Juni 27, 2024

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Juni 27, 2024

Erkundungsflug über Venedig

Egon Erwin Kisch zählt zu den besten Journalisten der deutschen Sprache. 1925, also vor fast hundert Jahren, erschien ein Band mit zusammengefassten Reportagen. Der Titel des Buches wurde zu seinem Beinamen: „Der rasende Reporter“. „Um wieviel herrlicher ist es im Flugboot als im Aeroplan! Kein Motor vor mir, der mir seine Auspuffgase in Nase und Augen bläst, kein Propeller verstellt die Aussicht. Weit hinter mir sitzt der Pilot, und über ihm rattert der Druckmotor. (…) Wir fliegen niedrig, nur vierzehnhundert Meter.“ Was Kisch hier beschreibt, ist Fliegen in seiner ursprünglichen Form. Man fühlt mit allen Sinnen, dass man in der Luft ist. Gegen Ende des ersten Weltkrieges begleitete Kisch als Presseoffizier den mit einem Wasserflugzeug durchgeführten Aufklärungsflug der K.u.K. Armee von Istrien nach Venedig. Auch dieser Bericht ist Teil des oben erwähnten Werks. Wer war „der rasende Reporter?“ Egon Erwin Kisch, am 29.4.1885 in Prag geboren, begann nach zwei abgebrochenen Studien eine Karriere als Kriminalreporter bei Prager Zeitungen und lernte dabei die Unterwelt genauestens kennen. Neben Crime Stories veröffentlichte er immer wieder einfühlsame, aber sachliche Milieustudien aus Prager Elendsquartieren und von gesellschaftlichen Randgruppen. Schon 1913 machte er sich einen Namen durch die Aufdeckung der militärischen Vertuschung des Selbstmordes von Oberst Redl. Im 1. Weltkrieg wurde Kisch zur K.u.K. Armee eingezogen. Nach Verletzungen an der russischen Front kam er als Presseoffizier nach Wien, wo er sich immer mehr zum Kriegsgegner und deklarierten Kommunisten entwickelte. Im Pressequartier zum Kommunisten  Die Funktion in der Presseabteilung bot durchaus interessante Möglichkeiten: Vor allem gab es

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Sommerreiseverkehr in Österreich: Staus erwartet

Mit dem Beginn der Sommerferien in Ostösterreich, der Slowakei und Slowenien sowie dem Formel-1-Grand-Prix in Spielberg und der finalen Aufführung des Musicals „Elisabeth“ in Wien, steht Österreich ein verkehrsintensives Wochenende bevor. Verkehrsexperten warnen vor erheblichen Staus auf den Hauptverkehrsstraßen. Die ARBÖ-Verkehrsexperten rechnen besonders am Samstag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen Richtung Süden und Osten. Betroffen sind insbesondere die Südautobahn (A2) bei Pinkafeld und Arnoldstein, die Ostautobahn (A4) bei Nickelsdorf, die Pyhrnautobahn (A9) bei Klaus und Trieben, die Tauernautobahn (A10) bei Golling und Werfen sowie die Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel. Der Tunnelbaustelle auf der A10 wird als Hauptstauhotspot identifiziert, wobei die Bauarbeiten von Juli bis September pausieren, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren. In Wien ist am Freitagnachmittag mit längeren Wartezeiten auf den Stadtausfahrten sowie auf den Autobahnen und Schnellstraßen rund um die Stadt zu rechnen. Auch der Große Preis von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg führt zu starkem Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen, insbesondere auf der Murtal Schnellstraße (S36) und der Obdacher Straße (B78). Fans wird empfohlen, frühzeitig anzureisen oder auf Busshuttles zurückzugreifen. Zusätzlich wird das Musical „Elisabeth“ im Schloss Schönbrunn zahlreiche Besucher anziehen, was zu Verkehrsbehinderungen rund um das Schloss führen kann. Besuchern wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der U-Bahn-Linie U4 und den Straßenbahnlinien 10, 52 und 60 empfohlen.

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