April 8, 2024

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April 8, 2024

OLG Wien kippt Servicegebühren von Ö-Ticket

Im März letzten Jahres hatte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Sozialministeriums die CTS Eventim Austria GmbH, die das Ticketservice „Ö-Ticket“ betreibt, geklagt. Gegenstand des Verfahrens waren Klauseln in den Vertragsbedingungen von Ö‑Ticket, darunter auch solche, die „Servicegebühren“ für den Kauf von Veranstaltungstickets und deren Rückerstattung regeln. Nachdem bereits das Handelsgericht (HG) Wien die vom VKI beanstandeten Regelungen zur Servicegebühr für unzulässig erklärt hatte, bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Wien jetzt die Gesetzwidrigkeit der Klauseln. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auf der Website, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und auf der Buchungsmaske bei Ö-Ticket befinden sich Textpassagen, welche die Verrechnung einer „Servicegebühr“ regeln. Das OLG Wien beurteilte diese Bestimmungen, wie schon zuvor das HG Wien, als intransparent und gröblich benachteiligend, weil sie die Verbraucher im Unklaren lassen, welche konkreten Leistungen für die Servicegebühr tatsächlich erbracht werden und welche Rechte die Kunden im Gegenzug haben. Die Kunden müssen aber erkennen können, welche Serviceleistungen in diesem Zusammenhang erbracht werden, da sie sonst auch nicht beurteilen können, ob diese Leistungen vom Unternehmen ordnungsgemäß erbracht wurden. Zudem blieb bei der Servicegebühr unklar, ob sie einmal pro Kauf oder gesondert je Ticket anfällt. Für das OLG Wien genügte es nicht, dass die Kunden die Möglichkeit haben, über einen Hyperlink die konkrete Höhe der jeweils anfallenden Servicegebühr zu erfahren. Denn unmittelbar im Zusammenhang mit der Klausel konnte von den Gerichten kein aufklärender Hinweis festgestellt werden. Eine ebenfalls vom OLG Wien verworfene Klausel regelte, dass angefallene „Service-, Versand- und Sorgenfreigebühren“ im Falle einer Veranstaltungsabsage nicht

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Hamburg mit neuer Kunst-am-Gate-Ausstellung

Am Hamburger Flughafen ist eine neue Ausstellung bei Kunst am Gate gestartet: „Arts & Science“ nimmt die Passagiere schon vor Abflug mit auf eine spannende Reise – eine Reise in die Mikrowelt. Alle Aufnahmen zeigen die Forschungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihre Ergebnisse ästhetisch ansprechend festgehalten haben. Die Motive strahlen eine Schönheit aus, die mit dem bloßen Auge sonst nicht erkennbar ist. Zu bestaunen gibt es wellenförmige Gebilde, Farbexplosionen bis hin zu Makrobildern aus dem Elektronenmikroskop. Bis Ende Juni läuft die Ausstellung noch im Wartebereich der Gates C12 bis C14. „Arts & Science“ geht auf eine Initiative des Exzellenzclusters „CUI: Advanced Imaging of Matter“ der Universität Hamburg zurück, bei der die Mitglieder gebeten wurden, ästhetisch ansprechende Bilder einzureichen – unabhängig von ihrer wissenschaftlichen Aussagekraft oder Aktualität. Inzwischen hat sich die Initiative als ein sehr erfolgreiches Projekt der Wissenschaftskommunikation etabliert. „Wir möchten die Besucherinnen und Besucher dazu einladen, das Künstlerische und die Ästhetik in den Naturwissenschaften zu entdecken“, sagt CUI-Vorstandsmitglied Prof. Peter Schmelcher. Der Forschungsalltag sei geprägt von Pioniergeist und dem wissenschaftlichen Fokus, nur selten ändere man den Blickwinkel. „Lässt man sich darauf ein, sieht man eine unglaubliche Vielfalt.“ „So was gab es noch nie bei Kunst am Gate“, sagt Anke Redeker vom Künstlerischen Beirat am Hamburg Airport. „Auf den ersten Blick wirken die Bilder wie Pop- oder Street-Art-Werke. Erst, wenn man näher herangeht und sich die Begleittexte durchliest, merkt man, dass es sich um echte, wissenschaftliche Erkenntnisse handelt. Es lohnt sich, etwas Zeit mitzubringen und die Schönheit der Naturwissenschaften

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Sunexpress setzt auf neuen KI-Reiseplaner

Seit wenigen Tagen setzt die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress auf ihrer Homepage einen Reiseplaner, der auf künstlicher Intelligenz basieren soll. Dieser soll Interessenten bei der Zusammenstellung von Urlaubsreisen unterstützen. Das Ergebnis wird direkt und ohne die Eingabe persönlicher Daten angezeigt. Städtereisen lassen sich genauso gut ausarbeiten wie etwa ein Strandurlaub mit Ausflügen. Neben den klassischen SunExpress Zielen wie Antalya, Izmir oder Dalaman können User natürlich auch nach jeder anderen beliebigen Destination weltweit suchen. Außerdem erstellt die Anwendung auf Knopfdruck ein PDF des Reisevorschlags zum Herunterladen. Zusätzlicher Mehrwert: Über eine integrierte Buchungsfunktion lässt sich das Ticket fürs Museum, die Rundfahrt oder ein Event ganz einfach und direkt über renommierte Anbieter wie Viator oder GetYourGuide mitbuchen.

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Kärnten Card: Neue Sondertarife bei der Großglockner Hochalpenstraße

Schon die Anreise wird zum Urlaubserlebnis: Über die Großglockner Hochalpenstraße in den Kärnten Urlaub und mit der Kärnten Card Ausflugsziele noch vor dem Check-In besuchen. Aufgrund der Tunnelsanierungsarbeiten auf der A10 (Tauernautobahn) ist in der zweiten Bauphase bis Juni 2024 eine Tunnelröhre gesperrt, in der zweiten Röhre herrscht Gegenverkehr. Die Großglockner Hochalpenstraße bietet sich als erlebnisreiche Alternativvariante auf dem Weg in den Kärnten Urlaub an und hat für 2024 extra dafür für den An- und Abreisetag einen Sondertarif eingeführt (€ 33,00 für PKW anstatt € 43,00 sowie € 26,50 für Motorräder anstatt € 33,00). Die Buchungsbestätigung eines Kärntner-Beherbergungsbetriebes gilt als Nachweis. Diese Aktion gilt 2024 im Zeitraum, in dem die A10 einspurig befahrbar ist. Ausgenommen der Sommermonate von Anfang Juli bis 9. September.

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Flughafen Wien begrüßt KM Malta Airlines

Die neue staatliche Fluggesellschaft der Republik Malta, KM Malta Airlines, wurde am 4. April 2024 offiziell am Flughafen Wien-Schwechat begrüßt. An der Zeremonie haben unter anderem Natasha Meli Daudey, Botschafterin Maltas in Österreich, Corinna Ziegler, Marketing Manager Fremdenverkehrsamt Malta, Walter Fehsler, Sales Manager Austria von KM Malta Airlines und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, teilgenommen. „Merħba KM Malta Airlines! Mit der Neugründung der staatlichen Fluglinie KM Malta Airlines bleibt eine wichtige Verbindung zwischen Wien und Malta bestehen. Die Inselgruppe Malta ist eine beliebte Urlaubsdestination und ein wichtiger Markt für den Flughafen Wien. Mit KM Malta Airlines erhält unsere Flughafenbeteiligung Malta Airport einen starken neuen Home-Carrier“, freut sich. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Wir freuen uns, den täglichen Flugbetrieb zum Flughafen Wien aufzunehmen und damit bequeme Reisemöglichkeiten sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisende zwischen Mitteleuropa und Malta zu bieten“ David Curmi Vorstandsvorsitzender von KM Malta Airlines. KM Malta Airlines fliegt täglich zwischen Wien und Malta: Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag findet der Abflug in Malta um 06:05 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 08:25 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 09:25 Uhr mit Ankunft um 11:45 Uhr in Malta. Jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag findet der Abflug in Malta um 13:50 Uhr statt, mit Ankunft in Wien um 16:10 Uhr. Der Rückflug aus Wien startet um 17:00 Uhr mit Ankunft um 19:20 Uhr in Malta. Geflogen wird mit einem modernen Airbus A320neo, der insgesamt 168 bequeme Sitzplätze in angenehmer Atmosphäre in den Buchungsklassen

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Auf Sparflamme: Ryanair kündigt Tel-Aviv-Comeback an

Die Ryanair Group hat angekündigt, dass man ab 3. Juni 2024 wieder Kurs auf den größten Flughafen Israels, Tel Aviv (Ben Gurion) nehmen wird. Allerdings in sehr stark reduziertem Umfang. Nach dem kriegerischen Überfall der Hamas gegen Israel hat Ryanair aus Sicherheitsgründen zunächst alle Flugverbindungen von/nach Tel Aviv und Eilat eingestellt. In weiterer Folge wurden auch die Flüge ins Nachbarland Jordanien (Akaba und Amman) nach und nach ausgesetzt bzw. stark zurückgefahren. Bei Akaba und Amman soll der Grund darin liegen, dass die Nachfrage stark eingebrochen sein soll. Erst vor wenigen Wochen hat Ryanair dann die Tel-Aviv-Flüge reaktiviert, jedoch kurz darauf wieder eingestellt. Der Grund diesmal: Das Terminal 1 des Airports, das hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird, ist übergangsweise vom Netz genommen worden. Alle Flüge werden derzeit im T3 abgewickelt. Für die Nutzung dieser Anlage fallen aber höhere Gebühren an und genau diese will Ryanair nicht bezahlen. Verhandlungen mit der Geschäftsleitung des Airports Tel Aviv haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass der irische Konzern beschlossen hat sämtliche Verbindungen zu kappen. Der Konkurrent Wizz Air bittet seine Fluggäste im Terminal 3 zusätzlich zur Kasse, worauf während dem Buchungsvorgang ohne Nennung konkreter Beträge hingewiesen wird. Ab 3. Juni 2024 will Ryanair wieder Flüge von/nach Tel Aviv anbieten und zwar ab dem Terminal 1, der wieder in Betrieb genommen werden soll. Das Angebot ist aber zunächst stark ausgedünnt, denn der Lowcoster wird zunächst lediglich 40 Flüge pro Woche anbieten. Vorläufig soll nur ab Athen, Bari, Berlin, Budapest, Malta, Mailand und Paphos nach

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Austrian Airlines: Airbus A320neo am Flughafen Wien schwer beschädigt

Am Samstag, den 6. April 2024 wurde zu später Stunde der Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ am Flughafen Wien schwer beschädigt. Die von Austrian Airlines betriebene Maschine krachte während einem missglückten Schleppvorgang in eine Gangway und machte unliebsame Bekanntschaft mit einem Beleuchtungsmasten. Sowohl am Terminal als auch am Airbus A320neo ist schwerer Sachschaden entstanden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich weder Fluggäste noch Besatzung an Bord. Der Mittelstreckenjet sollte vom Gate F31 zu einer anderen Parkposition geschleppt werden. Dieser Vorgang ist misslungen, denn die OE-LZQ machte sich aus noch ungeklärtem Grund „selbstständig“ und krachte in den Masten bzw. in die Fluggastbrücke. Die Beschädigungen am Airbus A320neo sind enorm, wie beispielsweise auch auf nachstehend eingebetteten Fotos ersichtlich. Auch die Infrastruktur von Österreichs größtem Airport wurde in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit ist noch unklar, ob die OE-LZQ repariert werden kann und wenn ja wie lange dies dauert. Besagtes Flugzeug ist eines der jüngsten Flottenmitglieder der Austrian Airlines, deren Flotte ansonsten durchaus betagt ist. Auch ist noch nicht absehbar welche Maßnahmen der Carrier hinsichtlich dem Hochsommer 2024 ergreifen muss, denn zum aktuellen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kapazität dieses Airbus A320neo nicht zur Verfügung steht.

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United Airlines hat Newark-Brüssel aufgestockt

Die Fluggesellschaft United Airlines hat eine saisonale zweite tägliche Flugverbindung zwischen New York (Newark) und Brüssel aufgenommen. Diese soll bis 26. Oktober 2024 angeboten werden. „Wir freuen uns, eine zweite tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und unserem Drehkreuz New York/Newark zu eröffnen“, so Alexander Vanryckeghem, Country Sales Manager Belgien, United Airlines.“ Mit dieser Erweiterung bieten wir den einzigen Nachmittagsabflug von Brüssel in die USA sowie den neuesten Abflug von New York nach Brüssel an. Dies ist eine großartige Nachricht für unsere Kunden in Belgien, die damit eine noch mehr Auswahl und eine bessere Anbindung an und von 150 Zielen in ganz Amerika über unsere U.S.-Drehkreuze“.

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Flughafen Zürich errichtet neue Cargo-Halle

Im Osten des Geländes des Flughafens Zürich-Kloten entsteht eine neue Cargo-Halle. Hintergrund ist, dass die ältesten Bauwerke aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammen und nicht mehr vollumfänglich den heutigen Anforderungen im Frachtgeschäft entsprechen. Seit mehr als 60 Jahren werden am Zürcher Airport die Cargo-Hallen Mitte und West genutzt. Zum Zeitpunkt der Errichtung war es noch üblich, dass Frachtgüter auf standardisierten Paletten versandt worden sind. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich dies geändert, denn heute werden vermehrt kleinteilige und temperaturkritische Güter umgeschlagen. Der Trend in Richtung Spezialfracht erhöht den Bedarf an passenden Frachtflächen. Mit dem Bau der Fracht Rächtenwisen als moderne Umschlag- und Lagerhalle kann die Flughafen Zürich AG den veränderten Anforderungen gerecht werden. Im Osten des Flughafens entsteht ein Gebäude mit knapp 9.500 Quadratmetern Fläche, das unter anderem 20 Andockrampen für LKW, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und für die Sicherheitskontrolle bietet. Außerdem stehen Flächen für spezialisierte Prozesse für den Umschlag von Pharma- und Gefahrengütern zur Verfügung. Auf der Südseite des Gebäudes ist ein Zwischengeschoss für Büros vorgesehen. Die neue Frachthalle wird als Betonstützenkonstruktion mit einem Holztragwerk sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach gebaut. Gemietet und genutzt wird die neue Frachthalle Rächtenwisen nach der Fertigstellung von der Dnata Switzerland AG, einer Dienstleisterin im Bereich Bodenabfertigung und Fracht. Gemäß aktueller Planung ist mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu rechnen. Für den Export und Import von Gütern aus der Schweiz bzw. in die Schweiz ist der Flughafen Zürich als größter Landesflughafen von weitreichender Bedeutung. Insgesamt sind

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U.S.-Senat entscheidet über künftige NTSB-Führung

Der U.S.-Senat wird am 10. April 2024 darüber entscheiden, ob die unter anderem für die Untersuchung von Flugunfällen zuständige NTSB auch weiterhin unter der Leitung von Jennifer Homendy stehen wird. Dazu führt der Handelsausschuss eine Anhörung zur Nominierung der momentanen Behördenleiterin, deren Amtszeit vor dem Ablauf steht, durch. Auch hört man sich mögliche Alternativen an. Es wird derzeit damit gerechnet, dass es Homendy eine Vertragsverlängerung erhalten wird.

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