Februar 1, 2024

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Februar 1, 2024

B737-Max-7: Boeing zieht Antrag auf Ausnahmebewilligung zurück

Die mögliche Zertifizierung der kleinsten Variante der Boeing 737-Max-Reihe, Max-7, könnte sich noch länger hinziehen, denn der Hersteller hat einen Antrag auf eine Ausnahmebewilligung zurückgezogen. Es sollen einige konstruktive Änderungen vorgenommen werden. Im Gegensatz zur Max-8 und Max-9 sind die Varianten Max-7 und Max-10 bislang noch nicht von der FAA zugelassen worden. Southwest Airlines erklärte kürzlich, dass man nicht mehr damit rechnet, dass die Max-7 noch in diesem Jahr in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden kann. Aus diesem Grund hat man jene Maschinen, die Boeing heuer übergeben wollte, aus der Planung herausgenommen. Boeing hatte einen Ausnahmeantrag im Zusammenhang mit dem Vereisungsschutzsystem gestellt. Hintergrund ist, dass es in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Gesetzesänderung gegeben hat. Während die Max-8 und die Max-9 noch nach den alten Bestimmungen zertifiziert wurden, müssen die Max-7 und die Max-10 eigentlich nach den neuen Regeln ausgerüstet sein. Der Hersteller hoffte mit Hilfe eines Ausnahmeantrags erreichen zu können, dass die beiden noch nicht zertifizierten Varianten von der Gesetzesänderung ausgenommen werden. Offensichtlich hat das Ansinnen von Boeing keine Aussicht auf Erfolg, denn der U.S.-Senat scheint nicht gewillt zu sein dem nachzukommen. Der Flugzeugbauer hoffte, dass mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung das Zulassungsverfahren beschleunigt werden könnte. Im Jahr 2026 wollte man dann eine dauerhafte Anpassung nachreichen. Nun teilte Boeing mit, dass man den Antrag auf Ausnahmegenehmigung für das Enteisungssystem am Triebwerkseinlass der Boeing 737-Max-7 zurückgezogen hat. „Wir sind zuversichtlich, dass die vorgeschlagene zeitlich begrenzte Ausnahme für dieses System den etablierten FAA-Prozessen folgt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, und

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Sanktionen: Gehäufte Triebwerksprobleme bei S7 Airlines

Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines scheint derzeit verstärkt unter Triebwerksproblemen zu leiden. Auf legalem Weg kann der Carrier aufgrund der westlichen Sanktionen weder Ersatzteile noch Tauschtriebwerke beschaffen. Laut lokalen Berichten sollen in den letzten Tagen gleich mehrere Maschinen der A320-Reihe und der Boeing 737-Familie von technischen Problemen betroffen gewesen sein. Diese haben dazu geführt, dass aufgrund von Triebwerksproblemen gleich mehrere Startvorgänge abgebrochen werden mussten. Zumeist musste im Anschluss auch der Flug komplett abgesagt werden, was dazu führte, dass die Reisepläne der Fluggäste durcheinandergewirbelt wurden. Am 30. Jänner 2024 war auf dem Flughafen Ulan-Ude eine von S7 Airlines betriebene Boeing 737-800 betroffen. Der Startvorgang musste abgebrochen werden, da die Piloten laut lokalen Berichten eine Überlastung des linken Triebwerks festgestellt haben. Nach dem Abbruch des Beschleunigungsvorgangs kehrte der Mittelstreckenjet zur Parkposition zurück und die Fluggäste hatten die Maschine zu verlassen. Laut S7 Airlines wurden alle Reisenden auf andere Flugverbindungen umgebucht. Auch Airbus-Jets betroffen Die zuständige Staatsanwaltschaft Westsibirien teilte zu diesem Vorfall wie folgt mit: „Es befinden sich mehr als 170 Passagiere auf dem Flughafen, die mit einer Reservemaschine nach Moskau gebracht werden sollen. Während des Wartens auf den Abflug überwacht die Staatsanwaltschaft die Einhaltung der Passagierrechte durch das Luftfahrtunternehmen“. Es handelt sich aber um keinen Einzelfall, denn am 29. Jänner 2024 soll ein von S7 Airlines betriebener Airbus A320 auf dem Flughafen Moskau-Domodedovo von vergleichbaren Problemen betroffen gewesen sein. Die Piloten sollen eine Meldung, dass das rechte Triebwerk ausgefallen ist, angezeigt bekommen haben. Der Kernunterschied: Dieser Vorfall ereignete sich nicht beim Start,

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Fahrsicherheit: ÖAMTC meldet mehr Teilnehmer

Im Jahr 2023 verzeichnete die ÖAMTC Fahrtechnik österreichweit insgesamt 116.800 Kursteilnehmer in den acht Fahrtechnik Zentren. Das entspricht einem Zuwachs von 2.000 Personen gegenüber 2022. „Ganz besonders wichtig ist uns, dass die ÖAMTC Fahrtechnik auch im Vorjahr wieder die mit Abstand beliebteste Anlaufstelle für Führerscheinneulinge in der Mehrphasenausbildung in Österreich war – man vertraut auf unseren hohen ÖAMTC-Qualitätsstandard. So konnten wir – passend zum 20-jährigen Jubiläum der erfolgreichen Mehrphasenausbildung – im Juli 2023 den 750.000. Teilnehmer in der ÖAMTC Fahrtechnik begrüßen „, bilanziert Karl-Martin Studener, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik.  Die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, zählt zu den Kernzielen der ÖAMTC Fahrtechnik und ist fixer Bestandteil der Marken-DNA. „Moderne Technik macht die Fahrzeuge immer sicherer – aber sie hat physikalische Grenzen, die man kennen, erfahren und trainieren muss“, erklärt Studener. 11.500 Teilnehmer bei Nutzfahrzeugtrainings (Lkw, Bus und Traktor) Insgesamt haben im Vorjahr 11.500 Teilnehmer die verpflichtende Berufsfahrer-Weiterbildung mit Lkw oder Bus (C/D95) für den sicheren Straßenverkehr absolviert – auch Trainings für den sicheren Umgang mit Traktoren gehörten dazu. „2024 endet für viele Führerschein-Inhaber der Zyklus der gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildung für Berufsfahrer – wir empfehlen eine baldige Anmeldung“, informiert Studener. Des Weiteren bietet die Berufsfahrer Akademie der ÖAMTC Fahrtechnik eine Vollausbildung für angehende Lkw- und Busfahrer an, die bereits bei einem Unternehmen angestellt sind – beispielsweise die Österreichische Post und die Spar AG machten im Vorjahr von dieser Berufsausbildung Gebrauch. Auch Polizei, Feuerwehr, Rettungsorganisationen sowie das Bundesheer setzten 2023 auf die professionellen Trainings der ÖAMTC Fahrtechnik und ließen ihre Mitarbeitenden in

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Premium-Economy: Discover serviert künftig auf Porzellan und in Gläsern

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines hat beschlossen, dass man den Fluggästen der Premium-Economy-Klasse künftig einen hochwertigeren Bordservice anbieten wird. Dies schließt ein, dass künftig auf Porzellan und in Gläsern serviert werden soll. Bei einigen Airlines der Lufthansa Group zeigt sich im Bereich der Art und Weise wie man das Catering in der Premium-Economy-Class, die zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt ist, serviert. Oftmals setzt man auf aus der Eco bekannte Kunststoff- und Pappverpackungen sowie Einmalbecher. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass dadurch gezeigt werden soll, dass es eine Economy-Class, wenn auch Premium-Economy, und nicht die Business-Class ist. Discover Airlines nimmt nun von diesem Weg Abstand und serviert in der Premium-Eco auf der Langstrecke künftig Speisen auf Porzellan und schenkt Getränke in Gläsern aus. Man orientiert sich dabei an der Business-Class. Weiters soll es künftig in dieser Beförderungsklasse kurz nach dem Start eine Käseplatte für die Fluggäste geben. In einer Aussendung betont die Lufthansa-Tochter, dass auch weiterhin alkoholische Getränke wie Bier und Wein im Flugpreis enthalten sind. Hinsichtlich der Auswahl soll es zu keinen Veränderungen kommen. Eigenen Angaben nach soll die Umstellung in der Premium-Economy-Class dazu führen, dass man die Verwendung von Einmalmaterialien aus Kunststoff weiter reduzieren kann. Seit Beginn legt der Ferienflieger Wert darauf Plastik an Bord zu minimieren und alternative Materialien zu testen. So wird beispielsweise bei der Ausgabe der Decken auf eine Plastikverpackungen verzichtet und in der Economy Class seit jeher Bambus-Besteck eingesetzt. Im nächsten Schritt prüft die Airline, inwieweit in der Economy Class weiter Einweg und Plastik reduziert

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Air Baltic führt Basis Gran Canaria im Winter 2024/25 fort

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird auch im Winterflugplan 2024/25 eine saisonale Basis auf der Kanareninsel Gran Canaria betreiben. Diese hat man in der laufenden Saison erstmals initiiert. „Aufgrund des Erfolgs unserer saisonalen Basis auf Gran Canaria und der daraus resultierenden hohen Nachfrage freuen wir uns, den Betrieb auf Gran Canaria mit acht Direktverbindungen in die nordischen und baltischen Länder im Winter 2024/2025 fortzusetzen. In den Wintermonaten, in denen die weltweite Passagiernachfrage traditionell geringer ist, haben wir die Möglichkeit erkannt, unsere Kapazitäten zu optimieren, um maximale Effizienz zu erreichen. Die Einrichtung einer saisonalen Basis auf Gran Canaria ermöglicht es uns, die steigende Nachfrage nach sonnigen Winterzielen zu bedienen. Unsere Präsenz auf Gran Canaria verbessert nicht nur die Konnektivität, sondern bietet den Fluggästen auch eine breite Palette an bequemen Reiseoptionen und Dienstleistungen, einschließlich Reisen in der Business Class“, erklärt Geschäftsführer Martin Gauss. Diese Routen sollen von der Basis Gran Canaria betrieben werden: Destination served Flight frequency Start date Gran Canaria–Oslo-Gardermoen  1 weekly flight October 27 Gran Canaria–Copenhagen 1 weekly flight October 27 Gran Canaria–Tallinn 2 weekly flights October 27 Gran Canaria–Riga 2 weekly flights October 28 Gran Canaria–Tampere 1 weekly flight October 29 Gran Canaria–Vilnius 1 weekly flight November 2 Gran Canaria–Oslo Torp 1 weekly flight November 2 Gran Canaria–Billund 1 weekly flight November 2

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