Februar 5, 2024

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Februar 5, 2024

ÖAMTC-Flugrettung begrüßt geplante Änderung des Luftfahrtgesetzes

Die ÖAMTC-Flugrettung begrüßt den Initiativantrag zur Änderung des Luftfahrtgesetzes, der gestern im Nationalrat eingebracht wurde. Diese Änderung soll sicherstellen, dass Notarzthubschrauber auch außerhalb der Betriebszeiten Flugplätze, z. B. zur Betankung, anfliegen können. Grund für die Bitte um eine rasche Lösung war vor allem die Tatsache, dass am Flughafen in Graz – wo sich der Stützpunkt von Christophorus 12 befindet – während der Nachtstunden weder gelandet noch getankt werden konnte. Davon betroffen waren vor allem Christophorus 14 und Christophorus 17, die die steirische Bevölkerung rund um die Uhr notfallmedizinisch versorgen, aber nach einem nächtlichen Flug nach Graz am dortigen Stützpunkt nicht auftanken durften. Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung: „Eine entsprechende Änderung und damit neue rechtliche Rahmenbedingungen kommen letztendlich der Bevölkerung zugute: Wenn wir mehr Einsätze fliegen können, helfen wir mehr Menschen in Notsituationen – das ist eine einfache Rechnung.“ Auch für die Problematik fehlender Startfreigaben durch den Tower aufgrund der Wetterlage ist eine Lösung in greifbare Nähe gerückt. „Durch die anstehenden Änderungen können unsere Crews künftig noch mehr Menschen in Not helfen und unsere Kapazitäten und Ressourcen optimal ausschöpfen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese zukunftsweisenden Lösungen möglich machen“, meint Marco Trefanitz abschließend.

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IATA: Branche nähert sich den Vorkrisenwerten an

Weltweit gesehen – nicht jedoch in Deutschland – konnte die Luftfahrtbranche jenes Passagieraufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, fast wieder erreichen. Laut IATA wurden im Vorjahr 94,1 Prozent jener Passagierkilometer, die man im Jahr 2019 hatte, angeboten. Im Inlandsverkehr wurde das Aufkommen übertroffen. Allerdings gilt dies nicht für Deutschland, denn hier lagen Angebot und Passagierzahlen nur knapp über der Hälfte des Jahres 2019. Weltweit gesehen lag das Angebot im internationalen Verkehr, auf den 58,1 Prozent aller Verbindungen entfallen, bei 88,6 Prozent des Vorkrisenaufkommens.

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Niederösterreich Bahnen erhalten „Great Place to Work“-Auszeichnung

Die Niederösterreich Bahnen wurden vom unabhängigen Institut Great Place to Work mit dem Arbeitgeberzertifikat „Best Workplace for Young Talents“ ausgezeichnet. Zum ersten Mal wurden die Top 10 Unternehmen Österreichs gekürt, die die attraktivste Arbeitsplatzkultur auch für die Generation Z erschaffen. Die Niederösterreich Bahnen belegen hier den fünften Platz. „Die ‚Great Place to Work‘- Auszeichnung zeigt das starke Engagement des Unternehmens für die Zufriedenheit und das Wohlergehen seiner Mitarbeiter. Ich gratuliere den Niederösterreich Bahnen ganz herzlich“, informiert LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Basis der Zertifizierung war eine anonyme Umfrage unter allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Niederösterreich Bahnen Gruppe. Besonders die jungen Mitarbeitenden bis 25-Jährigen gaben den blau-gelben Bahnen und Bergbahnen ein hervorragendes Feedback und bestätigten, dass bei den Niederösterreich Bahnen ihre Interessen und Anliegen nach starker Sinnstiftung am Arbeitsplatz besonders gut erfüllt werden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der wahre Schatz des Unternehmens. Nur wenn die Menschen Sinn und Motivation in ihrer Arbeit erleben, sind große Erfolge und die stetige positive Weiterentwicklung des Unternehmens möglich. ‚Great Place to Work‘ ist für diesen Zukunftsweg der Niederösterreich Bahnen ein ganz wichtiger Gradmesser. Als einer von ‚Österreichs Besten Arbeitgebern 2023‘ wollen wir weiterhin hochqualifizierte und top-motivierte Teammitglieder ansprechen. Ein flexibles Arbeitsumfeld zu bieten, das mit persönlichen Umständen vereinbar ist, ist selbstverständlich in unserer Unternehmenskultur. Ein Faktor, der gerade der jüngeren Generation Z in ihrer Arbeitswelt wichtig ist. Nun zu einem von zehn herausragenden Betrieben der ‚Best Workplaces for Young Talents 2024‘ zu gehören, bestätigt unser Engagement als zukunftsfitter Arbeitgeber“, erklärt Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek.

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Brussels Airlines startet sechste Auflage von „Bike in Africa“

Brussels Airlines hat offiziell den Startschuss für die 6. Ausgabe von „Bike in Africa“ gegeben. Ausgabe von „Bike in Africa“ in der Volta-Region in Ghana gelandet. Neben intensiven Rad- und Wandertouren für 120 Mitarbeiter der Lufthansa Group wird Brussels Airlines auch zwei lokale Unternehmen unterstützen, die einen nachhaltigeren Tourismus in der Region entwickeln wollen. Brussels Airlines ist der Afrika-Experte innerhalb der Lufthansa Group und bietet derzeit 18 Ziele in Subsahara-Afrika an. Die Fluggesellschaft ist bestrebt, ein echter Partner für die lokalen Gemeinschaften in den bedienten Märkten zu sein. Deshalb organisiert die belgische Fluggesellschaft seit 2011 die Aktion „Bike in Africa“. Mit dieser Initiative wollen Brussels Airlines und die Lufthansa Group bei ihren Mitarbeitern ein größeres Bewusstsein und eine größere Nähe zum afrikanischen Kontinent schaffen, der ein zentraler Bestandteil ihres Geschäfts ist. Nach Ausgaben in Ruanda, Burundi, Uganda, Senegal, Gambia und Kamerun wird die Ausgabe 2024 von „Bike in Africa“ nach Ghana, genauer gesagt in die Volta-Region, gehen. 120 Mitarbeiter von Brussels Airlines und mehreren Geschäftsbereichen der Lufthansa Group, wie Eurowings, Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines, nehmen teil. Sie begeben sich auf eine 5-tägige Reise durch die Volta-Region, und ihr Flug nach Accra hat Brüssel heute Morgen verlassen. Neu in diesem Jahr ist, dass die Teilnehmer statt einer Radtour auch eine Wanderung wählen können.

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Air Baltic rechnet mit 668 Millionen Euro Umsatz

Während sich die nationale lettische Fluggesellschaft Air Baltic auf die Veröffentlichung ihrer Jahresergebnisse für 2023 vorbereitet, deuten vorläufige Daten bereits auf eine starke Umsatzprognose für das Gesamtjahr hin. Nach einem rekordverdächtigen Halbjahr und soliden Ergebnissen im dritten Quartal beweist Air Baltic weiterhin operative Exzellenz und zuversichtliche Geschäftszahlen. Nach ungeprüften vorläufigen Daten wird der Gesamtumsatz für das vergangene Jahr voraussichtlich 668 Millionen Euro erreichen, was einer deutlichen Steigerung von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. „Kurz vor der Veröffentlichung unserer Jahresergebnisse für 2023 freuen wir uns, berichten zu können, dass Air Baltic auf dem Weg zu einem bemerkenswert erfolgreichen Jahr ist. Wir freuen uns auf die Gelegenheit, diese Ergebnisse den Investoren, den Medien und der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In einem breiteren Kontext war das Jahr 2023 für Air Baltic ein Jahr des bedeutenden Wachstums und der Entwicklung, was unsere Rolle als wichtiger Akteur in der Luftfahrtindustrie und unser Engagement, Lettland mit der Welt zu verbinden, weiter unterstreicht“, so Geschäftsführer Martin Gauss. Wenn man das Jahr 2023 zusammenfasst, wird deutlich, dass Air Baltic das zielgerichtete Wachstum und die Entwicklung des Unternehmens fortgesetzt hat. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die Fluggesellschaft im Jahr 2023 rund 4,5 Millionen Passagiere befördert hat, was einem Anstieg von 36 % im Vergleich zu 2022 entspricht. In den letzten 12 Monaten führte die lettische Fluggesellschaft über 44 Tausend Flüge durch – 18 % mehr als im Vorjahr.

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Spanische Regierung will den Flughafen Madrid ausbauen

Bereits heute zählt der spanische Hauptstadtflughafen Madrid zu den größten europäischen Airports. Geht es nach Präsident Pedro Sánchez, so soll dieser in den nächsten Jahren auf eine jährliche Kapazität von 90 Millionen Passagieren erweitert werden. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ sagte das Staatsoberhaupt während seinem Messebesuch auf der „Fitur“, dass bis zum Jahr 2031 etwa 2,4 Milliarden Euro in die Erweiterung der Infrastruktur des Flughafens Madrid investiert werden sollen. Dieser soll dann in der Lage sein jährlich etwa 90 Millionen Reisende abzufertigen. Zuletzt lag man im Jahr 2023 bei etwa 60 Millionen Reisenden. Sánchez geht davon aus, dass die Nachfrage in den nächsten Jahren stark steigen wird und daher der Ausbau notwendig wäre. Dabei soll auch die Marktposition als Drehschreibe zwischen Europa und Südamerika nicht nur gestärkt, sondern ausgebaut und dauerhaft gefestigt werden. Seitens der Fluggesellschaften gibt es aber auch Kritik an der Flughafen-Politik der Regierung, denn diese fror die Gebühren zunächst ein, um für mehr Verkehr zu sorgen. Nun komme es entgegen vorheriger Planungen dennoch zu einer Erhöhung. Diese fällt im einstelligen Prozentbereich aus und ist somit vergleichsweise moderat. Hindert aber Ryanair nicht daran öffentliche Kritik am größten Flughafenbetreiber des Landes, Aena, auszuüben. Die Pläne der spanischen Regierung gehen auch davon aus, dass es zum Zusammenschluss von Iberia und Air Europa kommen könnte. Mit gebündelten Kräften könnten diese für noch mehr Umsteiger am spanischen Hauptstadtflughafen sorgen. Das hat zur Folge, dass man zum Preis von 700 Millionen Euro die Terminals 1, 2 und 3 miteinander verbinden möchte,

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Brückentage: So setzt man Urlaubstage clever ein

In den ersten Wochen des Jahres planen und buchen erfahrungsgemäß die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihren Urlaub für das ganze Jahr. Um ein Maximum an Reisezeit aus den zur Verfügung stehenden Urlaubstagen herauszuholen, rät der Reiseveranstalter Alltours, Feiertage in der Planung mit einzubeziehen und Brückentage geschickt zu nutzen. Mit einem Brückentag einfach mal kurz in einem Wellnesshotel entspannen oder einen Städtetrip einschieben, dafür bieten sich 2024 zum Beispiel Christi Himmelfahrt am 9. Mai 2024, der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2024 und der Reformationstag am 31. Oktober 2024 an. Mit Einsatz von nur einem Urlaubstag wird jedes Mal ein verlängertes Wochenende von vier Tagen möglich. Perfekt, um eine Fernreise in die Karibik oder nach Asien zu planen, sind Karfreitag und Ostern bzw. Pfingstmontag und Fronleichnam. Wer diese Feiertage in seine Urlaubsplanung einbezieht, kommt mit dem Einsatz von jeweils acht Urlaubstagen auf ganze 16 freie Tage am Stück. Absolut arbeitnehmerfreundlich liegen 2024 Weihnachten und Neujahr. Denn alle Feiertage fallen auf einen Wochentag. Wer das Glück hat, an Heiligabend und Silvester jeweils nur einen halben Tag arbeiten zu müssen, kommt mit vier Urlaubstagen auf zwölf freie Tage.

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USA: Airlines müssen Notfallmedikamente gegen Opium-Überdosierungen dabei haben

Immer wieder kommt es an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Daher führen die meisten Fluggesellschaften einige Medikamente in Bordapotheken mit. Sollte sich nicht reinzufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester in der Kabine befinden, kann es auch zu versehentlichen Überdosierungen kommen. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Mai des Vorjahres ein Gesetz erlassen, das die Carrier dazu verpflichtet ein Gegenmittel für den Fall von Opioidüberdosierungen dabei zu haben. Es geht aber nicht nur darum, dass etwaige Überdosen, die von an Bord verabreichten Medikamenten stammen könnten, behandeln zu können, sondern man reagiert auch auf den Umstand, dass der Missbrauch von Opioiden – zumeist aus Suchtgründen – in den USA ein weitverbreitetes Problem ist. Opium-Abhängigkeit ist ein großes Problem in den USA Aus einer Statistik des Centers for Disease Control and Prevention geht hervor, dass allein im Jahr 2022 etwa 109.000 U.S.-amerikanische Einwohner aufgrund von Drogenüberdosen gestorben sind. Die überwiegende Mehrheit hatte Opioidüberdosierungen. Um im Falle des Falles an Bord von Verkehrsflugzeugen rasch und schnell reagieren zu können, ist seit Mai 2023 vorgeschrieben, dass entsprechende Gegenmittel mitgeführt werden müssen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch eine Übergangsfrist vorgesehen. Dies hängt damit zusammen, dass die Airlines aufgrund ihrer Flottengröße das pharmazeutische Produkt in großen Mengen anschaffen müssen und es bekanntermaßen in dieser Branche immer wieder zu Lieferengpässen kommt. Southwest Airlines, United Airlines, Alaska Airlines, Delta Airlines und American Airlines haben sich für das Produkt Naloxon entschieden. Im Rahmen von Fortbildungen des Kabinenpersonals schulen die Arbeitgeber ihre Flugbegleiter in Sachen richtiger Anwendung des

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CO2-Bepreisung macht Urlaube mit dem Auto teurer

Kurz vor den Semesterferien zeigt eine aktuelle Analyse des Mobilitätsclubs, wie sich die Spritpreise im Jahr 2024 bisher entwickelt haben: Wie erwartet brachte der Jänner aufgrund der Erhöhung der CO2-Bepreisung einen deutlichen Anstieg – Diesel war um 3,7 Cent, Super um 4,4 Cent pro Liter teurer als im Dezember 2023. Damit entspricht die Steigerung beim Diesel fast exakt der höheren CO2-Bepreisung, bei Super ist die Teuerung hingegen geringfügig höher, als allein dadurch zu erklären wäre. Die Durchschnittspreise pro Liter an den österreichischen Tankstellen im Jänner: 1,639 Euro (Diesel) und 1,534 Euro (Benzin) – Diesel ist also weiterhin spürbar teurer als Super. Der ÖAMTC hat einige Möglichkeiten, die Fahrt in die Semesterferien etwas günstiger zu gestalten, zusammengefasst: Mit Stand 31. Jänner 2024 hat der ÖAMTC folgende durchschnittlichen Spritpreise ermittelt: Bundesland Diesel Super Burgenland 1,669 1,559 Kärnten 1,684 1,569 Niederösterreich 1,681 1,569 Oberösterreich 1,679 1,573 Salzburg 1,699 1,579 Steiermark 1,679 1,568 Tirol 1,729 1,622 Vorarlberg 1,739 1,629 Wien 1,699 1,574 Österreich 1,689 1,578

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Vorne sitzen kostet extra: Jetblue führt neue Gebühr ein

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue verlangt von ihren Passagieren, die in der Economy-Class reisen, künftig eine zusätzliche Gebühr, wenn diese im vorderen Bereich der Maschine sitzen wollen. Fluggäste, die über einen entsprechenden Status verfügen, sollen keinen Aufpreis bezahlen müssen. Alle anderen, die im vorderen Bereich der Kabine sitzen wollen, müssen zumindest zehn U.S.-Dollar extra zahlen. Auf den Langstreckenflügen können auch knapp 50 U.S.-Dollar anfallen. „Bessere“ Sitze erhalten die Fluggäste dafür nicht, denn es handelt sich um die üblichen Economy-Class-Sessel. Gegen Bezahlung der Zusatzgebühr darf man lediglich ein kleines Stück weiter vorne sitzen. Vielen Reisenden ist es wichtig nach Möglichkeit soweit wie möglich im vorderen Teil Platz nehmen zu können, um nach der Ankunft schneller das Flugzeug verlassen zu können. Gerade bei der Verwendung von Walk- bzw. Busboarding mit beiden Türen, das gerade bei Billigfliegern häufig vorkommt, hat man nicht wirklich einen Vorteil. Jetblue macht jedenfalls keinen Hehl daraus, dass man durch die neue Zusatzgebühr für Sitze, die man als „Core Preferred“ eingestuft hat, mehr Geld verdienen möchte. Man verlangt einfach für die beliebtesten Zonen eine Sondergebühr. Es handelt sich ausdrücklich nicht um jene Sitzreihen, die bereits zuvor kostenpflichtig reserviert werden mussten, also beispielsweise Plätze in den Notausgangsreihen („Mint Seats“, „Even More Space Seats“). Kein Einzelfall: Viele Airlines verdienen mit Sitzwünschen so einiges an Geld Jetblue geht aber keinen gänzlich neuen Weg, denn Konkurrenten wie United Airlines, American Airlines, Delta sowie einige Billigflieger, mit denen man sich einen scharfen Wettbewerb liefert, verlangen schon länger von Economy-Class-Passagieren, die über keine passende Statuskarte verfügen,

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