Dezember 29, 2023

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Dezember 29, 2023

Paris: Blinder Passagier überlebte in Fahrwerkschacht

Nach der Landung der von Air Algerie betriebenen Boeing 737-800 mit der Registrierung 7T-VKQ auf dem Flughafen Paris-Orly wurde ein blinder Passagier im Bereich des Fahrwerkraums gefunden. Die Maschine ist unter der Flugnummer AH1060 aus Oran gekommen. Offiziellen Angaben nach soll es sich um einen etwa 20-jährigen Mann handeln, der überlebt hat. Er soll sich in kritischem Zustand befinden. Immer wieder versuchen Afrikaner auf diesem Weg als blinde Passagiere nach Europa und/oder in die Vereinigten Staaten von Amerika zu gelangen. Dabei setzen sich die Personen absoluter Lebensgefahr aus, denn in den meisten Fällen endet der Fluchtversuch tödlich.

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Ita Airways kündigt Rom-Jeddah an

Die Fluggesellschaft Ita Airways wird künftig auch zwischen Rom-Fiumicino und Jeddah fliegen. Die neue Route soll per 1. August 2024 aufgenommen werden, teilte das Unternehmen mit. Vorerst sollen vier Umläufe pro Woche angeboten werden. Zubringerflüge werden von verschiedenen italienischen Airports aus angeboten. Die geplante Jeddah-Route ist vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2024/2025 buchbar.

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Neues Problem: Lockere Schraube bei Boeing 737-Max

Beim Maschinentyp Boeing 737-Max scheinen erneut Qualitätsmängel aufgetreten zu sein. Diesmal handelt es sich um potentielle Probleme, die durch eine lose Schraube im Bereich der kritischen Komponente des Rudersteuerungssystems auftreten können. Der Flugzeugbauer Boeing hat in Kooperation mit der FAA eine so genannte Multi-Operator Message herausgegeben. Alle Betreiber werden angewiesen Inspektionen an bestimmten Zugstangen, die für die Steuerung der Ruderbewegungen zuständig sind, durchzuführen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Überprüfung der Hardware auf Anzeichen von Lockerheit oder Unregelmäßigkeiten. Je nach den Ergebnissen dieser Inspektionen ist die FAA bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Jede Entdeckung von loser oder fehlender Hardware kann zusätzliche Maßnahmen nach sich ziehen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Boeing 737 Max-Flotte zu gewährleisten.

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DDSG modernisiert die Flotte

Über 300.000 Passagiere gehen jährlich an Bord der sieben Schiffe der DDSG Blue Danube, um die Donau in Wien und der Wachau neu zu entdecken. An 364 Tagen im Jahr legt die Flotte zu Linien- und den beliebten Themenfahrten ab und verwandelt sich im Charter zur schwimmenden Eventlocation. In der etwas ruhigeren Winterzeit geht es heuer für drei Schiffe stromaufwärts Richtung Linz, um auf den neuesten technischen Standard gebracht zu werden. Die über 36 Meter lange MS Wien, die seit zehn Jahren unter der Flagge der DDSG Blue Danube fährt, und die über 40 Meter lange MS Vindobona im markanten Hundertwasser-Design erhalten in diesem Winter eine neue Klimatisierung. Die beiden Schiffe werden überwiegend im Linienverkehr in der Bundeshauptstadt eingesetzt und zeigen ihren Passagieren die schönsten Seiten der Donaumetropole. Die blaue Donau gegen das Trockendock tauscht auch die 57 Meter lange MS Kaiserin Elisabeth. Das moderne Schiff, das gerne für Privat- und Firmenveranstaltung genutzt wird und Platz für bis zu 280 Passagiere bietet, bekommt einen neuen Boden, auf dem bei Charter- und Themenfahrten auch das Tanzbein geschwungen werden kann. „Jedes Jahr investiert die DDSG Blue Danube rund eine halbe Million Euro in die Wartung und Modernisierung der Flotte. Durch die laufende Instandhaltung der Flotte sind die sieben Schiffe besonders langlebig“, führt Geschäftsführer Wolfgang Hanreich aus. In die Wartungs- und Modernisierungsarbeiten ist das nautische Team der DDSG Blue Danube unter der Leitung von Flottenkapitän Johannes Kammerer eingebunden und bringt seine Kompetenzen ein. Vor allem die Lehrlinge von Österreichs größtem und traditionsreichstem Binnenschifffahrtsunternehmen

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Yeti-Airlines-Absturz: Piloten sollen Elektrik abgeschaltet haben

Vor rund einem Jahr sind beim Absturz einer von Yeti Airlines betriebenen ATR72 zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nun kommt der Untersuchungsausschuss der nepalesischen Regierung zum Schluss, dass die Piloten irrtümlich den Strom abgeschalten haben, was die Kernursache für einen aerodynamischen Strömungsabriss gewesen sein soll. Die von Yeti Airlines betriebene ATR72 stürzte kurz vor der Landung in Pokhara ab und verursachte eine der schlimmsten Luftfahrtkatastrophen in Nepal seit drei Jahrzehnten. Aufgrund mangelnden Bewusstseins und fehlender Standardbetriebsverfahren setzten die Piloten die Zustandshebel falsch ein, was dazu führte, dass das Triebwerk im Leerlauf lief und keine Schubkraft erzeugte. Trotz einer Flugzeit von fast 49 Sekunden stürzte das Flugzeug schließlich ab. Dieser Vorfall ist der verherendste Flugzeugabsturz in Nepal seit 1992. Der Staat, der aufgrund seines gebirgigen Terrains für abrupte Wetterumschwünge bekannt ist, hat bereits mehrere Tragödien in der Luftfahrt erlebt, was zu Sicherheitsbedenken und einem EU-Luftraumverbot für nepalesische Fluggesellschaften seit 2013 geführt hat.

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Smartlynx mit 6,5 Millionen Passagieren im Jahr 2023

Der auf ACMI-, Charter- und Frachtdienstleistungen spezialisierte Smartlynx-Konzern konnte eigenen Angaben nach im Jahr 2023 um 48 Prozent mehr Flüge als im Vorjahr durchführen. Die Anzahl der beförderten Passagiere soll um 53 Prozent angewachsen sein. Die Flotte wurde von 49 auf 67 Maschinen ausgebaut, wobei nennenswert auch ist, dass man mit der Einflottung von Boeing 737-Max-8 begonnen hat. Der Konzern führt das Wachstum auf eine gestiegene Nachfrage im ACMI-Bereich zurück. Zahlreiche Airlines hätten sich für Wetlease als Alternative zum Kauf zusätzlicher Maschinen entschieden. Smartlynx soll dabei auch von Lieferverzögerungen, die mittlerweile 16 Monate und mehr betragen können, profitiert haben. An Bord der Flugzeuge der Smartlynx-Fluggesellschaften haben sich Unternehmensangaben nach 6,5 Millionen Passagiere befunden. Firmenchef Žgimantas Surintas sieht darin auch die bisherige Strategie bestätigt und deutet ehrgeizige Ziele für das kommende Jahr an. Beispielsweise sieht man in Indien, im Nahen Osten und Nordamerika großes Wachstumspotential. Smartlynx plant weitere umfangreiche Investitionen in die Flotte und die Besatzungskapazität, um der Marktnachfrage im nächsten Jahr gerecht zu werden.

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Rotterdam: Verwirrter Mann rast mit Mercedes aufs Vorfeld

Auf dem Areal des niederländischen Flughafens Rotterdam ist es am 27. Dezember 2023 einem 52-jährigen Mann gelungen mit seinem Kraftfahrzeug Schranken und ein Eingangstor zu durchbrechen. Der Vorfall führte zu einer zeitweiligen Unterbrechung des Flugbetriebs. Nach dem gewaltsamen Eindringen mittels eines Mercedes-Pkw soll der Mann sich auf die Start- und Landebahn des Airports verschanzt haben. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf Transavia-Flug HV6062. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung musste den Landeanflug abrechen und wurde zunächst 20 Minuten ins Holding genommen. Anschließend wies die Flugsicherung an, dass nach Amsterdam-Schiphol ausgewichen werden muss. Die Exekutive schritt rasch ein und konnte den Mann schnell festnehmen. Er soll einen geistig verwirrten Eindruck gemacht haben, so dass er zur weiteren Abklärung der Umstände in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert wurde. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass man derzeit davon ausgeht, dass kein terroristischer Hintergrund besteht, sondern geistige Verwirrung die Ursache war. Ein Gutachten, das bereits in Auftrag gegeben wurde, soll näheren Aufschluss bringen. Offiziellen Angaben nach ist lediglich Sachschaden entstanden. Der Airport muss Schranken, Zäune und ein Tor erneuern, jedoch soll es ansonsten an der Infrastruktur keine Schäden geben. Die Zivilluftfahrtbehörde will ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen warum der Mann nicht wesentlich früher gestoppt werden konnte.

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Air Dolomiti bekommt fünf bis sechs weitere Maschinen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti soll ab dem Jahr 2025 auf Wachstumskurs geschickt werden. Der Carrier wird fünf bis sechs weitere Maschinen erhalten, erklärte Firmenchef Steffen Harbarth gegenüber der Tageszeitung „Corriere della Sera“. Voraussichtlich Ende 2024 bzw. Anfang 2025 soll Air Dolomiti über etwa ein Jahr verteilt fünf bis sechs weitere Flugzeuge erhalten. Zuvor werde man den Personalstand entsprechend aufstocken. Der Airline-Chef rechnet damit, dass man in etwa 240 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird. Er rechnet vor, dass es etwa 40 Beschäftigte pro Flugzeug sein werden. Keine Angaben machte Harbarth zum Stationierungsort. Die meisten Maschinen werden derzeit ab Frankfurt am Main und München eingesetzt. Diese kommen sowohl unter EN-Flugnummern (mit Lufthansa-Codeshare) als auch als Wetlease (LH-Flugnummern) zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt derzeit drei Embraer E190 und 17 E195. Unabhängig von der eingangs erwähnten Expansion ist bereits fix, dass Lufthansa Cityline sechs Embraer-Jets an die italienische Konzernschwester abgeben wird. Der genaue Zeitpunkt für die Übergaben steht noch nicht fest, jedoch soll dies sukzessive vollzogen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man sich im Bereich der City Airlines für Airbus A220 entschieden hat.

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Russland: Polar-Airlines-Piloten landen An-24 auf gefrorenem Fluss

Eine von der russischen Fluggesellschaft Polar Airlines betriebene Antonov An-24 ist am 28. Dezember 2023 versehentlich nicht auf der Runway des Flughafens Syrjanka, sondern auf einem gefrorenen Fluss gelandet. Die russische Zivilluftfahrtbehörde sowie die regional zuständige Staatsanwaltschaft untersuchen nun den Vorfall. Offiziellen Angaben nach sollen sich an Bord des betagten Turbopropflugzeugs 30 Passagiere befunden haben. Verletzte soll es jedoch nicht gegeben haben. Der betroffene Carrier erklärte in einem kurzen Statement, dass die Maschine während dem Landevorgang von der Piste abgerutscht wäre und dann auf den gefrorenen Fluss geraten wäre. Dem widersprechen aber Angaben von örtlichen Behörden, denn diese stellen die Situation so dar, dass die Piloten den zugefrorenen Fluss mit der Start- und Landebahn verwechselt hätten. Was nun genau stimmt, ist angesichts der generell verworrenen Informationslage bezüglich Russland nicht ohne Zweifel feststellbar. Jedenfalls haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Zivilluftfahrtbehörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses soll die Ursache für den Zwischenfall aufklären. Ob ein für die Piloten faires Verfahren folgt, ist unklar. Bei anderen Vorfällen hat sich gezeigt, dass die Ermittler dazu neigen mangelhafte Unfallberichte, in denen die Flugzeugführer die alleinige Schuld tragen, zu veröffentlichen. Kürzlich wurde aufgrund erheblicher Kritik sogar jener, der den Maisfeld-A320 von Ural Airlines betrifft, zurückgezogen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich das Flugzeug auf dem Flug von Jakutsk nach Syrjanka und sollte dann nach Srednekolymsk weiterfliegen. Das Muster Antonov An-24 gilt als in die Jahre gekommen und wird im Passagierflugbetrieb nur noch von sehr wenigen Airlines eingesetzt.

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