Dezember 1, 2023

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Dezember 1, 2023

Finnair hat keine Staatskredite mehr offen

Die Fluggesellschaft Finnair hat mitgeteilt, dass das staatlich garantierte Darlehen, das im März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurde, mittlerweile vollständig durchbezahlt wurde. Dem Carrier wurde ein Volumen von maximal 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dieses hat Finnair vollständig in Anspruch genommen. Nach der Rückzahlung des Kapitaldarlehens und der zuvor zurückgezahlten Hybridanleihe hat das Unternehmen keine Darlehen mehr, die als Eigenkapital gelten. Bei der im November 2023 durchgeführten Bezugsrechtsemission von Finnair in Höhe von 570 Millionen Euro zeichnete der finnische Staat seinen Anteil an den neuen Aktien auf der Grundlage der ihm zugeteilten Bezugsrechte. Der finnische Staat zahlte den Zeichnungspreis der Aktien, indem er ihn mit einem entsprechenden Betrag des Kapitaldarlehens verrechnete. Dieser Betrag belief sich auf 318,6 Millionen Euro. Die Differenz wurde laut Finnair an den Staat zurücküberwiesen.

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Comac feiert zehn Millionen ARJ21-Fluggäste

Der chinesische Flugzeugbauer Comac teilte mit, dass mit dem Muster ARJ21 zwischenzeitlich die Zehn-Millionen-Passagiere-Marke überschritten wurde. Der Jubiläumsfluggast befand sich an Bord von China Southern Flug CZ3892. Nebst der Comac C919 ist der ARJ21 eines der beiden ambitionierten Zivilflugzeugprojekte der Volksrepublik China. Seine Ähnlichkeit zur MD80-Reihe von McDonnell Douglas ist kein Zufall, denn einst sollte die MD-90 in Lizenz gefertigt werden. Dazu kam es aber im Nachgang der Übernahme von MD durch Boeing nicht mehr. Der chinesische Hersteller nutzte auf Basis des Lizenzabkommens einige Komponenten und entwickelte auf der Grundlage den ARJ21. In gewisser Weise kann man diesen daher als eine Weiterentwicklung der MD-80-Reihe sehen. Es gibt jedoch enorme Unterschiede und an dieser Stelle ist auch klarzustellen, dass es keine „Kopie“ ist, sondern übernommene Komponenten ordnungsgemäß lizenziert sind. Seit Juni 2016 wurden insgesamt 177 ARJ21 an Kunden ausgeliefert. Mit wenigen Ausnahmen sind alle Operators in der Volksrepublik China ansässig. Laut Comac ist das Muster auf mehr als 400 Routen zu 140 Städten auf etwa 1.800 Flügen pro Woche im Einsatz. Mittlerweile hätten sich über zehn Millionen Fluggäste an Bord einer ARJ21 befunden. Der Jubiläumspassagier war am 24. November 2023 mit China Southern Airlines auf der Strecke Guangzhou-Jieyang unterwegs.

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Sarajevo: Subventionen gehen an Wizz Air, Sunexpress und Ryanair

In Sarajevo wurden kürzlich Subventionen für die Aufnahme neuer Flugstrecken ausgeschrieben. Insgesamt haben sich fünf Carrier beworben, wobei der Zuschlag an Wizz Air, Ryanair und SunExpress vergeben wurde. Während Wizz Air bereits am Flughafen Sarajevo aktiv ist, sind es die beiden anderen Anbieter nicht. Laut Mitteilung sollen Tui Airways und Lot die Bedingungen des Tenders nicht erfüllt haben. Auch Norwegian hat sich beworben, jedoch die Unterlagen zu spät eingebracht, so dass diese Airline im Vergabeverfahren ausgeschlossen wurde. Noch ist offen welche Route an welchen Carrier vergeben wird. Da auch Destinationen wie Singapur und Hongkong auf dem Wunschzettel der Regierung zu finden sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass mit den Subventionen Betreiber für alle Routen gefunden werden können.

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Ende einer Ära: Carpatair hat letzte Fokker 100 ausgeflottet

Die rumänische Fluggesellschaft Carpatair hat in den letzten Tage ihre letzten beiden Regionaljets des Typs Fokker 100 außer Dienst gestellt. Damit endet in Europa eine Ära, denn es handelte sich um die letzten ihrer Art in Europa, die im kommerziellen Flugdienst standen. Die Fokker 100 wird damit nicht komplett vom europäischen Himmel verschwinden, denn beispielsweise verfügen das französische Verkehrsministerium und die slowakische Regierung noch über insgesamt drei Exemplare. Diese werden aber nicht für reguläre Passagierflüge verwendet. Carpatair war der letzte Operator, der dieses Muster – beispielsweise – für ACMI- und Charterflüge eingesetzt hat. Die YR-FKB ist die letzte Einheit, die vom rumänischen Carrier außer Dienst gestellt wurde. Dieser Regionaljet wurde im Jahr 1991 an American Airlines ausgeliefert. Nach einem kurzen Gastspiel in Kanada ging diese Fokker 100 im August 2005 an Carpatair. Dort stand die Maschine bis zuletzt im Einsatz. Nun verabschiedete man die YR-FKB, die die Firmengeschichte des rumänischen Carriers maßgeblich mitgeprägt hat. Mittlerweile ist die Fokker 100, die einst das Rückgrat vieler Regionalflotten war und unter anderem von Austrian Airlines und KLM Cityhopper in größerer Stückzahl betrieben wurde, immer seltener anzutreffen. In Australien betreiben einige Regionalfluggesellschaften dieses Muster, jedoch ist bei allen schon die Ablöse fix. Ebenso ist die Fokker 100 noch in Afrika und im Iran im Einsatz. Auch in Deutschland und der Schweiz spielte dieses Muster eine durchaus große Rolle. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways war über viele Jahre hinweg mit einer reinen Fokker-100-Flotte unterwegs. Unter anderem die ehemalige Contact Air hat einige Exemplare im Auftrag von

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Virgin Australia stockt B737-Max-8-Order auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat sechs weitere Boeing 737-Max-8 bestellt. Unter Berücksichtigung von 25 georderten Max-10 steigt das Gesamtvolumen, das man übernehmen wird, auf 39 Exemplare.  Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Virgin Atlantic künftig 14 B737-Max-8 und 25 B737-Max-10 betreiben. Die dritte Max-8 hat man erst am 24. November 2023 übernommen. Für das kommende Jahr erwartet der Carrier die Übernahme von elf Maschinen.

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