Februar 5, 2024

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Februar 5, 2024

RSD Reiseservice erhält Auszeichnung

Für seine „überdurchschnittliche touristische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ wurde RSD Reise Service Deutschland jetzt als „Top-Reiseveranstalter“ ausgezeichnet. An der dafür erforderlichen umfassenden Überprüfung und entsprechenden Zertifizierung waren zwei Spezialisten-Teams beteiligt: Die touristischen Komponenten beurteilten die Experten der Tourvers GmbH, einem führenden Anbieter des vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Reisepreissicherungsscheines. Tourvers versichert mehr als 1.200 Veranstalter aller Größenordnungen und touristischen Bereiche. Als zweites Prüf-Team nahm die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rinke Treuhand sorgsam die RSD-Bonität unter die Lupe, also die wirtschaftliche Standfestigkeit. Für Geschäftspartner wie Reisende gilt sie gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeichen als entscheidender Gradmesser für die Verlässlichkeit eines Reiseveranstalters.

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Lessor Azorra übernimmt gesamte Egyptair-A220-Flotte

Die Fluggesellschaft Egyptair hat im Rahmen eines mit Azorra Kaufvertrags ihre aus 12 Einheiten bestehende Airbus A220-300-Flotte zu Geld gemacht. Die Finanzmittel benötigt man unter anderem für Anzahlungen für bei Airbus bestellte Langstreckenflugzeuge. Bedingt durch den Umstand, dass die 12 betroffenen Airbus A220-300 ein junges Durchschnittsalter von 4,1 Jahren aufweisen, ist davon auszugehen, dass Egyptair einen ansehnlichen Kaufpreis erzielen konnte. Azorra ist ein weltweit aktives Leasingunternehmen, das sich in den letzten Jahren auf Regionalverkehrsflugzeuge der A220-Reihe und der Embraer E-Jet-Serie spezialisiert hat. Kurzfristig gesehen handelt es sich um eine  Sale-and-Leaseback-Deal. Allerdings laufen die Leasingverträge, die Egyptair mit dem Lessor abgeschlossen hat, nicht sonderlich lange. Die Ausflottung der Regionaljets ist bereits beschlossene Sache und war offenbar für Azzora auch maßgeblich dafür, dass man zugeschlagen hat. Die Airbus-A220-Reihe ist derzeit auf dem Markt stark nachgefragt, denn das Muster zeichnet sich durch eine hohe Reichweite bei vergleichsweise geringem Treibstoffverbrauch aus. Azorra-Chef John Evans deutete an, dass man für die momentan noch auf dem AOC von Egyptair registrierten Flugzeuge bereits Interessenten an der Angel hat. Im Idealfall werden die Flugzeuge regelrecht nahtlos zu einem neuen Operator wechseln. In diesem Zusammenhang hebt der Lessor den guten Zustand und die „hervorragende Wartung“ der 12 Airbus A220-300 inklusive Triebwerke in einer Medienerklärung unmissverständlich hervor. Das Portfolio von Azorra besteht derzeit aus 95 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um sechs Airbus A220-300. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 22 weiteren Exemplaren ab Werk. Zwei davon werden ACJ Two Twenty sein.

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Jahreszahlen: DDSG hatte 310.000 Fahrgäste

Die auf die Durchführung von Schifffahrten auf der Donau spezialisierte DDSG hatte im Vorjahr rund 310.000 Passagiere auf ihren acht Schiffen. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2022 erreicht hat, legte man um 29,2 Prozent zu. „Das breit gefächerte Angebot an Themenfahrten bietet dem einheimischen Publikum viele gute Gründe, um mit der DDSG Blue Danube abzulegen und Glücksmomente am Schiff zu genießen. Mit der Flottenerweiterung steuern wir 2024 einem neuen Passagierrekord entgegen und werden das Angebot in der Wachau deutlich ausbauen“, so DDSG-Blue-Danube-Geschäftsführer Wolfgang Fischer. Mit über 40.000 Passagieren in Wien und der Wachau konnte die Reederei im Juli 2023 ihr stärkstes Ergebnis im letzten Jahr einfahren. Im statistischen Durchschnitt begrüßt die DDSG Blue Danube über 25.800 Passagiere an Bord ihrer sieben Schiffe. Im Linienverkehr lichten sie an 364 Tagen im Jahr den Anker. 200-mal legten die Schiffe im letzten Jahr zu Charterfahrten ab. Die Nachfrage nach einem exklusiven Schiffscharter für Firmenveranstaltungen, private Feste oder Hochzeiten ist um 20 Prozent gestiegen. Für das laufende Jahr erwartet das Schifffahrtsunternehmen ein weiteres Wachstum in diesem Geschäftsbereich. Insgesamt 39-mal verkehrten die Schiffe zwischen April und Dezember 2023 zwischen Wien und der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

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Verkehrszahlen: So haben Österreichs Flughäfen im Jahr 2023 performt

Die österreichischen Verkehrsflughäfen hatten im Jahr 2023 gemeinsam etwa 33,2 Millionen Passagiere. Damit konnten die Airports gegenüber der Vorperiode um 25,3 Prozent zulegen und haben 92,1 Prozent des Verkehrsaufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreicht. Der Löwenanteil der Fluggäste ist auf Wien-Schwechat entfallen. „Nach der Pandemie-Flaute steigen die Passagierzahlen im österreichischen Luftverkehr seit 2021 stetig an. Die österreichischen Flughäfen sind wieder die Lebensadern in der jeweiligen Wirtschafts- und Tourismusregion, tausende Arbeitsplätze entstanden. Wir müssen nun aber Kurs halten und uns weiterhin im harten, internationalen Wettbewerb behaupten. Eine Situation wie in Deutschland, wo der Branche die Flügel gestutzt wurden, und nun Streiks den Verkehr lahmlegen, müssen wir unbedingt vermeiden. Österreichs Luftfahrt muss an der Spitze bleiben, dafür braucht es die besten Rahmenbedingungen“, so Julian Jäger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Vorstand der Flughafen Wien AG und erteilt Forderungen nach einem Verbot von Kurzstreckenflügen oder Mehrbelastungen für den Flugverkehr eine Absage. Insgesamt wurde an allen sechs Verkehrsflughäfen Österreichs (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) im Jahr 2023 rund 33.174.074 Millionen Passagiere gezählt, das sind 25,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr hat mit 259.006 Starts und Landungen um 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Gestiegen ist auch die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge (Sitzladefaktor) mit insgesamt 78,9 Prozent, was eine Verbesserung um 3,5 Prozentpunkte gegenüber 2022 bedeutet. Das Frachtaufkommen betrug 318.182 Tonnen im Jahr 2023 (-4,3 Prozent gegenüber 2022). Passagierzuwächse an allen sechs Verkehrsflughäfen Auf dem Flughafen Wien stieg die Anzahl der

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Wien: Wizz Air stellt Flüge nach Kuwait und Nis ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Nonstopverbindung nach Kuwait-City, die vor einigen Monaten groß beworben wurde, zwischenzeitlich wieder eingestellt. Auch die Nis-Route gibt der Carrier ab Österreich auf. Mit der Aufgabe der Kuwait-Flüge streicht der Carrier nebst Dammam ein zweites Ziel in der Golfregion, das vor noch nicht all zu langer Zeit aufgenommen wurde. Die Ziele Riad und Jeddah sind unverändert über die gesamte Sommerflugplanperiode 2024 hinweg buchbar. Die Kuwait-Flüge sind bereits seit einiger Zeit ab Wien pausiert. Auf der Nis-Strecke liefert man sich derzeit einen scharfen Wettbewerb mit dem Konkurrenten Ryanair. Aus diesem zieht man sich zurück, denn Wizz Air wird diese Destination mit Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 nicht mehr ab Wien-Schwechat ansteuern.

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