April 5, 2024

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April 5, 2024

Erhebliche Veränderung des Gastronomieangebots in Destinationen

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage in 155 Tourismusorten- bzw. regionen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol, durchgeführt von Österreichs größtem Tourismusberatungsunternehmen Kohl > Partner, geben Anlass zur Sorge: Ein Rückgang im Gastronomieurlaub droht Urlaubern wie Einheimischen den Platz am Wirtshaustisch zu erschweren. Spontane Gasthausbesuche werden vielerorts immer mehr zur Nervenprobe werden. Während die Nachfrage durch die Zunahme von Ferienwohnungen, Appartements, Chalets steigt, sind immer weniger Gastronomiebetriebe in der Lage, die gewohnte Versorgung aufrechtzuerhalten. Gernot Memmer, Experte für die Entwicklung von Destinationen, warnt vor einer drastischen Veränderung im Urlaubserlebnis: „Ohne Reservierung wird es vielerorts nicht mehr gehen. Das führt zum Sinken der Urlaubsqualität. Wer möchte schon vor Urlaubseintritt entscheiden müssen, um wieviel Uhr man wo was essen möchte? Ein Kampf um den Wirtshaustisch ist ärgerlich.“ Fast 90 % haben einen Rückgang im Gastronomieangebot in den letzten 5 Jahren festgestellt. Jeweils 80 % geben an, dass Restaurants und Gasthäuser am meisten betroffen sind. 35 % geben auch Cafés an und 25 % Bars und Kneipen. Hauptgründe für den Rückgang Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem betriebliche und nicht nachfrageorientierte Aspekte. Es scheitert also aus Sicht der 155 befragten Destinationsmanager nicht an der Nachfrage. Die Top 5 Gründe für den Rückgang des Gastronomieangebotes sind: Auswirkungen auf das Gästefeedback Mehr als die Hälfte der Befragten in Destinationen (51 %) stellen fest, dass sich die Gästefeedbacks in Bezug auf das reduzierte Angebot an geöffneten Restaurants, Gasthäusern, Cafés und Bars verschlechtert haben. Die Top 7 Kritikpunkte von Gästen bei den negativen Gästefeedbacks sind: Auswirkungen

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Kasachstan: Fly Arystan hat eigenes AOC erhalten

Der Billigflieger Fly Arystan wird künftig unter eigenem AOC unterwegs sein. Bislang war man lediglich eine Marke von Air Astana. Es handelt sich um das zweite Lowcost-Brand, das in jüngerer Vergangenheit in ein selbstständiges Unternehmen ausgegliedert wurde. Der Konkurrent Turkish Airlines hat die Aktivitäten der Marke Anadolujet, die vormals auf dem AOC der Muttergesellschaft durchgeführt wurden, in eine neue Tochtergesellschaft mit eigenen Zertifikaten ausgegliedert. Diese tritt nun als Ajet auf und soll in den nächsten Jahren stark expandieren. Ungefähr gleich ist man bei der kasachischen Air Astana vorgegangen. Bislang wurden die Flüge des Lowcost-Brands Fly Arystan auf dem AOC der Muttergesellschaft durchgeführt. Nun wurden diese Aktivitäten in eine neue Tochtergesellschaft ausgegliedert. Diese hat am 1. April 2024 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrtbehörde Kasachstans erhalten. Laut Mitteilung will man die Geschäftsmodelle der beiden Marken stärker voneinander trennen. Dies soll es Fly Arystan ermöglichen effizienter zu expandieren. Die Billigmarke von Air Astana ist seit dem Jahr 2019 auf dem Markt. Im Vorjahr wurde dann eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die nun die für die Durchführung von kommerziellen Passagierflügen notwendigen Zertifikate erteilt bekommen hat. Noch im Jahr 2024 soll die Flotte von Fly Arystan auf 24 Maschinen ausgebaut werden. Die Ausgliederung ermöglicht – zumindest in der Theorie – auch, dass Air Astana den Billigflieger für Investoren öffnen kann. Rein theoretisch wäre auch ein Verkauf möglich. Derzeit gibt es aber keine Pläne, dass sich Air Astana von der Lowcost-Tochter trennen will.

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Salzburg: Wizz Air hat Bukarest und Skopje aufgenommen

Der Billigflieger Wizz Air hat am 1. April 2024 die Erstflüge ab Skopje und Bukarest nach Salzburg aufgenommen. Bereits seit Feber 2024 nimmt man ab London-Luton Kurs auf die Mozartstadt. „Die Ausweitung unseres Streckennetzes ab Salzburg unterstreicht unser Engagement für den österreichischen Luftfahrtsektor. Wizz Air bekräftigt sein Engagement für die österreichischen Passagiere mit der Einführung von drei Strecken ab dem Flughafen Salzburg. Reisende in Salzburg und Umgebung sowie Reisende aus dem Ausland, die diese großartige Region besuchen möchten, haben nun direkte und bequeme Flüge nach Bukarest, Skopje und London. Aufbauend auf unserer Erfolgsbilanz mit über acht Millionen Passagieren von und nach Wien freuen wir uns, mehr Kapazität nach Salzburg zu bringen und neue Reiseerlebnisse zu schaffen und den Tourismus anzukurbeln. Wir sind stolz darauf, unsere Passagiere an Bord unserer neuen, branchenführenden und nachhaltigen Flugzeuge willkommen zu heißen und ihnen das beste Kundenerlebnis zu bieten“, so Zsuzsa Poós, Chief Customer und Marketing Officer bei Wizz Air.

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Günther Ofner warnt vor „Schlaraffenland“ bei Austrian Airlines

Wiens Flughafendirektor Günther Ofner schaltet sich in seiner Funktion als Luftfahrt-Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer erneut in den Tarifstreit bei Austrian Airlines ein. In einer Aussendung warnt er davor, dass die Streiks und Betriebsversammlungen den Konkurrenten der AUA in die Hände spielen würden. Allerdings sind nicht ausschließlich die vielen Flugausfälle, die in den letzten Wochen aufgrund von Arbeitsniederlegungen und Betriebsversammlungen, zu denen die Arbeitnehmervertreter das fliegende Personal aufgerufen haben, ausschlaggebend dafür, dass sich potentielle Passagiere auch nach Alternativen umsehen. In den letzten Jahren hat Austrian Airlines hinsichtlich den auf der Kurz- und Mittelstrecke inkludierten Leistungen sich weitgehend dem Niveau der Konkurrenten Ryanair und Wizzair angepasst. Lediglich beim Handgepäck ist man noch ein wenig kulanter. Besonders im Vorjahr hat die AUA, die sich in der Werbung stets als Premium-Anbieter darstellt, kräftig an der Preisschraube gedreht. Vielen Passagieren stößt regelrecht sauer auf, dass sich das Produkt in der Economy-Class fast gar nicht mehr von der Konkurrenz aus dem Lowcost-Segment abhebt. Lediglich der Preis ist zum Teil deutlich höher. Genau an diesem Punkt setzt auch die Kritik der Gewerkschafter an, denn nicht zuletzt aufgrund stark erhöhter Ticketpreise bei gleichzeitiger Einsparung von vormals inkludierten Leistungen, für die seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse gebeten wird, konnte die AUA im Vorjahr einen Rekordgewinn einfliegen. Laut Arbeitnehmervertretern hat aber das Personal davon nichts gehabt, denn es wird weiterhin um Lohnerhöhungen gestritten. Unter den Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group rangiert die AUA hinsichtlich der Höhe der Gehälter ganz unten. Die Gewerkschafter fordern, dass das Niveau auf jenes, das zum

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Berlin: Ryanair mit sechs zusätzlichen Sommerzielen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet im Sommerflugplan 2024 mit Castellón, Kaunas, Birmingham, Triest, Dubrovnik und Reggio Calabria sechs zusätzliche Destinationen ab Berlin an. Zusätzlich erhöht die Airline die Frequenzen auf mehreren Strecken, darunter nach Rom, Manchester, Chania und Tallinn. Ab sofort geht es mit der irischen Airline zweimal pro Woche (mittwochs und sonntags) nach Castellón in Spanien. Kaunas in Litauen steht dreimal pro Woche (dienstags, donnerstags und sonntags) im Flugplan von Ryanair. Nach Birmingham in England starten die Ryanair-Flugzeuge zweimal pro Woche (dienstags und samstags), ebenso wie nach Triest in Italien (dienstags und sonntags) und ins kroatische Dubrovnik (mittwochs und sonntags). Ab dem 28. April wird die Region Kalabrien zweimal pro Woche angeflogen. Jeweils donnerstags und sonntags fliegt Ryanair dann zum Flughafen Reggio Calabria. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ryanair ist für uns ein wichtiger Partner. Als größte Airline am Standort BER erweitert Ryanair kontinuierlich ihr Flugangebot. Wir freuen uns über weitere neue und attraktive Destinationen für unsere Passagiere. Ryanair fliegt damit in diesem Sommer zu 53 Zielen ab dem BER“.

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