September 8, 2023

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September 8, 2023

Indien bewilligt Fusion von Vistara und Air India

Die Konsolidierung innerhalb der von Tata Sons übernommenen Air India Group schreitet weiter voran, denn die geplante Fusion von Vistara und Air India wurde von der lokalen Aufsichtsbehörde bewilligt. Die Marke des zuerst genannten Carriers soll vom Markt verschwinden. Die Flugbetriebe sollen unter der Air India Ltd. zusammengeführt werden. In Zukunft wird man gegenüber den Kunden nur noch als Air India auftreten. Derzeit geht der Konzern davon aus, dass dieser Schritt bis voraussichtlich März 2024 abgeschlossen werden kann. Momentan ist Vistara ein Gemeinschaftsunternehmen von Tata Sons und Singapore Airlines. Letzteres Unternehmen hält eine Minderheitsbeteiligung im Ausmaß von 49 Prozent. Am fusionierten Unternehmen wird der Luftfahrtkonzern aus Singapur dann 25,1 Prozent halten und damit ein wichtiger Aktionär werden. Air India wurde einst von Tata gegründet, jedoch später veräußert. Im Verlauf der Geschichte wurde der Carrier verstaatlicht. Erst nach mehreren Anläufen ist die Privatisierung gelungen. Dabei ging der Zuschlag an Tata Sons. Seither wurde ein umfangreiches Modernisierungsprogramm begonnen und zahlreiche Flugzeuge wurden bestellt. Vistara und Air India sollen zusammengelegt werden. Im Regional- und Lowcostbereich werden Air Asia India und Air India Express zusammengeführt. Ob diese dann später ebenfalls in die Air India Ltd. fusioniert werden, ist noch offen.

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Turkish Airlines ordert zehn weitere Airbus A350-900

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird zwischen 2025 und 2027 zehn weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 einflotten. Diese wurden direkt bei Hersteller Airbus bestellt, geht aus einer Börsenmitteilung hervor. Der Carrier hat in den letzten Jahren mehrere baugleiche Maschinen, die ursprünglich für Aeroflot bestimmt waren, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr übergeben werden durften, eingeflottet. Derzeit betreibt man bereits 14 Airbus A350-900.

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ÖBB und DB bauten Deutschland-Österreich-Verkehr aus

In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bauen die Österreichischen Bundesbahnen den Fernverkehr zwischen Österreich und Deutschland weiter aus. Beispielsweise wird ab Dezember 2023 eine zusätzliche Intercity-Express-Verbindung zwischen Berlin über Nürnberg nach Wien verkehren. Auch bietet man künftig eine weitere tägliche Direktverbindung – ohne Umstieg – nach Hamburg-Altona an. Im europäischen Eisenbahnverkehr ist am 10. Dezember 2023 wieder der alljährliche große Fahrplanwechsel. Die Österreichischen Bundesbahnen sind der Ansicht, dass im Verkehr zwischen Österreich und Deutschland eine sehr hohe Nachfrage herrscht. Diese dürfte nicht zwangsläufig an vermeintlichem „Klimaschutz“ liegen, sondern auch daran, dass die Lufthansa Group auf vielen Routen zwischen den beiden Staaten ein Monopol hält und seit einiger Zeit wegen zum Teil enorm hoher Flugticketpreise, die weder Gepäck noch Snacks und Getränke inkludieren, in der Kritik steht. Bahn profitiert von teuren Flugscheinen und dem Klimaticket Offensichtlich suchen sich Reisende Alternativen und entscheiden sich nicht in jedem Fall für das eigene Auto, sondern auch für öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn und Fernbusse. In der Alpenrepublik dürfte auch das Klimaticket seinen Beitrag leisten, denn deren Inhaber haben bis zur Eisenbahn-Staatsgrenze keine Extrakosten. Die einzigen echten Fernbusse, auf denen die Netzkarte gilt, sind die Intercitybusse zwischen Graz und Klagenfurt. Verkehre von Flixbus und anderen privaten Anbietern, so auch die von der staatlichen Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines, sind hingegen nicht inklusive. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG werden die ÖBB künftig auch eine tägliche Intercity-Express-Verbindung ab Berlin über Frankfurt und Stuttgart nach Innsbruck anbieten. Weiters will man den Verkehr zwischen München und

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Air Serbia stockt Frankfurt- und Wien-Flüge weiter auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Air Serbia häufiger Kurs auf Wien und Frankfurt am Main nehmen. Beide Routen werden aufgestockt. Die österreichische Hauptstadt will man bis zu 19 Mal pro Woche mit Belgrad verbinden. Nach Frankfurt am Main soll es künftig zehnmal wöchentlich gehen. Auch Ljubljana wird häufiger angesteuert, denn diese Route erhöht man um fünf Umläufe pro Woche auf bis zu 19 wöchentliche Rotationen. Zu Aufstockungen kommt es unter anderem auch zwischen Zagreb bzw. Brüssel und Belgrad.

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Auf Genf-Zürich: Swiss macht Green Fares verpflichtend

Die Fluggesellschaft Swiss verkauft seit 7. September 2023 auf ihrer Inlandstrecke zwischen Zürich und Genf nur noch so genannte „Green Fares“. Das gilt aber nur für Point-to-Point-Passagiere, denn Umsteiger sind von dieser Maßnahme ausgenommen. Die schweizerische Lufthansa-Tochter zwingt damit Fluggäste, die auf dieser Route Point-to-Point unterwegs sind, über bereits eingerechnete Aufpreise für Klimaschutzprojekte und SAF-Kraftstoffe zu „spenden“. Laut einer Medienerklärung bietet man auf dieser Strecke innerhalb der Eidgenossenschaft nur noch die so genannten „Green Fares“ an. Es handelt sich dabei um eine Economy-Tarifklasse, die sich die Lufthansa Group einfallen hat lassen, um ihre Produkte besonders umweltfreundlich erscheinen zu lassen bzw. Fluggäste anzusprechen, die an Kompensation und Co interessiert sind. Der Absatz dieser „grünen Flugtarife“ läuft aber nur äußerst schleppend, da nur wenige Reisende bereit sind den Aufpreis hierfür zu bezahlen. Zwar werden Vielfliegern mehr Meilen angeboten, aber sonst unterscheidet sich der Tarif vom Produkt her nicht sonderlich. Angeblich sollen die Kohlenstoffdioxid-Emissionen kompensiert werden und für den Passagier SAF eingekauft werden. Allerdings lässt sich letzteres kaum kontrollieren. Unter anderem aus diesem Grund erheben Umweltschutzorganisationen bezüglich der „Green Fares“ auch den Greenwashing-Vorwurf. Die Lufthansa Group ist aber definitiv kein Einzelfall, denn in Europa versucht sich so gut wie jede Airline ein besonders grünes und umweltfreundliches Image zu geben. Dies hat zur Folge, dass schon die eine oder andere Klage wegen irreführender Werbung anhängig ist. Bei Swiss dürfte der Umstand, dass man zwischen Zürich und Genf die verpflichtenden Green-Fare-Tarif testet, wohl eher ein Testlauf sein. Allerdings sind nur Point-to-Point-Reisende – mangels Alternativen –

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Friedrichshafen: Smartwings nimmt Gran Canaria auf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die tschechische Fluggesellschaft Smartwings ab Feber 2024 Nonstopflüge zwischen Friedrichshafen und Gran Canaria bedienen. Zum Einsatz kommt der Maschinentyp Boeing 737-800. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Winter wieder das beliebte und sehr nachgefragte Urlaubsziel Gran Canaria nonstop ab Friedrichshafen anbieten können“, so Bernd Behrend, Leiter Marketing am Bodensee-Airport Friedrichshafen. „In Zusammenarbeit mit zahlreichen Reiseveranstaltern können wir sowohl Urlaubspakete mit Hotel und Transfer als auch nur Flüge für Individual-Reisende ab Friedrichshafen anbieten“, ergänzt Bernd Behrend weiter. Die Durchführung der Flüge soll ab 11. Feber 2024 jeweils am Verkehrstag Sonntag erfolgen.

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