Januar 29, 2024

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Januar 29, 2024

20 Jahre nach fatalem Unfall: Ehemaliger Flash-Airlines-Chef soll angeklagt werden

Rund 20 Jahre nach dem Absturz einer Boeing 737 der ägyptischen Flash Airlines vor Sharm el Sheikh könnte der ehemalige Firmenchef in Frankreich vor Gericht gestellt werden. Am 3. Jänner 2024 ist die Boeing 737-300 mit der Registrierung SU-ZCF kurz nach dem Start ins rote Meer gestürzt. Die 135 Passagiere und Besatzungsmitglieder sind dabei ums Leben gekommen. Die Unfallursache konnte nie zweifelsfrei aufgeklärt werden. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat beantragt den mittlerweile 70-jährigen ehemaligen Geschäftsführer wegen Totschlags anzuklagen. Laut der Agentur AFP haben sich etwa 500 Angehörige als Privatbeteiligte angeschlossen. Ein Untersuchungsrichter muss nun entscheiden, ob es zu einem Strafprozess kommt oder nicht.

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Gol flüchtet sich in den USA in Chapter-11-Verfahren

Bereits seit einigen Tagen ist bekannt, dass die brasilianische Billigfluggesellschaft Gol massive Finanzprobleme hat. Nun hat man in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren beantragt. Der Antrag wurde beim United States Bankruptcy Court for the Southern District of New York eingebracht. Der Carrier erklärte dazu, dass man unter Gläubigerschutz den Flugbetrieb vorerst uneingeschränkt fortsetzen wird. Zuvor hat Gol eine ganze Reihe von Umschuldungen vorgenommen, jedoch dürften diese nicht ausreichend gewesen sein. Unternehmensangaben nach soll der nunmehrige Antrag auf ein Chapter-11-Verfahren auch eine Nachwirkung der Corona-Pandemie, in der man sehr stark reduzierte Einnahmen hatte, sein. Weiters gibt Gol an, dass sich fortlaufende Lieferverzögerungen des Herstellers Boeing finanziell erheblich nachteilig auswirken würden. Die Brutto-Verschuldung lag mit Jahresende 2023 bei rund 4,07 Milliarden U.S.-Dollar. Das Unternehmen gibt sich zuversichtlich, dass man sich im Rahmen des Chapter-11-Verfahrens neu aufstellen kann. Von der Muttergesellschaft habe man eine Zusage in der Höhe von 950 Millionen U.S.-Dollar erhalten. Diese beschaffte die Finanzmittel über eine Kapitalmarktanleihe. Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, dass Gol entschuldet werden kann, erklärte Firmenchef Celso Ferrer. Es ist nicht das erste Mal, dass eine ausländische Fluggesellschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren beantragt. Beispielsweise befindet sich die SAS Group noch in einem solchen. Auch Avianca, Aeromexco und Latam Airlines haben bereits dieses besondere Verfahren nach U.S.-amerikanischem Recht genutzt, um sich neu aufstellen zu können.

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KM Malta Airlines hat bislang 250.000 Tickets verkauft

Die Fluggesellschaft KM Malta Airlines konnte eigenen Angaben nach seit dem Beginn des Ticketverkaufs bis zirka Anfang Jänner 2024 etwa 250.000 Tickets verkaufen. Dies würde rund 18 Prozent der Gesamtkapazität, die man im Sommer 2024 bereithält, entsprechen. Die Fluggesellschaft berichtet, dass sie eine sehr starke Nachfrage sowohl nach ihren günstigen Business-Class-Tarifen als auch nach den sehr flexiblen Economy-Tarifen verzeichnet. Auch die Buchungen von europäischen Reiseveranstaltern und Gruppenverkäufen waren besonders stark, was die Nachfrage nach Reisen nach Malta zeigt. Der Sommerflugplan 2024 von KM Malta Airlines wird vom 31. März 2024 bis zum 26. Oktober 2024 gelten, wobei die Fluggesellschaft 17 Flughäfen in 15 europäischen Städten anfliegt, nämlich Amsterdam, Berlin, Brüssel, Catania, Düsseldorf, London Gatwick, London Heathrow, Lyon, Madrid, Mailand, München, Paris Charles de Gaulle, Paris Orly, Prag, Rom, Wien und Zürich.

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Wegen starker Blähungen: American Airlines wirft Passagier raus

Können Passagiere, die unter starken Blähungen leiden zum Verlassen eines Verkehrsflugzeuges gezwungen werden? Offenbar ja, denn genau das ist vor wenigen Tagen vor einem American-Airlines-Flug in Phoenix passiert. Eigentlich sollte es auf einem Inlandsflug nach Austin gehen, aber auf dem Weg zur Runway entschied der Kapitän zum Gate zurückzukehren, um einen Fluggast aus der Maschine entfernen zu lassen. U.S.-amerikanischen Medienberichten nach soll dieser unter starken Blähungen gelitten haben. Die Folge daraus: Andere Passagiere sowie die Kabinenbesatzung sollen die übelriechenden Ausdünstungen aus unzumutbar empfunden haben. Fluggäste, die sich auf dem Flug befunden haben, erklärten, dass sich der Mann bereits vor dem Boarding „merkwürdig“ verhalten habe. In der Maschine habe er dann so starke Blähungen bekommen, dass sich einige Reisende bei den Flugbegleitern beschwert haben. Der Gestank soll demnach unerträglich gewesen sein. Angeblich soll das Kabinenpersonal den Mann, der in Sozialen Medien „Fartman“ gennant wird, dazu aufgefordert haben das Verhalten einzustellen. Dies habe aber nicht den erwünschten Erfolg gebracht, so dass der Kapitän informiert wurde. Dieser hat dann entschieden, dass zum Gate zurückgekehrt wird und der störende Passagier das Verkehrsflugzeug verlassen muss. Lokalen Medienberichten nach soll die Crew dem Mann erklärt haben, dass er nicht an Bord bleiben darf und das Flugzeug verlassen muss. Zunächst soll dieser nicht wahrhaben wollen, dass er wegen seiner Blähungen von der Beförderung ausgeschlossen wird, jedoch dann ohne Widerstand sein Handgepäck genommen und das Flugzeug verlassen haben. Die Fluggesellschaft American Airlines wollte zu diesem Vorfall keine Stellungnahme abgeben. Geruchsbelästigungen kommen immer wieder mal vor, jedoch handelt es

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Comac will C919-Fertigungsrate erhöhen

Der chinesische Flugzeugbauer beabsichtigt in die Produktionsanlagen zu investieren, um die Fertigungsrate der C919 erhöhen zu können. Gegenüber der staatlichen Zeitung „The Paper“ erklärte der stellvertretende Firmenchef Zhang Yujin, dass mehrere Milliarden chinesische Yuan in die Hand genommen werden sollen. Das Investment soll innerhalb der nächsten fünf Jahre getätigt werden und dazu führen, dass die jährliche Fertigungsrate deutlich steigt. Für das laufende Jahr geht er von einer konstanten Produktionsrate aus.

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