Januar 19, 2024

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Januar 19, 2024

Russland subventioniert staatseigene Flugzeugbauer

Die russische Regierung will die Herstellung von Verkehrsflugzeugen im eigenen Land weiter vorantreiben. Aufgrund internationaler Sanktionen hat das Land derzeit keinen Zugang zu westlichen Flugzeugen sowie Komponenten. Der Staatskonzern Rostec, dem auch die Flugzeugbauer der UAC angehören, soll von der Regierung etwa 283 Milliarden Russische Rubel in Form eines fast zinslosen Darlehens bereitgestellt bekommen. Die Finanzmittel sollen dafür verwendet werden, dass bis zum Jahr 2023 vorerst 609 Verkehrsflugzeuge hergestellt werden können. Dabei geht es um die Maschinentypen Il-96-300, Tu-215, Il-114-300, MS-21 und SSJ-100.

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Lissabon: Tap baut Marokko-Angebot aus

Das Star-Alliance-Mitglied Tap Air Portugal legt im Sommerflugplan 2024 ab Lissabon drei weitere Marokko-Strecken auf. Ab 3. Juni 2024 geht es zweimal wöchentlich nach Agadir. Zwei Tage später folgt die Aufnahme einer Flugverbindung nach Al Hoceima. Am 6. Juni 2024 folgen dann Flüge nach Nador. Auch die beiden zuletzt genannten Ziele sollen zunächst zweimal pro Woche ab Lissabon bedient werden.

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Japan Airlines bekommt erstmals eine Chefin

Erstmals in der langjährigen Firmengeschichte von Japan Airlines steht eine Dame an der Konzernspitze. Mit Wirksamkeit zum 1. April 2024 steigt die derzeitige Chief Operating Officer Mitsuko Tottori zur Präsidentin der Firmengruppe auf. Die Managerin ist seit 1985 für Japan Airlines tätig. Ursprünglich wurde sie als Flugbegleiterin eingestellt. Über die Jahre hinweg konnte sie sich bis an die Konzernspitze hocharbeiten.

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Lufthansa legt Moldau-Flüge ab Frankfurt auf

Ab Ende April 2024 beabsichtigt Lufthansa viermal wöchentlich zwischen Frankfurt am Main und der Hauptstadt der Republik Moldau, Chișinău, zu fliegen. Die Route soll am 28. April 2024 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bedient werden. Am gleichen Tag nimmt man ab München eine Verbindung nach Trondheim, die an Donnerstagen und Sonntagen angeboten wird, auf. Die im Winter 2023/24 neu eingeführten Oulu-Flüge sollen ab München auch im Sommer 2024 zweimal wöchentlich bedient werden.

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MSC Air Cargo baut auf fünf Boeing 777F aus

Unter der Marke MSC Air Cargo werden künftig weitere Boeing 777F in der Luft sein, denn der Konzern hat eine weitere Maschine bestellt, die noch in diesem Jahr an die Tochtergesellschaft Aliscargo ausgeliefert werden soll. Weiters wurde erst kürzlich eine Boeing 777F übernommen. Diese wird von der U.S.-amerikanischen Atlas Air im Auftrag von MSC betrieben. Die Gesamtflotte, die unter der Marke MSC Air Cargo unterwegs ist, wächst unter Berücksichtigung der jüngsten Order auf fünf Exemplare an, teilte das Unternehmen mit.

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Wizz Air UK musste 1,24 Millionen Pfund an Passagiere ausbezahlen

Im Vereinigten Königreich hatte sich die Billigfluggesellschaft Wizz Air wegen komplizierter und verschleppter Erstattung von Ticketgeldern, aber auch der Auszahlung von Entschädigungsleistungen und Auslagen Ärger mit der Zivilluftfahrtbehörde eingehandelt. Diese griff zu Durchsetzungsmaßnahmen. Laut einer Erklärung der CAA gehen die Außenstände weit bis ins Jahr 2022 zurück. Der Carrier habe berechtigte Ansprüche von Passagieren systematisch abgewimmelt bzw. die Auszahlung massiv verschleppt. Nachdem im Sommer 2023 enorm viele Beschwerden an die Zivilluftfahrtbehörde herangetragen wurden, leitete diese ein offizielles Verfahren gegen Wizz Air ein. Die Maßnahmen hätten dazu geführt, dass der Carrier rund 1,24 Millionen Pfund-Sterling an betroffene Reisende überwiesen habe. Bemerkenswert ist auch, dass rund 25.000 Anträge von Fluggästen, die ursprünglich vom pinkfarbenen Billigflieger abgewimmelt wurden, neuerlich geprüft wurden. Laut CAA soll es in 6.000 Fällen dazu gekommen sein, dass Wizz Air vergleichsweise schnell die Zahlungspflicht anerkannt hat und die Forderungen der Passagiere erfüllt habe. Die Androhung wesentlich härterer Maßnahmen habe laut der CAA dazu geführt, dass der Lowcoster seine bisherige Praxis im Umgang mit Forderungen von Fluggästen geändert habe. Dies stuft die Behörde als Erfolg ein. Gleichzeitig erinnert man öffentlich daran, dass „Fluggesellschaften sich routinemäßig um ihre Passagiere kümmern müssen und die Rechte einhalten müssen, wenn Flüge gestrichen werden oder verspätetet sind“. „Wir freuen uns, dass die Zivilluftfahrtbehörde die bedeutenden Schritte anerkannt hat, die Wizz Air unternommen hat, um die Leistung für unsere Kunden zu verbessern. Wie alle Fluggesellschaften in Europa sahen wir uns im Sommer 2022 mit beispiellosen betrieblichen Herausforderungen konfrontiert, aber die Verbesserungen, die wir umgesetzt haben, haben

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VKI-Klage: HG Wien hebt 48 Time-Sharing-Klauseln auf

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte die Hapimag AG wegen unzulässiger Klauseln in den AGB ihrer Timesharing-Verträge geklagt. Die Hapimag ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Schweiz, die ihren Mitgliedern Ferienwohnungen, Apartments und Hotels zur Verfügung stellt. Der VKI beanstandete 48 Bestimmungen in Geschäftsbedingungen, Reservierungsbestimmungen, Buchungsinformationen und den FAQs des Unternehmens. Das Handelsgericht Wien (HG Wien) erklärte nun alle 48 angefochtenen Klauseln für unzulässig. Wichtigster Aspekt des Urteils: Verbraucherrechtliche Bestimmungen kommen trotz „Aktionärsstatus“ der Kunden zur Anwendung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Urteil betrifft sogenannte Teilzeitnutzungsverträge (oder auch „Timesharing-Verträge“) der Hapimag. Solche Verträge sind Vereinbarungen, die ein wiederkehrendes, zeitlich begrenztes Recht zur Nutzung eines Objektes – beispielsweise einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses – gegen ein (Gesamt-)Entgelt vorsehen. Für die Nutzung des Angebots der Hapimag mussten Verbraucher zusätzlich „Aktien“ des Unternehmens kaufen, mit denen „Wohnpunkte“ verbunden waren. Darüber hinaus war mit dem „Erwerb und Besitz jeder Aktie“ ein Darlehensvertrag verknüpft. Kunden, die das Angebot von Hapimag nutzen wollten, wurden damit zugleich zu „Aktionären“ gemacht. Das HG Wien führt zu diesem Punkt aus, dass die einzelnen Kunden zwar formal als „Aktionäre“ zu betrachten seien, sie gleichzeitig aber auch als Verbraucher einzustufen sind. Das Rechtsverhältnis zur Hapimag sei folglich nach den Maßstäben der konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beurteilen. Zur Frage des Rücktritts von einem Timesharing-Vertrag wies das HG Wien darauf hin, dass das Teilzeitnutzungsgesetz 2011 (TNG) anwendbar sei. Das TNG ermöglicht es Verbraucher, kostenfrei innerhalb von 14 Tagen nach dem Abschluss eines Timesharing-Vertrages zurückzutreten. Zudem wurden auch Klauseln, welche die Weitergabe

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Triebwerksprobleme: S7 Airlines muss Personal abbauen

Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines hat ein Problem, das eigentlich weltweit bekannt ist, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht rasch behoben werden kann. Die A320neo-Reihe-Flotte ist ebenfalls vom Ärger und um die Pratt & Whitney-Triebwerke betroffen. An Ersatzteile und Tauschantriebe kommt man aber – zumindest auf dem offiziellen Weg – nicht. Laut einem Bericht von Kommersant musste S7 Airlines bislang rund 20 Prozent der Neo-Flotte stilllegen. Es mangelt an Ersatzteilen, denn wegen der Sanktionen kann man diese derzeit nicht vornehmen. Auch Tauschtriebwerke kann man nicht direkt beim Hersteller einkaufen. Somit bleibt dem russischen Carrier nichts anderes übrig als die betroffenen Jets temporär außer Dienst zu stellen. Weltweit sind enorm viele Fluggesellschaften von den Problemen rund um die PW-Triebwerke betroffen. Viele Maschinen stehen wegen Lieferengpässen und notwendigen Inspektionen am Boden, was bei einigen Carriern bereits spürbare Folgen hat. Zum Beispiel begründet Lufthansa die Einstellungen der Routen ab Linz, Innsbruck und Friedrichshafen mit den Engpässen. Russische Carrier sind aber in einem ganz anderen Ausmaß betroffen, denn wegen der Sanktionen dürfen – auf dem offiziellen Weg – keine Triebwerke und/oder Komponenten in die Russische Föderation geliefert werden. Über Zwischenhändler kommt man dennoch an so ziemlich alles, das das Herz begehrt, aber bei den PW-Triebwerken ist das kaum möglich, denn diese sind heiß begehrt und der Hersteller hat ein besonderes Auge darauf wohin diese geliefert werden. Für die Beschäftigten von S7 Airlines hat die Kombination aus allen Umständen unangenehme Konsequenzen, denn gegenüber Kommersant bestätigte der Carrier, dass man Personal abbauen muss. Betroffen ist hauptsächlich die

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Schauinsland-Reisen verzeichnet steigende Tunesien-Nachfrage

Das Zielgebiet Tunesien gehört bei Schauinsland-Reisen mit seiner Buchungsentwicklung zu den Gewinnern des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Nachfrage steigt weiter. Aktuell liegen die Buchungszahlen bereits noch einmal mehr als 20 Prozent über dem Vorjahr. „Tunesien hat sich in den vergangenen Jahren zu einer absoluten Trenddestination entwickelt“, betont die bei Schauinsland-Reisen zuständige Hoteleinkäuferin Melanie Hansch. „Obwohl der Hotelstandard zuletzt immer weiter gestiegen ist, bietet das Land noch immer ein sehr günstiges Preis-/Leistungsverhältnis.“ Insgesamt hat Schauinsland-Reisen in Tunesien mehr als 130 Hotels im Angebot. Ab Juli dürfen sich Gäste des Duisburger Reiseveranstalters auf ein weiteres Highlight freuen. Dann öffnet mit dem neu erbauten One Resort Premium in Hammamet erstmals ein Hotel in Tunesien, das der Reiseveranstalter für seine Gäste komplett exklusiv unter Vertrag genommen hat.

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Indien: Akasa Air bestellt 150 Boeing 737-Max

Die indische Fluggesellschaft Akasa Air hat im Rahmen der Messe „Wings India“, die momentan in Hyderabad stattfindet, die Bestellung von 150 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max bekanntgegeben. Für den U.S.-amerikanischen Hersteller dürfte diese Großbestellung von besonderer Bedeutung sein, denn die Max-Serie ist aufgrund des jüngsten Vorfalls, der sich erst vor wenigen Tagen ereignet hat, neuerlich in die Kritik geraten. Im Steigflug verlor eine B737-Max-9 eine Notausgangstür. Die FAA hat umfangreiche Untersuchungen sowie ein temporäres Flugverbot angeordnet. Akasa Air hat erst vor etwa zwei Jahren den Flugbetrieb aufgenommen. Die jüngste Order umfasst die Modelle B737-Max-200, die spezielle Billigfliegervariante der Max-8, sowie B737-Max-10. Der Auftragsbestand des indischen Carriers erhöht sich damit auf 226 Flugzeuge. Derzeit hat man bereits 22 Maschinen der B737-Max-Reihe im Einsatz. Diese werden überwiegend innerhalb Indiens eingesetzt. Indische Fluggesellschaften haben innerhalb der vergangenen 12 Monate einige Großbestellungen getätigt. Beispielsweise haben Indigo und Air India zahlreiche Maschinen bei den Herstellern Airbus und Boeing bestellt. Auf dem lokalen Markt besteht derzeit eine sehr hohe Nachfrage, die auch mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen abgedeckt wird. Für die nächsten Jahre wird ein starkes Wachstum prognostiziert. Darauf bereiten sich indische Fluggesellschaften vor, denn jeder Anbieter will seinen Teil vom „Kuchen“ haben.

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