Juni 15, 2023

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Juni 15, 2023

Emirates Flight Training fliegt jetzt auch mit DA42

Sie sind da und fliegen hoch hinaus – die drei neuen Flugzeuge des österreichischen Flugzeugherstellers Diamond Aircraft sind direkt in das Ausbildungszentrum der Emirates Flight Training Academy (EFTA) geflogen, wo sie begeistert in Empfang genommen wurden. Die Emirates Flight Training Academy (EFTA), die eines der fortschrittlichsten Pilotenausbildungsprogramme der Welt bietet, hat kürzlich das dritte Diamond DA42-VI Leichtkolbenflugzeug mit zwei Motoren in ihre Flotte aufgenommen. Mit den drei Diamond-Maschinen wird die Ausbildung auf mehrmotorigen Flugzeugen (MEP) an der Akademie eingeführt. Sie dienen als Brücke zwischen der Ausbildung auf einmotorigen Flugzeugen und leichten Jets und runden die EFTA-Ausbildungsflotte auf 30 Flugzeuge (drei Diamond DA42-VI und 27 Cirrus und Phenom Jets) ab. Die EFTA-Kadetten absolvieren somit künftig eine Ausbildung auf drei Flugzeugtypen, bevor sie die Akademie abschließen. Dies ist eine Seltenheit in der Welt der Kadettenflugausbildung. „Wir investieren kontinuierlich in unser Ausbildungssystem und statten es mit den fortschrittlichsten Werkzeugen, Technologien und Infrastrukturen aus. So stellen wir sicher, dass unsere Kadettinnen und Kadetten für die Praxis gerüstet sind und ihren Abschluss mit einem Höchstmaß an Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenz machen,“ so Kapitän Abdulla Al Hammadi, Vizepräsident der Emirates Flight Training Academy. „Die Diamonds passen perfekt zwischen unsere einmotorigen Flugzeuge und die sehr leichten Jets unserer Trainingsflotte. Sie sind zuverlässig, hochmodern und umweltfreundlich und ermöglichen unseren Auszubildenden nun auch Erfahrungen auf mehrmotorigen Kolbenflugzeugen zu sammeln. Die Erweiterung der Flotte bedeutet mehr Flugzeugtypen und eine vielfältigere Lernerfahrung.“ Liqun (Frank) Zhang, CEO Diamond Aircraft Austria, dazu: „Wir sind sehr stolz darauf, Teil der Geschichte von Emirates zu

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Saudi-Arabien: Flynas könnte Airbus mit Großbestellung beglücken

Die Billigfluggesellschaft Flynas soll unmittelbar vor einer größeren Order beim europäischen Flugzeugbauer Airbus stehen. Es wird damit gerechnet, dass dieser in der kommenden Woche im Rahmen der Paris Air Show kommuniziert werden könnte.  Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass es sich um eine erhebliche Aufstockung einer schon bestehenden Bestellung handeln soll. Man will kräftig wachsen, um mit anderen Anbietern, die in dieser Region aktiv sind, mithalten zu können. Auch will man verstärkt längere Strecken bedienen, weshalb man vor einiger Zeit vorerst zehn Airbus A321XLR bestellt hat. Weiters wartet Flynas auf die Auslieferung von 41 A320neo.  Aufgrund hoher Nachfrage, die zumeist während der Pilgersaison verzeichnet wird, setzt man auch Widebodies des Typs Airbus A330 ein. Diese kommen aber sehr selten zwischen Saudi-Arabien und Europa zum Einsatz. Im Rahmen von ACMI-Aufträgen hat man derzeit weiters drei A330-300, zwei A330-900 und vier Arbus A320 im Einsatz. Die Gesamtflotte – inklusive Wetlease-Maschinen – besteht derzeit aus 15 Airbus A320, 32 A320neo, zehn A330-300 und drei A330-900.  Erst vor wenigen Wochen gab Flynas bekannt, dass man künftig auch außerhalb von Saudi-Arabien wachsen möchte. Dazu sollen in zwei noch nicht näher bezeichneten Staaten Ableger mit eigenem AOC hochgezogen werden. Firmenangaben nach will man die Expansion auf internationaler Ebene verdoppeln. Dazu würde durchaus passen, dass man rechtzeitig das dafür benötigte Fluggerät bestellt. 

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Lübeck: Rundflüge mit Douglas DC-3

Ab dem norddeutschen Flughafen Lübeck bietet DDA Classic Airlines am 22. und 23. Juni 2023 Rundflüge mit der Douglas DC-3 „Prinses Amalia“ an. Geflogen wird die Maschine von einer ehrenamtlichen KLM-Crew. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb der Niederländische Prinz Bernhard die DC-3 von General Dwight D. Eisenhower und ernannte die Dakota PH-PBA zum ersten Regierungs-Flugzeug. Nach fast 30 Jahren Dienst wurde Sie 1975 in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und erhielt einen Platz im Aviodome Museum am Flughafen Amsterdam-Schiphol. In den 90er Jahren hatte Prinz Bernhard dann die Idee, die alte Dame wieder flugtauglich zu machen. Mit Hilfe der Dutch Dakota Association und KLM wurde Sie in den Folgejahren gründlich und liebevoll restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen Königs Willem-Alexander – auf Amalia – getauft. Seit Anfang 2018 geht die DC-3 auch wieder in den Originalfarben des Regierungsflugzeuges auf Tour. Die DC-3 war eines der ersten Flugzeuge, die ganz aus Aluminium gebaut wurden und zeichnete sich vor allem durch Sicherheit, Robustheit und hohe Wirtschaftlichkeit aus. Bis 1949 wurden von der Douglas Aircraft Company über 10.000 DC-3 auf die Piste geschickt, von denen noch schätzungsweise 250 Maschinen im Einsatz sind. Einen hohen Bekanntheitsgrad, speziell in Lübeck und Umgebung, erhielt die DC-3 als sogenannter „Rosinenbomber“ während der Berliner Luftbrücke. Die DDA ist eine gemeinnützige Stiftung, betrieben von erfahrenen Piloten und Luftfahrtenthusiasten. Für die Airline wäre ein Abheben ohne Sponsoring nicht möglich, geflogen wird jedoch zum Selbstkostenpreis. Der Rundflug kostet 175 Euro p.P. Flüge ab Flughafen Lübeck:

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Flughafen Klagenfurt: Ex-Lauda-Manager Wildt übernimmt Geschäftsführung

Der Klagenfurter Flughafen hat mit Maximilian Wildt einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der ehemalige Lauda-Manager war bereits in der Vergangenheit als Marketingleiter für den Airport tätig, ehe er diesen in Richtung Do&Co verlassen hat.  Da sich der nun ehemalige Mehrheitseigentümer Lilihill nicht an der Kapitalerhöhung beteiligt hat, ist der Anteil zu Gunste der Stadt Klagenfurt und des Landes Kärnten (über die K-BV) verwässert. Die öffentliche Hand hält nun die Mehrheit. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass man die von Lilihill eingesetzte Geschäftsführung absetzen wird und einen neuen Flughafenchef bestellen wird.  Diesen Job wird nun Maximilian Wildt übernehmen. Der neue Klagenfurter Airport-Direktor war bereits in der Vergangenheit als Marketingleiter am Kärntner Flughafen tätig. Er hat diesen aber im Vorjahr zu Gunsten eines Jobs bei Do&Co verlassen. Vor seiner Tätigkeit am Airport war er in verschiedenen Positionen für den Billigflieger Lauda tätig.   Wildt hat aber keinen unbefristeten Vertrag erhalten, sondern wurde adinterim für zunächst ein halbes Jahr bestellt. Laut Erklärung der Vertreter der Eigentümervertreter soll die Position des Flughafengeschäftsführers ausgeschrieben werden und anschließend eine definitive Berufung von Wildt oder eines anderen Kandidaten erfolgen.   Während einer Pressekonferenz meinte Maximilian Wildt, dass es am Klagenfurter Flughafen noch so einiges an Potential gibt. Die Präsenz von Ryanair, die er selbst in seiner vormaligen Funktion als Marketingleiter eingefädelt hat, wäre jedenfalls mal ein guter Start. Wichtig wäre nun, dass das Kerngeschäft den Schwerpunkt der Aktivitäten des Airports bildet.  Auch hat der Flughafen Klagenfurt einen neuen Betriebsleiter bekommen. Harald Stoutz, der

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Kreditkarten-Reiseversicherungen oftmals an Bedingungen geknüpft

Kreditkarten haben einen Reiseversicherungsschutz mit vielen unterschiedlichen Bausteinen. Wann der Versicherungsschutz wirksam wird, ist je nach Kartenanbieter und Karte verschieden. Manchmal reicht es etwa eine Karte zu besitzen, manchmal muss man sie regelmäßig verwenden. Auch mit welchem Verkehrsmittel gereist wird, ist manchmal nicht unerheblich. Beim Stornoschutz genau schauen, wann er gilt und wann nicht. Das zeigt eine aktuelle AK Analyse von drei Kreditkarten-Reiseversicherungen. Die AK hat die Versicherungsbedingungen bei Kreditkarten von drei Kreditkartenanbietern analysiert. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Versicherungsunternehmen zusammen: American Express, card complete, PayLife. Auch Kreditkarten inkludieren Reiseversicherungen mit zahlreichen Bausteinen: Storno, Reiseabbruch, Flugverspätung, Kranken- und Unfallversicherung, Reisehaftpflicht. Die Jahresgebühren der Kreditkarten inklusive Versicherungsschutz betragen von 66 (card complete – Visa/Mastercard classic) bis 250 Euro (PayLife Platinum). „Es gibt je nach Kartenanbieter und Karte unterschiedliche Bedingungen für die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes“, weiß AK Konsumenten schützer Christian Prantner. So etwa reicht es von Besitz einer Kreditkarte über regelmäßige Verwendung für Zahlungen bis hin zur Zahlung des Reisepreises mit der Kreditkarte. Unterschiede gibt es zudem bei den Deckungslimits in den einzelnen Bausteinen.“ Vom Versicherungsschutz umfasst ist nicht nur der/die Karteninhaber:in selbst, sondern auch im gemeinsamen Haushalt lebende Angehörige (Ehe- oder Lebenspartner und die unterhaltsberechtigten Kinder). Details sind den jeweiligen Versicherungsbedingungen zu entnehmen, wobei beispielsweise bei card complete nur mitreisende Angehörige mitversichert sind; in der Reisunfall- und Behandlungskostenversicherung allerdings ausschließlich der Karteninhaber.  „Es gibt weitere Voraussetzungen, damit der Versicherungsschutz wirksam wird“, so Prantner. „Es wird auch unterschieden, mit welchem Verkehrsmittel die Reise stattfindet.“ So sind bei Diners Club Reisen, die nicht mit

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Österreichs: Trotz hoher Preise weniger Tourismus-Umsätze

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut rechnet damit, dass die Alpenrepublik von hoher Reiselust profitieren kann. Allerdings wirken sich die zum Teil enorm stark gestiegenen Preise auch negativ aus, denn in Summe befinden sich die Gesamtumsätze der Tourismuswirtschaft im Sinken. Gerade Österreicher sollen Inlandsurlauben eher den Rücken kehren.  Mit knapp 19 Mio. Ankünften und rund 69,3 Mio. Nächtigungen zog die Nachfrage nach Urlaubsaufenthalten in Österreich im Winter 2022/23 kräftig an (+45,6% bzw. +31,5% im Vergleich zum Winter 2021/22). Auf die bisherigen Höchstwerte der Saison 2018/19 fehlten noch 7,1% der Ankünfte und 4,9% der Nächtigungen, womit das historisch drittbeste Winterergebnis erzielt wurde. Für die Sommersaison 2023 zeichnet sich eine sehr gute Buchungslage ab, die preisbereinigte Umsatzentwicklung wird aber schwächer ausfallen, so das Wirtschaftsforschungsinstitut auf Grundlage von Zahlen der Statistik Austria.  Nachdem die Saison im Winter 2021/22 aufgrund der Pandemie beeinträchtig war und der Rückstand gegenüber der Vorkrisenwintersaison 2019 bei über einem Drittel (Ankünfte) bzw. gut einem Viertel (Nächtigungen) lag, war vor Beginn des letzten Winters die Sorge groß, dass die hohe Inflation die Erholung der österreichischen Tourismuswirtschaft weiter verzögern würde. Umfragen zum Urlaubsverhalten bestätigten auch, dass die Urlaubsplanung bei inländischen wie auch deutschen Gästen von der Teuerung beeinflusst wurde.   Letztendlich kam es aber zu keinen nennenswerten Einschränkungen der Reisedauer und ‑häufigkeit, sodass die Zahl der Gäste und Nächtigungen kräftig zulegte. Die Umsätze konnten damit jedoch nicht Schritt halten: Nach einer Schätzung des WIFO stiegen die Umsätze im Vergleich zum Winter 2018/19 nominell zwar um +9,3% (auf 16,5 Mrd. €), preisbereinigt ergibt sich daraus

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AK ortet große Unterschiede bei Reiseversicherungen

Große Unterschiede ortete die AK bei Prämien und Leistungen von Reiseversicherungen. Die Prämien sind aber nur sehr bedingt miteinander vergleichbar, da auch die enthaltenen Leistungen stark differieren. AK Tipp: Vor der Reise genau überlegen, was beim Reiseschutz wichtig ist und anhand einer Prioritätenliste Tarife vergleichen. Das zeigt eine aktuelle AK Analyse bei  acht Reiseversicherern. Die AK hat zwischen März und Mai 2023 die Reiseversicherungsprodukte von acht Reiseversicherern untersucht: Allianz Travel, Europäische Reiseversicherung, HanseMerkur, Uniqa, Grazer Wechselseitige, LTA Lifecard, Wiener Städtische, Axa Assistance. Dabei handelt es sich um „Pakete“ bzw. Komplett-Tarife mit verschiedenen Bausteinen: Reisestorno-, Reiseabbruch-, Reisehaftpflicht-, Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherungen. In manchen Tarifen sind spezielle Zusatzdeckungen enthalten. Die AK hat drei Modelle konstruiert: Ein Komplett-Paket für eine Familie mit zwei Kindern, die einen günstigen 14 Tage Urlaub in Europa bucht – Reisepreis 3.500 Euro. Die Bandbreite der Reiseversicherungen spannt sich von rund 90 Euro (Uniqa) bis 278 Euro (LTA). Die Reiseversicherung für einen Reisenden für einen 10-tägigen Urlaub in Europa (Reisepreis 1.250 Euro) zeigt ebenfalls erhebliche Unterschiede – von knapp 32 (Uniqa) bis 162 Euro (LTA).Und auch die Maturareise für eine Person, eine Woche Türkei (Reisepreis 1.000 Euro), schlägt sich mit rund 30 (Uniqa) bis 152 Euro (LTA zu Buche. Die Tarife und Prämien sind im Vergleich zu 2017 (letzte AK Erhebung) teurer geworden. „Die Prämien haben sich bei gleichen Modellannahmen und vergleichbaren Tarifen um bis zu 23 Prozent erhöht. Die durchschnittliche Erhöhung betrug knapp 14 Prozent. Vergleichen zahlt sich in Zeiten der Teuerung aus!“, rät AK Konsumentenschützer Christian Prantner.

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