Mai 29, 2023

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Mai 29, 2023

Flugstreichungen: British Airways hatte neuerlich mit EDV-Problemen zu kämpfen

Ohne EDV-Systeme und Computer geht in der Luftfahrt so ziemlich gar nichts mehr. Dies zeigte eine neuerliche IT-Panne bei British Airways, die diesmal vorwiegend die Kurzstrecke betroffen hat. Am Donnerstag musste das Unternehmen offiziellen Angaben nach 128 Flüge absagen. Es ist nicht das erste Mal, dass British Airways unter EDV-Problemen leidet. Diesmal sind die Auswirkungen vergleichsweise gering, denn am Donnerstag musste man „nur“ 128 Flüge ersatzlos streichen. Da traf es den Carrier bzw. in weiterer Folge dessen Passagiere in der Vergangenheit schon härter. In den USA hatten in den letzten Monaten gleich mehrere Carrier unabhängig voneinander EDV-Probleme, die sogar zu temporären Groundings geführt haben. All diese Ereignisse zeigen auf wie abhängig die kommerzielle Zivilluftfahrt von funktionierenden Computersystemen und Servern ist. Manche Passagiere sind der Ansicht, dass man ja dann einfach „manuell“ abfertigen könnte, also wie früher mit Kugelschreiber und gegebenenfalls Sitzplatz-Stickern. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn wenn man nicht einmal Zugriff auf die Buchungen hat, helfen auch ausgedruckte Buchungsbestätigungen nicht weiter. Unabhängig davon: Alle Vorfälle, auch der jüngste bei British Airways, lassen durchaus die Vermutung zu, dass einige Konzerne im Bereich der IT zu wenig gegen Ausfallsicherheit unternommen haben bzw. unzureichende Fallback-Maßnahmen für den Erstfall haben könnten. Tage, an denen der Flugplan durcheinandergewirbelt wird, wirken sich auch auf die Zeit danach aus. So ist es nicht verwunderlich, dass British Airways auch am Samstag zahlreiche weitere Flüge ab dem Drehkreuz London-Heathrow streichen musste. Das hängt beispielsweise damit zusammen, dass die für den Flug benötigten Maschinen auf einem ganz

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Bis Sommer 2026: Bayern stellt auf 3D-CT-Scanner um

Das deutsche Bundesland Bayern rüstet die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen auf neue 3D-CT-Scanner auf. Bereits mit dem Beginn der Pfingstferien sind in München in den Terminals 1 und 2 fünf Geräte in Betrieb genommen worden. Bis zum Beginn der Sommerferien 2026 werden in zehn weiteren Bauabschnitten alle weiteren Kontrollstellen ausgerüstet, sodass am Ende bis zu 48 Spuren und 60 CT-Geräte im Einsatz sein sollen. Auch der Flughafen Nürnberg soll in diesem Zeitraum vollständig umgerüstet werden, ein erstes Gerät ist seit Ende Februar im Einsatz. Bayerns dritter Flughafen Memmingen wird die Technologie bei der nächsten baulichen Erweiterung erhalten. Verantwortlich für die Sicherheitskontrollen an den drei bayerischen Verkehrsflughäfen sind die dem Bayerischen Verkehrsministerium nachgeordneten Luftämter Süd- und Nordbayern an den Bezirksregierungen.

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Ita Airways: Gewerkschaften sehen Lufthansa-Einstieg kritisch

Einen besonders langen Atem hat Lufthansa bei Ita Airways gezeigt, denn man blieb trotz des Umstands, dass man im ersten Anlauf – damals noch in Kooperation mit MSC – den Kürzeren gezogen hat, hartnäckig bis alle anderen Interessenten die Lust verloren haben. Ganz gewiss ist der Alitalia-Nachfolger aber keine sprudelnde Einnahmequelle, denn die Italiener stecken tief in den roten Zahlen. An der Vorgänger-Airline haben sich schon viele Konzerne „die Finger verbrannt“. Als Beispiele wären da die italienische Post, Air France-KLM und Etihad Airways zu nennen. Den Steuerzahler haben sowohl Alitalia als auch Ita Airways schon unzählige Milliarden Euro gekostet. Lufthansa ist offensichtlich der Ansicht, dass man den italienischen Carrier in ein profitables Luftfahrtunternehmen verwandeln kann und kündigt in einer Medienmitteilung gar schon Neueinstellungen und Expansion an. Der „Deal“, den die italienische Regierung und Lufthansa vereinbart haben, muss jedoch noch wettbewerbsrechtlich geprüft werden. Ob die EU-Kommission dies durchwinken wird oder aber später ein Gericht alles ins Wanken bringen könnte, ist derzeit reine Spekulation. Erst kürzlich erklärte das EU-Gericht die Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, für rechtswidrig. Der EuGH entschied, dass die seitens Italien an Carrier mit lokaler Betriebsgenehmigung aufgrund der Corona-Pandemie gewährten Beihilfen illegal waren, da Diskriminierung aufgrund der Herkunft vorlag. Gänzlich auszuschließen ist also nicht, dass es zu kartellrechtlichen Problemen kommen könnte, jedoch ist der italienische Markt gegenüber dem deutschen erheblich wettbewerbsintensiver. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways zweigeteilt. Einerseits hofft man, dass im Wachstum der Firmengruppe Chancen liegen und

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Interhome kennzeichnet nachhaltige Ferienunterkünfte

Auf den Websites von Interhome Group kann neu explizit nach nachhaltigen Unterkünften gesucht werden. Der Schweizer Ferienwohnungsvermittler reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Die Nachfrage nach nachhaltigem Urlaub ist in den letzten Jahren gestiegen. Wie eine im letzten Jahr von der Universität Freiburg für Interhome Group durchgeführte Umfrage zeigt, legen immer mehr Gäste Wert auf eine nachhaltige Ferienunterkunft. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, kann das Portfolio des Schweizer Ferienwohnungsvermittlers neu nach nachhaltigen Ferienwohnungen und Ferienhäusern gefiltert werden. „Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir sämtliche Ferienhäuser und Ferienwohnungen einem entsprechenden Check unterzogen und die gemäß unseren Kriterien nachhaltigen Unterkünften einem eigenen Symbol, einem grünen Baum, gekennzeichnet“, sagt Jörg Herrmann, Co-CEO Interhome Group. Als „nachhaltige Unterkunft“ gekennzeichnete Feriendomizile erfüllen mindestens sieben der insgesamt zwölf Nachhaltigkeitskriterien, die Interhome Group in Punkto Umweltschutz besonders wichtig sind. Unter diese Kriterien fallen unter anderem eine ökologische Heizung, grüner Strom, Solarzellen oder eine Photovoltaik-Anlage, eine E-Ladestation, wassersparende Toiletten und Duschen, Recycling-Möglichkeiten, LED-Beleuchtung, doppelt verglaste Fenster, die Nähe zum öffentlichen Verkehr. Die wichtigsten Kriterien, die das jeweilige nachhaltige Ferienzuhause erfüllt, sind jeweils bei der Beschreibung der Unterkunft aufgeführt. Interhome Group hat sich zum Ziel gesetzt, der nachhaltigste Anbieter von Ferienunterkünften in Europa zu werden. Der Ferienwohnungsvermittler unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer deswegen bei baulichen Maßnahmen, welche eine Unterkunft nachhaltiger werden lassen – sei dies beispielsweise die Installation einer Photovoltaik-Anlage oder der Bau einer E-Ladestation. „Nachhaltige Unterkünfte gewinnen je länger je mehr an Bedeutung und die Anzahl Buchungen von nachhaltigen Unterkünften wird

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Delta, United und Volotea mit Erstflügen ab Berlin

Gleich mehrfach durfte das Management des Flughafens Berlin-Brandenburg zu Erstflugzeremonien antreten, denn Delta Air Lines, United Airlines und Volotea haben Verbindungen zum deutschen Hauptstadt-Airport aufgenommen. United Airlines verbindet seit 26. Mai 2023 Berlin mit Washington D.C. und bietet somit nebst New York-Newark eine zweite Route an. Die neue Langstreckenverbindung soll vorerst saisonal bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2023 angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung im Winter 2023/24 wurde noch nicht endgültig entschieden. Washington-Berlin wird mit Boeing 767-400, die mit 240 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient. „Durch die neue Nonstop-Verbindung vom BER nach Washington, D.C. sind die beiden Hauptstadtregionen nur noch rund 9 Stunden voneinander entfernt. Mit dieser zweiten Verbindung an die Ostküste der USA baut United Airlines ihr Engagement am BER deutlich aus. Die Verbindung BER – Washington trägt dazu bei, die Zusammenarbeit und den Tourismus zwischen Deutschland und den USA weiter zu stärken und festigt die Attraktivität der Boom-Region Berlin-Brandenburg als Wirtschaftsstandort. Ich wünsche allen Passagieren einen guten Flug“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach. Das Comeback feierte Delta Air Lines, denn der U.S.-amerikanische Carrier nimmt nach längerer Abwesenheit wieder ab New York-JFK Kurs auf die deutsche Bundeshauptstadt. Diese Route wird täglich bedient. Dazu von Massenbach: „Für viele Menschen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft ist es ein Bedürfnis, sich schnell, direkt und jederzeit zwischen New York und Berlin bewegen zu können. Ich freue mich deshalb, Delta Air Lines als langjährige Partnerin der Flughafengesellschaft in Tegel mit dieser wichtigen Verbindung jetzt am BER begrüßen zu können. Die gute Zusammenarbeit mit Delta am

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Budapest: Wizz Air hat Antalya-Flüge aufgenommen

In der vergangenen Woche hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Budapest und Antalya aufgenommen. Diese soll dreimal wöchentlich mit Airbus A321neo bedient werden. Es handelt sich um die zweite Türkei-Strecke, die der Carrier ab der ungarischen Hauptstadt. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit zwei anderen Anbietern. „Antalya ist bekannt für seine wunderschöne Küste und seine atemberaubenden Strände. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem langjährigen Partner Wizz Air eine weitere Verbindung in die Stadt anbieten können. Wir bieten nun 50 wöchentliche Flüge zu vier Zielen in der Türkei an [Antalya, Istanbul, Izmir und Sabiha Gökçen] und verzeichnen eine hohe Nachfrage nach allen Verbindungen in das beliebte Land“, so Balázs Bogáts, CCO, Flughafen Budapest.

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Für Garuda Indonesia: Airhub fliegt Pilger nach Saudi-Arabien

Die maltesische Airhub Airlines wird mit dem Airbus A330-300, der die Registrierung 9H-LEON trägt, ab 29. Mai 2023 im Auftrag von Garuda Indonesia fliegen. Die Wetlease-Vereinbarung ist vorerst bis zum 3. August 2023 befristet. Airhub Airlines ist ein Luftfahrtunternehmen aus Malta, das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert ist. Zur Flotte zählen auch Langstreckenflugzeuge, die über die Jahre hinweg für zahlreiche Carrier im Einsatz waren. Garuda Indonesia rechnet während der so genannten Hadsch-Saison mit einer verstärken Nachfrage in Richtung Saudi-Arabien. Daher holt man sich Verstärkung aus Europa. Laut Medienmitteilung wird besagter Airbus A330-300 ab dem Syamsudin Noor International Airport nach Jeddah und Medina zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Garuda Indonesia. Unsere Zusammenarbeit mit Garuda ist ein Beweis für das Engagement von Airhub Airlines, unsere globale Reichweite zu erhöhen, die verschiedene Regionen umfasst, darunter Afrika, Südamerika, Europa und nun auch Südostasien. Unser Team freut sich darauf, die indonesischen Pilger während der Hajj-Saison an Bord begrüßen zu dürfen und hoffentlich zu einem unvergesslichen Pilgererlebnis beizutragen“, so Haris Coloman, CEO von Airhub Airlines. Nachdem der Carrier Anfang März von der Zivilluftfahrtbehörde des Königreichs Saudi-Arabien die GACAR-Zulassung nach Teil-129 erhalten hatte, hat das Unternehmen nun die Ausweitung seiner Aktivitäten in Asien ins Visier genommen. Die maltesische Fluggesellschaft ist bereit, ihre Präsenz in der Region weiter auszubauen, da die Nachfrage nach Wet-Lease-Kapazitäten auf dem Kontinent weiter steigt.

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Madrid: Iberia hat neuen Showroom eröffnet

Nach längerer Pause hat Iberia in der Innenstadt von Madrid wieder einen Showroom eröffnet. Dieser unter anderem Aktivitäten wie wie Showcooking, Kaffee, Wein- und Bierverkostungen und einen Flugsimulator. Im Espacio Iberia wurde die Kabine eines A350-Flugzeugs der neuen Generation mit zwei Business- Sitzen, vier Premium-Tourist- Sitzen und weiteren vier Tourist- Sitzen nachgebildet, auf den Interessierte Platz nehmen können. Auch besteht die Möglichkeit die Uniformen der Crews anzuprobieren. Der Showroom ist noch bis zum 1. Juli 2023 geöffnet.

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Finnair führt Ryanair-Handgepäcksystem ein

Mit dem Oneworld-Mitglied Finnair verkleinert nun auch ein klassischer Netzwerkcarrier die Größe des in der Economy-Class inkludierten Handgepäcks. Seit einigen Jahren erlauben Ryanair, Wizz Air und Condor nur noch die Mitnahme einer „kleinen Tasche“. Mittlerweile haben unter anderem auch Eurowings und andere Anbieter nachgezogen. Zumindest in Europa waren Handgepäckfreigrenzen, die deutlich kleiner sind als das IATA-Standardformat, eher eine Sache von Ferien- und Billigfliegern. Zuerst eingeführt hat diesen „Trend“ der Billigflieger Ryanair. Der Mitbewerber Wizz Air zog rasch nach, Condor folgte und mit zeitlicher Verzögerung wurde das Konzept auch von Eurowings und anderen Anbietern kopiert. Die Lufthansa-Tochter behauptete damals in einer Aussendung, dass die Einführung der neuen Regeln auf „Kundenwunsch“ geschehen würde. Wohl er steht bei den Airlines die Monetarisierung im Vordergrund, denn um zusätzlich ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen zu dürfen, muss entweder ein höherwertiger und damit teurerer Tarif gebucht werden oder aber kostenpflichtig so genannte „Priority-Pakete“ dazu gekauft werden. Diese können mitunter sehr teuer sein, denn aufgrund flexiblem Pricing können durchaus auch 50 Euro und mehr verlangt werden. Klassische Netzwerkcarrier haben bislang zumindest bei ihren Hauptmarken auf das Kopieren des „Ryanair-Handgepäckkonzepts“ verzichtet. Beispielsweise die Lufthansa Group hat dieses bei der Tochter Eurowings bereits eingeführt, was durchaus ein Hinweis darauf ist, dass man die Erfahrungen bei der Billig- und Ferienflugtochter sammelt und dann evaluiert, ob man die Regeln auch bei den Netzwerkcarriern einführt. Finnair ist hier schon einen Schritt weiter und bietet nun einen so genannten „Superlight-Tarif“ an. Dieser ist künftig innerhalb Europas die günstigste Buchungsklasse und beinhaltet nur noch

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Korean-Air-Mitarbeiter helfen in Nepal aus

Zwischen 15. und 20. Mai 2023 haben Mitarbeiter von Korean Air freiwillig Reparaturarbeiten in einer Kindertagesstätte im m nepalesischen Distrikt Chitwan vorgenommen. Weiters haben diese als pädagogische Helfer ausgeholfen. Das Korean-Air-Team hat in einer Kindertagesstätte für sozial benachteiligte Kinder Warmwasserbereiter sowie Audiogeräte für die Klassenzimmer installiert und Englisch und Koreanisch unterrichtet. Darüber hinaus hat es den Bewohnern der Region Vitaminpräparate und medizinisches Material übergeben. Vor der Pandemie baute die Fluggesellschaft bereits einen Spielplatz und lud die Kinder der nepalesischen Kindertagesstätte zu einer Sightseeing-Tour nach Busan, Korea, ein.

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