einem Widebody fliegen, denn Ethiopian Airlines fliegt seit Montag, den 22. Mai 2023 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten. „Die Expansion von Ethiopian Airlines in Wien beweist Vertrauen in die Leistungsfähigkeit unseres Flughafens als internationales Drehkreuz. Neun Jahre nach der Aufnahme der Addis Abeba-Route bedient Äthiopiens Flag-Carrier nun neben Brüssel auch eine Verbindung nach Kopenhagen. Damit steigt das Angebot an komfortablen Flugverbindungen in Wien. Kopenhagen ist eine großartige Stadt für Sightseeing und Wochenendtrips. Wir freuen uns sehr über die neue Strecke in Wien und die noch engere Zusammenarbeit mit Ethiopian Airlines“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag bedient. Ethiopian Airlines hebt dabei immer morgens gegen 7:00 Uhr Richtung Kopenhagen ab und landet am selben Tag gegen 21:00 Uhr wieder in Wien. Die Flugzeit zwischen Wien und Kopenhagen beträgt weniger als zwei Stunden. Kopenhagen ist Hauptstadt Dänemarks und beliebte touristische Destination. Das wahrscheinlich bekannteste Nationalsymbol der Stadt: Die kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade der Langelinie, die ihr Vorbild im gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen findet. Fünfte Freiheit macht die Flüge möglich Es handelt sich um Flüge im

weiterlesen »

Pfingstferien: München erwartet zwei Millionen Fluggäste

Die ab dem Flughafen München tätigen Fluggesellschaften haben für die bayerischen Pfingstferien rund 15.000 Starts und Landungen angemeldet. Angeboten werden Flüge zu etwa 200 Destinationen. Der Airport erwartet rund zwei Millionen Reisende. Über 1.700 Mal starten in den Pfingstferien Flugzeuge zu insgesamt 43 Destinationen in Italien, Spanien und Frankreich. Warme Temperaturen versprechen auch Ägypten, Griechenland und die Türkei. Insgesamt 826 Maschinen steuern diese Länder von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, die in den Pfingstferien insgesamt 583 Mal bedient werden. Zu den beiden Urlauberhochburgen Mallorca sowie Antalya starten in den Ferien ab München insgesamt 173 Maschinen bzw. 155 Flugzeuge. Sehr gefragt sind Flüge vom Münchner Airport Richtung Nordamerika: Allein 384 Maschinen heben während der Ferien zu insgesamt 16 Zielen in den USA und in Kanada ab. Nach Rio de Janeiro in Brasilien führen während der Ferien sieben Flüge. 150 Flüge heben in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand ab. 108 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien.

weiterlesen »