Polens staatliche Fluggesellschaft Lot will in den nächsten Jahren stark expandieren. Die Flotte soll bis 2028 von derzeit 75 Maschinen auf 110 Flugzeuge erweitert werden. Auch will man die Kabinen der Langstreckenflotte, die aus Boeing 787 besteht, neu gestalten. Kurzfristig sorgt eine Codeshare-Kooperation mit der U.S.-amerikanischen Jetblue Airways, das bereits im Winterflugplan 2023/24 in Kraft tritt, für zusätzliches Angebot. Fluggästen aus Europa oder Indien, die mit der polnischen Fluglinie über Warschau in die Vereinigten Staaten reisen, bieten sich dadurch weitere Optionen für Anschlussflüge, etwa nach Boston, Orlando, Detroit, Las Vegas oder Atlanta. Bis 2028 will Lot die Flotte auf 110 Flugzeuge erweitern. Damit einhergehend soll auch die Anzahl der beförderten Fluggäste pro Jahr von aktuell rund 10,3 Millionen auf 16,9 Millionen wachsen, was einem Plus von etwa 70 Prozent entspricht. Gleichzeitig will man etwa 20 weitere Destinationen auf der Mittel- und Langstrecke aufnehmen. Zusätzlich wird an mehreren Airports investiert. So ist geplant, am globalen Drehkreuz, dem Chopin Flughafen in Warschau, die Polonez Business Lounge umfassend zu modernisieren, während bereits 2024 am Flughafen O’Hare in Chicago eine komplett neue Lounge für Fluggäste Lot eröffnen soll. Auf Langstreckenflügen setzt der polnische Carrier moderne Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner ein. Diese wird die Airline in allen Serviceklassen vollständig neugestalten. Während die Farben des künftigen Interieurs von polnischen Landschaften inspiriert wurden, soll das neue Design insgesamt Modernität ausstrahlen und zugleich polnische Gastfreundschaft und die fast 95-jährige Unternehmensgeschichte widerspiegeln. In Lot Business Class, Lot Premium Economy Class und Lot Economy Class wird es an