Januar 5, 2024

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Januar 5, 2024

Skyalps-Chef Gostner will AUA-Inlandsstrecken „übernehmen“

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt künftig im Auftrag von Lufthansa und Austrian Airlines zahlreiche Linienstrecken mit de Havilland Dash 8-400 zu bedienen. Dies erklärte Eigentümer Josef Gostner im Rahmen eines Interviews mit einer Südtiroler Tageszeitung. Allerdings: Weder Austrian Airlines noch deren Konzernmutter Lufthansa wollen die veröffentlichen Aussagen bestätigen. Gemäß den Aussagen von Josef Gostner würde der Flughafen Linz künftig eine größere Rolle im Streckennetz von Skyalps spielen. Schon seit einigen Wochen bedient man den oberösterreichischen Airport an Linz. Künftig sollen die Destinationen Bozen, Wien und Frankfurt am Main dazu kommen. Die Verbindung zur Homebase in Südtirol auf eigene Rechnung, die österreichische Hauptstadt für die AUA und zum Kranich-Drehkreuz soll es im Auftrag von Lufthansa gehen. Von dort aus sollen dann auch Flüge nach Friedrichshafen aufgenommen werden. AUA und Lufthansa bestätigen nicht Doch damit nicht genug: Skyalps-Eigentümer Josef Gostner verkündete auch, dass man für Austrian Airlines die Inlandstrecken von Wien nach Graz, Klagenfurt und Innsbruck bedienen werde. So sagte es der Unternehmer im Interview mit der Tageszeitung Tageszeitung „Alto Adige“. Es besteht die zumindest nicht unbegründete Vermutung, dass die Aussagen nicht mit den potentiellen Partnern abgestimmt waren, denn sowohl Lufthansa als auch Austrian Airlines wollen eine Kooperation mit Skyalps ausdrücklich nicht bestätigen. Weder Austrian Airlines noch Lufthansa haben sich dazu geäußert welche Form der Zusammenarbeit mit Skyalps in Frage kommt. Insbesondere die Frage, ob das Südtiroler Unternehmen die Strecken auf eigene Rechnung „übernehmen“ wird und ein Codeshare-Abkommen abgeschlossen wird, so dass die Flüge auch weiterhin als Zubringer genutzt werden können oder

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Türkei: Ajet ist startklar für den Erstflug

Die Tukish-Airlines-Tochter Ajet hat von der türkischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Damit sind die Voraussetzungen für die Aufnahme des Flugbetriebs, die im März 2024 erfolgen soll, gegeben. Derzeit ist Anadolujet eine Marke von Turkish Airlines. Künftig sollen diese Aktivitäten unter dem Brand Ajet in Form einer eigenständigen Tochtergesellschaft fortgeführt werden. Dazu werden zahlreiche Maschinen, die derzeit auf dem AOC der Muttergesellschaft registriert sind, auf jenes der neuen Tochter wechseln. Schon vor längerer Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass die Bereiche Cargo und Lowcost-Flüge in neue Tochter-Airlines ausgegliedert werden sollen. Im November 2023 wurde dann bekannt, dass Anadolujet künftig als Ajet auftreten soll. Es wurde bereits mitgeteilt, dass der künftig eigenständig agierende Billigflieger stark in Richtung Europa expandieren soll. Die hierzu erforderlichen Zertifikate wurden von der türkischen Zivilluftfahrtbehörde am 2. Jänner 2024 erteilt. „le Antragsverfahren unserer Tochtergesellschaft AJet zur Erlangung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses im Rahmen der Verordnung über gewerbliche Luftverkehrsunternehmen wurden abgeschlossen und AJet wurde am 2.01.2024 von der Generaldirektion für Zivilluftfahrt ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis erteilt“, so die Turkish-Airlines-Tochter in einer Medienerklärung. Zunächst wird Ajet zwei Bases unterhalten. Diese befinden sich in Ankara-Esenboğa und Istanbul-Sabiha Gökçen. Die Flotte wird zunächst aus 103 Maschinen bestehen. Im Jahr 2024 will man 93 Destinationen in 33 Staaten anfliegen. Die Jets sollen Schritt für Schritt auf das neue AOC umregistriert werden.

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