Juni 28, 2023

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Juni 28, 2023

Personalmangel: Vier Stunden Wartezeit bei der Passkontrolle am Flughafen Brüssel

Am Montag, den 26. Juni 2023 ist es auf dem Flughafen Brüssel zu längeren Wartezeiten bei den Passkontrollen gekommen. Betroffen waren Reisende, die den Schengen-Raum verlassen wollten bzw. außerhalb dieser Region angekommen sind. In Sozialen Medien haben einige Fluggäste ihren Unmut abgelassen, denn punktuell lag die Wartezeit bei über vier Stunden. Zahlreiche abfliegende Passagiere sollen deswegen ihre Flüge verpasst haben. Diese dürften hinsichtlich Entschädigungen aber ganz schlechte Karten haben, denn der Europäische Gerichtshof hat vor einiger Zeit festgestellt, dass hoheitliche Personenkontrollen nicht in den Verantwortungsbereich von Fluggesellschaften fallen und Reisende damit rechnen müssen, dass es hier zu Wartezeiten kommen kann. Absurd: Viele Airlines öffnen die Gepäckabgabe- und Check-in-Schalter erst drei bis zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug. Selbst wenn man sich dort rechtzeitig gemeldet hätte, wäre es bei über vier Stunden Wartezeit vor der Ausreisekontrolle durch die belgische Polizei nahezu unmöglich gewesen das Gate rechtzeitig zu erreichen. Einige Carrier haben Verspätungen in Kauf genommen und auf ihre Fluggäste gewartet, andere sind jedoch mit (fast) leeren Flugzeugen abgehoben, um ihre Flugpläne nicht durcheinander zu bringen. Auch Personen, die in Belgien von Non-Schengen-Destinationen angekommen sind bzw. hier auf Schengen-Flüge umgestiegen sind, waren von langen Wartezeiten betroffen. In Sozialen Medien ist unter anderem zu lesen, dass man mitunter drei Stunden und mehr vor dem angeblich einzigen geöffneten Schalter gestanden haben soll. Der Flughafen Brüssel verweist in einer Stellungnahme darauf, dass man keinen Einfluss auf die Passkontrollen, die durch die Polizei vorgenommen werden, habe. Glücklich ist man mit dem was passiert ist aber auf

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Wizz Air: Basis Wien beschäftigt 170 Flugbegleiter und 65 Piloten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ist mittlerweile seit sieben Jahren am Flughafen Wien-Schwechat aktiv und unterhält seit fünf Jahren eine Basis vor Ort. Diese wird mittlerweile vom maltesischen Ableger betrieben. Derzeit beschäftigt man auf Österreichs größtem Flughafen 170 Flugbegleiter und 65 Piloten. Man behauptet, dass man auf der Zulieferkette rund 5.000 Arbeitsplätze erhalten würde. Momentan sind in Wien sechs Airbus A320neo stationiert. Die Pläne für ein Comeback in Salzburg hat Wizz Air mittlerweile ohne nähere Begründung verworfen.

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Deutschland: Bislang zehn Millionen 49-Euro-Tickets verkauft

Seit Anfang Mai 2023 ist der Nachfolger des im Vorjahr für drei Monate angebotenen Neun-Euro-Tickets, das so genannte Deutschland-Ticket, zum Preis von 49 Euro pro Monat erhältlich. An den großen Erfolg des Vorgängers kann es bislang aber noch nicht anknüpfen. Laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen wurden bislang zehn Millionen dieser deutschlandweit im Nahverkehr gültigen Netzkarten verkauft. Bisher ist es – im Gegensatz zum Vorjahr – noch nicht zu akut überfüllten Zügen gekommen. Dies dürfte nicht nur am deutlich höheren Preis liegen, sondern auch am Umstand, dass allein der Erwerb wesentlich komplizierter ist. Das Neun-Euro-Ticket war an fast allen Verkaufsautomaten, Schaltern, über das Internet sowie über Apps unkompliziert und ohne Bindung erhältlich. Beim Nachfolger, der nun 49 Euro kostet, jedoch im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket Ö nur im Nahverkehr gilt, ist das anders. Es handelt sich um ein Abo, das jedoch monatlich gekündigt werden kann. Bedingt durch den Umstand, dass manche große Verkehrsunternehmen eine Bonitätsprüfung vornehmen, ist es Menschen mit entsprechender Vorgeschichte, die in der so genannten Schufa aktenkundig ist, nur kompliziert zugänglich. Einige Unternehmen verzichten auf derartige Prüfungen. Dennoch machen es sowohl der Gesetzgeber als auch die Verkehrsverbünden den Passagieren durchaus kompliziert an den 49-Euro-Fahrschein zu kommen. Der Verband Pro Bahn kritisiert heftig, dass die Fahrkarte im Gegensatz zum Vorgänger nicht einfach am Automaten und Schaltern gekauft werden kann, sondern nur über das Internet bzw. an Schaltern, die entsprechende Unterstützung anbieten. Dadurch würde man ältere Menschen sowie Personen, die ein gewisses Misstrauen gegenüber Onlinebestellungen haben, regelrecht ausschließen. Auch kritisiert die

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Flughafen Berlin lädt Anrainer zum Schallschutztag ein

Der Flughafen Berlin-Brandenburg veranstaltet am 29. Juni 2023 in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr im Dialogforum Schönefeld einen Informationstag zum Thema Schallschutz. Dazu lädt man insbesondere die Anrainer ein. Am Schallschutztag haben alle interessierten Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen und Sachverhalte zu besprechen. Neben verschiedenen Baufirmen sind Expertinnen und Experten zu den Themen Fluglärm und Flugrouten sowie das Schallschutzteam der FBB den gesamten Tag vor Ort. Zudem wird es auch in diesem Jahr wieder Fachvorträge geben. So steht um 13 Uhr das Schallschutzprogramm des BER im Fokus, um 15 Uhr werden die Themen Fluglärm und Flugrouten präsentiert. Der Schallschutztag findet regelmäßig seit 2016 statt. Besuch und Beratung sind unverbindlich und kostenlos. Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Flugverkehr hat seit der Eröffnung des BER deutlich zugenommen und wird weiter wachsen. Wir möchten unsere Anwohnerinnen und Anwohner daher erneut einladen, den bevorstehenden Schallschutztag zu besuchen. Er ist ein Angebot an alle, sich umfassend und fundiert zu den Themen Schallschutz, Fluglärm und Flugrouten zu informieren.“

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Einzelne EU-Staaten drängen auf verpflichtende API-Datenbank

Einige EU-Mitgliedsstaaten wollen, dass die bereits praktizierte Aufzeichnung von PNRs, unter denen Fluggesellschaften viele Informationen rund um die Buchung speichern, ausgedehnt wird. Als Argument führt man an, dass man dies zur Bekämpfung von Terrorismus und schweren Verbrechen benötigen würde. Konkret geht es um die API-Daten, die unter anderem Name, Geburtsdatum, Nationalität, Informationen zum Gepäck und gegebenenfalls auch Passadaten beinhalten. Bislang übermittelten die Airlines zwar eine PNR-Liste, jedoch viele eben keine API-Datensätze. Das wollen einige EU-Staaten geändert sehen und die Fluggesellschaften dazu verpflichten, dass diese auch die im Zuge des Check-ins (egal, ob dieser online oder am Schalter erfolgt) erhobenen Daten, ebenfalls in eine zentrale Datenbank einspeisen. Das Vereinigte Königreich verlangt bereits heute von Airlines, die in deren Hoheitsgebiet landen wollen, dass derartige Informationen vorab elektronisch übermittelt werden. Zumindest offiziell soll dadurch die Arbeit der Grenzpolizei erleichtert werden. Während der Corona-Pandemie hat sich Deutschland Ärger mit der EU-Kommission eingehandelt, denn man ermöglichte den Gesundheitsbehörden die PNR-Daten auszuwerten. Dafür gab und gibt es keine gesetzliche Grundlage. Die Bundesrepublik stellte die rechtswidrige Praxis zunächst nicht ein, lenkte jedoch ein, nachdem Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren sowie eine Klage in Aussicht gestellt hatte. Missbräuchliche Nutzung von PNR-Datensätzen ist also jederzeit möglich und das Beispiel Deutschland zeigt, dass es lediglich eine Art „Vorwand“ braucht und ob eine gesetzliche Grundlage vorhanden ist oder nicht spielt dann sowieso keine Rolle. Eigentlich ist die Einsicht in die PNR-Sätze nur mit konkretem Verdacht bei schweren Verbrechen sowie Terrorismusverdacht zulässig. Allerdings scheint bei der Politik ein grundsätzlicher Denkfehler vorzuliegen, denn das jahrelange

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Wien mit 1,5 Millionen Übernachtungen im Mai 2023

Der heurige Mai erreichte mit 1,5 Millionen Übernachtungen 93% seines Aufkommens aus 2019 bzw. ein Plus von 20% im Vergleich zum Vorjahr. Von Jänner bis Mai wurden 5,9 Millionen Gästenächtigungen gezählt. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im heurigen April 101,3 Millionen Euro, zwischen Jänner und April erwirtschafteten sie 290 Millionen Euro. Der Mai 2023 schloss mit 1.458.000 Nächtigungen und einem Plus von 20% zum Vergleichsmonat 2022 ab – das entspricht 93% des Aufkommens aus 2019. Zwischen Jänner und Mai verzeichnete Wien 5.944.000 Übernachtungen – das bedeutet einen statistischen Zuwachs von 61% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 320.000 Übernachtungen (+16%) führt Deutschland die Liste der Top-10-Märkte im Mai an, gefolgt von Österreich (286.000, -4%), den USA (96.000, +43%), Großbritannien (55.000, +27%), Italien (49.000, +38%), Frankreich (44.000, +29%), Polen (41.000, +44%), der Schweiz (39.000, +19%), Spanien (32.000, +16%) sowie Israel (26.000, -19%). Der Netto-Nächtigungsumsatz von Wiens Beherbergungsbetrieben betrug im April 101.350.000 Euro – ein Plus von 73% zum Vergleichsmonat 2022. Im Vergleich zum April 2019 ergibt sich ein Plus von 7%. Im Zeitraum Jänner bis April konnten die Betriebe 289.850.000 Euro erwirtschaften – um 115% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Mai 56,3% (5/2022: 50,4%), jene der Zimmer rund 71% (5/2022: rund 64%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Mai) lag die Bettenauslastung bei 46,9% (1-5/2022: 33,1%), die Zimmerauslastung bei rund 59% (1-5/2022: rund 42%). Insgesamt waren im Mai etwa 69.200 Hotelbetten in Wien verfügbar – das waren um 4.200 Betten (+6,4%) mehr, als im

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St. Petersburg: Azur Air baut 130 fliegende Mitarbeiter ab

Der russischen Fluggesellschaft Azur Air leidet offenbar unter akutem Mangel an Ersatzteilen für die Maschinentypen Boeing 757 und 767. Auch ist man hinsichtlich der Destinationen, die man ansteuern darf, wegen der westlichen Sanktionen eingeschränkt. Nun macht man die Basis Sankt Petersburg (Pulkovo) dicht. Die bevorstehende Auflösung des Stützpunktes hat einen erheblichen Personalabbau zur Folge, denn das Unternehmen trennt sich von 130 fliegenden Mitarbeitern. Betroffen sind 23 Piloten und 108 Flugbegleiter, berichtet Aviatorshina. In Summe baut Azur Air rund 12 Prozent der fliegenden Gesamtbelegschaft ab. Die Flotte des Carriers  offiziell aus acht Boeing 757 und sechs Boeing 767. In der Vergangenheit hatte man auch B777, B737-800 und B737-900ER in Betrieb. Die Boeing 777 ist derzeit abgestellt und es ist unklar, ob und wann die RA-73469 wieder in den Flugdienst gestellt wird.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines stockt Berlin-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Berlin und Innsbruck fliegen. Man bietet auf dieser saisonalen Route künftig zwei Umläufe pro Woche an. Im Zeitraum zwischen 23. Dezember 2023 und 9. März 2024 wird Austrian Airlines an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag die deutsche Bundeshauptstadt mit Innsbruck verbinden. Kernzielgruppe sind Wintersportler, die ihre Urlaube in den nahegelegenen Schigebieten verbringen wollen. „Mit unserem erweiterten Flugangebot zwischen Berlin und Innsbruck bieten wir unseren Gästen nun mehr Flexibilität und eine direkte Verbindung nach Tirol. Wir freuen uns, unser Streckennetz mit dieser attraktiven Verbindung zu erweitern und unseren Gästen ein noch breiteres Reiseerlebnis zu ermöglichen“, so Chief Commercial Officer Michael Trestl. Im Vergleich zum letzten Winterflugplan 2022/2023 fliegt Austrian Airlines die Strecke Berlin-Innsbruck jetzt über einen längeren Zeitraum und mit einer wöchentlichen Frequenz mehr.

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Kostenloser ÖPNV auf Malta: So kommt man zur personalisierten Tallinja Card

Seit Herbst 2022 ist der öffentliche Personenverkehr, der von Malta Public Transport mit Bussen erbracht wird, kostenlos. Allerdings kann man nicht einfach einsteigen und losfahren, sondern besonders Touristen müssen beachten, dass für die unentgeltliche Beförderung eine personalisierte Tallinja Card erforderlich ist. Die seitens der maltesischen Regierung gewählte Lösung ist durchaus verwirrend, jedoch hat diese den Zweck, dass man möchte, dass die eigenen Einwohner nichts mehr für die Linienbusse bezahlen müssen und Touristen nach Möglichkeit – wegen Unkenntnis der neuen Regelung – weiterhin Touristen-Tickets kaufen oder direkt beim Busfahrer bezahlen. Die personalisierte Tallinja Card ist jedoch nicht an Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in der Republik Malta geknüpft, sondern kann von jeder Person beantragt werden. Für Personen, die einen Urlaub von zumindest einer Woche auf den maltesischen Inseln verbringen wollen oder aber öfters hier her kommen, wird sich diese Karte auf jeden Fall lohnen. Fahrten sind kostenlos, jedoch die Karte muss einmalig gekauft werden Die Aviation.Direct-Redaktion erreichen immer wieder Zuschriften, dass es ja gar nicht stimmen würde, dass der Busverkehr kostenlos wäre, denn für die Ausstellung und den Versand der personalisierten Tallinja-Card müsse man ja eine Gebühr bezahlen. Ja, die Ausstellung ist in der Tat nicht kostenfrei, jedoch musste man schon vor der Einführung der generellen Freifahrt eine einmalige Gebühr sowie das Postporto für den Versand bezahlen. Dafür profitierte man dann davon, dass man in der Standard-Variante (Adult) nur 75 Cent pro maximal dreistündiger Busfahrt (mit Umsteigen) statt bis zu zwei Euro direkt beim Busfahrer bezahlt hat. Die einmalige Gebühr hat sich bereits

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Air France gewinnt mehrere Skytrax-Awards

Während der Paris Air Show bekam die Fluggesellschaft Air France mehrere Skytrax-Award überreicht. Zum dritten Mal in Folge wurde Air France zur besten Fluggesellschaft Westeuropas gewählt. Auch Air France setzte ihren Aufstieg in der Rangliste der besten Fluggesellschaften der Welt fort und rückte in diesem Jahr vom 8. auf den 7. Platz vor. Die Fluggesellschaft belegte in drei Kategorien im Zusammenhang mit ihrem La-Première-Service den ersten Platz: Beste First-Class-Flughafenlounge, Bestes First-Cass-Airline-Lounge-Catering und Bestes First-Class-Bord-Catering.

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