September 18, 2023

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September 18, 2023

Heathrow: Gepäckband-Mitarbeiter im Oktober 2023 zum Streik aufgerufen

Am Flughafen London-Heathrow, dem größten Airport des Vereinigten Königreichs, stehen mehrtägige Streiks der Mitarbeiter der Gepäckabfertigung bevor. Konkret betroffen ist jene Berufsgruppe, die für die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Gepäckbändern zuständig sind. Laut Mitteilung der Gewerkschaft Unite könnten sich in etwa 170 Mitarbeiter an den Arbeitsniederlegungen, zu denen man aufruft, beteiligen. Es wird davon ausgegangen, dass es bei der Ausgabe von Koffern zumindest zu Verzögerungen kommen könnte. Derzeit ruft man zu zwei Streikwellen auf, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Gepäckbändern Sofern keine Einigung gefunden werden kann, soll ab 6. Oktober 2023 (17 Uhr 30) bis 9. Oktober 2023 (6 Uhr 00) sowie von 20. Oktober 2023 (5 Uhr 30) bis 30. Oktober 2023 (6 Uhr 00) die Arbeit niedergelegt werden. Der bestreikte Betrieb ist nicht der Flughafen selbst, sondern das Dienstleistungsunternehmen Vanderlande, das mit diesen Tätigkeiten betraut ist. Die Streikdrohung folgt auf die Ablehnung von zwei unter der Inflationsrate liegenden Lohnangeboten von 5 % und 2,5 % durch den Arbeitgeber. Die Gewerkschaft erhebt auch den Vorwurf, dass die Arbeitgeberseite die Wichtigkeit und Sicherheitsrelevanz der Tätigkeiten nicht anerkennen wolle.

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Lumiwings least einen Embraer 195

Die griechische Lumiwings erweitert ihre Flotte um einen von Azzora geleasten Embraer E195. Dieser soll laut Italia Vola primär ab Foggia eingesetzt werden. Es handelt sich um die erste Maschine in diesem Größensegment, denn bislang besteht die Flotte aus einer Boeing 737-300 (SX-LWA) und einer 737-700 (SX-LWC). Mit dem Embraer 195 will man auch Routen mit geringerer Nachfrage bedienen. Derzeit ist der Carrier hauptsächlich ab Italien und Bosnien-Herzegowina aktiv.

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München: Unruly PAX raucht erst am WC und beschimpft dann die Bundespolizei

Ein Grieche meinte am Mittwoch, den 13. September 2023, an Bord des von Aegean Airlines betriebenen Airbus A320neo mit der Registrierung SX-NEQ auf der Toilette rauchen zu müssen. Doch das war nur der Auftakt der Eskapaden des betrunkenen 48-Jährigen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Thessaloniki nach München. Irgendwann meinte der Mann die Toilette als „Raucherkammerl“ missbrauchen zu müssen. Nachdem er seine Zigarette ausgemacht hatte, weigerte er sich jedoch beharrlich, seinen Ausweis vorzuzeigen. Der Kapitän informierte über Funk darüber, dass er die Bundespolizei nach der Landung benötigen wird. Diese betrat später das Flugzeug und führte den Störenfried ab. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts wurde er zunächst auf die Dienststelle gebracht. Aufgrund einer starken Alkoholfahne wurde bei dem 48-Jährigen eine freiwillige Alkoholkontrolle durchgeführt. Aber auch das Ergebnis von 1,79 Promille kann das Rauchen auf der Flugzeugtoilette nicht entschuldigen, für das der Mann wegen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eine Sicherheitsleistung in Höhe von 278,50 Euro zahlen musste. Darüber hinaus wurde gegen den Fluggast eine Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt, da er eine Beamtin der Bundespolizei während der Vernehmung mit dem Schimpfwort „Putana“, was mit „Hure“ übersetzt werden kann, beleidigt hat. Nach Abschluss der Sachbearbeitung durfte der griechische Staatsangehörige nach München einreisen. Die Bundespolizei am Flughafen München weist darauf hin, dass Sicherheit und Ordnung an Bord von Flugzeugen von höchster Bedeutung sind und Verstöße gegen die einschlägigen Vorschriften konsequent verfolgt werden.

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Copenhagen Air Taxi bestellt Elektroflugzeuge in Deutschland

Mit dem deutschen Hersteller Vaeridion haben Copenhagen Air Taxi und Copenhagen Helicopter eine Vereinbarung über die Lieferung von elektrisch angetriebenem Fluggerät unterzeichnet. Dieses soll vorerst auf Strecken innerhalb Dänemarks eingesetzt werden. Konkret handelt es sich um den neunsitzigen Microliner. Dieser soll eine Reichweite von etwa 500 Kilometern haben und mit Pistenlängen von etwa 800 Metern auskommen. Davon will der Anbieter profitieren, denn man kann so auch kleinere Flugplätze nutzen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Zertifizierung vor dem Jahr 2030 erfolgen könnte.

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Jetblue: Gut gemeinte Idee einer Crew endete im Chaos

Eigentlich wollte die Besatzung eines Jetblue-Fluges 22 Umsteigern helfen, jedoch ging der Versuch gehörig schief: Passagiere sprangen noch während dem Landeanflug auf und holten ihre Handgepäckstücke aus den Fächern. Es entwickelte sich ein chaotischer Zustand. Der Jetblue-Flug von New York-La Guardia nach Fort Lauderdale war am 10. September 2023 spät dran. Die Crew bat während dem Landeanflug darum, dass jene 22 Umsteiger, die nach Mariscal Sucre weiterfliegen wollen, zuerst aussteigen sollen, da die Zeit knapp wird. Man wollte diesen Priorität einräumen. Das Vorhaben war aber nicht von Erfolg gekrönt. Noch während sich der Jet in der Luft befand sprangen zahlreiche Reisende auf, öffneten die Gepäckfächer und nahmen ihre Trolleys, Taschen und Rucksäcke an sich. Selbstredend: Es waren nicht nur die 22 Umsteiger, denn es entwickelte sich rasch eine Art Wettbewerb wer zuerst die Maschine verlassen wird. Gelandet ist das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Crew versuchte mittels Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam zu machen, dass man sich niedersetzen soll und erst nachdem die Maschine die Parkposition erreicht hat, die Handgepäckstücke entnehmen soll. Wirklich von Erfolg gekrönt war dieser Versuch aber nicht, denn viele Reisende haben die Ansage offenbar gar nicht wahrgenommen. Das genaue Gegenteil war der Fall, denn immer mehr Passagiere sind aufgestanden und haben ihre Koffer und Co an sich genommen. Nun drohte das Kabinenpersonal gar damit, dass nach der Landung die Polizei geholt wird. Erst das dürfte einigermaßen gefruchtet haben. Das Ansinnen, dass nach der Landung die 22 Umsteiger zuerst das Flugzeug verlassen, ging aber so richtig schief.

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Ethiopian reaktiviert Bangui-Flüge

Nach längerer Pause wird Ethiopian Airlines ab 15. November 2023 wieder Bangui in der Zentralafrikanischen Republik ansteuern. Vorerst wird man an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Sonntag fliegen. Dazu Firmenchef Mesfin Tasew: „Wir freuen uns, die Zentralafrikanische Republik in unser umfangreiches afrikanisches und globales Netzwerk aufzunehmen. Mit den neuen Flügen werden unsere geschätzten Kunden von und nach Bangui in den Genuss unserer renommierten und preisgekrönten Dienstleistungen kommen. Die Flüge werden einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der sozioökonomischen Aktivitäten zwischen Addis Abeba und Bangui und darüber hinaus leisten. Jetzt verbinden wir Bangui nicht nur mit Addis Abeba, sondern haben die Zentralafrikanische Republik (ZAR) mit unseren mehr als 130 internationalen Zielen auf fünf Kontinenten verbunden. Mit dieser Reisemöglichkeit erhält Bangui eine großartige Gelegenheit, seine bilateralen Beziehungen mit dem Rest der Welt auszubauen. Als echte panafrikanische Fluggesellschaft wird Ethiopian ihre Flüge in Afrika weiter ausbauen“. Ethiopian Airlines ist mit dem Markt der Zentralafrikanischen Republik vertraut, da sie die Strecke bereits zwischen 2010 und 2015 bedient hat.

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