Juni 2024

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Juni 2024

IAG legt neue Abhilfemaßnahmen für Übernahme von Air Europa vor

Die IAG International Airlines Group hat der Europäischen Kommission ein neues Paket von Abhilfemaßnahmen vorgelegt, um die Genehmigung für die Übernahme von Air Europa durch ihre Tochtergesellschaft Iberia zu erhalten. Die neuen Maßnahmen sind das Ergebnis eines konstruktiven Dialogs mit der Europäischen Kommission, um sicherzustellen, dass die Übernahme im Interesse der Verbraucher erfolgt, so IAG in einer Erklärung. Durch die neue Vorlage verlängert sich die Entscheidungsfrist automatisch um 15 Arbeitstage. Zusätzlich hat die Europäische Kommission einer Verlängerung um zehn Arbeitstage zugestimmt, sodass nun bis zum 29. Juli Zeit für die endgültige Entscheidung bleibt. Obwohl die genauen Anpassungen nicht veröffentlicht wurden, hatte IAG in einem früheren Paket angeboten, bis zu 40 % der von Air Europa im Jahr 2023 bedienten Frequenzen abzugeben. Zudem wurde zugesichert, dass im Falle der Genehmigung keine Strecke ausschließlich von Air Europa und Iberia bedient würde. Fluggesellschaften wie Avianca, Binter Canarias, Iberojet, Ryanair, Volotea und World2Fly haben Interesse an den Strecken bekundet, die Air Europa im Rahmen der Übernahme aufgeben könnte. Die Europäische Kommission zeigt sich besorgt über die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die Anbindung Spaniens. Dies ist der zweite Versuch von IAG, Air Europa zu übernehmen, nachdem die ersten Angebote 2020 und 2021 abgelehnt wurden. Parallel dazu hat der Investment-Hedge-Fonds Helikon 3,05 % der IAG-Aktien erworben, was einer Transaktion im Wert von über 300 Mio. EUR entspricht. Helikon ist damit der drittgrößte Aktionär von IAG, nach der Qatar Airways Group (25,1 %) und der Capital Group (5,006 %).

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Croatia Airlines übernimmt ersten Airbus A220 erst im Juli 2024

Croatia Airlines wird im Juli ihr erstes Airbus A220-300 Flugzeug mit 149 Sitzplätzen in Empfang nehmen. Das Flugzeug, das ursprünglich im ersten Quartal des Jahres ausgeliefert werden sollte, wird nun im nächsten Monat in Zagreb eintreffen. Es wird auf den Namen „Zagreb“ getauft und erhält eine neue Lackierung. Nach Abschluss aller bürokratischen Verfahren wird das Flugzeug voraussichtlich kurz nach der Auslieferung auf der Strecke Zagreb-Frankfurt eingesetzt. Dies erinnert symbolisch an den ersten internationalen Flug der Fluggesellschaft im Jahr 1992. Der kroatische Staatssekretär für Infrastruktur, Tomislav Mihotić, besuchte kürzlich die Produktion des Jets in Kanada und bestätigte, dass das Flugzeug nun lackiert wird und anschließend mit zusätzlicher Ausrüstung, einschließlich WiFi-Zugang, ausgestattet wird. Croatia Airlines plant, insgesamt zwölf A220-300 und drei A220-100 Flugzeuge für zwölf Jahre zu leasen, mit der Option, die Verträge zu verlängern oder die Flugzeuge an ihre Eigentümer zurückzugeben. Die zweite A220-300, die Ende des Jahres erwartet wird, trägt den Namen „Split“. Bis 2027 sollen insgesamt 18 Einheiten ausgeliefert werden, wodurch Croatia Airlines zu einem Single-Type-Betreiber wird. Derzeit muss die Fluggesellschaft aufgrund von Flottenmangel die Frequenzen auf einigen Strecken reduzieren und nutzt dafür Wet-Leasing von drei Flugzeugen: eine A320 von Trade Air, eine A319 von Fly41 Airways und eine Boeing 737-800 von Albastar. Zusätzlich wurde ein kurzfristiger Wet-Lease-Vertrag für eine fünfzehn Jahre alte A320 von Malta MedAir abgeschlossen.

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Uber öffnet sich deutschlandweit

Der Fahrdienstvermittler Uber öffnet seine App nun für alle Taxiunternehmer in Deutschland. Zuvor war es nur in 16 Städten möglich, Fahrten über Uber zu buchen. Ab sofort können sich Taxifahrer und Mietwagenunternehmen bundesweit von Uber vermitteln lassen, ohne monatliche Mitgliedsgebühren oder langfristige Verträge. Dies soll den Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Erlöse zu erzielen und ihre Auslastung zu erhöhen. Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber, betonte, dass Uber damit sein Interesse unterstreiche, Partner der deutschen Taxibranche zu sein. Er erklärte, dass die Digitalisierung und die hohe Nachfrage auf der Plattform den Taxifahrern zugutekommen könnten. Uber hat seine Strategie weltweit geändert, um auch Taxifahrer auf die Plattform zu holen. In Städten wie Berlin und München sind bereits Taxis über die App buchbar. In Berlin kooperieren etwa 20 Prozent der Taxis mit Uber, deutschlandweit sind es mehr als 4000 Taxifahrer. Uber tritt damit in Konkurrenz zu traditionellen Taxi-Ruf-Zentralen sowie zu Plattformen wie Bolt und Freenow. Uber betonte, dass es nur mit lokalen, lizenzierten Taxi- und Mietwagenunternehmen kooperiert, deren Fahrer alle einen Personenbeförderungsschein besitzen und sämtliche gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Alle Fahrten sind vollständig versichert.

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Mai 2024: Flughafen Brüssel meldet mehr Reisende

Im Mai 2024 verzeichnete der Flughafen Brüssel über 2,1 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Zuwachs wurde durch die Einführung neuer Flugstrecken begünstigt, darunter Verbindungen von Nouvelair nach Monastir, Air Arabia nach Rabat und Corendon Airlines nach Gazipasa/Alanya. Umsteigepassagiere machten 14 % der abfliegenden Passagiere aus, wobei ein Rückgang bei innereuropäischen Umsteigepassagieren, aber ein Wachstum bei interkontinentalen Umsteigepassagieren zu verzeichnen war. Die beliebtesten Destinationen im Mai waren Spanien, Italien, Deutschland, die Türkei, Griechenland, Portugal, Marokko, die Vereinigten Staaten, Frankreich und die Schweiz. Das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel stieg um 0,4 % auf insgesamt 59.102 Tonnen. Das geflogene Frachtaufkommen erhöhte sich um 1,4 %, während die Belly-Fracht um fast 16 % zulegte. Die Zahl der Vollfrachter ging um 6,4 % zurück, während Expressdienste um fast 1 % zulegten. Die wichtigsten Importregionen waren Asien, Afrika und Nordamerika, mit einem besonders starken Anstieg im asiatischen E-Commerce. Die wichtigsten Exportregionen waren Afrika, Asien und Nordamerika. Im Mai 2024 wurden 17.575 Flugbewegungen registriert, was einem leichten Rückgang von 0,1 % gegenüber Mai 2023 entspricht. Die Zahl der Passagierflüge stieg um fast 2 %, während die Zahl der Frachtflüge um 2 % zurückging. Durchschnittlich wurden pro Flug 143 Passagiere gezählt, was dem Vorjahreswert entspricht.

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Emirates spendet Kinder-Rucksäcke

Emirates setzt im Rahmen seiner Umweltstrategie auf verantwortungsbewussten Konsum und bereitet die Wiederverwendung von über 50.000 Kilogramm Material aus 191 Flugzeugen vor, deren Kabinenausstattung erneuert wird. Das Material wird zu handgefertigten Kinderrucksäcken und Schultaschen verarbeitet, die an Schulen und Organisationen in Afrika und Asien gespendet werden, um die frühkindliche Bildung zu unterstützen. In der Emirates Engineering Werkstatt entwerfen Mitarbeiter robuste und hochwertige Taschen aus recycelten Materialien, darunter Sitzbezüge und Lederakzente. Diese Taschen werden mit neuen Futtern, funktionellen Reißverschlüssen und verstellbaren Schultergurten ausgestattet. Ahmed Safa, Divisional Senior Vice President for Engineering bei Emirates, betont das Engagement der Mitarbeiter für dieses Herzensprojekt und die Bereitschaft, bedürftige Kinder zu unterstützen. Das Umrüstungsprojekt begann im August 2022 und umfasst 191 Flugzeuge, darunter 110 Airbus A380 und 81 Boeing 777. Bis zu 50.000 Kilogramm Altmaterialien sollen gewonnen und für Upcycling-Projekte genutzt werden. Bereits jetzt wurden Materialien zu der „Aircrafted by Emirates“-Kollektion verarbeitet, deren Erlös humanitäre Projekte unterstützt. Die Umrüstung soll mehrere Jahre dauern und umfasst den Austausch und die Renovierung von Zehntausenden von Sitzen sowie die Schaffung weiterer kreativer Upcycling-Initiativen.

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Delta schickt Airbus A350-900 auf die Ultra-Kurzstrecke

Delta Airlines überrascht die Luftfahrtbranche mit der Einführung des A350-900 auf der Strecke zwischen Atlanta und Orlando, die mit einer Entfernung von nur 351 Meilen pro Strecke zu den kürzesten Linienflügen dieses Großraumflugzeugs zählt. Dieser Schritt unterstreicht die Vielseitigkeit und die Anpassungsfähigkeit der A350-900 in Deltas Flotte, die normalerweise für Langstreckenflüge eingesetzt wird. Die Entscheidung, dieses Langstreckenflugzeug auf einer so kurzen Route einzusetzen, markiert eine Neuausrichtung der Flottenstrategie von Delta Airlines. Der A350-900 bietet Platz für insgesamt 339 Passagiere, darunter 30 Delta One-Suiten, 63 Comfort+ Sitze und 246 Sitze in der Hauptkabine. Diese Konfiguration ermöglicht es Delta, eine breite Palette von Passagieren anzusprechen und gleichzeitig eine wirtschaftlich effiziente Nutzung des Flugzeugs sicherzustellen. Die Wahl dieses Flugzeugtyps auf der Atlanta-Orlando-Route ist ein klares Zeichen für Deltas Bemühungen, sowohl Komfort als auch Kapazität auf ihren Inlandsflügen zu maximieren. Der Flugplan für die A350-900 auf der Atlanta-Orlando-Strecke umfasst mehrere Flüge im Juli 2024, wobei zunächst neun Rundflüge geplant waren, die jedoch auf vier Hin- und Rückflüge reduziert wurden. Dies spiegelt die Anpassungsfähigkeit von Delta an die Nachfrage und die operative Effizienz wider, während das Unternehmen weiterhin seine Strategie zur Optimierung der Flugzeugnutzung entwickelt. Obwohl Orlando als wichtigstes Ziel von Atlanta aus gilt, wird der Großteil des Verkehrs durch kleinere Flugzeuge abgewickelt, was zeigt, wie zentral Delta Airlines‘ Drehkreuz in Georgia ist. Die A350-900 bietet eine außergewöhnliche Passagiererfahrung auf dieser Route und unterstreicht gleichzeitig die Flexibilität der Fluggesellschaft in der Auswahl ihrer Flugzeugtypen je nach Bedarf und Saison. Delta Airlines, eine der führenden Fluggesellschaften

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Mai 2024: Flughafen Frankfurt mit 6,9 Prozent Zuwachs

Im Mai 2024 verzeichnete der Frankfurter Flughafen ein Passagieraufkommen von rund 5,5 Millionen, was einem Anstieg von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Zuwachs wird hauptsächlich auf die frühe Nachfrage nach Urlaubszielen in Südeuropa aufgrund der Pfingstferien zurückgeführt. Trotz des Wachstums liegen die aktuellen Passagierzahlen noch 11,8 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Frachtaufkommen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 Prozent auf 171.353 Tonnen, während die Zahl der Flugbewegungen um 7,2 Prozent auf 39.959 zunahm. Auch weltweit verzeichneten die von Fraport betriebenen Flughäfen überwiegend Zuwächse. Der slowenische Flughafen Ljubljana meldete einen Anstieg von 20,6 Prozent auf 133.740 Passagiere. An den brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre ging die Passagierzahl aufgrund der Schließung des Flughafens Porto Alegre nach Überschwemmungen um 59,7 Prozent auf 429.144 zurück. In Lima, Peru, stieg das Passagieraufkommen um 18,9 Prozent auf rund 2,0 Millionen. Die 14 griechischen Regionalflughäfen verzeichneten einen Anstieg von 11,3 Prozent auf 3,7 Millionen Passagiere. Die Flughäfen Burgas und Varna in Bulgarien meldeten einen Rückgang von 19,9 Prozent auf 179.531 Passagiere. Der Flughafen Antalya an der Türkischen Riviera verzeichnete ein Wachstum von 16,2 Prozent auf rund 3,9 Millionen Passagiere. Insgesamt betrug das Passagierwachstum an den Fraport-Flughäfen weltweit 6,3 Prozent auf rund 15,8 Millionen Passagiere.

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Qatar Airways ist zurück in Venedig

Qatar Airways hat pünktlich zur Sommersaison 2023 ihre Verbindung nach Venedig mit einem täglichen Nonstop-Flug ab dem Hamad International Airport in Doha wieder aufgenommen. Dies markiert das dritte italienische Ziel der Fluggesellschaft, die bereits Rom und Mailand bedient. Mit dieser Erweiterung steigt die wöchentliche Flugfrequenz von Qatar Airways nach Italien von 42 auf 49 Flüge. Die Flugstrecke von Doha nach Venedig wird von den modernen Boeing 787-8 Dreamlinern bedient, die den Passagieren einen komfortablen sechs Stunden dauernden Flug bieten. Der Hinflug (QR125) startet um 09:00 Uhr und landet um 16:50 Uhr in Venedig. Der Rückflug (QR126) hebt um 14:20 Uhr ab und erreicht Doha um 23:10 Uhr Ortszeit. Thierry Antinori, Chief Commercial Officer von Qatar Airways, betonte die Bedeutung des italienischen Marktes für die Fluggesellschaft und unterstrich das Engagement, den Passagieren umfassende Reisemöglichkeiten und nahtlose Verbindungen anzubieten. Qatar Airways arbeitet dabei eng mit Codeshare-Partnern wie Iberia und Vueling zusammen, um auch One-Stop-Verbindungen nach Venedig über Madrid und Barcelona anzubieten. Die Wiederaufnahme der Venedig-Route ist Teil der Expansionsstrategie von Qatar Airways in Europa, die kürzlich auch die Rückkehr nach Lissabon und die baldige Aufnahme von Flügen nach Hamburg ankündigte. Diese Entwicklungen spiegeln die Bestrebungen der Fluggesellschaft wider, ihr Streckennetz trotz der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie weiter auszubauen und ihre Position im globalen Luftverkehrsmarkt zu stärken.

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Flughafen Zürich mit mehr Passagieren im Mai 2024

Im Mai 2024 nutzten 2.772.182 Passagiere den Flughafen Zürich, was einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Zum ersten Mal seit der Krise übertrafen die Passagierzahlen das Niveau von 2019, mit einem Zuwachs von 2 % gegenüber Mai 2019. Dieser Anstieg ist teilweise auf die Feiertage Pfingsten und Fronleichnam zurückzuführen, die dieses Jahr im Mai statt im Juni lagen. Am 17. Mai reisten erstmals mehr als 100.000 Passagiere an einem einzigen Tag über den Flughafen Zürich. Die Zahl der Lokalpassagiere lag bei 1.975.161, während Umsteigepassagiere 29 % oder 791.352 der Gesamtzahl ausmachten. Die Flugbewegungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 % auf 23.762 Starts und Landungen, was 97 % des Niveaus von 2019 entspricht. Die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug sank leicht auf 132, und die Sitzplatzauslastung ging um einen Prozentpunkt auf 79 % zurück. Im Frachtbereich wurden im Mai 37.382 Tonnen abgewickelt, was einer Zunahme von 23 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht, jedoch 2 % weniger als im Mai 2019.

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Flugprobleme in Europa: Hohe Verspätungsquoten belasten Reisende

Der Sommer 2023 brachte für Millionen von Flugpassagieren in Europa unerwartete Herausforderungen: Rund 115,8 Millionen Menschen waren von Flugproblemen betroffen, darunter 11,3 Millionen allein aus Deutschland. Diese Zahlen verdeutlichen einen Anstieg der Verspätungen und Flugausfälle im Vergleich zu den Vorjahren vor der Pandemie, als durchschnittlich 27 Prozent der Passagiere betroffen waren, während es im letzten Jahr 36 Prozent waren. Besonders deutlich wird die Belastung in Frankfurt, dem deutschen Flughafen mit den meisten Flugproblemen, wie eine Analyse von AirHelp zeigt. Im europäischen Vergleich führt Serbien mit einer extrem hohen Verspätungsquote von 50 Prozent, gefolgt von Malta mit 46,6 Prozent und Griechenland mit 43,5 Prozent. Diese Länder stehen nicht zum ersten Mal im Fokus wegen ihrer herausfordernden Flugbedingungen, die auch in den Jahren vor der Pandemie problematisch waren. Im Gegensatz dazu zeigten sich Finnland, Norwegen und Litauen als die zuverlässigsten Länder, mit deutlich niedrigeren Verspätungsquoten von etwa 20 Prozent. Deutschland verzeichnete zwar eine leichte Verbesserung in den Verspätungsstatistiken von 2022 zu 2023, bleibt aber ein bedeutender Akteur im europäischen Kontext. Insbesondere der Flughafen Frankfurt steht regelmäßig an der Spitze der Verspätungsraten, obwohl im letzten Jahr eine leichte Abschwächung verzeichnet wurde. Dagegen erwies sich der Stuttgarter Flughafen als überraschender Spitzenreiter in puncto Pünktlichkeit. Trotz der Rückkehr zu Vor-Pandemie-Niveaus bei den Passagierzahlen sind hohe Verspätungsquoten an europäischen Flughäfen zu einem beunruhigenden Standard geworden. Die Flug- und Tourismusbranche muss sich daher mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen, um die Zufriedenheit der Passagiere zu gewährleisten und rechtliche Ansprüche bei Flugproblemen durchzusetzen.

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