September 20, 2023

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September 20, 2023

Für Sozialprojekte: Stuttgart sammelt seit zehn Jahren Pfandflaschen

Seit nunmehr zehn Jahren können Passagiere am Flughafen Stuttgart leere Getränkebehälter, für die beim Kauf Pfand hinterlegt werden musste, spenden. Eigenen Angaben nach war der Landesairport einer der ersten Flughäfen, die eine solche Aktion gestartet haben.  Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, gratuliert zum Jubiläum: „Spende Dein Pfand ist eine rundum gute Sache und passt bestens zu unserem fairport-Gedanken. Dass viele andere deutsche Flughäfen die Idee übernommen haben, spricht für sich. Wir freuen uns, dass die Initiative so erfolgreich ist, und danken unseren Fluggästen für ihre vielen Spenden.“ Bislang sammelte das Team von Trott-war insgesamt vier Millionen Flaschen und Dosen über die bekannten Pfandbehälter vor den Sicherheitskontrollen der Terminals.  Spende Dein Pfand basiert auf einer Idee der Studierendeninitiative Enactus der Universität Hohenheim. Der Erlös der Spenden finanziert am STR fünf feste Arbeitsplätze des Stuttgarter Vereins Trott-war e.V. für sozial benachteiligte Menschen. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Leerung der Behälter, sortieren die Flaschen und geben diese an das Recyclingunternehmen Der Grüne Punkt weiter. Dieses übernimmt die Verwertung und führt den Pfandertrag an Trott-war zurück. 

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Deutsche Bahn: Spartickets nur noch gegen persönliche Daten

Waren das noch Zeiten: Man ging am Bahnhof kurz vor der Abfahrt des Zuges zum Fahrkartenschalter, sagte dem Bahnbeamten wo man hin möchte und in welcher Wagenklasse, bezahlte – zumeist – in bar und schon ging es auf den Bahnsteig. Den Beamten interessierte nicht wer man war und schon gleich gar nicht welche Telefonnummer oder E-Mail-Adresse man hat. Voraussichtlich ab Oktober 2023 will die Deutsche Bahn Fernverkehrstickets nur noch gegen Angabe von Kontaktdaten verkaufen. Es bleibt aber ein letztes Schlupfloch: Die Automaten. Die geplante Regelung soll zunächst ausschließlich die so genannten Spar-Fahrscheine betreffen. Zum Vollpreis soll auch weiterhin „anonym“ gekauft werden können. Bei Verbraucherschützern stößt das Vorhaben von Deutschlands größtem Eisenbahnbetreiber naturgemäß auf wenig Gegenliebe. Die Fragestellung ist ganz klar: Warum will die DB plötzlich bei Billig-Fahrscheinen die Kontaktdaten der Reisenden haben und zwar auch dann, wenn am Schalter gekauft wird? Über Jahrzehnte hinweg war dies nicht notwendig. Die Verbraucherzentrale Bundesverband befürchtet, dass hinter dem „Digitalisierungszwang“ ganz andere Interessen stecken könnten. Unter anderem gegenüber dem Rundfunk Berlin-Brandenburg sagte eine Sprecherin, dass die geplante Regelung der DB, die voraussichtlich ab Oktober 2023 gelten soll, beim Schalterverkauf überhaupt keinen Sinn machen würde. Im Internet bzw. über die App kann man schon lange keine „anonymen Fahrkarten“ für den Fernverkehr erwerben. Zumindest die Vermutung besteht, dass die DB die Daten auch zu Werbezwecken, beispielsweise für die Zustellung von „Sonderangeboten“ per Mail und/oder SMS nutzen könnten. Konsumentenschützer fragen sich „wozu eigentlich?“ Die Verbraucherschützer gehen aber auch davon aus, dass es bei den Fahrkartenschaltern schon alleine

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Kasachstan: Air Astana eröffnet neues Trainingszentrum

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat ein neues Trainingszentrum in Betrieb genommen. Dieses ist auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Astana angesiedelt und verfügt unter anderem über Simulatoren und andere Trainingsgeräte.  „Die Eröffnung des neuen Trainingszentrums zeigt das strategische Engagement von Air Astana, in die höchsten Leistungsstandards für das Flugpersonal sowie in die Förderung von Neueinsteigern in der wachsenden kasachischen Luftverkehrsbranche zu investieren“, sagt Peter Foster, President der Air Astana Group. „Ich bin zuversichtlich, dass diese neue Einrichtung sich nicht nur als kosteneffiziente Ressource für Air Astana erweisen wird, sondern darüber hinaus auch Kasachstan zu einem regionalen Marktführer in der Pilotenausbildung macht.“ 

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Hohe Standortkosten bremsen Deutschlands Luftverkehr ein

Die Erholung des Luftverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland hinkt anderen EU-Staaten, in denen das Vorkrisenaufkommen längst übertroffen wurde, weit hinterher. Eine Ursache hierfür ist auch, dass gerade Billigflieger ihr Angebot zunehmend in andere Staaten verlegen, da die „Nebenkosten“ zu hoch sind. Mittlerweile warnt auch der deutsche Branchenverband. Dass Lowcoster wie Ryanair stets poltern, dass die Gebühren, die zu entrichten sind, zu hoch sind, ist ein alter Hut. Häufig ist dies Medien allenfalls nur noch eine kleine Randnotiz wert, denn die Forderung nach Senkung der Steuern und Abgaben wurde so oft wiederholt, dass es kaum noch eine Erwähnung wert ist. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die hohen Standortkosten in Deutschland kein Problem sind, das nur Ryanair hat, sondern generell die gesamte Branche betrifft und die Erholung nach der Corona-Pandemie regelrecht ausbremst. Lange ist es her, aber so ziemlich alle Fluggesellschaften sind vor vielen Jahren gegen die Einführung der Luftverkehrssteuer regelrecht Sturm gelaufen. Damals sollte diese primär der Aufbesserung des Staathaushalts dienen, aber mittlerweile hat man dieser eine Art Pseudo-Öko-Label verpasst, denn das politische Credo lautet „Fliegen muss teurer werden – Klimaschutz“. Ähnlich argumentierte auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler im Jahr 2020, denn mitten in der schwersten Krise, die die Luftfahrt je durchgemacht hat, erhöhte man die Flugticketabgabe. Die von ihr für September 2020 angekündigten Mindestpreise wurden übrigens bis heute nicht umgesetzt. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Umsteiger weitgehend ausgenommen, so dass der Point-to-Point-Verkehr zur Kasse gebeten wird, jedoch Transferpassagiere von Ausnahmen profitieren können. Nicht alle Passagiere müssen

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Sommer 2024: Edelweiss stockt Langstrecken-Angebot auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air rechnet damit, dass man im Sommerflugplan 2024 eine hohe Nachfrage haben wird. Daher stockt man die Frequenzen nach Vancouver und Calgary auf.  Die zuerst genannte Destination wird zwischen Mai und Oktober 2024 ab Zürich-Kloten angeboten und steht während dem Hochsommer täglich im Flugplan. Nach Calgary geht es zwischen Mai und September 2024 dreimal wöchentlich.  Verdoppelt werden die Flüge nach Tampa: Neu wird Edelweiss an die Ganzjahresdestination über den Sommer vier wöchentliche Direktflüge anbieten. Nach Las Vegas gibt es neu wieder einen Samstagsflug, zudem wird die dritte wöchentliche Frequenz in den Herbst verlängert. Denver wird neu bereits ab Juni drei Mal wöchentlich angeflogen.  Im Frühling und Herbst 2024 verdoppelt Edelweiss die wöchentlichen Flüge nach Maskat auf zwei. Auch nach Phuket werden im Frühling statt bisher einem neu zwei Flüge pro Woche angeboten. Kapstadt wird im Frühling neu drei Mal (bisher zwei Mal) pro Woche bedient. Das Angebot zu beiden neuen Destinationen in Kolumbien, Bogotá und Cartagena, welche ab November 2023 zum Streckennetz von Edelweiss stoßen, wird bis zur Sommerpause in den Mai 2024 verlängert. 

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