März 21, 2024

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März 21, 2024

Deutsche Bahn AG will keine Klassenfahrten mehr

Die Deutsche Bahn AG wird bis Ende des Jahres 2024 die seit einem halben Jahrhundert bestehende Sparte „Klassenfahrten und Gruppenreisen“ einstellen. Diese wurde noch zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn aufgebaut und wurde über die Jahrzehnte hinweg von vielen Schulen und deren Schülern genutzt. Es handelt sich um eine Art Spezialreiseveranstalter, bei dem auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnittene Schülerreisen aus einer Hand gebucht werden können. Die meisten Angebote sind innerdeutsch und beinhalten die Anreise mit dem Zug, eine Unterkunft und gegebenenfalls Transfers und Ausflüge. Mit den Klassenfahrten haben die Deutsche Bahn AG und ihr Rechtsvorgänger Deutsche Bundesbahn über Jahrzehnte hinweg bestes Geld verdient. Künftig will man diesem Kundensegment lediglich Fahrkarten anbieten, jedoch keine Reisen mehr aus einer Hand. Der Fokus soll künftig auf Gruppenreisen außerhalb von Schulen liegen. Offenbar hat der staatliche DB-Konzern kein Interesse mehr an den klassischen Klassenfahrten. Jedenfalls will man Schulen künftig keine Pauschalpakete mehr anbieten und verweist in einer Erklärung darauf, dass es auf dem Markt ausreichend alternative Reiseveranstalter und Reisebüros geben würde. Speziell angesprochen auf Klassenfahrten hieß es, dass man sich künftig nur noch für Fahrkarten an die Bahn wenden kann. Wer Pakete mit Übernachtung und gegebenenfalls Transfers haben möchte, soll sich dann an Kooperationspartner wenden. Daraus ist auch abzuleiten, dass es zwangsweise teurer werden könnte, denn die „Partner“ wollen ebenfalls Geld verdienen und müssen Leistungen der Deutschen Bahn zukaufen. Es ist davon auszugehen, dass ein Aufschlag einkalkuliert wird, da sich andernfalls das Geschäft für die nicht näher bezeichneten „Kooperationspartner“ nicht rechnen würde. Es ist

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Osterferien 2024: Flughafen Köln/Bonn erwartet 460.000 Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet während der Osterferien 2024 mit etwa 460.00 Passagieren. Am kommenden Freitag werden etwa 33.000 Fluggäste erwartet. „Der Start ins Jahr ist in Köln/Bonn sehr gut gelungen. In den ersten Monaten hatten wir deutlich mehr Fluggäste als im selben Zeitraum im Vorjahr. Jetzt freuen wir uns auf die Hauptreisezeit, die traditionell rund um Ostern beginnt und bis in den Herbst andauert“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Als Flughafen haben wir uns gemeinsam mit den Prozesspartnern gezielt auf das steigende Passagieraufkommen vorbereitet, um unseren Gästen einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Am ersten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag rund 77.000 Fluggäste in Köln/Bonn erwartet. Über das Osterwochenende – von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag – sind es etwa 107.000 Passagiere. Am Ostersonntag findet zudem der Wechsel vom Winter- auf den Sommerflugplan am Airport statt. Am letzten Ferienwochenende werden von Freitag bis Sonntag voraussichtlich rund 97.000 Reisende den Flughafen nutzen. Spitzentag in den Ferien ist Freitag, der 5. April, wenn mehr als 33.000 Fluggäste in Köln/Bonn starten und landen. Beliebtestes Reiseland in den Osterferien ist Spanien mit rund 110.000 Passagieren. Davon haben innerhalb der beiden Wochen etwa 49.000 Fluggäste Palma de Mallorca als Ziel von Köln/Bonn ausgewählt. Viele Fluggäste zieht es in den Ferien außerdem in die Türkei (rund 100.000 Passagiere), nach Großbritannien (rund 38.000 Passagiere) und nach Italien (rund 37.000 Passagiere).

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Rassismus: British Airways feuert zwei Flugbegleiterinnen

Zwei Flugbegleiterinnen von British Airways hätten sich wohl besser vorher überlegt was sie in Sozialen Medien verbreiten. Ein Video, in dem sie über asiatische Passagiere lästern, Schielen und den chinesischen Akzent imitieren, hat sie beiden nun ihren Job gekostet. In dem Video, das laut britischen Medienberichten rassistisch motiviert sein soll, machen sich die Flugbegleiterinnen über eine chinesische Familie, die sich an Bord eines Fluges, auf dem sie ihren Dienst versehen haben, befunden haben, derbe lustig. Dabei imitieren diese vermeintliches „Schielen“, lachen über diese und ziehen über deren „chinesischen Akzent“ her. Die Aufnahme, die selbst erstellt und in Sozialen Medien geteilt wurde, soll innerhalb von British Airways für Entsetzen gesorgt haben. Zahlreiche Flugbegleiter sollen massiv erbost auf ihre nun Ex-Kolleginnen sein. Die Geschäftsleitung hat bereits die Reißleine gezogen. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, dass man die beiden Kabinenmitarbeiterinnen fristlos entlassen habe. Man dulde keinerlei Form des Rassismus bei British Airways. Doch nicht nur innerhalb der Fluggesellschaft sorgte das Video für Aufsehen, sondern auch national und international. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet und auf Sozialen Medien wurde es kontrovers diskutiert. Es ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass es auf einigen Plattformen, auf denen es geteilt wurde, zum Teil äußerst rassistische uns ausländerfeindliche Kommentare von Usern gegeben hat. Die überwiegende Mehrheit war aber schockiert über das Video. Bei British Airways ist man der Ansicht, dass die beiden Flugbegleiter mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahme dem Carrier einen enormen Image-Schaden angerichtet haben. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es möglicherweise nicht bei der fristlosen Entlassung

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Ufo klar gegen Einschränkung des Streikrechts

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo reagiert auf die jüngsten Forderungen aus Politik und Wirtschaft, dass das Streikrecht im Verkehrswesen eingeschränkt werden sollte. Dem erteilen die Arbeitnehmervertreter eine klare Absage. Dazu Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender der UFO: „Wir führen in Deutschland eine gefährliche Scheindebatte um vermeintlich notwendige Einschränkungen des Streikrechts. Die zügellosen Kräfte der freien Marktwirtschaft treiben die Spirale ungerechter Wohlstandsverteilung immer schneller an. Geldeliten profitieren immer, ob in Boomzeiten oder Wirtschaftskrisen. Die Reichen werden immer reicher. Die Zeche zahlen die kleinen Leute. Der Wert von Arbeit sinkt rapide. Der sog. ‚Fachkräftemangel‘ in Deutschland ist Ausdruck von zu niedrigen Löhnen für zunehmend belastende Arbeitsbedingungen bei zeitgleich explodierenden Lebenshaltungskosten. Dem kann nur mit steigenden Löhnen begegnet werden. Das uneingeschränkte Streikrecht ist der einzig wirksame Hebel anständige Löhne für anständige Arbeit zu erzwingen, wenn Verhandlungen nicht zum Ziel führen.“

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