Oktober 12, 2023

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Oktober 12, 2023

Boeing-777-Poser: Swiss verwarnt drei Crewmitglieder

Vor einigen Wochen sorgte eine Swiss-Crew, die auf dem Flughafen Buenos Aires für Fotos auf der Tragfläche einer Boeing 777 posierte, für Aufsehen. Beim Arbeitgeber kam dieses Verhalten so ganz und gar nicht gut an. Der Vorfall wurde intern untersucht und nun gibt es für die drei Crewmitglieder Konsequenzen in Form einer offiziellen Verwarnung. Dabei will man es seitens Swiss auch belassen, bestätigte eine Sprecherin gegenüber der Aargauer Zeitung. Rein theoretisch wäre auch die fristlose Entlassung möglich gewesen, jedoch hält man bei Swiss mehr von konstruktiven Gesprächen und schriftlichen Verwarnungen.

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Virgin Australia fliegt nach elf Jahren wieder einen Gewinn ein

Der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia ist es nach elfjähriger Durststrecke gelungen wieder schwarze Zahlen einzufliegen. Dabei profitierte der Carrier von der besonders hohen Nachfrage, die durchaus eine Nachwirkung der Corona-Pandemie ist. Im laufenden Geschäftsjahr hat man einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 129 Millionen Australischen Dollar erzielt. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber der Vorperiode auf 3,2 Milliarden Australische Dollar. Das Ebit soll bei 439 Millionen Australischen Dollar gelegen haben. Bereits vor der Corona-Pandemie steckte Virgin Australia über viele Jahre hinweg zum Teil tief in der Verlustzone. Firmenchefin Jayne Hrdlicka erklärte, dass der Carrier erstmals seit elf Jahren wieder einen Gewinn verkünden kann. Weiters würden die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Transformation gelungen wäre und man sich auf dem richtigen Weg befinde. Kernstück soll sein, dass es gelungen wäre die Kosten stark zu senken. Weiters hätte sich die Investition in moderne Technologien bezahlt gemacht. Während die Nachfrage seitens Geschäftsreisender noch immer deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen liegt, habe man im Privatbereich Rekordbuchungszahlen. Dies würde unter anderem daran liegen, dass im Nachgang der Coronapandemie, die in Australien zeitweise von besonders harten Beschränkungen geprägt war, ein großer Nachholbedarf bestehen würde. Bei Virgin Australia geht man davon aus, dass die Nachfrage auch weiterhin auf hohem Niveau sein wird. Man stellt aber auch fest, dass Reisende gezielt nach preiswerten Flugtickets suchen würden. Das Preis-Leistungsverhältnis würde für immer mehr Passagiere eine sehr große Rolle spielen. In diesem Segment sieht man sich als optimal positioniert an.

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Latam hat ersten Airbus A321neo übernommen

Über den Leasinggeber Aercap hat Latam Airlines den ersten Airbus A321neo übernommen. Gleichzeitig hat man bekanntgegeben, dass 13 weitere Exemplare dieses Typs eingeflottet werden sollen. Der Auftragsbestand steigt damit auf 76 Einheiten. Finanzchef Ramiro Alfonsín hob im Zuge der Übernahme des ersten Airbus A321neo hervor, dass man bis zum Jahr 2050 ein klimaneutraler Luftfahrtkonzern werden will. Die Modernisierung der Flotte wäre ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg.

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Expansion: Lot will Flotte auf 110 Flugzeuge ausbauen

Polens staatliche Fluggesellschaft Lot will in den nächsten Jahren stark expandieren. Die Flotte soll bis 2028 von derzeit 75 Maschinen auf 110 Flugzeuge erweitert werden. Auch will man die Kabinen der Langstreckenflotte, die aus Boeing 787 besteht, neu gestalten. Kurzfristig sorgt eine Codeshare-Kooperation mit der U.S.-amerikanischen Jetblue Airways, das bereits im Winterflugplan 2023/24 in Kraft tritt, für zusätzliches Angebot. Fluggästen aus Europa oder Indien, die mit der polnischen Fluglinie über Warschau in die Vereinigten Staaten reisen, bieten sich dadurch weitere Optionen für Anschlussflüge, etwa nach Boston, Orlando, Detroit, Las Vegas oder Atlanta. Bis 2028 will Lot die Flotte auf 110 Flugzeuge erweitern. Damit einhergehend soll auch die Anzahl der beförderten Fluggäste pro Jahr von aktuell rund 10,3 Millionen auf 16,9 Millionen wachsen, was einem Plus von etwa 70 Prozent entspricht. Gleichzeitig will man etwa 20 weitere Destinationen auf der Mittel- und Langstrecke aufnehmen. Zusätzlich wird an mehreren Airports investiert. So ist geplant, am globalen Drehkreuz, dem Chopin Flughafen in Warschau, die Polonez Business Lounge umfassend zu modernisieren, während bereits 2024 am Flughafen O’Hare in Chicago eine komplett neue Lounge für Fluggäste Lot eröffnen soll. Auf Langstreckenflügen setzt der polnische Carrier moderne Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner ein. Diese wird die Airline in allen Serviceklassen vollständig neugestalten. Während die Farben des künftigen Interieurs von polnischen Landschaften inspiriert wurden, soll das neue Design insgesamt Modernität ausstrahlen und zugleich polnische Gastfreundschaft und die fast 95-jährige Unternehmensgeschichte widerspiegeln. In Lot Business Class, Lot Premium Economy Class und Lot Economy Class wird es an

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Athen: Aegean Airlines fliegt neu nach Dubai

Im November 2023 nimmt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Dubai auf. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Der Erstflug ist für den 11. November 2023 angekündigt. Zunächst will man in der Winterflugplanperiode 2023/24 bis zu sechs Mal pro Woche ab der griechischen Hauptstadt Kurs auf die VAE-Metropole nehmen.

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Deutschland beauftragt Lufthansa für Israel-Rückholer-Flüge

Im Auftrag des deutschen Außenministeriums wird Lufthansa am Donnerstag und Freitag Evakuierungsflüge von Tel Aviv nach Deutschland durchführen. Offiziellen Angaben nach sind pro Tag vier Rückholflüge geplant. Bereits vor einigen Tagen hat Lufthansa aus Sicherheitsgründen die regulären Linienflüge eingestellt. Dabei wird es auch bleiben, denn die Sonderflüge werden für das Auswärtige Amt durchgeführt. Die Sitzplätze werden daher vom Auftraggeber verteilt und sind nicht allgemein buchbar. Andere Staaten waren bei der Organisation von Rückholflügen wesentlich schneller bzw. setzen auf militärisches Fluggerät. Beispielweise lässt Österreich zunächst vom Bundesheer mit einer Lockheed C-130 von Tel Aviv nach Paphos fliegen. Von dort aus geht es dann mit zivilem Fluggerät weiter. Die Schweiz hingegen hat Swiss mit der Durchführung von Rückholer-Flügen beauftragt. Da immer mehr Fluggesellschaften die Airports in Israel aus Sicherheitsgründen nicht mehr ansteuern, ist das reguläre Flugangebot derzeit sehr gering. Zum Beispiel ist El Al bemüht weiterhin zu fliegen. Im Gegensatz zu Carriern aus Europa verfügt deren Flotte über ein Raketenabwehrsystem, das für zusätzliche Sicherheit sorgen soll. Das deutsche Außenministerium teilte auch mit, dass man sich mit jenen Carriern, die Tel Aviv noch ansteuern, in Verhandlungen über die Aufstockung der Kapazitäten befindet. Auch erklärte man, dass die Rückholaktion nach Priorität durchgeführt wird und Reisende auch zur Kenntnis nehmen müssten, dass gegebenenfalls keine Nonstopflüge, sondern auch Umsteigeverbindungen organisiert werden könnten. Einige Tour Operator schaffen am Land- und Seeweg ihre Kunden außer Landes, um diese von einem ausländischen Airport aus nach Hause fliegen lassen zu können. Das deutsche Außenministerium ersucht jedenfalls darum, dass deutsche Staatsbürger,

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Leipzig/Halle: Wizz Air nimmt Bukarest auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Juni des kommenden Jahres eine Nonstopverbindung zwischen Bukarest und Leipzig/Halle auf. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Der Erstflug ist für den 4. Juni 2024 angekündigt. Die Bedienung soll dem aktuellen Stand der Dinge nach an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag erfolgen. Das Fluggerät ist dabei in Rumänien stationiert.

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Darum muss man beim Fliegen einchecken, beim Bahnfahren aber nicht

Um ein Verkehrsflugzeug als Passagier besteigen zu können, muss man im Besitz einer gültigen Bordkarte sein. Diese erhalt man beim Check-in, der mittlerweile in vielen Fällen auch online durchgeführt werden kann. Doch warum können die Bordkarten nicht in einem Vorgang mit der Buchung ausgestellt werden? In der Welt der Luftfahrt spielt der Check-in eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Passagiere reibungslos und sicher an ihr Ziel zu bringen. Doch warum müssen Flugreisende diesen scheinbar zeitraubenden Schritt durchlaufen, während im Bahnverkehr solche Prozesse nicht existieren? Warum ist ein Check-in notwendig? Der Check-in in der Luftfahrt dient verschiedenen Zwecken, die alle dazu beitragen, einen geordneten und sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Einer der Hauptgründe ist die Überprüfung der Passagieridentität und der Sicherheit. Die Gesetzgebung und Regulierungen, die von Luftfahrtbehörden auf der ganzen Welt festgelegt sind, verlangen, dass Fluggesellschaften sicherstellen, dass nur autorisierte Personen an Bord ihrer Flugzeuge gelangen. Der Check-in-Prozess: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Check-in durchzuführen: Internet-Check-in: Diese Methode ermöglicht es Passagieren, ihren Flug bequem von zu Hause oder unterwegs über das Internet zu bestätigen. Hierbei werden die Fluggesellschaft, die Flugnummer, die Reisedaten und die Identität des Passagiers überprüft. Nach erfolgreicher Prüfung kann der Passagier die Bordkarte ausdrucken oder eine mobile Bordkarte auf sein Smartphone laden. Automaten-Check-in: Viele Flughäfen bieten Selbstbedienungsterminals an, an denen Passagiere ihren Check-in durchführen können. Ähnlich wie beim Internet-Check-in müssen die Flugdaten und die Passagieridentität eingegeben werden. Der Automat gibt dann die Bordkarte aus. Was wird beim Check-in überprüft? Beim Check-in, insbesondere am Flughafenschalter, überprüft das Personal

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Riga: Air Baltic feiert 28-jährigen Bestand

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feiert im Oktober 2023 ihren 28-jährigen Bestand. Auf juristischen Umwegen ist der Carrier aus der Aeroflot-Basis Riga hervorgegangen. „Wir sind seit beeindruckenden 28 Jahren in der Luft. Air Baltic hat in dieser Zeit so viele Meilensteine erreicht, und im Jubiläumsmonat steuern wir sogar auf die 2 500-Mitarbeiter-Marke des Unternehmens zu. Ich bin stolz auf unsere Fluggesellschaft und das engagierte gesamte Team, das sich um alle Aspekte unseres Geschäfts kümmert“, so Firmenchef Martin Gauss. „Außerdem können wir uns Air Baltic nicht ohne unsere Passagiere vorstellen – sowohl die treuen Vielflieger als auch diejenigen, die gerade ihren ersten Flug erleben wollen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns darauf, Sie bald an Bord von Air Baltic zu sehen!“ Derzeit beschäftigt der Carrier über 2 400 Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Ländern. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 35 Jahren, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt jedoch 6 Jahre. Bisher haben 7 Mitarbeiter seit der Gründung im Jahr 1995 für die Fluggesellschaft gearbeitet – 28 Jahre lang. Das Verhältnis der Geschlechter ist 46% Frauen und 54% Männer.

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