Juli 6, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 6, 2023

Cathay Pacific ist zurück in den schwarzen Zahlen

Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie kann die Fluggesellschaft Cathay Pacific verkünden, dass man einen Halbjahresgewinn geschrieben hat. Nicht nur die gestiegene Nachfrage, sondern auch der Teilverkauf an Air China soll dazu geführt haben. Zum Preis von umgerechnet 220 Millionen Euro ist der zuletzt genannte Carrier bei Cathay Pacific eingestiegen. Dafür hat man rund 1,9 Prozent der Anteile erhalten. Der Deal wurde insbesondere deshalb durchgeführt, da das Luftfahrtunternehmen, das in der chinesischen Sonderverwaltungszone sitzt, dringend frisches Geld gebraucht hat. Die Nachfrage von/nach Festland-China soll stark angestiegen sein. Weiters habe man von teureren Ticketpreisen profitiert. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres hatte man 6,3 Millionen Fluggäste an Bord. Derzeit geht der Konzern davon aus, dass man in diesem Jahr einen Gewinn in der Höhe von 400 Millionen Euro schreiben wird. Im Vorjahr hatte man einen 840-Millionen-Euro-Fehlbetrag.

weiterlesen »

Wegen mangelndem Interesse: Slowenien schreibt erneut Subventionen für Airlines aus

Erneut versucht die slowenische Regierung mit Hilfe von Subventionen Fluggesellschaften zur Aufnahme neuer Verbindungen zu bewegen. Da sich das Interesse bei der letzten Ausschreibung in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten hat, hat man nun erneut einen Tender herausgegeben. Slowenien erhoffte sich durch Subventionen zahlreiche zusätzliche Airlines anlocken zu können. Allerdings war die erste Ausschreibung nicht gerade von Erfolg gekrönt, denn lediglich Luxair und Air Montenegro haben sich beworben. Der zuerst genannte Carrier wird dem aktuellen Stand der Dinge nach zunächst auch nicht sonderlich häufig nach Ljubljana fliegen. Ab September 2023 sind zwei wöchentliche Umläufe ab Luxemburg, die mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden sollen, geplant. Selbstredend: Man will den guten Willen zeigen und sich in Gesprächen mit der Regierung eine gute Verhandlungsposition verschaffen. Immerhin: Für diese Route hat man Ende Juni 2023 den Zuschlag für Subventionen erhalten. Im „Topf“ ist aber noch viel Geld, das mangels Interesse seitens Fluggesellschaften noch gar nicht vergeben wurde. Nun versucht das slowenische Verkehrsministerium mittels einer neuerlichen Ausschreibung nochmals die „Werbetrommel“ zu rühren. Rund 16,8 Millionen Euro, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu Auszahlung kommen können, stehen zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, ob diesmal das Interesse größer ist. Problematisch erweist sich für Slowenien, dass die drei in Frage kommenden Airports, für die Subventionen vergeben werden können, allesamt für Carrier kompliziert sind. Der Flughafen Portoroz ist aufgrund seiner kurzen Piste nur für wenige Maschinentypen geeignet. Es wurde so einiges angekündigt, beispielsweise Nonstopflüge ab Budapest, Prag und Brno mit Let-410, jedoch umgesetzt wurde davon

weiterlesen »

In Eigenregie: Flughafen Zagreb baut Buslinie nach Ljubljana auf

Der kroatische Hauptstadtflughafen Zagreb will vom Umstand, dass das Flugangebot ab Ljubljana überschaubar ist, profitieren und eine Buslinie auf die Beine stellen. Diese soll es Passagieren ermöglichen ohne Umstieg von der slowenischen Hauptstadt zum Flughafen Zagreb – und umgekehrt – zu gelangen. Die Errichtung der von Lauda Europe betriebenen Ryanair-Basis habe dazu geführt, dass man deutlich mehr Passagiere aus dem Nachbarland habe. Noch in diesem Sommer soll der Shuttlebus auf die Beine gestellt werden, jedoch nannte der Flughafen Zagreb in einer Medienerklärung noch keinen genauen Starttermin. Es ist davon auszugehen, dass die Fahrzeiten möglicherweise auf den Ryanair-Flugplan abgestimmt sein könnten.

weiterlesen »

Turkish least sechs weitere Boeing 737-Max-8 für Anadolujet

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat mit CDB Aviation einen Leasingvertrag über sechs Boeing 737-Max-8 abgeschlossen. Diese sind für den Einsatz unter der Billigmarke Anadolujet vorgesehen. Die Maschinen stammen aus einer bestehenden Order des Lessors und sollen in den Jahren 2024 und 2025 an das türkische Luftfahrtunternehmen übergeben werden. „Wir freuen uns, diese neuen Leasingverträge mit unserem geschätzten Kunden Turkish Airlines für die Finanzierung der kommenden sechs 737 Max-Flugzeuglieferungen aus unserem Auftragsbuch unterzeichnet zu haben“, so Jie Chen, Chief Executive Officer von CDB Aviation. „Turkish Airlines ist unter den Fluggesellschaften führend bei der Durchführung von Initiativen zur Modernisierung aller Phasen des Flug- und Bodenbetriebs, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Diese hocheffizienten Flugzeuge werden Turkish dem Erreichen ihrer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele näher bringen, indem sie den ökologischen Fußabdruck des Flugbetriebs ihrer Haupt- und Tochtergesellschaften verringern“. Die mit Leap-1B-Triebwerken aus dem Hause CFM ausgerüsteten Maschinen sollen mit der für die Marke Anadolujet spezifischen Bestuhlung ausgrüstet werden. Die Anzahl der Maschinen, die CDB Aviation an Turkish Airlines verleast hat, erhöht sich damit auf neun Stück. Man hat eine B737-800, eine B777-300ER und einen Airbus A320neo bei der größten Fluggesellschaft der Türkei platziert. „Wir sind stolz darauf, mit Partnern wie CDB Aviation in unserem Streben nach Spitzenleistungen zusammenzuarbeiten. Die Aufnahme dieser Flugzeuge in die Flotte von AnadoluJet wird einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Ziele leisten und es uns ermöglichen, unseren Passagieren außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten“, so Levent Konukcu, Turkish Airlines Chief Investment and Technology Officer.

weiterlesen »

FedEx verspürt sinkende Frachtnachfrage

Einst waren die Muster McDonnell Douglas DC-10 und MD-11 das Rückgrat der Frachterflotte von FedEx. Das zuerst genannte Muster hat man bereits ausgeflottet und dem Nachfolger geht es mittlerweile auch an den Kragen. Aus dem jüngsten Geschäftsbericht von FedEx geht hervor, dass man eine stark rückläufige Cargo-Nachfrage verzeichnet. Unter anderem aus diesem Grund hat man die alternde MD-11-Flotte um 12 Exemplare verkleinert. Momentan hat man noch 45 Stück in Betrieb. Zu Spitzenzeiten hatte man 113 DC-10 und 75 MD-11. Mit 118 Exemplaren ist die Boeing 757 das dominierende Muster.

weiterlesen »

KLM stattet Boeing-777-Flotte mit neuer Business-Class aus

Die Fluggesellschaft KLM rüstet auch ihre Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777 mit der neuen „World Business Class“ aus. Die ist bereits in der Dreamliner-Flotte verbaut und stammt aus dem Hause Jamco. Der Carrier verspricht, dass die neuen Sitze deutlich mehr Komfort bieten sollen. Beispielsweise sind diese als Mini-Suiten, die sich mittels einer Schiebetür „versperren“ lassen können, ausgeführt. Weiters sollen die Reisenden stets direkten Zugang zum Gang haben. Wer schlafen möchte kann den Sitz in ein 198 Zentimeter langes Bett umwandeln, das breiter als bisher sein soll. Passagieren, die um ihre Gegenstände besorgt sind, soll nun ein abschließbares Staufach zur Verfügung stehen. Weiters gibt es Ladesteckdosen, einen Spiegel und einen versenkten Flaschenhalter. Die inkludierten Dienstleistungen der World Business Class, beispielsweise das Cateringkonzept, bleiben unverändert. Die Sitzanordnung erfolgt nach dem Muster 1-2-1. „Basierend auf umfangreichen Kunden- und Wettbewerbsstudien haben wir unsere World Business Class- Sitze verbessert, um sicherzustellen, dass Kunden während ihres Fluges mehr Privatsphäre und Komfort genießen. Die neuen Sitze sind besser in Bezug auf Design, Technologie und Nachhaltigkeitsmerkmale. KLM erfüllt eine breite Palette von Anforderungen.“ „Mit den neuen Sitzen in der World Business Class, Premium Comfort, Economy Comfort und Economy Class erfüllen wir die Wünsche unserer Passagiere. Wir freuen uns, diese neuen Produkte und damit verbundenen Dienstleistungen unseren Kunden weltweit anbieten zu können“, so Boet Kreiken, Executive Vice President von KLM Customer Experience. Die gesamte Boeing 777-300- und 200-Flotte von KLM wird mit den neuen World Business Class-Sitzen ausgestattet. Diese Flotte wird außerdem mit der neuesten Premium Comfort-Kabine ausgestattet. Der

weiterlesen »

Melbourne: Qantas fliegt wieder mit A380 nach Los Angeles

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas hat mittlerweile sieben Superjumbos reaktiviert. Seit Mitte Juni setzt man den Maschinentyp Airbus A380 auch wieder zwischen Melbourne und Los Angeles ein. Den Comebackflug auf dieser Strecke wurde laut lokalen Medienberichten am 15. Juni 2023 mit der VH-OQL durchgeführt. Im Gegensatz zu Qatar Airways und Lufthansa plant man mit diesem Muster langfristig. Qantas geht davon aus, dass man noch mindestens zehn Jahre lang mit Airbus A380 in der Luft sein wird.

weiterlesen »

Im Subcharter des Subcharters: Mit Carpatairs „neuem“ A319 für Air Baltic von Zürich nach Riga

Als ich am Vortag dieses Tripreports einen A220 von Air Baltic auf meinem Swiss-Flug nach Zürich bestieg, musste ich schon ein wenig schmunzeln. Hatte ich doch knapp 3 Wochen vorher eine E-Mail von Air Baltic erhalten. „Es gibt eine Änderung Ihres Fluges“ besagte diese. Diese Mail bezog sich allerdings nicht auf den Swiss Flug durchgeführt von Air Baltic, sondern auf meinen, am Folgetag gebuchten Air Baltic Flug, von Zürich nach Riga. Hatte ich den Flug samt Sitzplatzreservierung von Zürich nach Riga bei Air Baltic mit deren A220 gebucht, bemerkte ich erst auf den zweiten Blick, dass nicht die minimale Änderung der Abflugzeit von 5 Minuten „das Highlight“ der Mail war, sondern der Change des Operating Carrier – auf die rumänische Carpatair. Ein Schock. Sah ich mich vor meinem inneren Auge nach fast genau 10 Jahren wieder in deren Fokker 100. Ein kurzer Blick in das Buchungstool der „BT-Homepage“ konnte mich zumindest dahingehend beruhigen, dass dort als Flugzeugtyp ein Airbus A319 angegeben war. Da in diesen Momenten der „Aviation-Geek“ in mir durchkommt folgte direkt als nächstes der prompte Blick in eine einschlägig bekannte Flugzeugdatenbank, woher der Carpatair A319 kommt.- (ex easyJet) (Der zwischenzeitlich zweite eingeflottete A319 – welcher ebenfalls für Air Baltic im Einsatz ist, hatte eine etwas bewegte Geschichte mit Auslieferung an Hamburg International (HHI), sowie langjährigem Einsatz bei Germania Schweiz (HolidayJet) und deren Nachfolgegesellschaft Chair.) Nun also war es soweit, ich fand mich am Gate in Zürich ein. Zeit, Carpatair eine zweite Chance auf diesem knapp zweistündigen Flug in

weiterlesen »

Jetblue versilbert sieben Flugzeuge

Im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Geschäften hat die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue insgesamt sieben Maschinen zu Geld gemacht. Dabei handelt es sich um die Typen A321LR und A220-300. Der Deal wurde mit dem Leasinggeber BOC Aviation gemacht und betrifft ausnahmslos Flugzeuge, die über Pratt & Whitney-Triebwerke verfügen. Betroffen sind fünf A220-300 und zwei A321LR. Derartige Geschäfte werden von Airlines häufig getätigt, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Allerdings gelten diese auch als riskant, denn die Leasingraten können hoch sein.

weiterlesen »