Juni 2024

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Juni 2024

Plus Ultra Líneas Aéreas plant Flottenexpansion mit Fokus auf Langstrecken

Die spanische Fluggesellschaft Plus Ultra Líneas Aéreas hat ehrgeizige Pläne für ihre Zukunft angekündigt: Innerhalb der nächsten 18 Monate plant sie, fünf zusätzliche Airbus A330 in ihre Flotte aufzunehmen. Mit diesem Schritt wird Plus Ultra nicht nur ihre Flotte auf insgesamt zehn Flugzeuge erweitern, sondern auch ihren letzten verbliebenen Airbus A340-300 ausmustern. Dieser war bereits seit einiger Zeit eingelagert und wird durch die effizienteren A330-Modelle ersetzt. Das erklärte Ziel der Fluggesellschaft ist es, ihre Präsenz und Dienste zu den Kernmärkten in Lateinamerika und Afrika signifikant auszubauen. Aktuell bietet Plus Ultra rund 32 Langstrecken-Linienflüge pro Woche von Madrid-Barajas zu Zielen wie Bogotá, Cartagena de Indias, Lima, Malabo und Caracas an. Auch die Verbindung von Teneriffa zur venezolanischen Hauptstadt Caracas wird bedient. Neben regulären Linienflügen spielt auch das Geschäft mit Charter- und ACMI-Diensten eine bedeutende Rolle für Plus Ultra. So wurden beispielsweise Flüge für SATA Azores Airlines zwischen den Azoren und den USA sowie für den polnischen Reiseveranstalter Rainbow zwischen Polen und der Karibik durchgeführt. Das Wachstum von Plus Ultra erfolgt vor dem Hintergrund einer turbulenten Phase, die von einer staatlichen Rettungsaktion in Höhe von 53 Millionen Euro während der COVID-19-Pandemie begleitet wurde. Ein daraufhin eingeleitetes Gerichtsverfahren im Jahr 2023 wurde jedoch abgewiesen. Die geplante Übernahme von Air Europa durch den Konkurrenten Iberia wirft jedoch Fragen über die zukünftige Marktstruktur zwischen Spanien und Lateinamerika auf. Diese Übernahme könnte möglicherweise den Markteintritt alternativer Fluggesellschaften erleichtern, die derzeit von den fusionierenden Unternehmen bediente Strecken übernehmen könnten, abhängig von den Entscheidungen der EU-Wettbewerbsbehörden. Plus Ultra

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Deutscher Luftverkehr im Mai: Passagieraufkommen steigt deutlich an

Im Mai verzeichneten die deutschen Flughäfen einen spürbaren Anstieg im Passagieraufkommen. Insgesamt wurden 19,7 Millionen Passagiere gezählt, was einem Anstieg von 10,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders der internationale Verkehr wuchs stark, während der innerdeutsche Markt nur geringfügig zulegte. Das Cargo-Aufkommen stieg ebenfalls um 6,0% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 405.064 Tonnen. Die Recovery-Rate im Vergleich zu 2019 lag im Mai 2024 bei 87,9%, was eine deutliche Erholung des Luftverkehrs zeigt. Trotz des positiven Trends fehlen jedoch noch 12,1% der Passagiere im Vergleich zum Mai 2019. Die gewerblichen Flugbewegungen erhöhten sich um 4,5% auf 169.143 Starts und Landungen. Im innerdeutschen Luftverkehr stagnierte das Wachstum mit lediglich 2,1 Millionen Passagieren, während der Europaverkehr mit 14,15 Millionen Passagieren besonders dynamisch wuchs. Die Interkontinental-Nachfrage stieg um 11,6% auf 3,44 Millionen Passagiere. Kumuliert betrachtet verzeichneten die deutschen Flughäfen von Januar bis Mai 2024 insgesamt 76,73 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 11,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dennoch zeigt sich eine abnehmende Wachstumsdynamik im Jahresverlauf, die teilweise auf hohe Standortkosten zurückgeführt wird. Die Entwicklung des Cargo-Aufkommens bleibt ebenfalls positiv, wobei insbesondere die Ausladungen an Dynamik gewinnen.

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KLM kämpft mit Triebwerkschecks und Herausforderungen im Interkontverkehr

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sieht sich weiterhin mit Ausfällen in ihrer E2-Flotte konfrontiert, die durch Triebwerkschecks verursacht werden. Trotz dieser Herausforderungen meldet KLM eine Rückkehr im Europaverkehr auf Vorkrisenwerte. Hingegen bleibt der Langstreckenverkehr eine Baustelle, wie Airlinechefin Marjan Rintel in einem Interview erläuterte. Nach Aussage von Rintel hat KLM derzeit insgesamt 88 Prozent der Kapazität des Vorkrisenjahres 2019 wieder erreicht. Im Europaverkehr sei man bereits wieder bei rund 100 Prozent, während auf der Langstrecke die Erholung langsamer verläuft. Die Probleme im Interkontverkehr sind vor allem auf die Umwege zurückzuführen, die aufgrund der Flugbeschränkungen über russischem Luftraum notwendig sind. Diese Umwege erfordern laut Rintel rund 30 Prozent mehr Flotten- und Personalkapazität im Vergleich zu direkten Routen. Rintel betonte, dass trotz der Fortschritte im Europaverkehr die Herausforderungen auf der Langstrecke bestehen bleiben. Die Kapazitäten und Ressourcen sind weiterhin stark belastet, was die volle Rückkehr zu Vorkrisenniveaus verzögert.

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Condor und VeeCollective präsentieren nachhaltige Crew-Tasche

Condor und das Modelabel VeeCollective haben gemeinsam eine spezielle Tasche für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter entworfen. Die Vee Tote, ein Bestseller von VeeCollective, wurde für diese Kooperation in einer exklusiven Größe produziert und verfügt über ein abschließbares Hauptfach sowie einen Sleeve zur sicheren Befestigung an Teleskopgriffen von Rollkoffern. Laut Magdalena Hauser, Director Communications & Marketing bei Condor, ist die neue Uniformhandtasche nicht nur ein stilvolles Accessoire für Reiseprofis, sondern auch ein perfekter Brand Fit für Condor. Die Tasche soll die Crews weltweit stilvoll begleiten. Lili Radu, Gründerin von VeeCollective, betonte die Vielseitigkeit und Funktionalität der Taschen, die speziell für Menschen entwickelt wurden, die viel unterwegs sind. Die Zusammenarbeit mit Condor spiegelt die Vision wider, stilvolle und funktionale Taschen für moderne, aktive Menschen zu schaffen. Die Auswahl von VeeCollective als Partner für diese Tasche war für Condor neben Design und Langlebigkeit vor allem durch die Nachhaltigkeit der Materialien geprägt. Die Taschen bestehen zu 100% aus recycelten Materialien, einschließlich Stoff, Innenfutter, Faden und Reißverschlüssen, und sind vegan.

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Neuer Geschäftsführer für Flughafen Köln/Bonn: Cenk Özöztürk übernimmt als COO

Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat Cenk Özöztürk zum neuen zweiten Geschäftsführer ernannt. Der 45-jährige Özöztürk, der derzeit die Geschäftsbereiche Aviation und Personal leitet, wird zusammen mit Thilo Schmid die Geschäftsführung des Flughafens bilden. Özöztürk verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Luftverkehr, darunter Führungspositionen bei Air Berlin und seit 2013 am Flughafen Köln/Bonn. Seine Expertise umfasst die Optimierung operativer Prozesse und die Neuausrichtung des Personalbereichs. Als Absolvent des Advanced Management Programms der INSEAD Business School und mit einem EMBA in General Management bringt er fundierte Kenntnisse im Luftverkehrssektor mit. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender des Aufsichtsrates, betonte Özöztürks Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, komplexe Herausforderungen im Luftverkehr erfolgreich zu bewältigen. In seiner neuen Rolle als COO wird Özöztürk die Bereiche Aviation, Ground Services, Personal, Real Estate, Technik und Informationstechnik verantworten.

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Jubiläum am Airport Nürnberg: DFS-Tower feiert 25-jähriges Bestehen

Am Airport Nürnberg wird ein bedeutendes Jubiläum gefeiert: Vor genau 25 Jahren, am 25. Juni 1999, nahm der neue Kontrollturm der Deutschen Flugsicherung (DFS) seinen Betrieb auf. Der 47 Meter hohe Turm, entworfen vom renommierten Architekturteam Behnisch & Partner, ersetzte damals den älteren Turm aus dem Jahr 1955 und gilt seither als markantes Wahrzeichen im Nürnberger Knoblauchsland. Der Entwurf des Towers wurde nach einem Wettbewerb ausgewählt und zeichnet sich durch seine elegante und ungewöhnliche Architektur aus. Heute steht der Turm nicht nur für modernste Flugsicherungstechnologie, sondern auch für ästhetische Innovation. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betonte die Zukunftsfähigkeit und Eleganz des Towers und gratulierte zum Jubiläum. Der DFS-Tower in Nürnberg ist weiterhin ein zentraler Bestandteil der Luftverkehrssicherung und Symbol für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Flughafen und Flugsicherung.

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Delta Air Lines: 45 Jahre zwischen Frankfurt und den USA

Im Sommer 1979 schlug Delta Airlines mit ihrem ersten Flug von Atlanta nach Frankfurt ein neues Kapitel in der Luftfahrtgeschichte auf. Heute, 45 Jahre später, hat sich Delta als eine der bedeutendsten transatlantischen Fluggesellschaften etabliert, die mehr als 21 Millionen Passagiere zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten befördert hat. Ein Rückblick auf diese spannende Entwicklung zeigt nicht nur den Wandel der Luftfahrtindustrie, sondern auch die enge Bindung zwischen Frankfurt und den USA durch Delta Airlines. Als Delta Airlines 1979 ihre ersten Flüge nach Frankfurt aufnahm, markierte dies einen Meilenstein für die Airline, die damals bereits ein breites Netzwerk in den USA etabliert hatte. Der Flugbetrieb begann mit einer dreistrahligen L-1011 TriStar, die Platz für 241 Passagiere in drei Klassen bot. Heute sind es modernste Airbus A330-200, die Reisenden in vier unterschiedlichen Klassen – Delta One, Delta Premium Select, Delta Comfort+ und Main Cabin – ein optimiertes Reiseerlebnis bieten. Die Verbindung zwischen Frankfurt und den USA hat sich über die Jahre stark ausgeweitet. Was einst mit vier wöchentlichen Flügen begann, hat sich zu einem Netzwerk von 46 wöchentlichen Flügen von vier deutschen Städten aus entwickelt – Berlin, Frankfurt, München und Stuttgart. Delta ist stolz darauf, Deutschland als einen der wichtigsten transatlantischen Märkte zu betrachten und hat seine Präsenz kontinuierlich ausgebaut, um den Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden. Ein ehemaliges Drehkreuz und globale Partnerschaften Zwischen 1991 und 1997 war Frankfurt sogar ein Drehkreuz für Delta Airlines, nachdem die Airline das Nonstop-Netzwerk von Pan Am übernommen hatte. Dies ermöglichte Verbindungen zu einer

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Flughafen Zürich erhält European Identity Award 2024

Der Flughafen Zürich wurde auf der European Identity & Cloud Conference 2024 mit dem renommierten European Identity Award 2024 in der Kategorie Enterprise IAM ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt die erfolgreiche Umstellung des Flughafens auf Cloud-basiertes Identity Management, unterstützt von Omada und SECURIX. Die Partnerschaft mit Omada und SECURIX ermöglichte dem Flughafen Zürich eine effiziente Migration seiner Identity Management Prozesse in die Cloud. Innerhalb kürzester Zeit konnte der Flughafen Zürich durch die Implementierung der Omada Identity Cloud bedeutende Vorteile erzielen, darunter verbesserte Sicherheit, effizientere Betriebsabläufe und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wie der DSGVO. Dietmar Wettach, Senior ICT Solution Architect und Project Manager bei Flughafen Zürich AG, betonte die Professionalität und Zusammenarbeit während des Projekts. Fabio Morandi, Information Security Officer bei Flughafen Zürich AG, hob hervor, dass die Lösung von Omada zu einer signifikanten Verbesserung der Identity Management Prozesse geführt hat, was zu erhöhter Sicherheit und Compliance geführt hat. Michael Garrett, CEO von Omada, betonte die Bedeutung der Cloud-Migration für moderne Identitätsmanagement-Lösungen und gratulierte dem Flughafen Zürich und SECURIX zu dieser verdienten Anerkennung.

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Tui Österreich: Sommerferienstart mit starken Buchungen und neuen Reisetrends

Kurz vor Beginn der Sommerferien präsentiert Tui Österreich die heißesten Urlaubsziele und Trends der kommenden Saison. Besonders gefragt sind sonnige Stranddestinationen am Mittelmeer, wobei die Buchungen in den letzten Wochen durch den Markt-Austritt von FTI sprunghaft angestiegen sind. Geschäftsführer Gottfried Math betont die Beliebtheit der Mittelmeerstrände und die übertroffene Buchungslage im Vergleich zum Vorjahr. Tui hat schnell reagiert und zusätzliche Hotelkapazitäten in der Türkei, Ägypten, den Balearen, Kanaren, Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten gesichert, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Besonders hoch im Kurs steht Antalya als Top-Ziel, gefolgt von Kreta und Mallorca. Auch Fernziele wie die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate erfreuen sich großer Beliebtheit.

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Sommerferiensaison startet am Flughafen Brüssel

Am kommenden Freitag, dem 28. Juni 2024, beginnt am Flughafen Brüssel offiziell die Sommerferiensaison mit erwarteten 5 Millionen Passagieren bis Ende August. Dank eines erweiterten Angebots von 200 Direktzielen und neuen Services wie der überarbeiteten Flughafen-App und zusätzlichen E-Gates an der Grenzkontrolle, sind die Passagiere bestens auf ihre Reisen vorbereitet. Die Sommerferien beginnen zunächst in den niederländischsprachigen Schulen, was einen starken Anstieg auf fast 83.000 Fluggäste am ersten Ferientag prognostiziert. Das Wochenende wird ebenfalls gut besucht sein, mit erwarteten 75.000 und 79.000 Fluggästen am Samstag und Sonntag. Insgesamt rechnet der Flughafen mit einem Passagierzuwachs von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit 80 Fluggesellschaften, darunter neue wie Juneyao Airlines und Wizz Air, bietet der Flughafen ein breites Spektrum an Zielen, von klassischen Sommerdestinationen wie Spanien und Griechenland bis zu neuen Routen nach Krakau und Nairobi. Transavia und Brussels Airlines erweitern ihre Flotten, um das Angebot zu stärken, während United Airlines und Air Arabia Maroc ihre Frequenzen erhöhen. Für einen reibungslosen Ablauf wurden zusätzliche E-Gates installiert, die die Kapazität der Grenzkontrollen erhöhen sollen. Die überarbeitete Brussels Airport App bietet Passagieren alle relevanten Reiseinformationen und Echtzeit-Benachrichtigungen, sowie Tipps zu Geschäften und Restaurants am Flughafen.

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