Juni 15, 2023

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Juni 15, 2023

Skyalps rüstet Dash-8-400-Flotte mit Winglets nach

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps verpasst ihrer de Havilland Dash 8-400-Flotte Winglets aus dem Hause Tamarack Aerospace. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschrieben. Montiert werden soll der so genannte „Eco Smartwing Winglet“. Für Flügelspitzen gibt es, je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen. Es handelt sich um eine Technologie, die sich Ingenieure von Großvögeln, die über längere Strecken gleiten, „abgeschaut“ haben. Winglets sorgen nicht nur für eine stabilere Lage in der Luft, sondern tragen auch dazu bei, dass die Operators Treibstoff und damit Kosten einsparen. Letzteres ist auch der Hauptgrund warum sich viele Betreiber zur Nachrüstung entscheiden. Für Skyalps war auch der Umstand, dass Flügelspitzen die Steigleistung der de Havilland Dash 8-400 verbessern sollen, entscheidend. Aufgrund des Umstands, dass die Homebase Bozen von drei Seiten von Bergen umgeben ist, ist dies durchaus vorteilhaft. Weiters will die Regionalfluggesellschaft zusätzliche Maßnahmen bzw. Nachrüstungen vornehmen, die dazu führen sollen, dass die Geräusche und Emissionen im Idealfall um 50 Prozent reduziert werden. Dies will man unter anderem durch Neugestaltungen der Kabinen erreichen. Dabei soll Material verwendet werden, das weniger wiegt. Dies soll einen niedrigeren Treibstoffverbrauch bewirken. Auch soll eine leichtere Avionik verbaut werden. Noch gibt man sich bezüglich der Herkunft der neuen Teile zugeknöpft und erklärt lediglich, dass man gemeinsam mit Partnern besonders leichte, leiste und nachhaltige de Havilland Dash 8-400 erreichen will. Im November dieses Jahres soll es dann mit der ersten umgerüsteten Maschine auf eine längere Reise gehen. Das Turbopropflugzeug wird im Rahmen von Demonstrationsflügen unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und

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Nach Belästigungsvorwürfen: Ryanair feuert Chefpiloten fristlos

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und ihr bisheriger Chefpilot gehen nun getrennte Wege. Das Unternehmen bekam Ende Mai 2023 einen anonymen Hinweis, der in Richtung Belästigungsvorwürfe ging. Im Rahmen interner Ermittlungen sollen sehr mehrere Pilotinnen über den 50-jährigen Mann beschwert haben. Nun hagelte es die fristlose Entlassung. Die Belegschaft wurde am Mittwoch im Rahmen eines Rundschreibens darüber informiert, dass man sich mit sofortiger Wirkung vom bisherigen Chefpiloten getrennt hat. Dieser bekleidete auch eine Nominated-Person-Funktion, die nun neu besetzt wird. Die Vorwürfe, für die die Unschuldsvermutung gilt, sind laut internem Memo wie folgt: Der Manager und Pilot habe ein „wiederholtes unangemessenes und inkakzeptables Verhalten gegenüber einer Reihe von jungen Pilotinnen, das gegen die Anti-Belästigungspolitik von Ryanair verstößt“ an den Tag gelegt. Die Entscheidung habe der Billigflieger als „Ergebnis einer in den letzten Tagen durchgeführten Untersuchung“ getroffen. Den Stein ins Rollen brachte laut einem Medienbericht der „Irish Independent“, dass sich Ende Mai jemand anonym bei der dafür vorgesehenen Stelle innerhalb von Ryanair beschwert haben soll. Dort hat man das Vorbringen keinesfalls ignoriert, sondern hat ein internes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Zuge dessen sollen acht junge Pilotinnen „ausgepackt“ haben und ihre Erlebnisse anvertraut haben. Auch sollen die Äußerungen mit Textnachrichten, die der nun ehemalige Chefpilot an sie geschickt haben soll, belegt worden sein. Dem Kapitän wäre auch vorgeworfen worden, dass er die Dienstpläne so geändert haben soll, dass er mit seinen „Lieblingsdamen“ hätte fliegen können. Die Gesamtsumme der Vorwürfe sowie Beweise, die von den jungen Pilotinnen vorgelegt werden konnten, waren der Geschäftsleitung um Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson

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Budweis: Tour Operator will 70 Prozent der Charterplätze verkauft haben

Im August 2023 sollen die ersten Charterflüge nach Antalya, Kreta und Rhodos ab dem tschechischen Flughafen České Budějovice abheben. Der Reiseveranstalter zeigt sich mit der Nachfrage äußerst zufrieden und erklärt, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft wäre. Bislang gibt es ab Budweis keine regulären Linienflüge. Die Umwandlung des einstigen militärischen Airports in einen Zivilflughafen zieht sich schon lange hin. Auch führte die Corona-Pandemie dazu, dass nochmals Verzögerungen eingetreten sind. In diesem Jahr wird es die ersten Charterflüge, die seitens des Tour Operators Čedok aufgelegt werden, geben. Die operative Durchführung erfolgt mit Fluggerät von Smartwings. Bemerkenswerterweise gelingt es dem Reiseveranstalter die Pauschalreisen und Nur-Flug-Angebote zu höheren Preisen als vergleichbare Angebote ab Prag zu verkaufen. Laut der Medienstelle des Anbieters verzeichnet man eine so hohe Nachfrage für Ferienflüge ab Budweis, dass rund 70 Prozent der Kapazität bereits verkauft sind. Dies sieht man als großen Erfolg an, denn es gibt aufgrund der Vorgeschichte des Airports keine Erfahrungswerte, auf die man zurückgreifen hätte können.

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Im A321neo: China Airlines startet kostenloses Wlan

Seit 1. Juni 2023 bietet die taiwanesische Fluggesellschaft Chaina Airlines auf allen Flügen, die mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden, kostenfreies Wlan an. Voraussetzung ist, dass man eine Vielfliegerkarte hat oder die Premium-Business-Class gebucht hat. Die Mitglieder des Kundenbindungsprogramms Dynasty benötigen zumindest einen der nachstehenden Stufen: Paragon/Emerald/Gold. Auch Passagiere der Premium-Business-Class können das Wifi über den Wolken kostenfrei nutzen. Ganz ohne Beschränkung ist das kostenfreie Angebot aber nicht, denn pro Passagier stehen maximal 300 Megabyte zur Verfügung.

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Sommer 2024: Eurowings Discover nimmt Kurs auf Harstad/Narvik

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover wird im Sommerflugplan eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Harstad/Narvik (Norwegen) bedienen. Unternehmensangaben nach handelt es sich um die einzige umsteigefreie Verbindung ab Deutschland. Gleichzeitig handelt es sich auch um die erste Destination, die seitens der Lufthansa-Tochter in Norwegen angesteuert wird. Der Erstflug soll am 16. Mai 2024 durchgeführt werden. Vorerst ist diese Route bis zum 8. September 2024 befristet. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz kommen. Diese werden jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen den beiden Airports verkehren. Die Reisezeit beträgt rund drei Stunden. Die Gemeinde ist im Norden Norwegens gelegen und idealer Ausgangspunkt für eine Reise auf die Lofoten. Die norwegische Inselgruppe, die sich über rund 1300 Quadratkilometer und 80 Inseln erstreckt, gilt als Sehnsuchtsziel im Nordmeer und ist besonders bei Reisenden aus Deutschland beliebt. Die Lufthansa Group reagiere damit auf die große Nachfrage von Reiseveranstaltern und Endkunden nach Nonstopverbindungen in diese Region. Bisher ist die entlegene Inselgruppe von Deutschland nur per Umsteigeverbindung erreichbar. Trotz der Lage im hohen Norden können sich Reisende im Sommer auf milde Temperaturen freuen. Die Inselgruppe ist zwischen 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises im Atlantik gelegen und für ihre vielseitige und unberührte Landschaft bekannt.

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Flughafen Graz blickt auf erfolgreichen Airportrun zurück

Am Grazer Flughafen ist am Abend des 14. Juni 2023 die Neuauflage des bereits in der Vergangenheit erfolgreichen Airportruns über die Bühne gegangen. Obwohl der Airport das Starterfeld auf 700 Teilnehmer ausgedehnt hat, waren alle Startnummern binnen kurzer Zeit vergeben. Die Läufer wollten sich offenbar die besondere Atmosphäre zwischen startenden und landenden Flugzeugen auf der etwa 5,8 Kilometer langen Strecke nicht entgehen lassen. Steirer mit Herz Obmann Marcel Resch übernahm mit großer Freude den Scheck und versicherte: „Ich bin so dankbar. Das Geld wird ganz gewissenhaft Menschen in der Region zugutekommen. Ganz nach dem Motto: „Miteinander laufen, um helfend füreinander da sein zu können“, bedanke ich mich in Namen unserer Schützlinge für so viel Einsatz und Herz.“ „Dass auch in diesem Jahr alle Startplätze vergeben werden konnten, obwohl wir 200 Startnummern mehr ausgegeben haben, zeigt, wie attraktiv die Location Flughafen ist“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Es zeigt aber gleichzeitig auch, dass die Steierinnen und Steirer ein großes Herz für die haben, denen es nicht so gut geht!“ Bei der Siegerehrung stieg schließlich noch einmal die Spannung: Den Siegerinnen und Siegern der jeweiligen Kategorien winkten schöne Preise, wie z. B. Reise- und Hotelgutscheine, hochwertige Goodie-Bags von Heinemann Duty Free und dem Flughafen oder Gutscheine für den Champagnerbrunch im Restaurant Globetrotter am Flughafen Graz. Unter allen Teilnehmern wurden schließlich noch zwei Spezialpreise verlost: Ein All- inklusive Hotelaufenthalt für 2 Personen in Hurghada im Grand Resort Hurghada inklusive Flug, gesponsert von ETI, sowie ein Hotelaufenthalt von

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Flughafen Salzburg in den schwarzen Zahlen, aber vor hohen Investitionen

Der Flughafen Salzburg konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von 2,2 Millionen Euro erwirtschaften. Damit hat man den Turnaround geschafft, denn 2021 musste man mit einem Minus von 25,6 Millionen Euro abschließen. Noch sind aber nicht alle Folgen der Pandemie überwunden, so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Die Managerin rechnet damit, dass der zweitgrößte Airport Österreichs in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Passagiere haben wird. Im Vorjahr waren es 1,2 Millionen Fluggäste. Derzeit wären die Vorzeichen so, dass es weiterhin bergauf gehen würde, so Ganghofer. Besonders in der D-A-CH-Region würde die Erholung der Luftfahrt aber wesentlich langsamer vorangehen als in anderen EU-Staaten. Neues Terminal dürfte 20 Millionen Euro teurer werden Der Salzburger Flughafen muss bis zum Jahr 2030 einige kostspielige, aber notwendige Investitionen stemmen. Weiters muss man eine Altlastensanierung, die ebenfalls nicht gerade günstig werden wird, vornehmen. Das mittlerweile in die Jahre gekommene Terminal 1 soll neu errichtet werden. Ursprünglich plante man mit Kosten von etwa 80 Millionen Euro. Mittlerweile geht man aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen davon aus, dass es zumindest 100 Millionen Euro kosten wird. Der frühestmögliche Baubeginn ist im Jahr 2026. Noch heuer soll der Generalplan ausgeschrieben und vergeben werden. Die Bauarbeiten könnten dann sechs bis sieben Jahre andauern. Rundherum muss so einiges erneuert werden. Beispielsweise benötigt man einen neuen Sperrgepäck-Scanner und muss auch das so genannte „Entry-Exit-System“, das EU-weit vorgeschrieben wird, einbauen bzw. installieren. Dieses soll der Sicherheit dienen, denn damit sollen Drittstaatenangehöre an den EU-Außengrenzen besser „überwacht“ werden können. Ungeachtet dessen, dass der Salzburger Flughafen

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Ofner und Stöckl fordern Wiederaufnahme von Salzburg-Wien

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines die Inlandsflüge zwischen Salzburg und Wien-Schwechat eingestellt. Nun fordern Christian Stöckl, Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens Salzburg, und Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dass diese wieder aufgenommen werden. Die beiden Funktionäre vertreten damit eine völlig gegenteilige Meinung als Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), denn diese will unter dem Deckmantel Klimaschutz sämtliche Inlandsflüge eingestellt sehen. Das so genannte Air-Rail-Angebot, das Austrian Airlines in Kooperation mit den ÖBB durchführt, scheint von den Passagieren nicht wie erhofft angenommen zu werden. Gerade bezogen auf Linz und Salzburg scheinen viele Passagiere lieber mit dem Auto zum München Airport zu fahren als mit der Bahn zum Wiener Flughafen. – „Es ist an der Zeit, die Zubringerflüge von Salzburg nach Wien wieder einzuführen“, fordert WKÖ-Luftfahrtchef Günther Ofner. Er unterstützt damit die Forderung des Aufsichtsratschefs des Flughafens Salzburg, dem vormaligen Landeshauptmann-Stv. Christian Stöckl. Denn die Effekte der Einstellung der Kurzstreckenflüge Salzburg-Wien seien nicht unbedingt im Sinne des Erfinders. „Der überwiegende Teil der Fluggäste, die von Salzburg via Wien in die Welt flogen, nutzen aufgrund der Einstellung der Flugverbindung Salzburg-Wien nun entweder das Auto zum Flughafen München oder fliegen von Salzburg aus über Frankfurt oder einen anderen, teilweise außereuropäischen Hub zu ihren Enddestinationen. Weder ist dadurch dem Wirtschaftsstandort Österreich noch der Umwelt gedient“, so Ofner. Salzburg wird derzeit von Austrian Airlines überhaupt nicht angesteuert. Der Carrier hat sich schrittweise vom zweitgrößten Airport Österreichs zurückgezogen. Mit der Einstellung der Hub-Anbindung an Wien-Schwechat hat man sich gänzlich verabschiedet. Auch in Linz ist man nicht mehr im

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Eurowings Discover fliegt nonstop nach Norwegen

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings Discover wird künftig im Rahmen der Sommerzeit eine neue Strecke in Norwegen befliegen: Künftig soll Harstad/Narvik-Evenes nonstop ab Frankfurt erreichbar sein. Eurowings Discover konnte im Rahmen der Sommersaison die Aufnahme von Flügen einer weiteren Verbindung in Norwegen bestätigen. Die Airline plant ab dem 16. Mai 2024 die Strecke Frankfurt-Harstad/Narvik-Evenes aufzunehmen. Die Flüge sollen zweimal wöchentlich durchgeführt werden, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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Etihad Airways stockt Abu Dhabi-Rom Fiumicino auf

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate Etihad Airways plant eine Aufstockung des eigenen Flugprogramms, die Airline plant konkret eine erweiterte Anzahl von Flügen von Abu Dhabi nach Rom Fiumicino. Etihad Airways plant eine Erweiterung des eigenen Flugprogramms. Die Airline plant konkret neben der Aufnahme von Flügen nach St. Petersburg auch eine Erweiterung der Flüge nach Rom Fiumicino. Der Carrier bietet für diese Strecke bereits sieben wöchentliche Flüge an, dies soll jedoch künftig auf 11 Flüge pro Woche aufgestockt werden, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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