Juli 18, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 18, 2023

Halbjahreszahlen: Dresden und Leipzig profitieren von hoher Türkei-Nachfrage

Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden können derzeit von einem besonders hohen Türkei-Angebot profitieren. Die hohe Nachfrage macht sich auch bereits bei den jüngsten Halbjahreszahlen bemerkbar, denn die beiden Airports hatten zusammen 1.254.393 Reisende und damit um 39,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.  Am Flughafen Dresden erhöhte sich die Zahl der Fluggäste von Januar bis Juni 2023 auf 405.527. Das entspricht einer Steigerung von 23,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am vom Urlaubsreiseverkehr geprägten Flughafen Leipzig/Halle stieg das Passagieraufkommen im gleichen Zeitraum um 48,2 Prozent auf 848.866.  Bezogen auf die Vorpandemiesituation erreichen die Mitteldeutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2023 rund 68 Prozent des Passagieraufkommens von 2019. Ursächlich dafür sind ein noch immer eingeschränktes Angebot und die weiterhin niedrige Nachfrage im innerdeutschen Verkehr. Diese bundesweit zu beobachtende Entwicklung ist Ausdruck eines Trends, der deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt. 

weiterlesen »

Slowenien: Cyprus Airways will neue Tochter-Airline aufbauen

Die slowenische Regierung beabsichtigt nach Möglichkeit mit einem Partner eine neue nationale Fluggesellschaft aufzubauen. Offen für eine mögliche Kooperation zeigte sich Amelia International. Nun gibt es mit Cyprus Airways einen weiteren Interessenten. Das zypriotische Luftfahrtunternehmen kann sich vorstellen, dass eine lokale Tochtergesellschaft, die man gemeinsam mit der öffentlichen Hand führen könnte, aufgebaut werden könnte. Entsprechende Gespräche mit der slowenischen Regierung laufen bereits. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen Vertreter von Cyprus Airways gemeinsam mit Managern von Gesellschafter Arcosjet bereits Anfang des Monats ihre Pläne und Vorschläge im Verkehrsministerium präsentiert haben. Ein Regierungssprecher bestätigte die Berichterstattung und fügte wie folgt hinzu: „Cyprus Airways beabsichtigt, in der weiteren Region zu expandieren und ist daher an der Gründung eines Unternehmens in Slowenien und möglicherweise in einigen anderen Ländern der Region interessiert“. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob Cyprus Airways im Alleingang mit einer Slowenien-Tochter an den Start gehen würde. Die Regierung beabsichtigt jedenfalls einen neuen Carrier in die Luft zu bringen, denn die jüngsten Subventionsprogramme haben nicht den erhofften Erfolg gebracht. Zuletzt äußerte man sich dahingehend, dass man das neue Luftfahrtunternehmen nach Möglichkeit mit einem Partner hochziehen möchte. Amelia International sagte dazu, dass man nicht abgeneigt wäre, sofern die Konditionen und Umstände passen. Mit Cyprus Airways gibt es nun offensichtlich einen weiteren Interessenten. Gegenüber dem Portal CH-Aviation.com bestätigte auch der zypriotische Carrier, dass es mit der slowenischen Regierung erste Gespräche gegeben hat. Geschäftsführer Paul Sies sagte unter anderem: „Es gab Gespräche, und es ist Teil unseres strategischen Plans, mit neuen Basen rund

weiterlesen »

Halbjahreszahlen: Stuttgart um ein Drittel unter Vor-Corona-Niveau

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen hatte im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 3.588.131 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 27,6 Prozent zulegen. Allerdings liegt man noch immer rund ein Drittel unter dem Verkehrsaufkommen, das man in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 hatte.  Mit 42.102 Starts und Landungen lag die Zahl der Flugbewegungen um 7,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. „Aktuell erleben wir eine starke Nachfrage, die Menschen lieben es zu reisen. Auf den Sommerpeak bereiten wir uns gemeinsam mit allen Systempartnern bestmöglich vor. Bis zum Jahresende rechnen wir mit mehr als 8 Millionen Passagieren am STR. Bislang haben wir die Nachfrage gut bewältigt. Ausreichend Personal für alle Aufgabenbereiche zu finden, bleibt dabei Dauerthema“, so Geschäftsführer Ulrich Heppe. 

weiterlesen »

London City Airport will Wachstumspläne vor Gericht durchsetzen

Der London City Airport darf aufgrund eines Beschlusses, den die Regionalverwaltung von Newham getroffen hat, nicht weiter wachsen. Konkret wurde ein Antrag, der die Ausdehnung der Betriebszeiten sowie die Erhöhung der maximalen Anzahl der Fluggäste, die den innerstädtischen Flughafen nutzen dürfen, abgelehnt. Dagegen will die Betreibergesellschaft vor Gericht ziehen. Im Gegensatz zu den anderen Verkehrsflughäfen, die der britischen Hauptstadt zugeordnet werden, befindet sich der London City Airport tatsächlich auf dem Stadtgebiet von London. Errichtet wurde dieser im Bereich des einstigen King George V Docks und wurde erst im Jahr 1987 in Betrieb genommen. Bereits vom ersten Tag an gelten strenge Lärmvorschriften und auch die Öffnungszeiten sind eingeschränkt. Aufgrund der vergleichsweise kurzen Piste wird dieser Airport momentan hauptsächlich von Maschinentypen wie Embraer 190, de Havilland Dash 8-400 und ATR32/72 angesteuert. In der Vergangenheit gab es auch von British Airways angebotene Flüge nach New York. Diese wurden mit Airbus A319, die über eine reine Business-Class-Bestuhlung verfügt haben, durchgeführt. in Richtung USA musste in Shannon ein Tankstopp eingelegt werden. Dort wurden auch gleich die Einreiseformalitäten erledigt, so dass die Maschine bei der Ankunft einem Inlandsflug gleichgestellt war. Im Dezember des Vorjahres erklärte die Betreibergesellschaft des London City Airports, dass man künftig neun Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen möchte. Dazu sollen die Betriebszeiten ausgedehnt werden. Beispielsweise will man an Samstagen künftig bis 18 Uhr 30 offen sein und unter der Woche mehr Flüge aufnehmen können. Hierzu ist anzumerken, dass es an Wochenenden aus Lärmschutzgründen eine ausgedehnte Pause gibt. Diese ist den Betreibern schon lange

weiterlesen »

Winter 2023/24: AUA reduziert Klagenfurt-Angebot

In der Kärntner Politik sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines die Route Klagenfurt-Wien neuerlich ausgedünnt hat, für Diskussionen. Momentan werden die Früh- und Spätverbindungen häufig nicht bedient. Der Vormittagsflug erreicht die Umsteigewellen am Hub Wien nur suboptimal. Seitens Austrian Airlines ist die Rede davon, dass es sich um saisonbedingte Anpassungen handeln würde. Dies ist durchaus ein Indiz dafür, dass die Nachfrage auf niedrigem Niveau ist, so dass die durchgehende Bedienung des Programms, das man vor dem Sommer 2023 hatte, unwirtschaftlich wäre. Das Unternehmen betont aber, dass man ab September 2023 die jüngsten Kürzungen zurücknehmen werde. Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines die Verbindungen, die in der Zeitenlage später Nachmittag im Programm waren, nur dreimal wöchentlich anbieten. Gegenüber vormaligen Zeiten bedeutet dies eine Reduktion des Angebots.

weiterlesen »