April 29, 2024

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April 29, 2024

Schwache Verkehrsentwicklung deutscher Airports im ersten Quartal 2024

Der Flughafenverband ADV hat am Freitag die Verkehrszahlen für das erste Quartal 2024 veröffentlicht. Laut den Daten wurden von Januar bis März an den deutschen Flughäfen insgesamt 39,58 Millionen Passagiere (an+ab) abgefertigt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 13,2 Prozent entspricht. Dieses Wachstum wird jedoch von Streiks, hohen regulativen Standortkosten und einem Mangel an Luftverkehrsangeboten in Deutschland gebremst. Die Nachfrage stieg vor allem aufgrund der frühen Osterferien, was jedoch die insgesamt schwache Verkehrsentwicklung überdeckt. Deutschland liegt mit einer Recovery-Rate von 77,9 Prozent im Vergleich zu 2019 hinter anderen europäischen Ländern zurück. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, dass die hohen regulativen Standortkosten viele Fluggesellschaften abschrecken und dazu führen, dass neue Strecken außerhalb Deutschlands eröffnet werden. Dies führt dazu, dass Privat- und Geschäftsreisende kein angemessenes Angebot erhalten. Im Einzelnen zeigt die ADV-Statistik, dass 5,08 Millionen Passagiere innerhalb Deutschlands (+7,7 Prozent zum Vorjahr) flogen, aber im Vergleich zu 2019 um mehr als die Hälfte abnahmen. Im Europa-Verkehr waren 25,48 Millionen Passagiere unterwegs (+14,4 Prozent zum Vorjahr, aber immer noch 84,5 Prozent weniger als im ersten Quartal 2019). Die Nachfrage im Interkontinentalverkehr wuchs um 13,5 Prozent zum Vorjahr, liegt aber immer noch um 7,7 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Luftfrachtaufkommen im ersten Quartal 2024 spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider. Während die eingehende Luftfracht um +2,3 Prozent zunahm, gingen die Ausfuhren um 2,1 Prozent zurück. Für die Sommermonate erwartet ADV jedoch steigende Passagierzahlen. Die Verkehrsexperten prognostizieren für April bis September 2024 knapp 118 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 5,0

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ÖBB: Positive Fahrgastentwicklung im Geschäftsjahr 2023

Trotz der Energiekrise, hoher Inflation und einem Wirtschaftsabschwung im Jahr 2023 haben sich die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wirtschaftlich gut behaupten können. Dies ist vor allem der positiven Fahrgastentwicklung zu verdanken: Mit knapp 494 Millionen Menschen, die im vergangenen Jahr mit dem Zug oder Bus reisten, verzeichneten die ÖBB einen Anstieg um 10,5 Prozent im Vergleich zu 2022 und erreichten damit einen historischen Höchststand. Der ÖBB Konzern erwirtschaftete insgesamt ein solides Plus im Jahr 2023, wobei das Ergebnis vor Steuern (EBT) 111,6 Millionen Euro beträgt. Dies entspricht einem Rückgang um 42,2 Prozent im Vergleich zu 2022 (193,2 Millionen Euro), wobei diese Vergleichbarkeit durch einen Sondereffekt im Jahr 2022 beeinträchtigt ist. ÖBB CEO Andreas Matthä äußerte sich dazu: „Es ist uns gelungen, trotz der wirtschaftlich herausfordernden Situation ein stabiles Plus zu erzielen. Dies ist nicht zuletzt unseren Fahrgästen zu verdanken. In Österreich sind noch nie so viele Menschen mit der Bahn gereist. Ich freue mich sehr über diesen Zustrom und Zuspruch.“

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80 Jahre unbemerkt: 314 Weltkriegsbomben in Athen-Ellinikon gefunden

Auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon finden derzeit umfangreiche Bauarbeiten statt. Während dieser wurden 314 Bomben, die seit mindestens 80 Jahren im Erdreich „gelagert“ waren, gefunden und von Experten nun entschärft. Wann die äußerst gefährlichen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg auf das Areal gelangt sind, ist völlig unklar. Es steht lediglich fest, dass es sich um Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Bislang wurden 314 Stück gefunden. Diese wurden laut Mitteilung der Behörden in einem unterirdischen Lagerraum unschädlich gemacht. Das zuständige Amt kann ausschließlich nicht ausschließen, dass sich noch weitere Weltkriegsbomben auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Athen-Ellinikon befinden könnten. Besorgniserregend erscheint der Umstand, dass die 314 Sprengkörper offenbar während der Errichtung eines Terminals des aufgelassenen Airports unsachgemäß „beseitigt“ wurden. Allerdings gibt es auch eine alternative Vermutung: Die Wehrmacht könnte diese im Jahr 1941 bei einem überhasteten Abzug für „später“ eingelagert haben.  Laut Erklärung des Bürgermeisters, Giannis Konstantatos, wären diese „gesammelt“ in einem unterirdischen Lagerraum, der sich in unmittelbarer Nähe des einstigen Westterminals, das einst die einzige Abfertigungshalle war und zuletzt nur noch für Inlandsflüge genutzt wurde, gefunden worden. Es handelt sich um jenes Terminal, das sich nahe dem Meer befunden hat und im unmittelbaren Umfeld wurden beispielsweise ehemalige Hangars in Sportstätten für die Olympischen Spiele, die im Jahr 2004 über die Bühne gegangen sind, umgewandelt. Terminal, Schulen, Kindergärten und Wohnhäuser in unmittelbarer Nähe Das Westterminal des ehemaligen Elliniko-Airports wurde – im Gegensatz zum Ostterminal, das in schlechtem Zustand ist, jedoch unter Denkmalschutz steht – bereits vor einigen Jahren

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Reiseveranstalter legt Hurghada-Charter ab České Budějovice auf

Der tschechische Reiseveranstalter Čedok legt im Winterflugplan 2024/25 Charterflüge zwischen Budweis und Hurghada auf. Diese sollen von der maltesischen Fluggesellschaft Corendon Europe mit Boeing 737-800 im Auftrag des Tour Operators bedient werden. Der Erstflug ab České Budějovice ist für den 22. Dezember 2024 angekündigt. Vorerst ist die Bedienung dieser Route, die jeweils an Sonntagen erfolgen soll, bis zum 30. April 2025 befristet.

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