Januar 23, 2024

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Januar 23, 2024

Deutschland: GDL ruft zum sechstägigen Bahnstreik auf

In Deutschland steht neuerlich ein Bahnstreik bevor, denn die Gewerkschaft GDL hat angekündigt, dass die Mitglieder für einen Zeitraum von sechs Tagen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind. Sofern nicht kurzfristig abgesagt wird, handelt es sich bereits um den vierten Streik im laufenden Tarifstreit. Die bei DB Cargo beschäftigten Lokführer sind ab Dienstag, 23. Jänner 2024, 18 Uhr 00, zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Ihre Kollegen im Personenverkehr sowie in der Infrastruktur sollen ab 24. Jänner 2024, 2 Uhr 00, folgen. Der Streik soll zumindest sechs Tage andauern und wäre somit deutlich länger als die bisherigen. Zwischen der Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn tobt ein heftiger Tarifstreit. Dazu ist jedoch anzumerken, dass die Arbeitnehmervertreter noch vor der ersten Verhandlung zu einem Warnstreik aufgerufen haben. Diesem folgten bereits zwei weitere Aufrufe zur Arbeitsniederlegung, die erhebliche Auswirkungen für Fahrgäste hatten, denn sehr viele Zugverbindungen mussten mangels Personal gestrichen werden. Zuletzt wurde der GDL ein nachgebessertes Angebot, das unter anderem Lohnerhöhungen von 13 Prozent für Lokführer und weiteres fahrendes Personal vorsieht. Weiters hat die Deutsche Bahn angeboten, dass per 1. Jänner 2026 die wöchentliche Arbeitszeit bei gleichbleibendem Gehalt auf 37 Stunden reduziert werden könnte. Alternativ könnten die Bezüge bei unveränderter Arbeitszeit um 2,7 Prozent erhöht werden. Den Arbeitnehmern ist der Vorschlag der DB aber zu wenig, weshalb man neuerlich zur Arbeitsniederlegung aufruft. Diesmal soll sechs Tage gestreikt werden.

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Auf Ryanair-Flug: Acht Betrunkene randalierten

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hatte am 19. Jänner 2024 gleich acht „unruly PAX“ an Bord eines Linienfluges, der von London-Luton nach Lanzarote führte. Eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Faro war notwendig, um die Störenfriede von Board nehmen zu lassen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFE war unter der Flugnummer FR3511 auf dem Weg nach Lanzaraote. Acht Passagiere haben sich dermaßen daneben benommen, dass der Kapitän entschieden hat, dass aus Sicherheitsgründen eine Zwischenlandung in Faro eingelegt werden muss. Dort betrat die portugiesische Polizei den Mittelstreckenjet und verhaftete die Störenfriede. Dem Vernehmen nach sollen diese betrunken gewesen sein und unter anderem Anweisungen der Besatzung missachtet haben, herumgebrüllt haben und gegen zumindest eine Tür der Boeing 737-800 geschlagen haben. Auch die Festnahme soll nicht ohne Zwischenfall erfolgt sein, denn eine männliche Person habe Widerstand geleistet, so dass die Exekutive zu härteren Maßnahmen greifen musste. Der Flug nach Lanzarote konnte nach etwa einer halben Stunde – ohne die acht Störenfriede – fortgesetzt werden.

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Finanzielle Zuschüsse gefordert: AUA-Strecke Innsbruck-Wien könnte ausgedünnt werden

Einst war die Flugverbindung Innsbruck-Wien eine besonders profitable Strecke im Netz von Austrian Airlines und zuvor Tyrolean Airways. Gleich mehrere Mitbewerber, die Konkurrenz machen wollten, wurden erfolgreich verdrängt. In der jüngeren Vergangenheit haben sich unter anderem Air Alps, SkyEurope und Niki auf der innerösterreichischen Route versucht. Für die Passagiere war die jeweils kurze Wettbewerbssituation durchaus von Vorteil, denn die Preise sind rasch in den Keller gesunken. Austrian Airlines hat sich jeweils auf einen Preiskampf eingelassen und zwar so lange bis die Konkurrenz die Lust verloren hat. Niki Lauda begründete damals die Aufgabe der Innsbruck-Strecke mit mangelnder Wirtschaftlichkeit und warf der AUA Preisdumping vor. Kaum war der letzte Herausforderer weg, stiegen die Preise wieder spürbar. Fliegen zwischen Innsbruck und Wien ist nicht gerade günstig. Doch es gibt auch Verteidiger der hohen Ticketpreise, denn beispielsweise sagte Flughafendirektor Marco Pernetta mal, dass es gar nicht gewollt wäre, dass man preislich mit der Bahn in den Wettbewerb tritt. Fliegen ist eben das Premium-Produkt und das hat seinen Preis. Abgesehen von Umsteigern ist allgemein bekannt, dass im Point-to-Point-Verkehr hauptsächlich Politiker und Geschäftsreisende an Bord sind. Weniger Geschäftsreisende an Bord Die Zeiten, in denen Firmen regelrecht egal war wie hoch die Reisekosten ihrer Mitarbeiter sind und wie häufig diese unterwegs sind, sind spätestens seit dem Beginn der Corona-Pandemie vorbei. Viele Unternehmen haben entdeckt, dass es nicht notwendig ist, dass Verkäufer und/oder das mittlere Management für jeden Kundentermin persönlich erscheinen müssen. Vieles lässt sich auch per E-Mail, telefonisch oder über Zoom und Co erledigen und billiger ist

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Fehlalarm: Brandverdacht in Transavia-Frachtraum

Am Samstag, den 20. Jänner 2024 musste Transavia-Flug HV6365, durchgeführt mit der Boeing 737-800, die die Registrierung PH-HXL trägt, Luftnotlage melden. Es bestand der Verdacht, dass im Frachtraum ein Feuer ausgebrochen sein könnte. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Eindhoven nach Gran Canaria. Kurz vor der Landung erhielten die Piloten eine Warnmeldung, dass im Laderaum ein Brand ausgebrochen sein könnte. Daraufhin wurde Luftnotlage deklariert. Die Boeing 737-800 konnte sicher auf dem Flughafen von Gran Canaria landen. Vorsorglich wurde die PH-HXL von der Feuerwehr empfangen. Diese konnte kurz darauf Entwarnung geben. Die Warnmeldung stellte sich als Fehlalarm heraus. Alle Passagiere und Crewmitglieder konnten das Flugzeug unversehrt verlassen.

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