November 27, 2023

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November 27, 2023

Indigo wird erster Carrier am Noida International Airport

Im indischen Jewar entsteht der Noida International Airport, der gleichzeitig das momentan umfangreichste Projekt der Flughafen Zürich AG ist. Nun ist klar wer die erste Airline sein wird: Mit Indigo wurde am Freitag, den 24. November 2023 eine Absichtserklärung unterschrieben. Der neue Airport ist für vorerst rund 12 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt und soll der zweite internationale Airport für die Region rund um Neu-Delhi werden. Auch soll der bestehende Indira Gandhi International Airport signifikant entlastet werden. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die erste Phase gegen Jahresende 2024 fertiggestellt sein wird. Dann soll das Terminal 1 samt einer Runway in Betrieb gehen. Je nach Bedarf können weitere Pisten und Abfertigungsgebäude gebaut werden. Die Billigfluggesellschaft Indigo bestätigte, dass man am 24. November 2023 eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Flügen ab dem Noida International Airport führen soll, unterschrieben hat. Die genannte Fluggesellschaft ist der erste Carrier, der offiziell bestätigt hat, dass man beabsichtigt den neuen Airport ins Streckennetz aufzunehmen. Dies wird von den Projektverantwortlichen als großer Erfolg gefeiert. Bislang ist aber noch völlig offen wann es losgehen wird. Indigo hat weder den Umfang, noch mögliche Flugziele bekanntgegeben. Auch hat man nicht kommuniziert, wohin der Premierenflug, den man angekündigt hat, führen soll. Bis zur formellen Eröffnung des neuen Airports ist aber noch so einiges an Zeit.

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Flyone Romania steigt ins Chartergeschäft ein

Die Fluggesellschaft Flyone Romania beabsichtigt im kommenden Jahr verstärkt im Segment Charterflüge unterwegs zu sein. Bislang war man hauptsächlich für die in der Republik Moldau ansässige Konzernschwester aktiv. In Kooperation mit mehreren lokalen Tour Operators will man ab Bukarest, Timisoara, Suceava, Craiova, Arad und Cluj Charterflüge zu typischen Urlaubszielen, darunter Teneriffa, Kos, Heraklion, Antalya, Hurghada, Burgas, Larnaka und Gran Canaria bedienen. In diesem Zusammenhang wird die Flotte um zwei Airbus A321 erweitert. Auch der Einsatz von Wetlease-Fluggerät wird zumindest nicht ausgeschlossen.

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Wiener Müllabfuhr gewinnt touristische Auszeichnung

In der Luftfahrt- und Touristikbranche gibt es für so ziemlich alles und jeden einen Award oder Preis. Bekommt man keinen, verleiht man sich eben einer selbst. Doch wer würde daran denken, dass der örtlichen Müllabfuhr eine touristische Auszeichnung verliehen wird? So geschehen in der österreichischen Hauptstadt Wien. Der erste Gedanke ist durchaus was ein Abfallentsorger eigentlich mit dem Tourismus am Hut hat? Denkt kurz weiter, wird es ziemlich klar und besonders dann, wenn einem dann verschmutzte Straßen und regelrechte Müllberge an so manchem Urlaubsort einfallen. Ziemlich viel also, denn Touristen produzieren viele Abfälle – sei es leere Plastikflaschen, Verpackungen oder aber einzeln portionierte Mini-Marmeladenpackungen in Hotels. All das muss irgendwie wieder “aus den Augen geschaffen werden”. Genau da kommt die Müllabfuhr ins Spiel, die beispielsweise in Wien – oftmals kaum wahrnehmbar – für Sauberkeit und Hygiene sorgt. Die Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Wiener Wirtschaftskammer hat in diesem Jahr entschieden, dass die Tätigkeit der MA48, also der Wiener Müllabfuhr, geehrt werden soll. Hierzu erklärt Fachgruppenobmann Markus Grießler: „Die Arbeit der MA 48 und ihrer tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unverzichtbar für den Erfolg der Tourismus-Destination Wien.“  Wien steuert auf einen neuen Jahresrekord bei den Nächtigungsumsätzen zu. Ein Rekord, der nicht nur den Beherbergungsbetrieben und über Steuern der Stadt zu Gute kommt, sondern auch vielen anderen Branchen: Von der Gastronomie über Beförderungsbetriebe und Kultureinrichtungen bis hin zum Handel. Grießler: „Sie alle profitieren von jedem einzelnen Gast, der unsere Stadt besucht. Und die Gäste kommen, weil Wien weltweit ein hervorragendes Image genießt.

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Sommer 2024: Alltours passt Angebote an veränderte Trends an

Auch in der kommenden Reisesaison 2023/24 wird die Nachfrage nach Urlaubsreisen nicht zurückgehen, so die Einschätzung des Reiseveranstalters Alltours. Das Unternehmen sieht zwei starke Trends und hat sein neues Programm für den Sommer 2024 entsprechend ausgebaut. Zum einen haben es Familien schwerer. Sie müssen zumeist in der Hauptsaison verreisen und die teilweise relativ hohen Preissteigerungen der vergangenen Saison treffen sie besonders hart. Diese Auswirkungen sieht das Unternehmen bereits in der laufenden Wintersaison bei Buchungen von Familien. Zu beobachten sind: Daher hat Alltours für den Sommer 2024 sein Angebot an Familienprodukten weiter ausgebaut: Gleichzeitig sieht Alltours im oberen Segment einen weiteren Trend. Die Nachfrage steigt nach:

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Pobeda im Clinch mit russischer Zivilluftfahrtbehörde

Der russischen Billigfluggesellschaft Pobeda wurde das erst Ende des Vorjahres erteilte Entwickler-Zertifikat entzogen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya einige Mängel festgestellt hat.  Die Darstellungen des Amtes und der Airline weichen stark ab. So heißt es seitens Pobeda, dass man die Berechtigung freiwillig zurückgelegt habe, da man diese nicht mehr benötigen würde. Innerhalb der Aeroflot Gruppe würde man auf Dienstleistungen einer Schwestergesellschaft zurückgreifen. Rosaviatsiya hingegen ist der Ansicht, dass Pobeda einige Auflagen nicht eingehalten habe und es auch im Bereich der Dokumentation erhebliche Mängel geben soll. Das Zertifikat, um das es geht, ist eine russische Besonderheit, die das Thema “Marke Eigenbau” fördern soll. Aufgrund der westlichen Sanktionen können Carrier der Russischen Föderation benötigte Ersatzteile und Komponenten nicht mehr auf dem üblichen Weg beziehen. Zwar gibt es einen funktionierenden und regen Handel über Drittländer, jedoch hat die Regierung die Doktrin “Marke Eigenbau” ausgerufen. Als “Entwicklungshelfer” fungiert hier auch der Iran. An Fluggesellschaften und Technikbetriebe wurden auf Antrag sogenannte Entwickler Entwicklerzertifikate vergeben. Diese gibt es in verschiedenen Stufen und berechtigen beispielsweise zur Durchführung einfacher Arbeiten bis hin zur Herstellung von kopierten Ersatzteilen. Im Fall von Pobeda  beschränkte sich die Berechtigung auf die Durchführung kleinerer, jedoch sicherheitsrelevanter Arbeiten. Der erhebliche Unterschied zum normalen Technikbetrieb war aber, dass man zur Ausstellung von Zertifikaten von Teilen, die man selbst hergestellt hat oder sonst irgendwoher aufgetrieben hat, befugt war. Vereinfacht ausgedrückt: Pobeda durfte die Sicherheit selbst bescheinigen. Mit der Art und Weise wie bei Pobeda gearbeitet wurde, war die Zivilluftfahrtbehörde nicht zufrieden. Daher habe Rosaviatsiya das

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„Ab in den Urlaub“ eröffnet erstes Reisebüro

Bislang war “Ab in den Urlaub” ausschließlich im Online-Reisevertrieb aktiv. Das hat sich geändert, denn im sächsischen Leipzig hat man das erste stationäre Reisebüro, das als so genannter Flagship-Store geführt wird, eröffnet. Weitere Filialen in Deutschland sollen sich bereits in Planung befinden. Zusätzlich erklärt die Muttergesellschaft Invia Travel Germany, dass man ein Franchise-Programm plant. Dies könnte zur Folge haben, dass unabhängige Reisebüros als Franchise-Partner fungieren könnten. Der Schritt ins stationäre Geschäft einzusteigen wird auch damit begründet, dass man die Nähe zum Kunden verbessern will. Weiters verweist man darauf, dass die Invia Group in zahlreichen anderen Ländern bereits etwa 300 Reisebüros – unter anderen Marken – betreibt.

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Noch mehr Dash 8-400: Skyalps organisiert sich frisches Geld

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat einen Kredit in der Höhe von 25 Millionen Euro aufgenommen. Dieser soll für den Ankauf von weiteren Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 verwendet werden. Erst vor wenigen Tagen ist in Bozen eine ehemalige Flybe-Maschine, die zur Flotte von Skyalps stößt, eingetroffen. Dies ist aber nur der Auftakt der geplanten Expansion, denn mit Hilfe der Finanzierung, die man an Land ziehen konnte, sollen acht weitere de Havilland Dash 8-400 angeschafft werden. Wo diese zum Einsatz kommen werden, teilt das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Bozen aber noch nicht mit. Besagtes Darlehen in der Höhe von 25 Millionen Euro wurde von der in Mailand ansässigen Banco BPM gewährt. Skyalps-Chef Josef Gostner bezeichnet die Bewilligung als großen Erfolg, denn das Kreditinstitut habe großes Vertrauen in die Strategie der Regionalfluggesellschaft. “Die Nachfrage wächst, und damit auch Skyalps. Dank der neuen Flugzeuge, die in unsere Flotte aufgenommen werden, können wir das Netzwerk von Verbindungen weiter ausbauen und unseren Passagieren noch mehr Dienstleistungen anbieten”, so Gostner, der jedoch noch keine Ziele und/oder Auftraggeber für eventuelle Wetlease-Dienstleistungen nennt. Die Flotte von Skyalps ist mittlerweile rasant angewachsen. Ursprünglich ist man mit zwei Dash 8-400, die anfangs von Luxwing betrieben wurden, an den Start gegangen. Mittlerweile verfügt man über sechs Maschinen und fünf weitere sollen schon bald eingeflottet werden. Das wird aber noch nicht das Ende des Wachstums sein, denn für noch mehr de Havilland Dash 8-400 hat man bereits die notwendigen Finanzmittel aufgestellt.

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Klasjet erhält kanadische Genehmigung

Der Wetlease- und Charteranbieter Klasjet will künftig auch in Kanada aktiv werden. Dazu hat man die notwendige Zulassung, die man als ausländischer Anbieter benötigt, beantragt. Seitens der kanadischen Behörden wurde der Avia-Solutions-Tochter bereits grünes Licht erteilt. Der Erhalt des Foreign Air Operator Certificates berechtigt Klasjet auch Aufträge in Kanada entgegenzunehmen und durchzuführen. Man erhofft sich dadurch die Flotte besser auslasten zu können.

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Rüpelhafter Umgang mit Rollstühlen brockt American Airlines Ärger ein

Die Fluggesellschaft American Airlines muss sich einem vom U.S.-amerikanischen Verkehrsministerium geführten Untersuchungsverfahren wegen mutmaßlich mangelhaften Umgang mit Rollstühlen von Passagieren, die im Frachtraum transportiert werden, stellen. Bereits seit einigen Jahren kritisieren verschiedene Lobby-Verbände von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, dass auf Flugreisen besonders häufig die Rollstühle der Betroffenen beschädigt oder unbrauchbar zerstört werden. Auch soll es, so die Vertreter, auffällig häufig zum Totalverlust kommen. Bislang soll es den Carriern stets gelungen sein, dass unter Hinweis darauf, dass die Hilfsmittel sehr empfindlich sind, sich regelrecht rausreden zu können. Dass American Airlines nun in den Fokus geraten ist, hat einen simplen Grund. Reisende haben Vorfeldmitarbeiter, die auf dem Miami International Airport äußerst rüpelhaft mit Rollstühlen umgehen, gefilmt und das Video über Soziale Medien geteilt. Das Verhalten der Personen, die in der Aufnahme zu sehen sind, hat nun das Verkehrsministerium aufgeschreckt. Es soll untersucht werden, ob es lediglich “bedauerliche Einzelfälle” sind oder ob gar Hass von Arbeitern auf Menschen mit Behinderungen dahinter steckt. Es wird nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine Art “Organisation” handelt, sondern eher um Aktionen vieler Einzelner, die sich daran ergötzen, wenn ein Mensch, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, diesen beschädigt oder gar unbrauchbar zurückbekommt. Das U.S.-Verkehrsministerium nimmt erst jetzt die Hinweise, die seit vielen Jahren von Verbänden gegeben wurden, ernst. Nun gibt es einen Videobeweis und Airlines bzw. deren Ground-Handling-Partner können zumindest in diesem einen Fall nicht mehr einfach so alles abstreiten. Auf Anfrage erklärte die betroffene Fluggesellschaft American Airlines: “Wir wissen, wie wichtig es ist, die

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Spa-Branche unter Kostendruck

Die Spa-Branche in der DACH-Region und Südtirol trotzt den aktuellen Herausforderungen und zeigt sich widerstandsfähig, wie eine umfangreiche Umfrage des Spa Competence Circle (SCC) unter 149 Teilnehmern, überwiegend aus dem Hotel- und Resort-Sektor, zeigt. Doch trotz solider Performance in den letzten Monaten bergen die Zahlen und Antworten der Umfrage beunruhigende Hinweise auf ein zu starkes Verharren im Status-Quo, warnen die Expert:innen der beauftragten Umfrage. Die renommierten Branchenkennerinnen Dagmar Rizzato und Karin Niederer analysieren die Ergebnisse der SCC Spa Sentiment Survey 2023 mit Sorge. Die aktuellen Ergebnisse signalisieren zwar stabile Preise für Spa-Behandlungen, aber auch alarmierende Hinweise auf die Zukunft dieser Branche, wenn notwendige Innovationsstrategien weiterhin auf die lange Bank geschoben werden. Die Bedürfnisse des Personals sind klar: Schulungen, Weiterbildungen, flexible Arbeitszeitgestaltung und Provisionsmodelle sind gefragt. Doch nur knapp die Hälfte der Unternehmen setzt diese Anpassungen in ausreichendem Maße um. Investitionen in die Spa- und Wellnessinfrastruktur werden durch hohe Kosten und steigende Zinsen erschwert, was die Branche vor Herausforderungen stellt. Die sich verändernden Ansprüche der Gäste stehen zu wenig im Fokus. Outdoor-Aktivitäten, Gesundheitserhaltung im Urlaub, Prävention, bewusste gesunde Ernährung, mentale Gesundheit, Einsatz moderner Technologien im Spa bzw. bei Behandlungen oder Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung stehen bei den Gästen hoch im Kurs, doch umfassende innovative Konzepte fehlen noch. Dagmar Rizzato mahnt: „Die Situation der Spa- und Wellnessbranche ist bei genauer Betrachtung alarmierend. Die bekannten Bedürfnisse der Gäste stehen zu wenig im Fokus. Die Unternehmen müssen dringend handeln und aufgrund der Kosten- und Personalsituation sich mehr um strategische Anpassungen des Angebotes und des Konzepts

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