April 5, 2024

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April 5, 2024

Sale and Leaseback: Avolon kauft vier A330neo von Cebu Pacific

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat insgesamt vier Airbus A330neo, die noch gar nicht ausgeliefert wurden, im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Die Maschinen, die ab Ende 2024 bis zum Jahr 2024 ab Werk ausgeliefert werden sollen, wurden an Avolon verkauft. Von diesem Unternehmen wird Cebu Pacific die Langstreckenflugzeuge dann leasen. Derartige Geschäfte werden in der Branche häufig eingesetzt, um die Liquidität kurzfristig erhöhen zu können.

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Southwind Airlines will EU-Bann anfechten

Die türkische Ferienfluggesellschaft Southwind will ihren Rauswurf aus den Lufträumen der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs nicht auf sich sitzen lassen. Man teilte mit, dass man ein Rechtsmittel erhoben hat. Das Unternehmen erhebt den Vorwurf, dass die Entscheidungen aufgrund eines Berichts der finnischen Zivilluftfahrtbehörde ergangen wären. Seitens Southwind heißt es, dass man angeblich zu keiner Stellungnahme aufgefordert worden wäre. Man hat nun Beschwerden erhoben und hofft, dass der Bann aufgehoben wird. Southwind Airlines werden Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines vorgeworfen. Dies wird seitens des türkischen Unternehmens dementiert. Die Behörden des Vereinigten Königreichs, Finnlands und die EASA sind aber der Ansicht, dass die türkischen Eigentümer angeblich lediglich als Strohleute fungieren sollen.

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Kleinflugzeug erleidet Unfall am Flughafen Dortmund

Um die Mittageszeit hat sich am 3. April 2024 auf dem Flughafen Dortmund ein Unfall eines Kleinflugzeuges ereignet. Dieses hatte Startprobleme und ist auf einer Freifläche nach dem Pistenende zum Stehen. Die zwei an Bord befindlichen Personen konnten die Maschine leicht verletzt verlassen. Die Runway musste rund eine Stunde lang gesperrt werden. Die BFU hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. Von der Sperrung betroffen war eine Maschine der Fluggesellschaft Ryanair. Die Maschine landete mit rund 15 Minuten Verspätung und musste nicht umgeleitet werden.

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Wizz Air mit 4,8 Millionen Passagieren im März 2024

Im März 2024 hatte die Wizz Air Group insgesamt 4,8 Millionen Fluggäste an Bord. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 12 Prozent zulegen. Die Firmengruppe besteht aus den operativen Fluggesellschaften Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi. Seit einiger Zeit befindet sich in Saudi-Arabien ein weiterer Ableger im Aufbau. Die genannten Passagierzahlen schließen alle Airlines, die unter der Marke Wizz Air aktiv sind ein. Die Auslastung der Firmengruppe lag im März 2024 bei 91 Prozent.

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Air Baltic expandiert in Palanga

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic feierte mit Monatsbeginn ihre 20-jährige Präsenz auf dem Flughafen Palanga, den man unter anderem an das Drehkreuz Riga anbindet. Seit dem ersten Flug der Fluggesellschaft auf dieser Strecke am 1. April 2009 hat Air Baltic mehr als 545 Tausend Passagiere befördert und über 11 Tausend Flüge zwischen beiden Städten durchgeführt. In diesem Jahr plant Air Baltic eine Expansion in Palanga durch die Aufnahme von Direktflügen nach Amsterdam. Der erste Flug ist für den 29. Mai geplant, und die Fluggesellschaft wird zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchführen. Im Jahr 2024 wird Air Baltic Litauen mit 19 Zielen verbinden und weiterhin zwei Flugzeuge in Vilnius stationieren. „Litauen ist einer unserer Heimatmärkte, und wir sind bestrebt, die Konnektivität von dort aus zu verbessern. Im Laufe der Jahre haben wir ein Passagierwachstum auf dieser Strecke beobachtet und freuen uns, unseren Kunden eine breite Palette von Reisemöglichkeiten mit einer One-Stop-Verbindung über die Heimatbasis von Air Baltic anbieten zu können. Unsere jüngste Ankündigung, im Mai eine Direktverbindung von Palanga nach Amsterdam aufzunehmen, unterstreicht unser Engagement, unseren Marktanteil in Litauen zu erhöhen“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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In diesen Städten kommt Schwarzfahren besonders teuer

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gehört für zahlreiche Pendler, Reisende und Stadtbewohner zum Alltag. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2022 über zehn Milliarden Menschen mit Bussen und Bahnen befördert. Um das Leben von Fahrgästen zu erleichtern, hat Bunq die zweitgrößte Neobank in Europa, herausgefunden, wo ein fehlendes Ticket besonders teuer werden kann. Dafür wurden die Strafen für Schwarzfahren in 27 europäischen Hauptstädten ermittelt. Laut Bunqs Analyse belaufen sich die Bußgelder dabei auf durchschnittlich 65,12 Euro. In Schweden ist das Fahren ohne Ticket am kostspieligsten Fahrgäste, die in der schwedischen Hauptstadt ein Ticket umgehen, müssen europaweit am meisten zahlen. Stockholm belegt im Ranking den ersten Platz, wo Reisende mit umgerechnet 137,68 Euro für ein fehlendes Ticket rechnen müssen. Auf Platz zwei findet sich Lissabon mit 120 Euro. Das Podest komplettiert hingegen Brüssel mit 107 Euro. In den Städten Wien, Helsinki und Kopenhagen wird ebenfalls dreistellig sanktioniert, mit 104,80, 102,95 und 100,61 Euro – besonders hier lassen sich unnötige Kosten sparen. Bunqs Analyse zufolge liegt der durchschnittliche Preis für einen fehlenden Fahrschein in Europa bei 65,12 Euro. Weit darüber liegen die Strafen in Dublin, London und Bratislava: Fahren Pendler oder Urlauber hier schwarz, werden 100, 93,57 bzw. 81,10 Euro fällig. Damit nehmen die Städte Platz sieben, acht und neun in der Untersuchung ein, Athen vervollständigt die Top-Ten mit einer Strafe von 72 Euro. Auch in der deutschen Hauptstadt sollten Fahrgäste beachten, dass der fehlende Besuch am Ticketschalter eine Strafe von 60 Euro mit sich ziehen kann. Damit liegt Berlin etwas unter dem

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Raumfahrt: Neue Forschungsprojekte in Niederösterreich

Bei einem Mediengespräch im Innovation Lab in Wiener Neustadt stellte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf am Mittwoch Forschungsprojekte aus der Raumfahrt vor und betonte: „Niederösterreich ist bei der Weltraumforschung führend mit dabei. Mittlerweile fliegt bei unzähligen Missionen modernes Knowhow aus Niederösterreich mit. Wiener Neustadt ist die Keimzelle, was die Ausbildung, die Forschung und die erfolgreichen Spin-Offs von Fachhochschule und Forschungsunternehmen betrifft. Diese Stadt hat einerseits eine lange Tradition in der klassischen Luftfahrt und andererseits eine große Zukunft in der Raumfahrt.“ Die Fachhochschule Wiener Neustadt beheimatet den ersten Weltraum-Studiengang Österreichs mit bisher über 120 Absolventinnen und Absolventen. „Die Studentinnen und Studenten entwickeln derzeit den Satelliten CLIMB. Die letzten für den Start fehlenden Finanzmittel, bis zu 100.000 Euro, werden wir jetzt zur Verfügung stellen. Damit kann im Jahr 2025 der blau-gelbe Satellit starten und Niederösterreich damit den Weltraum erobern“, gibt Pernkopf bekannt. Die FOTEC wiederum ist eine Forschungstochter der Fachhochschule Wiener Neustadt und bei internationalen Projekten führend beteiligt. Aktuell werden umweltfreundliche chemische Triebwerke und hybride Antriebssysteme für Satelliten entwickelt. Dieses Projekt „CP/EP Thruster Development“ wird vom Land Niederösterreich mit 2,85 Millionen Euro unterstützt. Pernkopf hielt fest: „Bei uns im Bundesland Niederösterreich wird das Raumfahrt-Triebwerk der Zukunft entwickelt und ganz Europa schaut gespannt auf die Ergebnisse der blau-gelben Wissenschaft.“ Niederösterreich beteilige sich an der Forschung für neue Satellitentechnologie, weil es gut für die Menschen sei, die tägliche Anwendungen wie Navi, Handy etc. nutzen und gut für die damit verbundenen hochwertigen Arbeitsplätze und die gesteigerte Wertschöpfung. Zum dritten sei es wichtig, dass sensible Technik auch in

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Sommer 2024: Flugangebot ab Deutschland deutlich unter Vorkrisen-Niveau

An den meisten deutschen Verkehrsflughäfen liegt das Angebot im Sommerflugplan 2024 noch immer deutlich unter jenem, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Bemerkenswerterweise zeigt sich an Airports, die stark auf den Low-Cost-Verkehr setzen, dass man zum Teil deutlich über dem Vorkrisen-Niveau liegt. An den größten deutschen Flughäfen ist das Angebot aber noch immer reduziert. Laut einer Auswertung des Luftfahrtverbands BDL soll dieses im Verlauf des Sommerflugplans 2024 deutschlandweit gesehen etwa 88 Prozent des Niveaus, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte, liegen. Besonders im innerdeutschen Verkehr ist das Angebot weiterhin auf Sparflamme, denn nur knapp über die Hälfte der Flüge, die es im Sommer 2019 gab, stehen zur Auswahl. Deutschland ist damit in Sachen Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie eines der Schlusslichter im EU-Vergleich. Andere Staaten konnten bereits die einstigen Rekordwerte von 2019 wieder erreichen oder sogar zum Teil deutlich übertreffen. Die Gründe warum es in Deutschland nicht rund läuft, sind vielfältig. Laut verschiedenen Fluggesellschaften soll es auch an den hohen Standortkosten liegen, denn in anderen Staaten würden beispielsweise niedrigere Flughafengebühren und Handlingkosten anfallen. Per Anfang Mai 2024 hebt die deutsche Bundesregierung die Luftverkehrssteuer drastisch an. Dies geschieht einerseits unter dem Deckmantel „Umweltschutz“, aber auch zur Sanierung der maroden Finanzlage. Gegen dieses Vorhaben, das bereits fix beschlossen ist, laufen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter Sturm, denn man befürchtet, dass man im Vergleich mit anderen EU-Staaten weiter ins Hintertreffen geraten könnte. Die Nachfrage im Bereich Kurz- und Mittelstrecke muss in Deutschland differenziert betrachtet werden. Geht es im Sommerflugplan 2024 um klassische

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Marco Sansavini ist neuer Iberia-Chef

Die Fluggesellschaft Iberia steht nun unter der Leitung von Marco Sansavini, der auf Fernando Candela gefolgt ist. Laut Mitteilung zählt zu seinen ersten Aufgaben, dass die geplante Übernahme von Air Europa zum Abschluss gebracht wird. Sansavini zeigt sich „sehr zuversichtlich für die Zukunft“ und würdigt die Professionalität und das Engagement der Iberia-Mitarbeiter, die es der Fluggesellschaft ermöglicht haben, 2023 Rekordergebnisse zu erzielen. Marco Sansavini tritt die Nachfolge von Fernando Candela als Präsident von Iberia an. „Fernando Candela musste sich mit sehr wichtigen Themen befassen, die er zusammen mit dem gesamten Team mit großem Erfolg bewältigt hat. Dadurch konnte Iberia im Jahr 2023 die besten Ergebnisse seiner Geschichte erzielen“, so Sansavini.

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Marokko: Ryanair fährt Inlandsnetz hoch

Der Billigflieger Ryanair hat mit Beginn der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 die ersten Inlandsflüge innerhalb Marokko aufgenommen. Derzeit ist man das einzige ausländische Luftfahrtunternehmen, das die Bewilligung zur Durchführung von reinen Domestic-Flügen in diesem afrikanischen Land hält. Vor einigen Monaten sorgte die von Michael O’Leary geleitete Firmengruppe für eine große Überraschung, denn man steigt in Marokko ins Inlandsgeschäft ein. Dazu musste zunächst die notwendige Bewilligung beantragt werden, denn über ein lokales AOC verfügt man nicht. Eigentlich sind solche Flüge Anbietern mit Zertifikaten der Zivilluftfahrtbehörde von Marokko vorbehalten, jedoch wurde auf Antrag eine Ausnahmebewilligung erteilt. Somit ist Ryanair der momentan einzige ausländische Carrier, der mit offizieller behördlicher Genehmigung kommerzielle Domestic-Flüge innerhalb des nordafrikanischen Staats anbieten darf. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 hat man die ersten Strecken aufgenommen. Nach und nach sollen weitere Routen innerhalb von Marokko gestartet werden. Die Regierung erwartet sich vom Markteintritt von Ryanair auf Inlandsstrecken eine Verbesserung der Konnektivität des Landes, aber auch Vorteile für den Tourismus, aus dem wichtige Einnahmen generiert werden. Ryanair hat die Bewillig für vorerst elf Inlandsstrecken innerhalb von Marokko. Diese sollen im Laufe des Sommerflugplans 2024 schrittweise hochgefahren werden. Die ersten Flüge dieser Art wurden am 31. März 2024 durchgeführt. Der erste Domestic-Flug wurde unter der Flugnummer FR6741 mit der Boeing 737-800, die die Registrierung EI-DHG trägt, von Marrakesch nach Oudja durchgeführt.

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