November 27, 2023

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November 27, 2023

Air Serbia erteilt Airbus A220 eine Absage

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird seit einiger Zeit als potentieller Kunde für die Airbus-A220-Reihe henadelt. Dem erteilt Firmenchef Jiri Marek nun eine Absage. Gegenüber dem Portal Aerotime erklärt der Manager unter anderem, dass er keine Vorteile gegenüber den Embraer-Jets sieht. Er verweist unter anderem darauf, dass es keine Gemeinsamkeiten im Cockpit geben würde. Marek spricht sich dafür aus auch in Zukunft auf den Hersteller Embraer zu setzen. In Zusammenarbeit mit Marathon Airlines expandiert man mit dem Muster E195.

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Mexicana muss den Comeback-Flug verschieben

Am 2. Dezember 2023 sollte die neue Mexicana de Aviacion unter Führung des mexikanischen Militärs erstmals kommerziell abheben. Daraus wird aber nichts, denn der Erstflug wurde nun aufs Jahresende 2023 verschoben. Offiziellen Angaben nach hat man bis dato nicht ausreichend Fluggerät auftreiben können. Der Erstflug ist nun für den 26. Dezember 2023 angekündigt. Dieser soll mit einem Embraer 145, der von TAR betrieben wird, durchgeführt werden. Über weitere Maschinen ist derzeit nichts bekannt.

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Tuifly Belgium lässt Passagiere mehrere Tage in der Karibik auf den Flug warten

Eigentlich sollten etwa 300 belgische Passagiere am 23. November 2023 von Punta Cana über Montego Bay nach Brüssel fliegen. Doch beim Zwischenstopp des Hinfluges wurde ein technischer Defekt an der Boeing 787-8 mit der Registrierung OO-LOE festgestellt. Für die Reisenden war dies der Auftakt einer regelrechten Odyssee. Am 23. November 2023 sollte mit dieser Maschine der Direktflug TB165 von Brüssel nach Montego Bay mit Zwischenlandung in Punta Cana durchgeführt werden. Allerdings strandete das Flugzeug beim Zwischenstopp. Die Reisenden, die an den Zielort wollten, saßen gleichermaßen fest wie jene, die ab Punta Cana bzw. Montego Bay zurück nach Belgien reisen wollten. Die OO-LOE hatte einen technischen Defekt, der aus Sicherheitsgründen zunächst behoben werden musste. Genau das dauerte aber wesentlich länger als der Airline und besonders den Fluggästen lieb war. Erst am 27. November 2023 konnte diese Maschine mit dem Ziel Brüssel den Flughafen von Punta Cana verlassen. Einige Betroffene üben heftige Kritik an Tuifly Belgium, denn man habe sie nur sehr spärlich mit Informationen versorgt. Zwar wären sowohl in Montego Bay als auch in Punta Cana Hotelzimmer zur Verfügung gestellt worden, jedoch habe niemand gewusst wann es nach Hause geht.  Allerdings soll sich der Carrier bezüglich Entschädigungen einsichtig gezeigt haben. Es wären bereits Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung in der Höhe von 600 Euro pro Person angeboten worden. Viele Passagiere kritisieren aber, dass Tuifly Belgium dem ausdrücklichen Wunsch auf Umbuchung auf Verbindungen mit anderen Airlines nicht nachgekommen sein soll, obwohl es darauf einen gesetzlichen Anspruch, der von verschiedenen Höchstgerichten bestätigt wurde, gibt. Vielmehr

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Im IC17: 49-Euro-Fahrkarte gilt in speziellem Intercity zum BER

Eigentlich ist das deutsche 49-Euro-Ticket in Fernverkehrszügen nicht gültig. Doch es gibt einige Ausnahmen und am Freitag, den 24. November 2023 ist eine weitere hinzugekommen. Von dieser können Passagiere des Flughafens Berlin-Brandenburg profitieren. Konkret gilt der 49-Euro-Fahrschein auf dem Intercity 17 im Abschnitt zwischen Berlin und Elterwerda in beiden Fahrtrichtungen. Auf der Strecke befindet sich der Bahnhof des Flughafens Berlin-Brandenburg. Passagiere, die von/nach BER in diesem Teilstück reisen, können nun mit dem 49-Euro-Ticket auch den IC17 nutzen.

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Celestyal verkauft ab 11. Dezmber 2023 Discovery-Tickets

Kürzlich wurde bekannt, dass die einstige Aida Aura und der Reederei Celestyal Cruises gekauft wurde. Das Schiff soll umfangreich modernisiert und umgebaut werden. Nun wurde bekanntgegeben, dass ab 11. Dezember 2023 die Fahrkarten verkauft werden. Unter dem neuen Eigentümer wird das Kreuzfahrtschiff den Namen Celestyal Discovery, tragen. Es wird eine Kapazität für 1.266 Fahrgäste aufweisen und soll die in die Jahre gekommene Olympia ersetzen. Voraussichtlich ab März 2024 sollen die ersten Fahrten im östlichen Mittelmeer vorgenommen werden.

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Sunexpress will die Flotte stark ausbauen

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress plant in den nächsten Jahren die Flotte stark zu erweitern. Bis zum Jahr 2035 will man 166 Maschinen betreiben. Erheblich mehr als heute, denn derzeit verfügt man über 66 Flugzeuge. Sunexpress ist ein Joint-Venture von Turkish Airlines und Lufthansa, das hauptsächlich auf den Verkehr zwischen der D-A-CH-Region und der Türkei spezialisiert ist. In den letzten Jahren hat Sunexpress auch zahlreiche Routen außerhalb des Hauptzwecks aufgenommen. Einst unterhielt man auch in Deutschland einen Ableger, jedoch wurde dieser zwischenzeitlich aufgelöst. Kürzlich wurde bekannt, dass Sunexpress 45 Maschinen der Boeing-737-Max-Reihe bestellt hat. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn Firmenchef Max Kownatzki erklärte im Gespräch mit Aviation Week, dass die Flotte bis zum Jahr 2035 auf 166 Flugzeuge anwachsen wird. Damit verfolgt man einen ähnlichen Kurs wie Turkish Airlines, denn auch dieser Carrier will in den nächsten Jahren stark expandieren. Derzeit geht Kownatzki davon aus, dass die ersten Boeing 737-Max-10 im Jahr 2027 übernommen werden können. Man hofft darauf, dass es zu keinen Verzögerungen kommt, denn diese würden insbesondere in den aufkommenstarken Sommermonaten für empfindliche Mehrkosten in Form von weniger Einnahmen sorgen.  Den Umstand, dass man ein Joint-Venture von Turkish Airlines und Lufthansa ist, sieht der Sunexpress-Geschäftsführer positiv. Man könne eigenständig handeln, aber gleichzeitig von beiden Gesellschaftern profitieren. Die aktuelle Strategie wäre mit beiden Anteilseignern gemeinsam ausgearbeitet und abgestimmt worden.

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UK: Regierung vergibt weitere SAF-Subventionen

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat bekanntgegeben, dass man 53 Millionen Pfund-Sterling an Subventionen für die Entwicklung und Massenproduktion von SAF-Kraftstoffen vergeben wird. Die jüngste Finanzspritze für das britische SAF-Programm kommt neun Projekten zugute, die in der jüngsten Runde des Advanced Fuels Fund des Verkehrsministeriums gefördert wurden. Auch das Projekt Speedbird (Joint-Venture von Nova Pangaea Technologies, Lanza Jet und British Airways) hat neue Mittel in Höhe von insgesamt 9 Millionen Pfund aus dem Regierungsfonds erhalten. 

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Vier Tote: Deutsche Rockwell Commander 112B am Kasberg abgestürzt

Im oberösterreichischen Grünau in Almtal ist es zum Absturz einer in Deutschland registrierten Rockwell Commander 112B gekommen. Die vier Insassen sind dabei ums Leben gekommen. Das einmotorige Privatflugzeug, das als D-ELPO registriert ist, befand sich auf dem Weg von Pribram (Tschechien) nach Medulin (Kroatien). Im bergigen Gebiet, das dem Gemeindegebiet von Grünau im Almtal zugehörig ist, stürzte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache ab. Flugunfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen, jedoch liegen noch keine Ergebnisse vor. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in dieser Region starker Schneefall. Ob dieser einen maßgeblichen Einfluss auf den tödlichen Absturz hatte oder nicht, ist noch völlig offen. Die Unfallermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Jedenfalls führten Rettungskräfte eine großangelegte Suchaktion durch, um das Wrack in der abgelegenen Gegend finden zu können. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich soll es am Samstag, den 25. November 2023 gegen 12 Uhr 00 erste Hinweise gegeben haben, dass ein Flugzeug in besagtem bergigen Gebiet abgestürzt sein könnte. Umgehend sollen sich Einsatzkräfte auf den Weg gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt war die genaue Unfallstelle noch nicht bekannt, jedoch hatte man aufgrund von Funk- und Radardaten eine erste Vermutung. Bei der Suche waren auch Helikopter von Polizei und Rettungskräften unterstützend im Einsatz. Wegen dem starken Schneefall und daraus resultierend eingeschränkter Sicht waren die Rettungs- und Suchversuche aber kompliziert. Gegen 13 Uhr 30 wurden dann erste Wrackteile nahe der Sepp-Huber-Hütte am Kasberg gefunden.  Zunächst war unklar wie viele Personen sich an Bord befanden und ob diese eventuell den Absturz überlebt haben. Später konnten Helfer aber

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Konkursverfahren gegen Ukraine International Airlines eröffnet

Gegen die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines wurde am 22. November 2023 das Konkursverfahren eröffnet. Vorausgegangen ist ein Antrag einer staatlichen Bank, der gegen das Unternehmen eingebracht wurde. Kürzlich wurde bekannt, dass die Ukreximbank beim Handelsgericht Kiew einen Konkursantrag gegen Ukraine International gestellt hat. In diesem begehrte das staatliche Finanzinstitut auch, dass das Gericht feststellen möge, dass die Fluggesellschaft zahlungsunfähig ist. Bereits zuvor ist es auf Gläubigerantrag zur Versteigerung von Betriebsmitteln gekommen. Das Gericht hat sich am 22. November 2023 mit dem Konkursantrag, der gegen UIA eingebracht wurde, befasst und entschieden, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Gleichzeitig wurde Tatyana Nosenko zur Masseverwalterin bestimmt. Diese muss sich zunächst einen Überblick verschaffen. Es gilt aber als äußerst unwahrscheinlich, dass Ukraine International Airlines fortgeführt werden kann. Aufgrund des Krieges kann man aus Sicherheitsgründen den üblichen Linienverkehr nicht durchführen. Im Gegensatz zum Konkurrenten Skyup ist es UIA nicht gelungen sich erfolgreich außerhalb der Ukraine im ACMI- und Chartergeschäft zu etablieren. Der von Russland angezettelte Krieg hat den Niedergang von Ukraine International Airlines erheblich beschleunigt. Allerdings litt der Carrier, der sich im Privateigentum befindet, stark unter der Corona-Pandemie und war bereits vor dieser finanziell angeschlagen. Die Regierung plante die Gründung einer staatlichen Fluggesellschaft, jedoch ist das Projekt kriegsbedingt auf die lange Bank verschoben worden.

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SAS hat letzte Boeing 737 ausgeflottet

Am Sonntag, den 19. November 2023 hat SAS unter der Flugnummer SK737 den letzten kommerziellen Flug mit Boeing 737 durchgeführt. Die LN-RRB hob um 17 Uhr 37 Lokalzeit in Stockholm-Arlanda ab. Die Ausflottung der letzten Einheit des U.S.-amerikanischen Herstellers hat zur Folge, dass man in diesem Größensegment ausschließlich Airbus-Jets betrieb. Mittelfristig sollen sämtliche noch vorhandenen Ceo-Modelle durch die Neo-Nachfolger ersetzt werden. Der Farewell-Flug wurde am 19. November 2023 als SK737 auf der Strecke Stockholm-Oslo durchgeführt. Der letzte Flug bot Überraschungen für die 141 Passagiere an Bord, darunter auch SAS Plus-Annehmlichkeiten, und ein Paar, das sich an Bord des Flugzeugs kennengelernt hat und nun auf seiner letzten Reise zusammenarbeitet.

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