Juni 2024

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Juni 2024

El Al will mit Boeing 737-Max expandieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al setzt auf Expansion und investiert in die Flottenerneuerung. Wie das Unternehmen am 11. Juni 2024 bekanntgab, befinden sich die Israelis in exklusiven Verhandlungen mit Boeing und Leasingfirmen zwecks Bestellung von bis zu 30 neuen Boeing 737 MAX Flugzeugen. Die genaue Anzahl der zu beschaffenden Maschinen ist noch Gegenstand der Gespräche, soll aber Medienberichten zufolge bei rund 30 Exemplaren liegen. Mit dieser Akquisition läutet El Al eine neue Ära der Flottenerneuerung ein und setzt auf den bewährten Boeing-Jet, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Langfristiges Wachstum trotz regionaler Spannungen Die Entscheidung für die Boeing 737 MAX unterstreicht den Optimismus von El Al, trotz der anhaltenden Spannungen in der Region weiter zu wachsen. „Wir sind von den langfristigen Wachstumsaussichten der israelischen Wirtschaft und des Flugverkehrs überzeugt“, so Shlomi Zafrany, Chief Commercial Officer von El Al, in einem LinkedIn-Beitrag. „Die neue 737 MAX wird uns dabei unterstützen, unsere Flotte zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und unseren Kunden ein unvergleichliches Reiseerlebnis zu bieten.“ Die Anschaffung der neuen Flugzeuge erfolgt nach einer erfolgreichen Rekapitalisierung der Fluggesellschaft im April 2024. Durch die Emission neuer Aktien und Optionsscheine konnte El Al 140 Millionen Dollar einnehmen und so seine Finanzsituation deutlich verbessern. Erholung des Flugverkehrs zeichnet sich ab Der internationale Flugverkehr von und nach Israel zeigt zudem positive Anzeichen einer Erholung. Nachdem der Verkehr nach den Hamas-Anschlägen im Oktober 2023 und dem anschließenden Konflikt im Gazastreifen um mehr als 70 % eingebrochen war, normalisiert sich die Situation allmählich wieder. El Al

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Turkish Airlines feiert zehn Jahre Varna-Präsenz

Der Flughafen Varna, der zur Fraport Twin Star Airport Management AD gehört, feierte am 11. Juni 2024 das 10-jährige Jubiläum des ersten Turkish Airlines-Fluges von Istanbul nach Varna. Das Event beinhaltete Souvenirs für die Passagiere, eine Tombola und das feierliche Anschneiden einer Torte. Anwesend waren unter anderem Emredjan Inançer, General Manager von Turkish Airlines für Bulgarien, und Sedat Orman, Vice President of Sales for Eastern Europe von Turkish Airlines. Das speziell entworfene Flugzeug, ein Airbus 321 TC-JSU, wurde mit bunten Luftballons und Musik empfangen. Dimitar Kostadinov, Direktor des Flughafens Varna, und Dr. Frank Kwante, CEO von Fraport Twin Star, begrüßten die Passagiere herzlich. Einige glückliche Passagiere gewannen Preise, darunter speziell gebrandete Koffer und Reisen zu Zielen im Netzwerk von Turkish Airlines, das über 300 Destinationen in mehr als 120 Ländern umfasst. In den letzten 10 Jahren wurden über 6.800 Flüge zwischen Istanbul und Varna durchgeführt und mehr als 652.000 Passagiere befördert. Turkish Airlines bedient die Strecke das ganze Jahr über, mit einer Frequenz von 11 Flügen pro Woche während der Sommersaison. Frank Kwante, CEO von Fraport Twin Star, betonte das Potenzial für die zukünftige Entwicklung von Turkish Airlines in der bulgarischen Schwarzmeerregion. Emredjan Inançer, General Manager von Turkish Airlines für Bulgarien, lobte die erfolgreiche Verbindung zwischen Istanbul und Varna und äußerte Hoffnung auf weitere 10 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit.

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Lufthansa setzt auf Zugeständnisse: Wettbewerbshürden für Investition in ITA Airways

Lufthansa, plant laut einem Bericht von Politico, zusätzliche Zugeständnisse gegenüber der Europäischen Kommission zu machen, um ihre geplante Investition in die staatliche italienische Fluggesellschaft ITA Airways zu erleichtern. Diese Maßnahme kommt inmitten wachsender Spannungen über den Deal, der das Veto der EU riskiert, insbesondere nach Kommentaren des stellvertretenden italienischen Ministerpräsidenten Matteo Salvini, der das Vorhaben als „ernsthaften Angriff auf Italien“ bezeichnete. Insbesondere konzentrieren sich die Diskussionen auf einen vermeintlichen Mangel an Wettbewerb auf Langstreckenflügen zwischen Italien und Deutschland nach Nordamerika. Die Europäische Kommission fordert von Lufthansa Maßnahmen zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs, darunter die vorübergehende Trennung des ITA-Geschäfts für zwei Jahre, was von Lufthansa als Versuch angesehen wird, die Bedenken der Kommission zu zerstreuen. Trotz der intensiven Bemühungen sowohl von Seiten Italiens als auch von Lufthansa wird die Genehmigung des Deals als unsicher betrachtet, da politische Faktoren eine Rolle spielen und die EU-Kommission auf ihre Wettbewerbsbedenken beharrt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr betonte jedoch die Bedeutung des Deals für ITA Airways‘ Überleben und drängte auf eine Genehmigung. Lufthansas Wunsch nach der Übernahme von ITA Airways spiegelt ihre Strategie wider, durch Investitionen in andere Fluggesellschaften ihr Geschäft zu stärken. Dies steht jedoch im Kontrast zur verschärften Haltung der Europäischen Kommission gegenüber solchen Deals, insbesondere nach früheren Übernahmen von Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss. Insgesamt zeigt der Konflikt zwischen Lufthansa und der Europäischen Kommission die Komplexität von Fusionen und Übernahmen in der Luftfahrtindustrie, insbesondere in Bezug auf Wettbewerbsfragen und politische Einflüsse.

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Flughafen Dortmund im EM-Fieber

Mit der bevorstehenden UEFA-Fußball-Europameisterschaft, die am Freitag mit dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland beginnt, hat die Fußballbegeisterung bereits den Dortmund Airport erreicht. Seit Montagnachmittag steht im Terminal ein imposanter XXL-EM-Pokal, der Fans und Besuchern für Erinnerungsfotos zur Verfügung steht. Der Pokal wurde feierlich vom EM-Maskottchen Albärt an Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber übergeben und kann bis zum 13. Juni bewundert werden. Am frühen Abend landete zudem der amtierende Europameister Italien am Dortmund Airport. Das EM-Team, bestehend aus Spielern, Trainern und Betreuern, wurde von Ludger van Bebber, dem EURO-Beauftragten der Stadt Dortmund Martin Sauer und dem Präsidenten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) Manfred Schnieders herzlich empfangen, bevor es weiter in das italienische Base Camp nach Iserlohn ging. Während der Europameisterschaft, die vom 14. Juni bis 14. Juli stattfindet, erwartet der Dortmund Airport zahlreiche Sonder- und Charterflüge mit Teams, Fans und Offiziellen. Auch auf der Website des Flughafens finden Besucher Informationen zur Anreise, Tipps für Unternehmungen, Public Viewing-Möglichkeiten in Dortmund sowie aktuelle Bilder rund um die Europameisterschaft.

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Turkish Airlines kann Passagierzahlen weiter steigern

Turkish Airlines setzt den Wachstumskurs fort, wie aus den Verkehrszahlen für Mai 2024 hervorgeht. Mit einer Flotte von über 400 Flugzeugen verzeichnete die Fluggesellschaft Zuwächse in fast allen wichtigen Kennzahlen, was auf ihre fortgesetzte Expansion in neue Märkte und eine Erhöhung der Frequenzen in bestehenden Märkten zurückzuführen ist. Im Mai 2024 erhöhte Turkish Airlines ihre Gesamtkapazität um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, was einer Steigerung von verfügbaren Sitzkilometern (ASKs) auf 21,3 Milliarden entspricht. Die Fluggesellschaft beförderte insgesamt 7,2 Millionen Passagiere und erreichte eine beeindruckende Netzauslastung von 79,8 %. Sowohl auf internationalen als auch auf Inlandsflügen verzeichnete sie hohe Auslastungsraten, wobei letztere sogar 84,2 % erreichten. Auch die Luftfracht verzeichnete einen deutlichen Anstieg um 28,8 % gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr bis Mai 2024 verzeichnete Turkish Airlines einen Anstieg der Passagierzahlen um 5,7 % auf 32,8 Millionen. Besonders bemerkenswert war der Anstieg der Passagiere im grenzüberschreitenden Verkehr um 7 %. Trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtauslastung um 0,8 Punkte auf 80,4 % war der Ladefaktor sowohl auf internationalen als auch auf inländischen Strecken hoch. Mit einer Flotte von 419 Flugzeugen, darunter eine Vielzahl von Airbus- und Boeing-Modellen, ist Turkish Airlines kontinuierlich auf der Suche nach neuen Märkten. Ein Beispiel dafür ist der jüngste Start von Direktflügen zwischen Istanbul und dem Denver International Airport. Diese neue Strecke, die am 11. Juni 2024 eröffnet wurde, markiert den längsten Linienflug, der vom Flughafen Denver angeboten wird, mit einer Strecke von rund 9.865 km und einer Flugdauer von etwa 13 Stunden. Die Flüge

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Klagenfurt: Bundesheer führt Notfallübung durch

Mit „Schutzschild 24“ führt das Österreichische Bundesheer vom 10. bis zum 21. Juni 2024 die größte Übung seit einem Jahrzehnt durch. In Kärnten werden 1.500 Soldatinnen und Soldaten den Schutz kritischer Infrastruktur trainieren, unterstützt von rund 200 Fahrzeugen. Der Flughafen Klagenfurt spielt eine zentrale Rolle bei dieser Übung und wird am 18. Juni 2024 seine eigene Notfallübung durchführen, bei der eine durch Eurofighter erzwungene Landung simuliert wird. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betont die Bedeutung dieser Übung und die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesheer. „Wir freuen uns, dass der Flughafen als wichtige Verkehrseinrichtung des Landes zentral in diese große Übung eingebunden ist und danken dem Österreichischen Bundesheer und allen Beteiligten schon jetzt für ihren Einsatz. Es ist wichtig, für den Ernstfall gerüstet zu sein!“ Während der gesamten Übungszeit wird der Flugverkehr nicht beeinträchtigt. Fahrzeuge am Flughafengelände, der Einsatz von Blaulicht und Folgetonhorn sowie mögliche Rauchentwicklung sind Teil der Übung und kein Grund zur Besorgnis.

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Technisches Versagen am Flughafen Stuttgart: British Airways-Maschine evakuiert

Ein Routineboarding auf dem Flughafen Stuttgart endete für Passagiere und Bodenpersonal der British Airways in einem schrecklichen Vorfall, als ein Leck in der Hydraulikflüssigkeit einen Rauchalarm auslöste. Am Abend des 8. Juni 2024 sollte der Flug BA921 der British Airways planmäßig von Stuttgart nach London-Heathrow starten. Doch kurz nachdem die Passagiere an Bord gegangen waren, musste das Flugzeug evakuiert werden, da der Rauchalarm ausgelöst wurde. Obwohl keine Passagiere verletzt wurden, erlitten fünf Bodenmitarbeiter Verletzungen, von denen vier ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Vorfall ereignete sich, als das Bodenpersonal versuchte, eine der Frachttüren im Unterdeck zu schließen. Dabei trat ein Leck in einer Hydraulikleitung auf, was zu einem technischen Defekt im Hydrauliksystem führte und den Rauchalarm auslöste. Gemäß den Standardverfahren der Fluggesellschaft wurde das Flugzeug evakuiert, und die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst waren schnell vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Der geplante Flug nach London wurde abgesagt, und alle Passagiere wurden auf Flüge am nächsten Tag umgebucht. Das betroffene Flugzeug, ein Airbus A319-100 mit der Registrierung G-EUPR, wurde im Oktober 2000 an British Airways ausgeliefert und ist damit fast 24 Jahre alt. Nach dem Vorfall kehrte das Flugzeug nach London zurück und hat seitdem mehrere Flüge absolviert. Der Vorfall wirft Fragen nach der Wartung und Überprüfung von Flugzeugen auf Flughäfen auf, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Bodenpersonal und Passagieren während des Boardings. Die genaue Ursache des Hydrauliklecks und des daraus resultierenden technischen Defekts muss noch ermittelt werden, um

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Flughafen Wien mit mehr Passagieren im Mai 2024

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien ist im Mai 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 3.745.915 Reisende in der Gruppe, bestehend aus Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice, verzeichnet, was einem Anstieg von 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Am Standort Wien selbst stieg die Zahl der Reisenden um 5,3 Prozent auf 2.844.748 Passagiere. Insbesondere die Zahl der Lokalpassagiere am Flughafen Wien nahm um 7,1 Prozent auf 2.198.949 zu, während die Anzahl der Transferpassagiere leicht um 0,6 Prozent auf 638.092 sank. Die Flugbewegungen erhöhten sich um 6,2 Prozent auf 21.709 Starts und Landungen. Zudem stieg das Frachtaufkommen um 20,4 Prozent auf 24.362 Tonnen. Im Detail legte das Passagieraufkommen nach Westeuropa um 6,8 Prozent auf 1.002.399 Passagiere zu, nach Osteuropa um 9,1 Prozent auf 246.979 Passagiere. Auch nach Nordamerika und Afrika stiegen die Passagierzahlen um 4,8 Prozent bzw. 18,8 Prozent. Rückgänge wurden bei den Passagierzahlen in den Nahen und Mittleren Osten (-13,6 Prozent) und den Fernen Osten (-1,3 Prozent) verzeichnet. Die Beteiligungen des Flughafens Wien entwickelten sich ebenfalls positiv. Der Flughafen Malta verzeichnete einen Anstieg des Passagieraufkommens um 18,2 Prozent auf 858.402 Reisende, während der Flughafen Kosice einen leichten Zuwachs von 0,6 Prozent auf 42.765 Passagiere meldete.

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Prop versus Jet: Vergleichende Analyse der Kurzstreckenflugzeuge

Im Bereich der Kurzstreckenluftfahrt stehen sich zwei Flugzeugtypen gegenüber, die sich in ihrer Antriebstechnologie und ihren Eigenschaften fundamental unterscheiden: Turboprop-Flugzeuge und Jets. In dieser Abhandlung werden die Vor- und Nachteile beider Konzepte beleuchtet, der Treibstoffverbrauch unter die Lupe genommen und die Gründe für die Präferenz von Jets auf kurzen Strecken erläutert. Es ist noch gar nicht so lange her, da war es noch fast selbstverständlich, dass beispielsweise zwischen Deutschland und Österreich, besonders auf dezentralen Routen, fast ausschließlich Turbopropflugzeuge eingesetzt werden. Nach und nach sind auch kleine Jets wie Bombardier CRJ200 aufgekommen. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Routen zwischen den beiden Staaten, auf denen regulär Turboprops wie de Havilland Dash 8-400 fliegen. Zumeist wurden die Props von Jets abgelöst. Es gibt aber auch Routen, die gar nicht mehr angeboten werden, weil diese sich im Jetbetrieb schlichtweg nicht rechnen. Turboprops: Effiziente Kraftpakete für kurze Distanzen Turboprop-Flugzeuge, auch Propellerflugzeuge genannt, zeichnen sich durch ihre charakteristischen Propeller aus, die von Gasturbinen angetrieben werden. Diese Technologie überzeugt mit ihrer Einfachheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Turboprops brillieren mit einem geringen Treibstoffverbrauch, der sie prädestiniert für den Einsatz auf kürzeren Strecken macht. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten zu starten und zu landen, was ihre Flexibilität im Hinblick auf mögliche Einsatzgebiete erhöht. Das Starten- und Landen auf Graspisten ist aber nicht mit jedem Turboprop-Flugzeug möglich. Es gibt zahlreiche Modelle, die sehr weit verbreitet sind, die über diese Fähigkeit schlichtweg nicht verfügen, da sie nicht für dieses Segment entwickelt worden sind. Einige Turboprop-Flugzeuge verfügen

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Studie: Flugreisen weiterhin stark gefragt

Trotz steigender Preise und wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Flugreisen ungebrochen und wird in diesem Jahr voraussichtlich ein Allzeithoch erreichen. Michael Kolb, Vorstand von Acredia, prognostiziert einen weltweiten Anstieg der Flugreisenden um 10,4 Prozent. Besonders stark wird der Zuwachs in Asien mit 17,2 Prozent und in Nordamerika mit 9,2 Prozent sein, während in Europa ein Anstieg von 5,9 Prozent erwartet wird. Die hohe Nachfrage wird unter anderem durch die UEFA-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele in Paris verstärkt. Der UN Tourism Confidence Index weist für die Sommersaison 2024 einen positiven Wert von 130 (von 200) aus, was auf eine gesteigerte Reiselust hinweist. Hohe Ticketpreise bleiben aufgrund von Angebotsengpässen bestehen. Lieferkettenschwierigkeiten während der Pandemie und das Ausmustern älterer Flugzeuge zur Reduktion von CO2-Emissionen haben das Angebot verknappt. Das durchschnittliche Alter für die Ausmusterung von Flugzeugen ist von 27 auf 23 Jahre gesunken. Zudem schlagen Treibstoffkosten stark zu Buche, wobei die Preise je nach Land stark variieren. Acredia rechnet für das Jahr 2024 mit weltweiten Einnahmen von 967 Milliarden USD für die Fluggesellschaften, was einem Anstieg von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies macht die Luftfahrt zu einem der wenigen Sektoren, der sich dem stagnierenden Wirtschaftswachstum widersetzt.

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