Dezember 1, 2023

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Dezember 1, 2023

ADV tagt am Flughafen Hamburg

Die Vorstände und Geschäftsführer der ADV-Mitgliedsflughäfen sind in Hamburg zu einer zweitägigen Sitzung zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Bedeutung des Luftverkehrsstandortes Deutschland für Reisende, Wirtschaft und Regionen. Luftverkehr ermöglicht im gesamtgesellschaftlichen Interesse eine leistungsfähige nationale und internationale Mobilitäts- und Logistikanbindung und verbindet so Menschen und Märkte. Der Luftverkehrsstandort Deutschland stärkt dabei die heimische Wirtschaft nachhaltig. Hierzu erklärt ADV-Präsident Stefan Schulte am Rande der ADV-Herbsttagung in Hamburg: „Ein starker Wirtschaftsstandort erfordert eine gute Luftverkehrsanbindung! Jeder vierte ausländischer Gast reist per Flugzeug nach Deutschland. Die Ansiedelung von Unternehmen und der Tourismus sind auf eine internationale Anbindung angewiesen – für Arbeitsplätze und damit Wohlstand. Transformation des Luftverkehrs darf infolge des Urteils des BVerfG nicht gefährdet werden Flughäfen verringern kontinuierlich ihren CO2-Fußabdruck. Für die erfolgreiche Transformation im Luftverkehr sind noch zentrale Projekte umzusetzen. Auch darüber haben die Vorstände und Geschäftsführer der ADV-Flughäfen bei ihrer Tagung gesprochen. Die Flughäfen auf Klimaneutralität umzustellen ist ein gewaltigstes Projekt. „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes darf nicht dazu führen, dass die laufenden Transformationsprozesse und Zukunftsinvestitionen gestoppt werden. Die zugesagten Fördermittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für die Flughäfen müssen unverändert bereitgestellt werden. Die Bundesregierung muss die zugesagten Mittel für Zukunftsinvestitionen im kommenden Haushalt einstellen und für Planungssicherheit sorgen. Mehrbelastungen führen hingegen zu einem weiteren Wettbewerbsverlust und letztendlich zu einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes. „Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, der Elektromobilität und von sauberen Kraftstoffen. Förderprogramme von Innovationen und Investitionen müssen einfach, transparent und unbürokratisch bereitgestellt werden – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene“,

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Olympia-Eröffnungsfeier: Frankreich macht Pariser Airports dicht

Die französische Regierung hat beschlossen, dass am 26. Juli 2024 während der in Paris abgehaltenen Eröffnungsfeier der olympischen Spiele der Luftraum in der gesamten Region geschlossen wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Airports Beauvais, Orly, Charles de Gaulle und Le Bourget. Diese müssen am 24. Juli 2026 zwischen 19 Uhr 00 und Mitternacht geschlossen bleiben. Rund um die französische Hauptstadt wird eine Flugverbotszone mit einem Radius von 150 Kilometern eingezogen. Die Vorgehensweise wird damit begründet, dass man andernfalls Sicherheitsbedenken habe. Es wird befürchtet, dass gerade die Eröffnungsfeier der Olympiade im Fokus vom Terroristen stehen könnte.

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Eurostar setzt Amsterdam-London temporär aus

Der private Eisenbahngesellschafte Eurostar muss aufgrund von Sanierungsarbeiten die Direktverbindung zwischen Amsterdam und London aussetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen Juni 2024 und Jänner 2025 diese Route pausiert wird. Das Unternehmen wartet auf die Errichtung eines neuen Terminals, in dem die Grenzformalitäten erledigt werden können. Dieses soll voraussichtlich ab Jänner 2025 zur Verfügung stehen. Reisenden wird aber während der sechsmonatigen Pause ein Ersatz zur Verfügung stehen, denn Eurostar richtet Zubringerzüge ab Amsterdam und Rotterdam nach Brüssel ein. Dort muss umgestiegen werden.

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Lufthansa Technik legt Wachstumsprogramm vor

Lufthansa Technik legt mit „Ambition 2030“ ein ambitioniertes Wachstumsprogramm auf, um ihre Position in der technischen Betreuung von Flugzeugflotten weiter auszubauen. Insbesondere im Triebwerksbereich erwartet das Unternehmen eine dauerhaft erhöhte Nachfrage nach Reparatur- und Überholungsleistungen. Neben der steigenden Zahl älterer Triebwerke im globalen Flugbetrieb trägt dazu die höhere Wartungsintensität neu entwickelter Triebwerke bei.  Das Programm „Ambition 2030“ sieht für die kommenden Jahre umfassende Investitionen in den Ausbau des Kerngeschäfts, die Erweiterung von Standorten und der internationalen Präsenz, potenziell auch durch Zukäufe, sowie den Ausbau digitaler Geschäftsmodelle vor. 2022 erwirtschaftete Lufthansa Technik mit weltweit rund 22.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen erstmals nach der Corona-Krise wieder einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden Euro an. 2023 erreicht Lufthansa Technik voraussichtlich das zweite Rekordjahr in Folge. „Als global führende Airline-Gruppe betreiben wir über 700 Flugzeuge in 13 Flugbetrieben. Damit gehören wir zu den größten Fluggesellschaften weltweit. Angesichts der anhaltenden Herstellerprobleme – insbesondere bei Triebwerken – ist der strategische Wert unserer Lufthansa Technik als integraler Teil der Lufthansa Group in den vergangenen Monaten nochmals deutlich gestiegen. Wir sehen dies als große Chance, unsere Techniksparte mit einem ambitionierten Wachstumsprogramm strategisch weiterzuentwickeln und ihre Profitabilität weiter zu steigern. Als erste Adresse für Airlines aus der ganzen Welt und attraktiver Arbeitgeber für viele tausend Menschen wird Lufthansa Technik auch künftig ein integraler Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolgs der Lufthansa Group sein. Wir haben noch viel vor mit Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Lufthansa Technik.

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Sommer 2024: Ita Airways kündigt Ferienziele ab Linate und Rom an

Die Fluggesellschaft Ita Airways hat für den Sommerflugplan 2024 die Aufnahme einiger saisonaler Strecken ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino angekündigt.  Zu diesen zählen unter anderem: Rhodos, Ibiza, Palma de Mallorca, Menorca, Heraklion, Korfu, Lampedusa und Pantelleria. Weiters sollen ab der Hauptstadt Nonstopflüge nach Kefalonia und Split bedient werden. Der Verkauf von Flugscheinen zu den Ferienzielen, die saisonal im Sommer 2024 angeboten werden, wurde bereits aufgenommen.

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Flughafen Frankfurt mit zusätzlichen CT-Kontrolllinien

Im Abflugbereich B-West des Terminals 1 des Frankfurter Flughafens wurden drei weitere Kontrolllinien, die mit CT-Technik ausgerüstet sind, in Betrieb genommen. Diese sollen die Sicherheitskontrollen beschleunigen, denn beispielsweise Laptops, Tablets und Flüssigkeiten müssen nicht mehr entnommen werden. Derzeit sind die so genannten CT-Scanner noch auf dem Vormarsch, denn an vielen Airports, so auch in Frankfurt am Main, dominieren noch die herkömmlichen Geräte. Diese werden aber Schritt für Schritt durch die moderne Technik abgelöst. Diese greift auf die Technologie der Computer-Tomographie zurück. Das ermöglicht dem Sicherheitspersonal auf den Bildschirmen dreidimensionale Ansichten vom Inhalt der kontrollierten Handgepäckstücke zu erhalten. Auch sind die Geräte in der Lage Flüssigsprengstoffe zu erkennen. Dies hat zur Folge, dass bei Kontrollen mit neuen CT-Scannern die bekannte 100-Mililiter-Sackerl-Regelung nicht gilt, sondern beispielsweise größere Behälter mitgenommen werden dürfen. Am Flughafen Frankfurt am Main werden die neuen Scanner sukzessive ausgerollt. In den Bereichen A und Z sind bereits 20 Linien damit ausgerüstet. Bis alle modernisiert sind, wird noch so einiges an Zeit vergehen, denn der Großflughafen verfügt derzeit über 160 Kontrolllinien. Das neue Terminal 3 soll bereits ab der Eröffnung mit der neuesten Technik ausgestattet sein.

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Air Slovenia: Offshore-Holding will Airline für Maribor gründen

Der Flughafen Maribor gilt was den Linienverkehr anbelangt als äußerst verschlafen. Trotz mehrerer Anläufe konnte sich bislang kein Angebot dauerhaft halten. Nun will eine auf den Britischen Jungferninseln ansässige Gesellschaft einen Carrier namens Air Slovenia gründen und ab diesem Airport fliegen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen Vertreter der Anisos Holding Company an die Regierung herangetreten sein und dort ihre Pläne für die Gründung einer slowenischen Airline, die ab Maribor operieren soll, vorgestellt haben. Das Finanzministerium bestätigte dies. Bemerkenswert ist, dass es starke Ähnlichkeiten zu den gescheiterten Plänen von SHS Aviation gibt. Abgesehen von ein paar Fokker-50-Flügen, die unter dem Markennamen VLM durchgeführt wurden, ist nicht viel geschehen. Der Regierung blieb das chinesische Unternehmen aber die Pacht schuldig. Die neuen Interessenten träumen ebenfalls davon, dass Maribor in ein Drehkreuz für Europa-Asien-Flüge verwandelt werden kann. Das Projekt steht in keinem Zusammenhang zur geplanten Gründung eines neuen Staatscarriers. Hierbei befindet sich die Regierung in einer Sondierungsphase mit möglichen Partnern. Dabei spricht man unter anderem mit der slowenischen Amelia International sowie mit Cyprus Airways.

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Flughafen München: Rechtsstreit um T2-Satellit beigelegt

Das Satelliten-Terminal des Flughafens München ist schon seit einigen Jahren in Betrieb. Bis zuletzt beschäftigten Bau und Planungen noch das Landgericht München. Nun ist der langjährige Rechtsstreit vergleichsweise beigelegt wurden. Im Jahr 2016 wurde der Satellit, der dem Terminalkomplex 2 zugeordnet ist, in Betrieb genommen. Dadurch ist die Abfertigungskapazität signifikant gestiegen. Verbunden ist das Gebäude mittels einer unterirdischen Bahn mit dem Hauptgebäude des T2. Allerdings kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Bauherrn und dem Planungsbüro. Beide Streitparteien haben sich gegenseitig verklagt. Die Terminalgesellschaft warf Baumängel vor und hat einen Teil der vereinbarten Gelder einbehalten. Die Folge daraus: Es kam zu einer Gegenklage, die eben die Finanzmittel einbringlich machen sollte. Insgesamt wurde um etwa 28 Millionen Euro gestritten. Vor der 11. Zivilkammer das Landgericht München wurde nun ein Vergleich geschlossen. Laut Mitteilung des Gerichts, in der inhaltliche Details nicht kommuniziert wurden, sieht dieser vor, dass damit sämtliche Ansprüche wechselzeitig verglichen sind. Damit endet der jahrelange Rechtsstreit mit einer Einigung ohne Urteil.

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Air Dolomiti übernimmt Frankfurt-London City

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird zwischen 11. Feber und 30. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und London-City bedienen. Als Fluggerät sollen Embraer 190 zum Einsatz kommen. An den Verkehrstagen Montag bis Freitag soll zweimal täglich geflogen werden. An Samstagen ist ein Umlauf zu abendlicher Zeitenlage vorgesehen. An Sonntagen hingegen sind keine Flüge geplant. Formell handelt es sich um eine Air-Dolomiti-Verbindung unter EN-Flugnummern, jedoch besteht ein Codeshare-Abkommen mit Konzernmutter Lufthansa.

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Fliegendes Personal: Qatar Airways lockert die Freizeit-Vorschriften

Immer wieder stand Golfcarrier Qatar Airways aufgrund äußerst restriktiver Vorschriften, die man den Besatzungen an den dienstfreien Tagen gemacht hat, im Kreuzfeuer der Kritik. Nun wurde bekannt, dass die Bestimmungen stark gelockert werden. Erst vor wenigen Tagen hat Badr Mohammed Al Meer den langjährigen Firmenchef Akbar Al Baker abgelöst. Die neue Firmenleitung will eine Art „neue Ära“ einleiten und verabschiedet sich von vielen restriktiven Vorschriften, die man dem fliegenden Personal gemacht hat. Immer wieder wurde kritisiert, dass Qatar Airways den Besatzungen scharfe Vorgaben zum Verhalten während dienstfreier Zeiten gemacht hat. Beispielsweise konnte es vorkommen, dass das Verlassen des Crewhotels untersagt war. Auch gab es so genannte „Sperrstunden“, die verhängt wurden. Im ersten Schritt will Qatar Airways den Besatzungen weniger Vorgaben machen und diese haben somit mehr Möglichkeiten – beispielsweise bei dienstbedingten Aufenthalten im Ausland – ihre Freizeit zu gestalten. Auch soll es künftig die so genannten „Sperrstunden“, die es bislang vor freien Tagen und Jahresurlaub gegeben hat, nicht mehr geben. Diese wären aufgehoben worden, ist aus Kreisen des Unternehmens zu hören. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen folgen werden. Verschiedene TV-Dokumentationen haben sich in der Vergangenheit mit dem Umstand, dass in Doha Mitarbeiterunterkünfte mit strengen Vorschriften eingerichtet sind, befasst.

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