September 7, 2023

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September 7, 2023

Überlastete Gerichte: Airhelp wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet von Klagen des Deutschen Richterbundes über die hohe Anzahl an Gerichtsverfahren von Passagieren gegen Airlines. Rechtsstreitigkeiten um Entschädigungen für ausgefallene oder verspätete Flüge werden immer häufiger vor Gericht ausgetragen. In einem Statement von Tomasz Pawliszyn, CEO der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte AirHelp weist das Portal die Verantwortung für überlastete Gerichte von sich – und macht die Airlines für das Problem verantwortlich. „Bei AirHelp unterstützen wir Fluggäste auf der ganzen Welt und arbeiten mit Fluggesellschaften zusammen, die die Verbraucherrechte achten. In diesen Fällen sind wir in der Lage, Ansprüche schnell und fair zu bearbeiten, ohne dass je ein Gericht sich damit befassen muss. Wir sind schockiert über das derzeitige Verhalten einiger Fluggesellschaften in Deutschland. Dies macht das Land zu einem Negativbeispiel in Europa. Die Fluggesellschaften müssen unbedingt die Gesetze achten. Sind die Gerichte überlastet, lässt sich dies leicht dadurch beheben, indem die Fluggesellschaften ihren Teil zur Lösung der Fälle beitragen. Wir legen großen Wert darauf, die Gültigkeit der Ansprüche der Passagiere sicherzustellen. Wir prüfen jeden Anspruch anhand mehrerer Flugberichte und unserer eigenen umfangreichen Datenbank. Unsere fortschrittlichen automatisierten Systeme gewährleisten, dass die Forderungen unserer Kundinnen und Kunden berechtigt sind. Airlines wissen, dass sie unseren Daten vertrauen können. Ein Beweis hierfür: 90 Prozent der Fälle, in denen Fluggesellschaften sich weigern, Ansprüche ihrer Passagiere anzuerkennen, gewinnen wir vor Gericht. Wir von AirHelp werden weiterhin für die Rechte unserer Kundinnen und Kunden kämpfen.” AirHelp behauptet die Gerichte zu unterstützen „Wir erweisen den Gerichten bereits einen großen Dienst: Die Deutsche

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Austrian Airlines stockt Wien-Heathrow weiter auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines die Nonstopverbindung zwischen Wien und London-Heathrow auf bis zu fünf tägliche Umläufe aufstocken. Derzeit bietet man bis zu vier Rotationen pro Tag an. Der zusätzliche Kurs hebt unter der Flugnummer OS453 gegen 7 Uhr 40 in Wien ab. Der Rückflug OS454 verlässt den größten Airport des Vereinigten Königreichs um 10 Uhr 00. Zwischen Wien und London sind nebst Austrian Airlines auch die Anbieter British Airways (LHR), Wizz Air (LGW), Ryanair (STN) und zeitweise auch Jet2 (STN) aktiv.

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Analyse: In diesen Städten ist der Urlaub besonders teuer

Ein Besuch beim beliebtesten italienischen Restaurant der Stadt und eine anschließende Sightseeingtour kann in Bern schnell fast 260 Euro kosten. Das ist das Ergebnis von Bunq der zweitgrößten Neobank in der EU, die sich darauf fokussiert, das Leben für digitale Nomaden und internationale Unternehmen zu erleichtern. Für die Untersuchung wurden die durchschnittlichen Preise für beliebte Freizeitaktivitäten und italienische Etablissements über TripAdvisor in 46 europäischen Ländern untersucht. Ein Urlaubstag in der Schweiz ist am kostspieligsten Ob ein Essen beim Italiener, eine Audiotour durch die Stadt oder ein Ausflug zum See: All diese Aktivitäten kosten Berner Besucher im Durchschnitt am meisten. Mit 259,40 Euro liegt Bern auf Platz eins der teuersten Hauptstädte. Fast 100 Euro weniger zahlen Reisende im lettischen Riga: Im Durchschnitt liegt der Preis für eine Aktivität mit anschließendem Restaurantbesuch dort bei 162,40 Euro. Ein Stadtbesuch im estländischen Tallinn kostet 160,20 Euro, damit belegt die Stadt den dritten Platz der Untersuchung. Anders sieht es hingegen in Prag, Budapest und Warschau aus: Der Tagessatz für Besuche in den Hauptstädten fällt am geringsten aus. In Prag können es sich Tourist bereits für 40 Euro gut gehen lassen. In Budapest und Warschau geben Reisende im Schnitt 43,90 bzw. 44,50 Euro für einen Urlaubstag aus. Aperol, Cappuccino, Cola und eine Pizza Margherita sind in Island insgesamt am teuersten Wer in Reykjavik italienisch essen möchte, sollte vorher lieber einen Blick in die Speisekarte werfen. Dort sind die Kosten in den beliebtesten italienischen Restaurants europaweit mit 49 Euro am höchsten. Der Durchschnittspreis für mediterrane Kulinarik ist

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Niederösterreich braut Gravelbike-Strecken aus

Sport, Naturgenuss und Spaß mit Gleichgesinnten: Für immer mehr Menschen ist Gravelbiken die perfekte Aktivität dafür. Radfahren mit diesen speziellen Fahrrädern liegt im Trend und Niederösterreich als „das Radland im Herzen Europas“ bietet sich dafür ideal an. Seit einem Jahr gibt es in Niederösterreich spezielle Touren für Gravelbikes, seit heuer können damit insgesamt knapp 2.000 Kilometer Gravel-Strecken angeboten werden. Der Ursprung des Gravelbikes liegt in den USA im mittleren Westen, dort sind nur vielbefahrene Straßen asphaltiert, der Rest sind „Gravel-Roads“. Lange Distanzen waren für das Mountainbike nicht ideal und die Beschaffenheit der Straßen für das Rennrad ebenso wenig, daher wurde mit dem Gravelbike eine Alternative geschaffen. Seit ca. fünf bis zehn Jahren nimmt das Gravelbike auch in der DACH-Region an Fahrt auf. Ziel der Gravelbikerinnen und -biker ist es, abseits von befahrenen Straßen zu sein, Schotter- und Waldwege werden präferiert. Der Fitnessaspekt ist zweitrangig: Gravelbikerinnen und -biker sind nicht zwingend an sportlichen Höchstleistungen interessiert, sondern suchen lieber abwechslungsreiche Routen und Touren, Naturerlebnisse und „Instagramable Places“ sind gefragt. Die Gravelcommunity ist sehr digital affin und urban, die Planung der Routen und die Navigation unterwegs erfolgt digital, zumeist werden Smartphones oder Fahrradcomputer zur Wiedergabe der GPS Touren verwendet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist überzeugt: „Gravelbiken fasziniert Neueinsteiger, eingefleischte Mountainbiker oder Rennrad-Fans gleichermaßen, und ist für viele die optimale Kombination. Seit heuer gibt es in Niederösterreich 22 Routen speziell für Gravelbiker, von der elf Kilometer langen Strecke bis zur mehrtägigen Radtour ist für alle etwas dabei. Wieder einmal bestätigt sich hier Niederösterreichs exzellenter Ruf

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Erste Erfahrungen: Eurowings mit Airbus A321neo zufrieden

Seit 20. Juli 2023 setzt die Lufthansa-Tochter Eurowings auch den Maschinentyp Airbus A321neo ein. Nach etwa 100 Flügen zeigt sich der Carrier zufrieden. Die D-AEEA kam an besagtem Tag erstmals zwischen Düsseldorf und Palma de Mallorca zum Einsatz. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass Eurowings ihrem Airbus A321neo den Beinahmen „Mallorca-Airbus“ verpasst hat. Es handelt sich um das momentan größte Muster in der Flotte. Es kommt auf aufkommensstarken Routen zum Einsatz. Im Sommer 2023 war dies eben Mallorca, da viele Deutsche eine starke Affinität für Urlaube auf dieser Balearen-Insel haben. Im direkten Vergleich mit Mitbewerbern, die im Lowcost- und Ferienflugsegment tätig sind, hat man sehr spät mit der Einflottung von Neo-Jets begonnen. Beispielsweise fliegen Wizz Air und Easyjet schon seit einigen Jahren mit diesen Modellen. Der Konkurrent Condor hat im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke zwar eine Flottenerneuerung angekündigt, jedoch wurde diese noch nicht begonnen, so dass weiterhin ältere Maschinen, die zum Teil schon einige Jahre auf dem Buckel haben fliegen. Auch bei Eurowings-Konzernmutter Lufthansa oder Konzernschwestern wie Austrian Airlines überwiegen derzeit noch Bestandsmodelle. Interessanterweise hebt Eurowings in einer Medienmitteilung hervor wie umweltfreundlich denn der Airbus A321neo nicht sein soll. Dies ist ein durchaus branchenübliches Verhalten, denn kaum eine europäische Fluggesellschaft lässt eine Gelegenheit aus, um sich selbst als besonders umwelt- bzw. klimafreundlich darzustellen. Mittlerweile sind solche Behauptungen schon fester Bestandteil der Werbestrategie geworden. Voraussichtlich im Feber 2024 wird Eurowings eigenen Angaben nach einen zweiten A321neo erhalten. Zwei weitere Exemplare sollen im Laufe des kommenden Jahres ausgeliefert werden, so

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Flughafen Nürnberg feiert Ranking als Biermetropole

In der Reisebranche gibt es immer wieder interessante und weniger interessante Rankings und Awards. Nürnberg hat es in einer aktuellen Auswahl in die Top-5 der europäischen „Biermetropolen“ geschafft. Darüber scheint der Airport so erfreut zu sein, dass man eigens eine Pressemitteilung herausgegeben hat. Die jüngste Rangliste der Top-Bierdestinationen führt neben Nürnberg und Dublin die Städte München, Prag und Brüssel. Flüge von Nürnberg nach Dublin starten viermal wöchentlich. Für alle Bier-Fans präsentiert Booking.com die fünf bierbegeistertsten Städte und schwärmt in einer Pressemeldung über „die deutsche Bierbrautradition im wunderschönen Nürnberg“. Vor allem das einzigartige Rotbier sollten Biertouristen probieren. Nicht nur für Einheimische, sondern auch für internationale Gäste, die Nürnberg als Bierdestination erkunden möchten.

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