Mai 8, 2024

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Mai 8, 2024

Nicht Aer Lingus, sondern Iberia wird A321XLR-Erstkunde

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus wird doch nicht Launching-Customer des Airbus A321XLR. Unternehmensangaben nach ist der Grund dafür, dass ein Streit mit Arbeitnehmervertretern um Pilotengehälter nicht rechtzeitig gelöst werden konnte. Die betroffene Maschine, die eigentlich im September 2024 an Aer Lingus übergeben werde hätten sollen, soll voraussichtlich an die Konzernschwester Iberia gehen. Die IAG erklärte dazu unter anderem, dass diese Entscheidung getroffen worden wäre, da die Kostenstruktur des irischen Carriers zu teuer sein soll. Eigentlich hätten sechs A321XLR an Aer Lingus und acht an Iberia gehen sollen. Nun mischt die IAG die Karten neu. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ soll das spanische Luftfahrtunternehmen die erste Einheit dieses Typs übernehmen. Mit diesem A321XLR sollen Ziele wie Atlanta, Orlando, Philadelphia und Charleston angesteuert werden. Aer Lingus und die irische Pilotengewerkschaft befinden sich inmitten eines Streits um Gehaltserhöhungen, bei dem die Piloten eine Lohnerhöhung von mehr als 20 Prozent gefordert werden, während die Fluggesellschaft sich nicht über 8,5 Prozent hinaus bewegen will. Der Streit befindet sich derzeit vor dem Arbeitsgericht Irlands, das in den nächsten Tagen seine Empfehlung abgeben wird.

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Eurolines übernimmt Vermarktung für Mayfair Jets

Mayfair Jets mit Standorten in Deutschland, Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten und das spanische Unternehmen Euroairlines haben eine Vertriebsvereinbarung unterzeichnet, die es der arabischen Fluggesellschaft ermöglicht, ihre Flüge über Reisebüros in mehr als 60 Ländern zu vermarkten. Durch das Abkommen wird Euroairlines, dank seiner Präsenz in über 30 BSP-Märkten, Flüge von Mayfair Jets in Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien über sein IATA Q4-291-Plate vermarkten. Die Flüge werden auf den wichtigsten globalen Vertriebssystemen (GDS) verfügbar sein, in denen Euroairlines präsent ist, wie Amadeus, Sabre und Travelport. Mayfair Jets bietet Flüge nach Italien, Ägypten, Dubai, Hongkong, und der Türkei sowie anderen Destinationen an. Zu den Angeboten gehören Flüge zwischen Marsa Alam und Sharm el-Sheikh in Ägypten sowie Neapel, Mailand, Verona und Bari in Italien. Zusätzlich werden alle Strecken von deutschen, österreichischen und Schweizer Märkten nach Spanien und Hurghada sowie Sharm El Sheikh angeboten. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von vier Charterflugzeugen, darunter zwei Boeing (737-800 und 737-400) und zwei Airbus (A320 und A321) Flugzeuge mit durchschnittlich 170 Passagiersitzen. Darüber hinaus bietet sie Privatjet-Dienstleistungen in einem Bombardier Challenger 650 für 12 Passagiere, einem Embraer Legacy 650 für 13 Passagiere und einem Bombardier Learjet 45XR für acht Passagiere sowie einen Ambulanzflugzeug an. Mohamed Ahmed, Mitbegründer von Mayfair Jets, erklärt: „Die Zusammenarbeit ermöglicht maßgeschneiderte Reiselösungen, um vielfältige Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Ob eine Kombination aus Privatjet-Reisen und Linienflügen für eine Geschäftsreise oder ein Luxusurlaubspaket, das beide Dienste umfasst, Kunden können personalisierte Reiseerlebnisse genießen“. „Die Vertriebsstrategie von Euroairlines spielt eine entscheidende Rolle bei der Ausweitung

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Salzburger Flughafen plant umfassende Terminalerneuerung

Die Terminallandschaft des Salzburger Flughafens, bestehend aus dem Basisgebäude von 1966, erreicht baulich, technisch und behördlich das Ende ihres Lebenszyklus. Eine grundlegende Erneuerung ist für den internationalen Flughafenbetrieb in Salzburg unvermeidbar. Verschiedene Unternehmen, darunter ATP Architekten Ingenieure und ATP Sustain, bewarben sich für das Projekt und konnten mit innovativen Ideen das Vergabeverfahren für sich entscheiden. „Für die Findungsphase eines attraktiven Planungskonzeptes haben wir uns Zeit genommen. Das vorgelegte Erstkonzept von ATP Architekten Ingenieure wurde in der Bewertungskommission als Bestes bewertet. Damit haben wir eine gute Basis, auf der in den kommenden Monaten in der weiteren Planungsphase aufgebaut werden kann“, kommentiert Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Der Salzburg Airport spielt eine wichtige Rolle als treibende Kraft für Wirtschaft, Tourismus und Beschäftigung in unserer Region. Die Terminalentwicklung ist ein bedeutender Schritt, um den Wirtschaftsstandort Salzburg weiter zu festigen und die regionale Wertschöpfung anzukurbeln“, ergänzt Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll. Neben dem Hauptprojekt „Terminalentwicklung“ sind weitere bauliche Anpassungen erforderlich, um den Flughafen bis 2033 in ein energieoptimiertes Gesamtensemble zu verwandeln. Die aktuelle Terminallandschaft besteht aus mehr als einem Dutzend Baukörpern, die im Laufe der Jahrzehnte durch Anpassungen oder Zubauten entstanden sind. Diese werden nun rundum erneuert, erweitert, architektonisch und räumlich verbunden sowie an moderne technische und behördliche Standards angepasst. Das Abflugterminal 2 wird erweitert und umgebaut, die zentral gelegene Check-In-Halle wird adaptiert und um eine Gastronomie- und AIRlebnisweltebene erweitert. Zusammen mit dem sukzessiv neu gebauten Ankunftsterminal 1 soll dies die neue Terminallandschaft des Salzburger Flughafens bilden.

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Berlin: Eurowings nimmt Eriwan und Tivat auf

Eurowings, hat ihr Flugangebot ab dem Berliner Flughafen erweitert und fliegt nun zwei neue Ziele an. Ab sofort bietet die Fluggesellschaft eine wöchentliche Verbindung von Berlin nach Jerewan, der armenischen Hauptstadt, an. Die Flüge finden jeweils freitags statt. Ab dem 13. Juli 2024 wird diese Strecke sogar zweimal wöchentlich bedient, und zwar mittwochs und samstags. Zusätzlich wird Tivat in Montenegro ab sofort einmal pro Woche, am Samstag, angeflogen. Jerewan, eine der ältesten Städte der Welt, liegt auf etwa 1.000 Meter Höhe im Kleinen Kaukasus. Die Millionenmetropole, auch bekannt als „Pink City“ wegen der Farbe ihrer Häuser, bietet eine reiche Geschichte und eine vielfältige Kultur. Armenien selbst kann auf eine 3.000-jährige Kulturgeschichte zwischen Europa und Asien zurückblicken, geprägt von alten Klöstern, historischen Stätten und atemberaubenden Landschaften. Die Erweiterung des Flugangebots durch Eurowings umfasst insgesamt 40 Destinationen ab BER, darunter Ziele in den nordischen Ländern wie Helsinki, Göteborg, Kopenhagen und Stockholm sowie am Mittelmeer wie Palma de Mallorca, Dubrovnik, Bastia und Beirut. Zusätzlich fliegt die Fluggesellschaft im Juli und August auch nach Nordafrika und in die Türkei, mit Verbindungen nach Tunis in Tunesien ab dem 15. Juli (montags), Adana in der Türkei ab dem 16. Juli (dienstags) und Casablanca in Marokko ab dem 21. Juli (sonntags).

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