Dezember 14, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

Dezember 14, 2023

Azores Airlines wird vorerst nicht privatisiert

Eigentlich sollte die Fluggesellschaft Azores Airlines privatisiert werden. Daraus wird nun, zumindest vorläufig, nichts.  Die Kaufangebote, die der Regionalregierung aufgrund der Ausschreibung zugegangen sind, waren wenig spannend, denn zwei Interessenten haben ungefähr genau gleich viel angeboten. Dazu kommt, dass es bezüglich des kommenden Budgets der Regionalregierung eine Auseinandersetzung mit der Opposition wird. Nun wurde mitgeteilt, dass die Privatisierung von Azores Airlines vorläufig auf Eis gelegt wird. Auch der Verkauf von Tap Air Portugal ist ins Stocken geraten. 

weiterlesen »

Glatteis an Flughäfen: Diese Rechte haben Passagiere

Eisregen und Glatteis läuten vielerorts in Deutschland die neue Woche ein und sorgen für Störungen und Unfälle.  Auch an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen in München kam es zu Beeinträchtigungen. Grund für die Probleme war die Glättegefahr, die Starts und Landungen zu gefährlich machte. 650 gestrichene Flüge waren letzten Dienstag die Konsequenz.   Wintereinbrüche und Schneefall werden in den kommenden Monaten in Deutschland voraussichtlich noch häufiger für Verspätungen oder gar Ausfälle im Flugverkehr sorgen. Doch Flugreisende sind weder dem Wetter noch den Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Die von Flugausfällen betroffenen Fluggäste haben Anspruch auf eine alternative Beförderung oder eine vollständige Erstattung des Flugpreises. In der Regel bieten die Fluggesellschaften eine Umbuchung auf einen alternativen Flug an. Inlandsflüge können optional auf ein Bahnticket umgebucht werden. Wird die Fluggesellschaft nicht von sich aus tätig oder kann sie keine geeignete alternative Beförderung anbieten, können die betroffenen Fluggäste selbst eine Alternative suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Um die Erstattung ihrer Kosten zu gewährleisten, sollten betroffene Passagiere eventuelle Umbuchungen auf Bus, Bahn oder andere Flüge jedoch keinesfalls ohne Absprache mit der Airline durchführen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen

weiterlesen »

Münster/Osnabrück: Vertragsverlängerung für Rainer Schwarz

Der Aufsichtsrat des Flughafens Münster/Osnabrück hat beschlossen, dass der Vertrag mit Geschäftsführer Rainer Schwarz vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert wird.  Der Manager wird somit bis mindestens Ende 2025 an der Spitze des deutschen Airports stehen. „Die überaus positive Entwicklung des FMO in der Nach-Corona-Zeit sowohl im verkehrlichen als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich zeigt, dass Prof. Schwarz den richtigen Kurs für den FMO umgesetzt hat. In den kommenden zwei Jahren gilt es nun, diesen Kurs weiter fortzusetzen und zu stabilisieren. Darüber hinaus müssen gerade in diesem Zeitraum wichtige Weichenstellungen für die Transformation zu einem klimaneutralen Airport erfolgen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Martin Sommer. 

weiterlesen »

Friedrichshafen: Marabu nimmt Heraklion auf

Die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines wird im Sommerflugplan 2024 auch ab Friedrichshafen an den Start gehen. Der Carrier wird neu nach Heraklion fliegen.  Ab 3. Mai 2024 beabsichtigt Marabu zunächst zweimal wöchentlich den Bodensee-Airport mit dem griechischen Heraklion zu verbinden. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag erfolgen. Im Regelfall kommen Maschinen des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Es handelt sich um eine saisonale Route, die zunächst im Sommerflugplan 2024 angeboten wird. 

weiterlesen »

Ita-Übernahme: EU-Kommission fordert Konkurrenten zur Stellungnahme auf

Bereits seit einigen Monaten bahnt sich an, dass die EU-Kommission den Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways, der in mehreren Schritten in einer vollständigen Übernahme münden soll, möglicherweise nicht ohne erhebliche Auflagen bewilligen wird. Nun fordert die Wettbewerbsbehörde Konkurrenten zu Stellungnahmen auf.  Erst kürzlich haben verschiedene Gewerkschaften einen Appell an die europäischen Wettbewerbshüter gerichtet, in dem vereinfacht gesagt gefordert wurde, dass der Deal so rasch wie möglich und mit so wenigen Auflagen wie möglich durchgewunken werden soll. Hintergrund ist, dass vor der offiziellen Anmeldung durch Lufthansa eine Art Vorverfahren geführt wurde und durchgesickert ist, dass die EU-Kommission erhebliche Auflagen machen könnte. Genannt wurden beispielsweise die Abgabe von Start- und Landerechten im Transatlantikverkehr ab Deutschland, aber auch an den italienischen Airports Rom-Fiumicino und Mailand-Linate auf der Kurzstrecke. Besonders der Verkehr zwischen Italien und Deutschland sowie Italien und der Schweiz scheint genau unter die Lupe genommen zu werden, denn auf manchen Routen gibt es nur wenig oder gar überhaupt keinen Wettbewerb.  Es geht auch um insgesamt sechs Routen, auf denen es überhaupt keinen Wettbewerb gibt. Diese knüpfen an die Ita-Drehkreuze Mailand-Linate und Rom-Fiumicino sowie die Lufthansa-Hubs Frankfurt und München und das Swiss-Drehkreuz Zürich. Diese Strecken scheinen unter besonderem Augenmerk der EU-Kommission zu stehen. Es ist aber fraglich, ob es überhaupt andere Airlines gibt, die sich für das Fliegen auf diesen Strecken, die bereits jetzt häufig von Umsteigern genutzt werden, interessieren.  Die EU-Kommission teilte offiziell mit, dass man davon ausgeht, dass nach vorläufiger Prüfung der beabsichtigte Deal unter die so genannte Fusionskontrollverordnung fallen

weiterlesen »

Winterzauber in Wattens

Herrliche Wanderungen durch den frischen Schnee, Rodelspaß am Berg oder Kutschenfahrten bei romantischem Schneeflockentanz: All diese Urlaubsträume werden in der Ferienregion Hall-Wattens im Herzen Tirols Wirklichkeit. Aufregende Tierbeobachtungen bei einer Nature Watch Tour im Naturpark Karwendel oder eine Schneeschuhwanderung durch den Winterwald sorgen für einen abwechslungsreichen Winterurlaub.  Der Tulfer Hausberg zählt zu den schönsten Aussichtsbergen des Landes – mit atemberaubenden Ausblicken auf das gegenüberliegende Karwendelmassiv und weit in das Inntal hinein. Das angenehm übersichtliche Skigebiet am Glungezer ist besonders bei Genussskifahrern, Skitourengehern und Familien mit Kindern beliebt.  Zauberhafte Winterzeit in Hall in Tirol  Auf eine der vielleicht schönsten Tiroler Städte trifft man, wenn man sich auf Entdeckungsreise in das mittelalterlich geprägte Hall in Tirol macht. Eine der besterhaltenen Altstädte Österreichs mit unversehrten und revitalisierten historischen Gebäuden innerhalb der Stadtmauern. Ein winterlicher Stadtspaziergang mit Einkaufsmöglichkeiten und kleinen Cafés sorgt auch im Winter für beschwingte Stimmung. Für historisch Interessierte werden zahlreiche Stadt- und Themenführungen angeboten, bei welchen die Geschichte der größten Altstadt Westösterreichs näher gebracht wird.  Bei einer Nature Watch Tour auf der Spur von Gams und Steinbock  Eine herrliche Symbiose im Winter ergibt sich aus einer Schneeschuhwanderung, bei der man gleichzeitig die alpine Natur erkunden kann. Bei einer Nature Watch Tour ist man ausgestattet mit einem Swarovski Optik – Fernglas und begleitet von einem zertifizierten Guide. Hier begibt man sich auf die Spurensuche von Tieren und Pflanzen im Naturpark Karwendel, dem größten Naturpark Österreichs. Und mit etwas Glück erhascht man den Blick auf Alpenbewohner wie Steinbock oder Gams. 

weiterlesen »

London: British Airways kündigt Stansted-Comeback an

Nach längerer Pause legt British Airways im Sommerflugplan 2024 wieder Flüge ab London-Stansted auf. Drei Destinationen werden mit Embraer 190 von der Tochtergesellschaft BA Cityflyer, die ansonsten hauptsächlich ab dem London-City-Airport fliegt, angesteuert.  Ab 18. Mai 2024 wird es an Wochenenden Linienflüge ab London-Stansted nach Ibiza, Nizza und Florenz geben. Kürzlich wurde bekannt, dass BA Cityflyer die Kapazität ihrer Embraer 190 von 98 Sitzen auf 106 Plätze erhöhen wird. Für die Passagiere bedeutet das konkret, dass sich die Beinfreiheit verringern wird. Die BA-Tochter will so das Angebot mit der bestehenden Flotte erweitern, da in Summe mehr Reisende pro Flug befördert werden können.  Bei British Airways spielt der London-Stansted-Airport schon lange eine nur untergeordnete Rolle. An diesem Flughafen dominiert die Billigfluggesellschaft Ryanair. Der IAG-Konzern fokussiert sich in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs auf die Flughäfen Heathrow, Gatwick und CIty. Zuletzt war man ab Stansted vor der Corona-Pandemie in kleinem Umfang aktiv.  „Ich freue mich, British Airways wieder in London Stansted begrüßen zu dürfen, und sehe der Aufnahme von Linienflügen ab dem Flughafen im Mai nächsten Jahres erwartungsvoll entgegen“, sagte Ciaran Brannigan, Commercial Director von London-Stansted.    Eine weitere Route, die British Airways im Sommerflugplan 2024 ab dem drittgrößten Airport Londons bedienen wird, ist Calvi. Es handelt sich aber um keine Linienstrecke, sondern einen Charterauftrag, den man für den Reiseveranstalter Corsican Places erfüllen wird. Die Destination Agadir wird die Konzerntochter BA Euroflyer ab 31. März 2024 ab dem Flughafen London-Gatwick bedienen. Es handelt sich um das zweite Marokko-Ziel, das der Gatwick-Ableger ansteuern

weiterlesen »

Tui mit neuen Sommerflügen ab Salzburg und Innsbruck

TUI bietet auch dieses Jahr wieder attraktive Frühbucherermäßigungen für Familienreisen im Frühjahr und Sommer 2024 an. In über 300 familienfreundlichen Unterkünften, darunter auch nachhaltig zertifizierte Green & Fair Hotels, können Familien ihre wertvolle Urlaubszeit mit TUI besonders preisbewusst verbringen: Die Familienaktion, bei der Kinder ab 111 Euro reisen, gilt für Pauschalreisen in zehn beliebte Urlaubsländer auf der Mittelstrecke bei Buchung von 6. Dezember bis 13. Februar 2024. Der Reisezeitraum für die Aktion läuft von 15. März bis 30. September 2024. Neu im Programm und in der Aktion inkludiert sind Pauschalreisen mit dem Direktflug ab Innsbruck auf die griechische Insel Karpathos sowie ab Salzburg in die tunesische Stadt Monastir. Zudem übernachten Kinder – bei Buchung bis 29. Februar 2024 – in über 200 Hotels in und rund um Österreich bei Eigenanreise von 15. März bis 31. Oktober 2024 kostenlos.  TUI Familienurlaub zu attraktiven Preisen  Kinder fliegen nächstes Jahr ab 111 Euro in den lang ersehnten Familienurlaub. Der Preis gilt in ausgewählten Familienhotels mit Flügen in Reiseziele wie etwa die Türkei, Griechenland, Spanien, Tunesien oder Bulgarien. Insgesamt sind über 300 familienfreundliche Unterkünfte in zehn Urlaubsländern auf der Mittelstrecke an der Familienaktion beteiligt. Darunter befinden sich auch die beliebten Häuser von TUI Blue, TUI Magic Life, Robinson, TUI Suneo und TUI Kids Club sowie familienfreundliche Green & Fair Hotels, die ein nachhaltiges Reisevergnügen leicht machen.  TUI hat die Kapverden mit Direktflug ab Wien in die Familienaktion aufgenommen. Die Flugverbindung mit Smartwings geht bis zum 10. Mai 2024. Zusätzlich wird TUI Gästen im Sommer

weiterlesen »

Reisepreise in Tschechien und der Slowakei um zehn Prozent gestiegen

Lediglich unterbrochen durch die Corona-Pandemie verzeichnen tschechische und slowakische Reiseanbieter seit einigen Jahren während der kalten Jahreszeit einen starken Zuwachs im Bereich von Reisen zu Warmwasserzielen. Eine Statistik von Dvolena.cz besagt, dass im November und Dezember 2023 um sieben Prozent mehr Buchungen getätigt wurden.  In den beiden genannten Staaten gelten diese beiden Monaten als buchungsstärkste für die jeweilige Wintersaison. Der Trend ist im Gegensatz zu Deutschland oder Österreich traditionell so, dass wesentlich kurzfristiger gebucht wird. Darauf haben sich die lokalen Fluggesellschaften beziehungsweise Reiseveranstalter auch schon vor der Corona-Pandemie eingestellt gehabt.  Dennoch appelliert man bei der in Brno ansässigen Student Agency, der Muttergesellschaft des Bahn- und Fernbusbetreibers Regiojet, dass frühzeitig gebucht werden sollte, denn das Angebot am Markt ist beschränkt. Im Regelfall würden die Kunden ihre Weihnachts- und Silvesterurlaube im November und Anfang Dezember buchen. Für jene, die im Jänner verreisen wollen, scheint der Dezember der übliche Buchungszeitpunkt zu sein.   Am häufigsten wird ein Urlaub zwischen fünf Tagen und zwei Wochen gewählt. Bei den Unterkünften dominieren Vier-Sterne-Hotels mit All-inclusive-Leistungen, was ähnlichen Vorlieben wie bei Sommerurlauben entspricht. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören die nahen Exoten wie die Kapverden, der Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate, da sie eine attraktive Mischung aus Nähe und Exotik bieten. Bei den weiter entfernten Exoten sind Reiseziele wie Kuba, Vietnam, Sansibar, Mauritius, die Dominikanische Republik und Thailand wegen ihrer einzigartigen Kulturen und atemberaubenden Naturlandschaften beliebt.  Student Agency muss auch einräumen, dass man im Bereich der ansonsten bei Tschechen und Slowaken hoch im Kurs stehenden Ägypten-Reisen einen Dämpfer

weiterlesen »

Regiojet beschleunigt Prag-Brno-Züge

Seit 10. Dezember 2023 sind die Regiojet-Züge zwischen Prag und Brno um 13 Minuten schneller unterwegs. Die Reisezeit beträgt nur noch 2 Stunden und 28 Minuten. Nach Kosice geht es ab der tschechischen Hauptstadt künftig 25 Minuten schneller.  RegioJet hat bereits das Angebot an Verbindungen auf der Strecke Prag-Brünn-Bratislava von drei auf vier Zugpaare pro Tag ab Oktober 2023 erweitert. Sie bietet Passagieren eine neue Morgenverbindung von Bratislava nach Prag (Abfahrt 6:21 Uhr, Ankunft 10:37 Uhr) und eine Nachmittagsverbindung von Prag nach Bratislava (Abfahrt 17:15 Uhr, Ankunft 21:32 Uhr).   RegioJet plant, sein internationales Netz von Verbindungen zu erweitern und bereitet die Expansion in die Ukraine vor. Im Rahmen dieser Expansion ist das Hauptziel die Verlängerung der bestehenden Linie Prag-Kosice in die ukrainische Stadt Chop, die an der Grenze zu Ungarn und der Slowakei liegt. Der verlängerte Nachtzug wird mit Schlafwagen und Schlafsitzen ausgestattet sein, so dass die Fahrgäste ihre Reiseart nach ihren Vorlieben und Bedürfnissen wählen können. Diese Erweiterung eröffnet neue Reisemöglichkeiten in den Osten und erleichtert gleichzeitig den Zugang zum ukrainischen Eisenbahnnetz.  Zu den Plänen für die Erweiterung des internationalen Netzes gehört auch die Nachtverbindung Przemysl-Hannover, für die bei der polnischen Eisenbahnbehörde UTK ein Antrag auf offenen Zugang zum Schienennetz eingereicht wurde. RegioJet plant, im Jahr 2024 eine tägliche Zugverbindung zwischen Prag und Berlin einzurichten. Die Fahrgäste können auf dieser Strecke die gleichen Leistungen erwarten wie bei den derzeitigen Zügen. 

weiterlesen »