Februar 19, 2024

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Februar 19, 2024

Global Airlines: Hifly Malta führt ersten A380-Testflug durch

Im Auftrag von Global Airlines hat Hifly Malta am 15. Feber 2024 den ersten Testflug mit dem Airbus A380, der die Registrierung 9H-GLOBL trägt, durchgeführt. Der Superjumbo erhob sich nach langer Standzeit am Mojave Air and Space Port wieder in die Luft. Die Maschine stieg bis auf eine Höhe von 4.300 Fuß und kreiste rund 20 Minuten lang über dem Airport, der von vielen Flugzeugeigentümern als Lagerplatz genutzt wird. Zusätzlich verfügt dieser Wüsten-Flughafen seit dem Jahr 2004 auch die Zulassung als so genannter Weltraumbahnhof. Das Kerngeschäft der Betreiber ist aber das so genannte Long-Time-Storage von Flugzeugen, die derzeit oder nie wieder benötigt werden. Dabei spielt das Wüstenklima eine besondere Rolle, denn dieses führt dazu, dass mögliche Korrosion gering gehalten werden kann. Manche Maschinen sind nur vorübergehend abgestellt und werden dann wieder in Betrieb genommen, andere warten schon über ein Jahrzehnt auf bessere Zeiten oder aber ihre Verschrottung. Die nunmehrige 9H-GLOBL wurde eingelagert, da der vormalige Betreiber keinen Bedarf mehr gesehen kann. Global Airlines hat diesen Airbus A380 erworben. Registriert ist der Superjumbo auf dem AOC von Hifly Malta, die vormals eine baugleiche Einheit im Eigenbetrieb hatte. Man war der weltweit erste – und bislang einzige – Anbieter von ACMI- und Charterdienstleistungen der Airbus A380 im Portfolio hatte. Zwischenzeitlich hat man sich mangels Nachfrage aber wieder aus diesem Segment zurückgezogen. Gegenständlicher Airbus A380 war ursprünglich für China Southern Airlines im Einsatz und trug die Registrierung B-6140. Nach der Einsatzzeit beim Erstbetreiber ging es ins Long-Time-Storage in die Mojave-Wüste. Zwischenzeitlich hat Global

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Wartung: Condor und Lufthansa Technik bauen Zusammenarbeit aus

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt auch in Zukunft auf Wartungsdienstleistungen der Lufthansa Technik AG. Dazu wurden Verträge zur Komponentenversorgung der Airbus A320neo/A321neo-Flotte unterschrieben. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass ein bestehender Vertrag, der die Ceo-Modelle betrifft, verlängert wurde. Darüber hinaus wird Lufthansa Technik Condor während des Produktionsprozesses der wachsenden A32Xneo-Flotte mit einem Aircraft Production Inspection Program (APIP) am Produktionsstandort für mehr als 40 Flugzeuge unterstützen. Beide Total Component Support (TCS) Verträge treten im Mai 2024 in Kraft und haben eine Laufzeit von zwölf Jahren. Sie beinhalten umfassende MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie ein Ersatzteil-Pooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten von Condor. Mit den neu unterzeichneten Verträgen erbringt Lufthansa Technik die Komponentenversorgung für die gesamte Airbus-Flotte von Condor, nachdem bereits seit 2023 die Airbus-A330neo-Flotte mit Komponentenservices unterstützt wird. Für die wachsende neue Airbus-A32Xneo-Flotte betraut Condor Lufthansa Technik mit der Überwachung des Produktionsprozesses am Produktionsstandort. Das Aircraft Production Inspection Program (APIP) deckt den gesamten Prozess von der Inspektion der ersten Baugruppen bis zur Endabnahme des Flugzeugs ab und wird den Prozess von mehr als 40 von Condor bestellten Airbus-Flugzeugen begleiten.

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Erster Airbus A321XLR soll erst im dritten Quartal 2024 ausgeliefert werden

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird Maschinen des Typs A321XLR höchstwahrscheinlich erst später als mit den Kunden vertraglich vereinbart ausliefern können. Aufgrund von Verzögerungen auf der Lieferkette soll das erste Exemplar erst im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden. Zuletzt hieß es seitens Airbus, dass es bereits im zweiten Quartal 2024 so weit sein wird. Im Rahmen der jüngsten Jahrespressekonferenz musste der Hersteller aber einräumen, dass dieses Ziel nicht eingehalten werden kann. In einem Schreiben an die Kunden, über das die Agentur Reuters berichtet, ist auch die Rede davon, dass es Ende 2024 bzw. Anfang 2025 zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen könnte. Diese Informationen wollte der Konzern aber nicht kommentieren. Verschiedene Flugzeugbauer, darunter auch Airbus, leiden unter dem Problem, dass für die Endmontage benötigte Komponenten nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Man spricht dabei von „Problemen auf der Lieferkette“. Davon sind die Hersteller weitgehend gleichermaßen, aber je nach Maschinentyp in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Diese Problematik dauert schon seit einigen Jahren an und ist auch eine Folge daraus, dass während der Corona-Pandemie bei vielen Firmen Stellen abgebaut wurden und somit nun personelle Engpässe bestehen. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe. Bezüglich dem Airbus A321XLR erklärte Airbus, dass man kurz vor der EASA-Zertifizierung stehen würde. Es gäbe noch tausende Dokumente abzuschließen. Man geht derzeit davon aus, dass die erste Einheit dann im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden kann. Auf die Frage wie viele Maschinen dieses Typs heuer an Kunden übergeben werden könnten, hieß es lediglich „eine Handvoll“. Die Massenproduktion

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Tui und Ryanair schließen Vertriebspartnerschaft

Der Billigflieger Ryanair und der Reisekonzern Tui haben eine Vertriebspartnerschaft bekanntgegeben. Diese ermöglicht es dem Tour Operator Flüge des Lowcosters in Pauschalreisen zu integrieren. „Tui ist nun berechtigt, ihren Kunden Ryanair-Flüge, -Sitzplätze und -Gepäck im Rahmen ihrer Urlaubspakete anzubieten, sofern sie keine überhöhten Preise für Ryanair-Produkte verlangen. Die Vereinbarung garantiert den Tui-Kunden auch, dass ihre korrekten Kontakt- und Zahlungsinformationen an Ryanair weitergegeben werden, so dass sie direkten Zugang zu ihrem myRyanair-Konto haben und wichtige Fluginformationen direkt per E-Mail erhalten“, teilte Ryanair mit. Es handelt sich um die dritte Vereinbarung dieser Art. Zuvor hat Ryanair mit Weloveholidays und Kiwi offizielle Vertriebsverträge abgeschlossen. Der Carrier geht seit vielen Jahren gegen so genannte OTAs, die ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Carriers verkaufen, vor. Diesen wirft man vor, dass diese erhebliche Aufschläge, beispielsweise auf Aufgabegepäck, erheben würden.

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Kommentar: Wien will mit mehr Busgates ein Five-Star-Airport werden

In den letzten Jahren zeigt sich am Flughafen Wien ein Trend: Statt mehr Fluggastbrücken werden immer wieder zusätzliche Busgates geschaffen. Zwar wurden im „Altbau“ die einstigen B-Gates aufgelassen, jedoch entstanden als Ersatz zusätzliche Bereiche. Mit der Errichtung der Süderweiterung des Terminals 3 setzt sich dies weiter fort. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden die B-Gate, an denen ausschließlich Busboarding durchgeführt wurde, stillgelegt. Mittlerweile befindet sich in diesem Bereich eine Passkontrollzone der Polizei. Bereits zuvor wurden diese Flugsteige nur noch selten genutzt. Als Ersatz wurden im Bereich der C-Gates gleich zwei zusätzliche Zonen, an denen ausschließlich Busboarding möglich ist. Die erste ist schon länger in Betrieb und die zweite wurde unmittelbar vor der Corona-Pandemie fertiggestellt und steht somit seit der Wiederinbetriebnahme des Terminalkomplexes 1+2 zur Verfügung. Zusätzlich wurde während der Pandemie im Terminal 3 im Tiefgeschoss der F-Gates eine weitere Zone für Busboarding geschaffen. Während der Krise gab es in Wien sogar „doppeltes Busboarding“. Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass der Flughafen Wien-Schwechat mit Hilfe der sich nun in Bau befindlichen Süderweiterung des Terminals 3 einige Fehlplanungen, die in der Vergangenheit begangen wurden, beheben will. Ein genauer Blick auf die Renderings zeigt aber auch, dass es künftig weniger Fluggastbrücken geben wird. Das „billige“ Busboarding Viele Passagiere empfinden es als „billig“, wenn das Boarding per Bus oder gar zu Fuß über das Vorfeld erfolgt. In unsachlichen Diskussionen ist gar die Rede davon, dass nur Billigflieger keine Fluggastbrücken nutzen würden. Das stimmt so ganz und gar nicht, aber

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Flydubai nimmt Kurs auf Basel

Die Emirates-Konzernschwester Flydubai wird ab Anfang August 2024 viermal wöchentlich Kurs auf den Flughafen Basel nehmen. Damit wird der Euro-Airport an das Drehkreuz Dubai angebunden, denn auch Umstiege auf des Streckennetz von Emirates werden möglich sein. Ab 2. August 2024 wird Flydubai an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Dubai und Basel vice versa fliegen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 zum Einsatz kommen. Nebst 156 Sitzplätzen in der Economyklasse bietet Flydubai 10 Sitze in der Businessklasse an. Die Businessklasse bietet zusätzlichen Komfort mit breiten Sitzen, die ein komplett flaches Liegen ermöglichen. Flydubai wurde im Jahr 2008 gegründet und ist eine Konzernschwester von Emirates Airline. Der Carrier ist als Hybrid-Lowcoster positioniert und steuert in Europa zahlreiche sekundäre Destinationen an. Mit Emirates Airline unterhält man ein umfassendes Codeshare-Abkommen, so dass Umstiege auf den jeweils anderen Carrier am Hub Dubai möglich sind.

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