Juni 2024

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Juni 2024

Flughafen Köln/Bonn mit neuer Homepage

Der Köln Bonn Airport hat seine neue Internetseite vorgestellt, die sich durch eine moderne Optik im Corporate Design, hohe Benutzerfreundlichkeit und zahlreiche neue Funktionen auszeichnet. Die Webseite ist nun unter www.koeln-bonn-airport.de erreichbar. Die Inhalte sind zielgruppenorientiert aufgeteilt und bieten klare Kategorien für Fluggäste, Geschäftspartner und Interessierte. Fotos, Videos und Animationen sorgen für ein lebendiges Nutzererlebnis und spannende Einblicke in den Flughafenalltag. Alexander Weise, Leiter der Unternehmenskommunikation, betonte, dass die neue Webseite rechtzeitig vor der Europameisterschaft und den Sommerferien an den Start geht, um Gästen alle wichtigen Informationen und praktische Tipps für die Reiseplanung zu bieten. Die Webseite folgt dem „Mobile-First-Prinzip“, optimiert für die Nutzung auf Smartphones und Tablets. Zu den neuen Funktionen gehören die „Flug merken“-Option für automatische Benachrichtigungen und der „Reise-Assistent“, der umfassende Flugdetails bereitstellt. Zudem kann die Webseite per Spracheingabe durchsucht werden. Neue Inhalte umfassen ein Karriereportal für Bewerber, einen Newsroom für Medienschaffende und umfangreiche Informationen zu Nachhaltigkeit und Unternehmensstrategie.

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British Airways: In neun Stunden von London nach London

Passagiere des British-Airways-Fluges BA195 am 10. Juni 2024 erlebten eine unerwartete Wendung, als ihre Reise von London nach Houston nach fast neun Stunden abrupt endete – nicht in Texas, sondern am Ausgangspunkt, dem London-Heathrow-Flughafen. Ursprünglich gestartet mit einer Verspätung von 32 Minuten, sollte die Boeing 787-9 Dreamliner die 38.000 Fuß erreichen, um über den Atlantik zu fliegen. Doch etwa vier Stunden und 30 Minuten nach dem Start entschied die Besatzung, umzukehren. Das Flugzeug landete schließlich um 18:54 Uhr Ortszeit in Heathrow, nachdem es zuvor um 09:57 Uhr gestartet war. Die Umkehr, so British Airways, geschah aus Vorsichtsgründen aufgrund eines „kleinen technischen Fehlers“, für den sich die Fluggesellschaft bei den Passagieren entschuldigte. Über Nacht wurden die Reisenden in Hotels untergebracht und am nächsten Tag neu geplant. Die genaue Ursache der Umkehr blieb unklar, doch Medien spekulierten über Probleme mit einem der Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke, obwohl das Flugzeug anschließend über den Atlantik zurückflog. Der betroffene Dreamliner, 7,8 Jahre alt und mit einer Kapazität von 216 Passagieren in vier Klassen, wurde 2016 von British Airways in Dienst gestellt. Diese Zwischenfälle erinnern an ähnliche Vorfälle in der Luftfahrtgeschichte, wie etwa den El-Al-Flug nach Dubai im April 2024, der ebenfalls aufgrund unvorhergesehener Umstände umkehren musste. Dieser Vorfall wirft Fragen auf über die Sicherheit und die Mechanismen, die in solchen Situationen greifen. Die Passagiere, die von einem Flug in die USA träumten und stattdessen eine Reise um die halbe Welt machten, sind Zeugen einer unglücklichen Kombination aus Technikproblemen und Sicherheitsprotokollen geworden, die notwendig sind, um den

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Vereinigung Cockpit kritisiert geplante Cityline-Schließung

Die Vereinigung Cockpit hat mit Unverständnis auf die Aussagen von Carsten Spohr, dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Group AG, bezüglich der Abwicklung der Lufthansa Cityline GmbH reagiert. Spohr erklärte Anfang der Woche auf aerotelegraph.com, dass die Entscheidung zur Schließung der Lufthansa Cityline auf einer Tarifbeschränkung basiere, die den Einsatz größerer Flugzeuge mit mehr als 95 Sitzen verhindere. Die Pilotengewerkschaft weist diese Darstellung jedoch zurück und betont, dass sie mehrfach angeboten habe, die „95-Sitze“-Regelung anzupassen, um den Fortbestand der Lufthansa Cityline zu sichern. Die Vereinigung Cockpit kritisiert weiter, dass die Lufthansa Group die Gründung der Lufthansa City Airlines als vermeintliche Umgehung der bestehenden tariflichen Regelungen vorantreibt. Dabei sei fraglich, ob der Betrieb der neuen Airline im Einklang mit den bestehenden Vereinbarungen zulässig sei. Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender der Tarifpolitik bei der Vereinigung Cockpit, betont die Notwendigkeit, weitere Verunsicherungen der Mitarbeiter bei Lufthansa Cityline zu vermeiden und spricht sich für konstruktive Gespräche zur Schaffung einer langfristigen Perspektive aus.

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Embraer E195-E2: Triebwerksprobleme plagen KLM Cityhopper

Im Juni 2023 wurde KLM gezwungen, Teile ihrer Embraer E195-E2-Flotte aufgrund von Triebwerksproblemen stillzulegen. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf den Flugbetrieb der niederländischen Fluggesellschaft und wirft ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten, mit denen Betreiber moderner Flugzeugtypen konfrontiert sind. Die zunehmenden Triebwerksprobleme bei KLMs E195-E2-Flotte führen zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr. Mit der vorübergehenden Stilllegung von fünf Flugzeugen, darunter zwei am Flughafen Twente und drei am Flughafen Schiphol, wird die Tragweite der technischen Herausforderungen deutlich, mit denen KLM und andere Fluggesellschaften konfrontiert sind. Diese Probleme betreffen insbesondere die GTF-Triebwerke (Geared Turbofan) von Pratt & Whitney, die in verschiedenen modernen Flugzeugtypen, einschließlich des Airbus A220 und einiger A320neo, eingesetzt werden. Die KLM E195-E2-Flotte und ihre Herausforderungen KLM Cityhopper, die regionale Tochtergesellschaft von KLM, betreibt alle E195-E2-Flugzeuge der Airline. Diese modernen Jets sind eigentlich für ihre Effizienz und Umweltfreundlichkeit bekannt. Dennoch führen technische Schwierigkeiten bei den GTF-Triebwerken zu unerwarteten Ausfällen. Lokalen Medien zufolge wurden die Maschinen PH-NXA und PH-NXD am 11. Juni nach Enschede geschickt, während PH-NXG, PH-NXH und PH-NXJ am Amsterdamer Flughafen Schiphol geparkt wurden. GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney wurden entwickelt, um den Treibstoffverbrauch zu senken und die Effizienz zu steigern. Sie sind in Flugzeugen wie dem Airbus A220, einigen A320neo und der Embraer E2-Serie im Einsatz. Doch die im Juli 2023 aufgedeckten Probleme, insbesondere die Verunreinigung mit Metallpulver, haben zu weitreichenden Störungen geführt. Laut Greg Hayes, CEO von RTX, der Muttergesellschaft von Pratt & Whitney, handelt es sich um eine bedeutende Herausforderung für die gesamte Branche. Auswirkungen auf die

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Flughafen Berlin-Brandenburg tritt Aireg bei

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) ist seit dem 1. Juni 2024 Mitglied der Luftfahrtinitiative aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.). Als bedeutender Verkehrsknotenpunkt trägt der BER eine besondere Verantwortung für Gesellschaft, Klima und Umwelt. Die FBB hat sich verpflichtet, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 65 Prozent zu reduzieren und bis spätestens 2045 vollständig zu neutralisieren. Zu den wichtigen Maßnahmen gehören die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die Umstellung der Bodenmobilität auf alternative Antriebe. Darüber hinaus arbeitet die FBB mit verschiedenen Partnern zusammen, um Emissionen zu reduzieren und stellt hierfür notwendige Infrastruktur bereit, wie die Nutzung von Sustainable Aviation Fuels (SAF) und den Ausbau der E-Mobilität auf dem Vorfeld. Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der FBB, betont: „Mit dem Vereinseintritt der FBB bekräftigen wir unser Engagement für Sustainable Aviation Fuels und setzen ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und klimafreundlichere Zukunft der Luftfahrt in Berlin und Brandenburg.“ Melanie Form, Geschäftsführerin und Mitglied des aireg-Vorstands, fügt hinzu: „Um den deutschen Luftverkehr nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten, setzt sich aireg für die lokale SAF-Nutzung an deutschen Flughäfen ein. Daher freuen wir uns sehr, die FBB als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.“

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Wenige Auslieferungen: Boeing muss Lieferengpässe hinnehmen

Der Flugzeughersteller Boeing muss aufgrund aktueller Komplikationen Rückschläge bei den Auslieferungen hinnehmen. Lieferengpässe und andere Komplikationen führen zu diesen Problemen beim amerikanischen Hersteller. Der Flugzeughersteller Boeing muss einen Rückgang bei den Flugzeugauslieferungen hinnehmen. Sowohl im Mai als auch im April konnte der Hersteller nur jeweils 24 Maschinen ausliefern, berichtet das Portal Aero.de. Grund für die Verzögerung sind vor allem Lieferengpässe bei Bauteilen.

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Boeing: Lieferengpässe und neue Anforderungen bremsen Produktion

Der Flugzeughersteller Boeing kämpft weiterhin mit Lieferengpässen bei Komponenten und neuen Anforderungen aus China, die seine Produktion beeinträchtigen. Im Mai 2024 konnte das Unternehmen 24 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern, was der gleichen Anzahl wie im Vormonat entspricht, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag aus Arlington (US-Bundesstaat Virginia) hervorgeht. Der Großteil der Auslieferungen entfiel auf Mittelstreckenjets vom Typ 737-Max. Im Vergleich dazu übergab der Konkurrent Airbus im selben Monat mehr als doppelt so viele Maschinen an seine Kunden. Im Gegensatz dazu verzeichnete Boeing im Mai 2024 Bestellungen für vier neue Verkehrsflugzeuge, musste jedoch eine Stornierung hinnehmen. Airbus hingegen vermeldete für den gleichen Monat Bestellungen von 27 Maschinen bei 12 Stornierungen. Die aktuellen Herausforderungen, darunter Lieferengpässe bei Komponenten und neue Anforderungen aus China, stellen weiterhin eine Hürde für Boeing dar und beeinflussen sowohl die Produktion als auch die Bestellzahlen.

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Petition gescheitert: Keine Einschränkung für nächtliche Flüge in Nürnberg

Anwohner aus der Nähe des Flughafens Nürnberg haben sich mit der Bitte um eine Einschränkung nächtlicher Starts und Landungen an den Verkehrsausschuss des Landtags gewandt. Mehrere Petitionen wurden in der Sitzung am Dienstag jedoch abgelehnt, als die Ausschussmitglieder von CSU und Freien Wählern eine Berücksichtigung ablehnten. Im Gegensatz zu anderen bayerischen Flughäfen wie München und Memmingen, wo Einschränkungen für nächtliche Flüge gelten, ist am Flughafen Nürnberg – mit Ausnahme kleinerer Einschränkungen – die ganze Nacht über Flugbetrieb erlaubt. Allein für Mittwoch waren zwischen Mitternacht und 6:00 Uhr morgens 14 Starts geplant, hauptsächlich Urlaubsflüge in den Mittelmeerraum oder nach Ägypten. Die Regierungsfraktionen begründeten ihre ablehnende Haltung gegenüber einem Nachtflugverbot damit, dass dies das Geschäftsmodell des Flughafens gefährden könnte, der zur Hälfte vom Freistaat Bayern und zur Hälfte von der Stadt Nürnberg getragen wird. Ausschussmitglieder von SPD und Grünen argumentierten hingegen, dass Urlaubsflüge auch tagsüber stattfinden könnten und Anwohner ein Recht auf Nachtruhe hätten. Sie betonten, dass es keinen ersichtlichen Grund gebe, warum den Bürgern im Raum Nürnberg dieses Recht weniger zustehe als den Menschen in der Nähe der Flughäfen Memmingen und München.

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Jetblue nimmt Flüge ab Islip auf

Ab Oktober plant die Fluggesellschaft Jetblue Flüge ab Islip. Konkret sind Flüge nach Fort Lauderdale, Orlando und West Palm Beach geplant. Die Fluggesellschaft Jetblue plant die Aufnahme weiterer Flüge ab Islip, konkret ab Oktober. Nach Fort Lauderdale will die Airline viermal wöchentlich fliegen. Zudem will die Airline täglich nach Orlando und viermal wöchentlich nach West Palm Beach fliegen. Alle Flüge sollen am 24. bzw. 25. aufgenommen werden, so das Portal Aero Routes.

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DFS führt neues Abflugverfahren am Flughafen Stuttgart ein

Seit Februar 2023 hat die DFS (Deutsche Flugsicherung) ein neues Abflugverfahren in Stuttgart getestet, bei dem Flüge früher Richtung Süden abdrehen. Ab dem 13. Juni 2024 übernimmt die Flugsicherung nun offiziell das sogenannte „TEDGO“-Verfahren am Flughafen Stuttgart bei Betriebsrichtung Ost in den Regelbetrieb. Das „TEDGO“-Abflugverfahren wird am Flughafen Stuttgart beibehalten, wie das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die DFS Deutsche Flugsicherung mitteilen. Die Entscheidung wurde trotz Diskussionen in der Fluglärmkommission für den Flughafen Stuttgart getroffen, da das Verfahren nach Angaben der DFS weniger Lärm und CO2 verursacht. Das neue Verfahren, das nach dem Wegpunkt „TEDGO“ benannt ist, wurde nach einem Probebetrieb übernommen. Es beinhaltet einen verkürzten Geradeausflug vor einer Rechtskurve nach Süden im Vergleich zum vorherigen Abflugverfahren von Startbahn 07 in östlicher Richtung. Obwohl das neue Verfahren teilweise andere Gebiete überfliegt als das alte, führt die verschobene Kurvenführung laut BAF zu einer insgesamt geringeren Belastung durch Fluglärm, da die neue Streckenführung vermehrt über bewaldete Gebiete verläuft. Das „TEDGO“-Verfahren soll somit eine effizientere und gleichzeitig umweltfreundlichere Abflugroute für Flüge vom Flughafen Stuttgart darstellen.

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