Januar 5, 2024

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Januar 5, 2024

Envoy Air stockt die Embraer-Flotte weiter auf

Die U.S.-amerikanische Envoy Air hat bekanntgegeben, dass man die Flotte um elf Embraer 170 und acht E175 erweitern wird. Die Flotte wächst somit auf 169 Maschinen an. Die American-Airlines-Tochter hat bereits im Jahresverlauf 2023 zusätzliche Einflottungen angekündigt. Die jüngste Bekanntgabe versteht sich daher zusätzlich. Envoy Air ist mit den Maschinentypen Embraer 170 und 175 hauptsächlich unter der AA-Regionalmarke American Eagle für die Muttergesellschaft unterwegs.

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Jahreszahlen: Luxair übertrifft Vorkrisen-Passagieraufkommen

Für die Fluggesellschaft Luxair ist das Jahr 2023 durchaus erfolgreich verlaufen, denn man konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2022 um 22 Prozent zulegen und verkündet, dass man mehr als 2,5 Millionen Reisende an Bord hatte. Eigenen Angaben nach konnte man jenes Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, übertreffen. Den Erfolg führt man darauf zurück, dass man das Streckennetz ausgebaut hat und sich als Full-Service-Anbieter positioniert hat. Die Reisenden würden dies gegenüber Billigfliegern vorziehen. Im laufenden Jahr 2024 soll das Portfolio auf zumindest 94 Destinationen ausgebaut werden. Neu geht es nach Manchester und Brac.

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Schwache Auslastung: Beond Air dünnt den Flugplan aus

Mangels Nachfrage hat die auf reine Business-Class-Flüge spezialisierte Beond Air das Angebot nach München und Zürich ausgedünnt. Das Unternehmen bietet nun während dem Winterflugplan 2023/24 wesentlich weniger Umläufe als ursprünglich angekündigt an. Dem Vernehmen nach soll sich die Auslastung auf beiden Europa-Routen seit der Aufnahme des Flugbetriebs auf niedrigem Niveau bewegen. Bei Beond will man das so nicht sehen und spricht von „saisonalen Schwankungen“. Die Hauptursache für das Ausdünnen des Flugplans soll aus Sicht der Fluggesellschaft sein, dass man einige Charteraufträge im Nahen Osten an Land gezogen hat.

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ARBÖ hatte 102.000 Panneneinsätze

Die ARBÖ-Pannenhelferinnen und -Pannenhelfer waren im vergangenen Jahr häufig gefordert: Insgesamt wurden sie österreichweit zu 102.000 Einsätzen gerufen, um defekte Fahrzeuge wieder flott zu machen. Das hat bestens funktioniert, wie Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, weiß: „In den meisten Fällen konnten wir den Defekt direkt an Ort und Stelle beheben und unseren Mitgliedern so eine rasche Weiterfahrt ermöglichen. Nur wenn die Reparatur am Einsatzort nicht durchführbar war, haben wir die Fahrzeuge abgeschleppt.“ Durchschnittlich rückten die Pannenhelferinnen und Pannenhelfer 280 Mal pro Tag aus, womit rund alle fünf Minuten unter dem Pannen-Notruf 1-2-3 oder mit der ARBÖ-App Hilfeleistung angefordert wurde. Erfreulich war im Jahr 2023 auch die geringe Wartezeit im Pannenfall. Durch eine effiziente und laufend optimierte Kommunikationskette zwischen Call Center, Einsatzzentralen und ARBÖ-Technikerin beziehungsweise ARBÖ-Techniker betrug die durchschnittliche Wartezeit von der Pannenaufnahme bis zum Eintreffen am Pannenort im Jahr 2023 nur rund 38 Minuten. Die Top 3 der häufigsten Einsatzgründe waren streikende Batterien, danach folgen Elektronik-Probleme und mechanische Gebrechen. Besonders in der Urlaubssaison waren die Pannenfahrerinnen und Pannenfahrer des ARBÖ besonders gefragt: Die einsatzstärksten Monate waren der Juli mit rund 9.200 Einsätzen und der August mit rund 9.300 Hilfeleistungen. „Ein funktionierender Pannendienst leistet einen unverzichtbaren Dienst im Straßenverkehr, weil wir nicht nur den Mitgliedern rasch in einer Notlage helfen, sondern durch das rasche Agieren unserer Pannenflotte ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet wird“, zieht Gerald Kumnig eine positive Bilanz. Doch nicht nur auf der Straße, auch in den 90 ARBÖ-Prüfzentren wurden im vergangenen Jahr zahlreiche technische Dienstleistungen von den Technikerinnen und Technikern

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Jahreszahlen: Memmingen meldet 42 Prozent Wachstum

Der bayerische Flughafen Memmingen hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 2.825.711 Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 42 Prozent zulegen. Das Wachstum führt man primär auf Wizz Air und Ryanair zurück. . Mittlerweile hat Ryanair drei Maschinen in Memmingen stationiert. Zuletzt ergänzten die Airlines während der Weihnachtsferien ihr Programm um 60 zusätzliche Flüge. „Das Erfolgsmodell Flughafen Memmingen hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt“, kommentiert Geschäftsführer Ralf Schmid das positive Ergebnis. Für 2024 rechnet er mit rund drei Millionen Passagieren. Das rasante Wachstum am Flughafen Memmingen bringt freilich Folgen mit sich. „Um unseren Passagieren weiterhin ein angenehmes Airport-Erlebnis zu garantieren, werden wir unsere Infrastruktur den veränderten Anforderungen anpassen“, erläutert Ralf Schmid. So werde das Terminal weiter ausgebaut. Das betreffe insbesondere den Bereich der Sicherheitskontrolle sowie die Abflug-Gates. „Während der Bauarbeiten wird es leider“, so Schmid, „vereinzelt Engpässe im Terminal geben, die zu längeren Wartezeiten führen können.“ Erweitert werden zudem die Vorfeldflächen. Das Mietwagen- und Airport Service Center wurde überdacht, sodass ein geschützter Wartebereich für Passagiere, Abholer und Bringer entstanden ist. Das Gastronomie-Angebot im öffentlichen Bereich vor dem Terminal wurde ebenfalls ausgebaut.

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Weihnachtsferien: Österreichs Hotellerie zeigt sich zufrieden

Der Schneefall von Anfang Dezember 2023 – auch im Flachland – hat heuer bei den in- und ausländischen Gästen zeitgerecht die Lust auf die Berge geweckt. Das hat insgesamt zu einer sehr zufriedenstellenden Nachfrage und Buchungslage zum Start in die Wintersaison geführt: Insbesondere zu Weihnachten und Silvester waren die österreichischen Hotellerie-Betriebe von Ost bis West durchgehend gut gebucht. „Ich halte es für möglich, dass wir in der Wintersaison 2023/2024 wieder an das Jahr vor Corona anschließen können“, kommentiert Johann Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die vergangenen zwei Wochen. Ausblick auf Jänner und „Energieferien“ Beim Ausblick auf den Jänner und die Semesterferien gilt es jedoch zu differenzieren: Der Jänner sei immer „eine Frage des Schnees“; die Wochenenden sind gut, der Rest des Jänners noch sehr zurückhaltend gebucht. Für diese Zeit setzen Betriebe vermehrt auf Kooperationen mit großen Reisebüros und Supermarktketten oder werben mit besonderen Angeboten. „Wir hoffen, dass die Buchungslage kurzfristig noch anziehen wird, insbesondere bauen wir auf unsere Stammgäste. Die Semesterferien-Wochen im Februar sind hingegen gut gebucht und bieten somit eine solide Ausgangsbasis für eine gute Wintersaison. Kapazitäten sind aber noch überall und in jeder Preisklasse vorhanden“, so der Branchensprecher. Drei Entwicklungen haben sich laut Spreitzhofer in den letzten Jahren klar manifestiert: Das durchschnittliche Konsumationsverhalten im Urlaub ist zurückhaltender geworden. Spontanausgaben werden zunehmend überdacht, Zusatzangebote wie Massagen seltener in Anspruch genommen, und auch bei den Trinkgeldern ist ein Rückgang spürbar. Das gilt insbesondere auch für Gäste aus dem Ausland, wie unsere deutschen Nachbarn, die einen

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Tui Österreich inkludiert Wizz-Air-Flüge in Pauschalreisen

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet zwischen Anfang Feber und vorerst Ende März 2024 im Rahmen von Pauschalreisen auch Flüge, die von Wizz Air durchgeführt werden, an. Die erste Wizz Air Maschine startet am 1. Februar auf die Insel Madeira, ab 3. Februar geht es nach Teneriffa. Die Kooperation mit Wizz Air soll im kommenden Sommer fortgeführt und ausgebaut werden. Für den besonderen Komfort steht TUI Reisenden auf den Wizz Air Flügen nach Teneriffa und Madeira die kostenfreie Mitnahme von einem Handgepäckstück bis 10 Kilo sowie einem Aufgabegepäck bis 20 Kilo zur Verfügung. Der Check-In am Airport ist für TUI Gäste ebenfalls kostenlos. Die Flüge ergänzen somit das bereits bestehende Portfolio mit Austrian Airlines ab Wien, deren Flugverbindungen TUI Gäste bereits den ganzen Winter jeden Donnerstag, Samstag und Sonntag nach Teneriffa, sowie ab 4. Februar immer sonntags nach Madeira bringen.

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Flughafen Berlin hat Verantwortung für Sicherheitskontrollen übernommen

Bislang wurde in Deutschland lediglich am Flughafen Frankfurt am Main die Sicherheitskontrolle vom Airport in Eigenregie gesteuert. An allen anderen Standorten haben die Bundespolizei bzw. das jeweilige Regierungspräsidium das Sagen. Das änderte sich, denn seit 1. Jänner 2024 ist auch der BER eigenverantwortlich. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist seit dem 1. Januar 2024 verantwortlich für die Passagier- und Gepäckkontrollen am Flughafen BER. Sie hat planmäßig zum Jahresanfang die Organisation, Steuerung, Durchführung und Finanzierung der Luftsicherheitskontrollen gemäß § 5 LuftSiG von der Bundespolizei übernommen. „Wir haben uns auf die Steuerung der Sicherheitskontrollen lange und sorgfältig vorbereitet. Ich möchte mich bei allen Projektbeteiligten für ihren Einsatz bedanken. Durch die Übernahme dieser hoheitlichen Aufgaben haben wir die Möglichkeit, die Abläufe an unserem Flughafen besser zu planen und damit effizienter zu gestalten. Dabei bleibt übergeordnetes Ziel, das hohe Luftsicherheitsniveau weiterhin beizubehalten. Wir freuen uns, die Securitas als neuen Vertragspartner an unserer Seite zu haben. Die Bundespolizei bleibt uns ein verlässlicher Partner“, so BER-Geschäftsführerin Aletta von Massenbach. Der BER ist nach dem Flughafen Frankfurt am Main der zweite deutsche Flughafen, der die Luftsicherheitskontrollen von Passagieren und deren Gepäck übernimmt. Damit sollen die Abläufe funktional weiterentwickelt und in der Folge die Wartezeiten für die Fluggäste weiter reduziert werden. Die Sicherheit von Fluggästen und Mitarbeitenden hat nach wie vor oberste Priorität. Die Übernahme dieser hoheitlichen Aufgaben wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Bundespolizei vorbereitet.  Die Passagier- und Gepäckkontrollen führt zunächst weiterhin die Securitas Aviation Service GmbH & Co. KG (Securitas) durch. Geplant ist, die

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Fusion: Thai Smile hat den letzten Flug durchgeführt

Die Fluggesellschaft Thai Smile hat Ende 2023 den Flugbetrieb eingestellt. Der Carrier wird in die Muttergesellschaft Thai Airways integriert. Der Billigflieger war rund elf Jahre lang in der Luft. Vor längerer Zeit hat man seitens Thai Airways beschlossen, dass eine Tochtergesellschaft gründet und unter der Marke Thai Smile im Billigflugsegment mitmischt. Elf Jahre später macht man die Entscheidung rückgängig und integriert den Lowcoster in die Mainline. Am 31. Dezember 2023 hat Thai Smile ab Bangkok (Suvarnabhumi) die letzten Flüge durchgeführt. Der Schritt ist nicht sonderlich überraschend gekommen, denn bereits seit längerer Zeit wurde bekanntgegeben, dass die Fusion bevorsteht. Lediglich hat man für die Fusion länger gebraucht als ursprünglich erklärt. Thai Airways erwartet sich, dass das zusammengelegte Unternehmen effizienter arbeiten soll. Mit wenigen Ausnahmen sollen sämtliche Strecken fortgeführt werden. Jene Flugzeuge, die bislang von Thai Smile betrieben werden, erhalten seit September 2023 sukzessive das Farbenkleid von Thai Airways. Die meisten Maschinen sind Eigentum der Muttergesellschaft bzw. sind von dieser geleast und an Thai Smile unterverleast. Daher hält sich der „bürokratische Aufwand“ in einem überschaubaren Ausmaß. Die Fusion hat auch einen Nebeneffekt, denn Thai Airways ist damit wieder unter eigenen Marke im Bereich von Inlandsflügen aktiv. Dieses Geschäftsfeld hatte man seinerzeit mit der Gründung von Thai Smile ausgelagert. Nun bietet man wieder Domestic-Flüge an.

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Passagierzahlen: Flughafen Nürnberg nähert sich dem Vorkrisenniveau an

Der Nürnberger Flughafen hatte im Jahr 2023 rund 3,9 Millionen Passagiere und damit um 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung soll sich offiziellen Angaben mit durchschnittlichen 80 Prozent auf Rekordniveau befunden haben. Das Aufkommen, das Nürnberg im Jahr 2019 hatte, konnte man aber noch nicht erreichen. Etwa vier Prozent haben in den 12 Monaten des Jahres 2023 noch gefehlt. Dennoch steht man deutlich besser da als viele andere deutsche Airports, denn einige, beispielsweise Berlin-Brandenburg und Stuttgart, sind von den Werten, die man vor der Corona-Pandemie hatte, noch sehr weit entfernt. Gefragtestes Ziel ab Nürnberg in 2023 war das türkische Antalya mit erstmals über einer halben Million (505.700) Fluggästen, plus 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es folgt Mallorca mit rund 430.000 Passagieren. Platz drei bis fünf belegen die Drehkreuz-Flughäfen Istanbul mit rund 225.400, Frankfurt mit rund 206.800 und Amsterdam mit rund 168.000 Fluggästen. Während der Touristikverkehr nahezu konstant blieb, legte der Low Cost-Bereich um rund 35 Prozent zu. Der innerdeutsche Verkehr ist dabei (mit Ausnahme der Drehkreuzanbindung Frankfurt) nicht mehr existent. In diesem Segment wurden vor der Pandemie im Jahr 2019 noch rund 454.000 Passagiere (Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München) gezählt. Die Auslastung über alle Verkehrssegmente lag 2023 bei rund 82 Prozent. Zum Vergleich: 2022 waren es noch rund 79 Prozent und 2019 rund 75 Prozent. Damit waren die Flugzeuge, die Nürnberg im Jahr 2023 starteten und landeten, so gut gebucht wie nie zuvor in der Geschichte des Airports. Der Trend geht dabei auch zu immer längeren Flugstrecken.

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